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Nomos Kirchliches Arbeitsrecht
Das kirchliche Arbeitsrecht der Evangelischen und Katholischen Kirche betrifft in Deutschland rund 1,3 Millionen Mitarbeiter. Für diese gelten Regelungen, die sich wesentlich von den arbeitsrechtlichen Vorschriften sonstiger Arbeitnehmer abheben. In der Rechtsberatung wie im Personalbereich spielen die Sonderregelungen eine große Rolle. Das neue Handbuch bietet eine systematische Gesamtdarstellung aller bedeutsamen Themen und Rechtsprobleme: Individualarbeitsrecht (Arbeitsvertragsrichtlinien, Loyalitätspflichten, außereheliches Verhalten, Arbeitnehmerüberlassung, Kündigungsregelungen, Beteiligung Mitarbeitervertretungen) Kollektivarbeitsrecht („Dritter Weg“; Arbeitsvertragsrichtlinien, Mitarbeitervertretungsrecht – MVG.EKD, MAVO -, Arbeitskampfrecht, Schlichtung) Kirchlicher Beschäftigtendatenschutz (Anwendungsbereich/-vorrang DS-GVO/BDSG versus DSG-EKD und KDG, Beschäftigtendatenschutz, Zulässigkeit der DV, Informationspflichten, Sanktionen und Rechtsbehelfe) Rechtsschutz (innerkirchliche Schlichtungsstellen, kirchliche Arbeitsgerichte, Rechtsmittel, einstweiliger Rechtsschutz, Vollstreckung) Aktuell Die neuesten Entscheidungen des BAG wie des EuGH (z.B. Egenberger-Entscheidung) sind durchgängig berücksichtigt.
Die Bürgergeld-Reform ist vollzogen, die neuen Strukturen etabliert. Eine durchgehende Verwaltungspraxis muss sich erst noch herausbilden, die Unsicherheiten sind groß. Das Handwörterbuch Das neue Handwörterbuch – HWB-Bürgergeld - bietet durch Definitionen der wichtigen Begriffe des SGB II – von „Abzweigung“ über „Karenzzeit“ bis hin zu „Zweckbestimmte Einkünfte“ – alles für den strukturierten Zugang zum neuen Recht. Es erläutert präzise und verständlich das Zusammenspiel alter mit neuen Begrifflichkeiten und stellt sie in den praktischen Beratungszusammenhang. Das so mögliche gezielte Nachschlagen erleichtert Praktiker:innen der Sozialrechtsberatung ihre Arbeit wesentlich. Auszubildenden wie Studierenden bietet das Handbuch einen unkomplizierten Einstieg in Struktur und Inhalt der Bürgergeldreform auf neuestem Stand. Topaktuell Das Gesetz zur Anpassung des Zwölften und des Vierzehnten Buches Sozialgesetzbuch und weiterer Gesetze 2023 ist bereits in seinen Auswirkungen auf das Bürgergeld berücksichtigt, die aktuelle Rechtsprechung der Sozialgerichte durchgängig eingearbeitet. Kompetenz Die Autorinnen und Autoren stammen aus unterschiedlichsten beruflichen Handlungsfeldern. Dies bietet Gewähr für präzise, praxisnahe Definitionen und Erläuterungen – und macht das Buch zur unentbehrlichen Stütze der beratenden Arbeit. Die Autor:innen Boris Berner, Vorstand Pro Arbeit - Kreis Offenbach - (AÖR), Dreieich | Prof.Dr. Frank Ehmann, Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt a. M. | Prof.Dr. Jochen Hartmannshenn, Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit, Wiesbaden | Prof.Dr. Constanze Janda, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften, Speyer | Prof.Dr. Jens Löcher, Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit, Wiesbaden | Prof.Dr. Ralf Rosskopf, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Würzburg | Prof.Dr. Clarita Schwengers, Hochschule Esslingen, Esslingen | Doreen Tielmann-Hörl, Stellvertretende Direktorin, Sozialgericht Kassel | Eva Marie vom Rath, Hessischer Verwaltungsschulverband, Wiesbaden | Prof.Dr. Carsten Wendtland, Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit, Mühlheim am Main | Prof.Dr. Sibylle Wollenschläger, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS), Würzburg
Nachhaltigkeit zählt zu den Megatrends unserer Zeit. Aspekte der Nachhaltigkeit verändern nicht nur gesellschaftliche und kulturelle Werte, sondern sorgen auch für eine elementare Neuausrichtung des Denkens und Handelns von Unternehmen. Hiervon betroffen ist auch das Kreditgewerbe. Vor diesem Hintergrund liefert das Buch einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Integrationsmöglichkeiten des Nachhaltigkeitsgedankens in die bankbetriebliche Praxis. Hierbei werden die Bereiche Berichterstattung, Kundenberatung, gesellschaftliches Engagement, Betriebsökologie, Vergütung, Risikomanagement, Personalwesen, aber auch nachhaltige Finanzierungen und Geldanlagen untersucht. Daher ist das Buch nicht nur für Akademiker, sondern auch für interessierte Praktiker der Finanzbranche von großem Interesse.
Der Großkommentar „von der Groeben“ ist das führende Standardwerk zum europäischen Recht. Seine wissenschaftliche Präzision und hohe Verständlichkeit sind meinungsprägend und integrationsfördernd. Seiner Argumentation folgen nationale und europäische Gerichte. Breiten Raum nimmt die detailgenaue Darstellung der Spruchpraxis der europäischen Gerichte ein. Der Kommentar erläutert und hinterfragt praxisnah die Sichtweise der europäischen Institutionen. Umfassend Sämtliche für die Praxis wichtigen primär- und sekundärrechtlichen Vorschriften sind kommentiert: EUV AEUV GRC Satzungen von EZB, EuGH und EIB Sekundärrechtliche Wettbewerbsvorschriften wie die Verfahrens-Verordnung 1/2003 und die Fusionskontroll-Verordnung Alle praxisrelevanten Durchführungsregeln und Leitlinien – besonders wichtig im Wettbewerbsrecht – sind berücksichtigt. Horizontale und KMU-Beihilfen werden ebenso ausführlich behandelt wie die sektorenspezifischen Beihilfebereiche. Die Neuauflage Die 8. Auflage bringt das Gesamtwerk auf den neuesten Stand. EUV/AEUV/GRC Green Deal Digitaler Binnenmarkt Reformierte EuGH-Satzung Rechtsprechung des EuGH zu den Werten der Union Rechtstaatlichkeit und Konditionalitäts-Verordnung Neuausrichtung der Gemeinsamen Handelspolitik Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion, Übertragung der Bankenaufsicht auf die EZB Aktuelle Entwicklungen in der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik Entscheidungen des EuGH zum Datenschutz und zur Informationsfreiheit EU-Gesundheitspolitik nach Corona Entwicklungen nach dem Brexit (Art. 50 EUV) Wettbewerbsrecht Neue Gruppenfreistellungsverordnungen Drittstaatensubventionsverordnung Digital Markets Act (DMA) Befristeter Krisenbeihilferahmen Klima-, Umweltschutz- und Energiebeihilfen Ihr Vorteil Alle vier Bände der Neuauflage erscheinen gleichzeitig und aufeinander abgestimmt. Kein Warten auf spätere Teilbände, argumentieren aus einem Guss. Autor:innen Rund 200 Autor:innen von Rang und Namen sind am Großkommentar beteiligt. Führende Praktiker:innen europäischer Gerichte, der Anwaltschaft wie Unternehmen sowie insbesondere der Brüsseler Administration kommentieren mit ausgewiesenen Hochschullehrer:innen auf höchstem Niveau.
Nomos Preis-Kosten-Scheren im Telekommunikationssektor
Für den Wettbewerb auf Telekommunikationsmärkten sind Tests zur Feststellung von Preis-Kosten-Scheren von wachsender Bedeutung, da sowohl Preisdifferenzierung zwischen Endkunden als auch Produktbündelungen zunehmen, welche auf regulierten und unregulierten Vorleistungen beruhen. Die vorliegende Studie fasst zunächst die Theorie der Verdrängungspreise und die europäische und deutsche Fallpraxis in Bezug auf Preis-Kosten-Scheren zusammen. Auf dieser Basis werden Vorschläge erarbeitet, mit deren Hilfe das bisherige Testverfahren pragmatisch angepasst werden kann, um Preis-Kosten-Scheren in bestimmten Tarifen/Tarifbündeln besser identifizieren zu können.
Carl Schmitt dachte und schrieb in Widersprüchen. War das bereits ein Aufstand des Denkens im Sinne Alain Badious? Oder war Schmitt – wie manche Interpreten meinen – lediglich ein, wenn auch sprachgewaltiger Opportunist? Eine gewisse Widerborstigkeit gegenüber dem sog. „Mainstream“ bewegt ihn sein ganzes Leben lang. Seit Beginn seiner wissenschaftlichen Arbeit hat er mit seinen teilweise äußerst provokanten Thesen stets die Aufmerksamkeit der Fachwelt – und oft auch darüber hinaus – auf sich gezogen. Seine Gedankenschärfe und sein geschliffener Stil machten und machen seine Schriften lesenswert. Die dritte Auflage ist der großen Zahl von Neuerscheinungen geschuldet. Im Mittelpunkt stehen zentrale Begriffe seines Werkes, wie das Freund-Feind-Verhältnis, die Legitimität politischer Entscheidungen, das Großraum-Denken und nicht zuletzt Staatsräson und Ausnahmezustand. Rüdiger Voigt, emeritierter Professor für Verwaltungswissenschaft an der Universität der Bundeswehr München, ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher über Staatstheorie und Staatspraxis.
Das Buch ist die erste vollständige Darstellung des Römischen Bürgerrechts vom Beginn der Republik bis zum Ausklang der Antike aus der Feder einer Juristin. Sämtliche Voraussetzungen, die zum Erwerb des Bürgerrechts führten, wie Abstammung, Freilassung oder Bürgerrechtsverleihungen, werden im Rahmen historischer Abläufe erläutert. Gerade Migrationsbewegungen spielten in diesem Zusammenhang eine erhebliche Rolle. Als Grundlage wurden sämtliche juristische und literarische Texte neu interpretiert sowie zahlreiche Passagen aus Ciceros Reden zum Römischen Bürgerrecht neu übersetzt. Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Aufbau des Römischen Staates gewidmet und der universellen Bürgerrechtsverleihung durch die Constitutio Antoniniana im Jahre 212 n. Chr. Die Schichtenspezifität des Römischen Bürgerrechts könnte der heutigen EU zum Vorbild dienen.
Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung, aber auch Umweltzerstörung und die Begleiterscheinungen wirtschaftlicher Macht bedrängen die westlichen Marktdemokratien seit langem. Wo liegen die Ursachen für diese Misere? Der Sammelband erörtert diese Fragestellung in seinen interdisziplinär orientierten Untersuchungen zur Finanzpolitik (StabWachsG, Art. 115 GG), Geldpolitik (BBankG), Arbeitsmarktpolitik (AFG), Wettbewerbspolitik (GWB) und zu anderen bedeutsamen Politikfeldern/Rechtsgebieten. Besonders kritisch setzt sich der Verfasser dabei mit der verfehlten Sparpolitik der öffentlichen Hände und der restriktiven Geldpolitik der Bundesbank auseinander. Ein weiteres Interesse gilt der wirtschaftsrechtlichen Analyse der deutschen Einheit. Konkrete Vorschläge zur Reaktivierung der politischen Steuerungsfähigkeit runden den Band ab. Neben bereits veröffentlichten, aber nur schwer zugänglichen Aufsätzen enthält der Band zwei Originalbeiträge zu den Themen "Kooperativer Staat" und "Macht der Bundesbank". Prof. Dr. Peter Nahamowitz lehrt Politikwissenschaft und Öffentliches Wirtschafts- und Finanzrecht am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Hannover.
Das Werk liefert einen Beitrag für die Auslegung und Weiterentwicklung der Beratungspflichten von Versicherern und Versicherungsvermittlern nach neuem deutschen Versicherungsvertragsgesetz. Angesichts ungleicher Informationsverteilung auf dem Versicherungsmarkt haben Best Advice-Pflichten in letzter Zeit an Bedeutung gewonnen. Die Arbeit setzt sich zunächst mit den allgemeinen Voraussetzungen für das Bestehen von Informations- und Beratungspflichten nach deutschem, französischem und US-amerikanischem Versicherungsrecht auseinander. Dabei zeigt sich, dass alle untersuchten Rechtsordnungen Beratungspflichten kennen, aber unterschiedliche Anforderungen an ihr Entstehen stellen. Inwiefern dies tatsächlich zu verschiedenen Ergebnissen führt, wird anschließend durch rechtsvergleichende Analyse einzelner Informations- und Beratungspflichten vor und nach Abschluss des Versicherungsvertrages ermittelt. Auch werden die Rechtsfolgen untersucht, die das deutsche, französische und US-amerikanische Recht an die Verletzung einer Beratungspflicht knüpfen. Die aus dem Rechtsvergleich gewonnenen Erkenntnisse münden schließlich in einen Regelungsvorschlag, der zu mehr Rechtssicherheit führen könnte.
Der Band vereint Experten aus Wissenschaft und Politik, die in 32 Beiträgen einen ebenso breiten wie tiefgründigen Überblick über den Stand der deutschen Außenpolitik und der Internationalen Beziehungen bieten. Ihr besonderes Augenmerk liegt dabei auf der transatlantischen, europäischen und theoretisch-realistischen Perspektive.
Die vorliegende umfassende Analyse des Abstammungsrechts eröffnet neue Perspektiven auf die leibliche Abstammung und das Geschlecht im Recht der Eltern-Kind-Zuordnung. In einer Zusammenschau der familienrechtlichen, personenstandsrechtlichen und verfassungsrechtlichen Grundlagen werden dogmatische Inkonsistenzen und Diskriminierungsprobleme im aktuellen Abstammungsrecht herausgestellt. Diese zeigen sich insbesondere in Verleiblichungstendenzen in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts als auch in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu queeren Familien. Die Autorin plädiert für eine Rekonzeptualisierung der rechtlichen Eltern-Kind-Zuordnung als Status der Fürsorge. Lucy Chebout ist Fachanwältin für Familienrecht und Richterin des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin.
Systematisch. Verständlich. Europäisch gedacht. Das Lehrbuch vermittelt Studierenden, Examenskandidat:innen und Referendar:innen eine fundierte und zugleich klar strukturierte Einführung in das Europäische Gesellschaftsrecht. Es erschließt die unionsrechtlichen Grundlagen, die primär- und sekundärrechtlichen Regelungen sowie die europäischen Gesellschaftsformen in einem didaktisch durchdachten Aufbau. Konzept des Werks Die Darstellung folgt dem bewährten Aufbau der NomosLehrbuch-Reihe: Ausgehend von den Grundlagen des Unionsrechts werden die primärrechtlichen Gewährleistungen – insbesondere die Niederlassungs- und Kapitalverkehrsfreiheit – präzise herausgearbeitet. Daran anschließend erläutert das Werk die wichtigsten Richtlinien und Verordnungen, die das Gesellschaftsrecht der Mitgliedstaaten prägen. Ein eigener Teil widmet sich den europäischen Gesellschaftsformen wie der Europäischen Aktiengesellschaft (SE), der Europäischen wirtschaftlichen Interessenvereinigung (EWIV) oder der Europäischen Genossenschaft (SCE). Dabei werden die zentralen Regelungsmechanismen ebenso behandelt wie aktuelle Entwicklungen zu grenzüberschreitenden Umwandlungen und zur Mitbestimmung. Besondere Vorteile Klare Struktur und konsequente didaktische Aufbereitung für Studium, Schwerpunktbereich und Examensvorbereitung Detaillierte Darstellung der unionsrechtlichen Grundlagen, der Richtlinien und Verordnungen sowie ihrer Umsetzung im nationalen Recht Vertiefte Behandlung der europäischen Gesellschaftsformen einschließlich hybrider Typenkombinationen Zahlreiche Hinweise auf die Rechtsprechung des EuGH und deren Auswirkungen auf das deutsche Gesellschaftsrecht Aktualität und Relevanz Das Werk berücksichtigt den neuesten Stand des europäischen Gesellschaftsrechts und die fortlaufende Dynamik durch Richtlinienumsetzungen, Reformen und Rechtsprechung. Es zeigt, wie eng das deutsche Gesellschaftsrecht inzwischen mit dem europäischen Rechtsrahmen verflochten ist – und bietet Studierenden das notwendige Instrumentarium, um diese Zusammenhänge sicher zu verstehen. Die Autor:innen Prof. Dr. Elena Dubovitskaya lehrt Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihre wissenschaftliche Arbeit ist seit vielen Jahren eng mit dem Europäischen Gesellschaftsrecht verbunden. Christian Horz ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt im Handels- und Gesellschaftsrecht und Lehrbeauftragter an mehreren Hochschulen. Seine Lehrtätigkeit und praktische Erfahrung ergänzen die wissenschaftliche Perspektive des Werks in idealer Weise.
Im Mittelpunkt dieses Buches steht ein bisher unentdecktes Werk der berühmten jüdischen Sozialarbeitsprotagonistin Siddy Wronsky (1883–1947) aus Berlin. In ihrem Roman „Sand und Sterne“ beschreibt Wronsky die Einwanderung von vier jüdischen Jugendlichen aus Nazi-Deutschland nach Palästina und ihre Bildungsarbeit im neuen Land. Dieses Buch ist – wie die Analyse zeigt – eingebettet in die Übersetzung Sozialer Arbeit als neuer „gendered profession“ von Deutschland in das Mandatsgebiet Palästina. Darüber hinaus zeigt es Wronsky als Akteurin des transnationalen Transfers feministischer Ideen mit Bezug zu Nationalität/nationaler Identität sowie den Aspekt des feministischen literarischen Aktivismus mit Bezug zu Wohlfahrt und sozialen Ideen und Theorien.
Das Handbuch bietet erstmals einen aktuellen und umfassenden Überblick über Forschungsstand und Problembezüge der deutschsprachigen wie internationalen Politischen Soziologie. Die Beiträge des Handbuchs sind in sechs Abschnitte gegliedert: Den Auftakt bilden Ortsbestimmungen der Politischen Soziologie, an die sich Darstellungen klassischen politisch-theoretischen und -philosophischen Denkens sowie gegenwärtiger Ansätze politisch-soziologischer Forschung anschließen. Über Methoden und Forschungsfelder der Politischen Soziologie informieren die folgenden Kapitel. Interdisziplinäre Verortungen politisch-soziologischer Forschung runden den Band ab. Das Handbuch versammelt Beiträge von ausgewiesenen Expertinnen und Experten und dient Studierenden und Forschenden in Soziologie und Politikwissenschaft als zuverlässiges Nachschlagewerk. Mit Beiträgen von Gert Albert | Andreas Anter | Kai Arzheimer | Maurizio Bach | Nina Baur | Sebastian Beck | Christiane Bender | Katharina Block | Annett Bochmann | Clemens Boehncke | Matthias Bohlender | Gerda Bohmann | Thorsten Bonacker | Jenni Brichzin | André Brodocz | Sebastian M. Büttner | Sören Carlson | Robin Celikates | Priska Daphi | Heike Delitz | Paula Diehl | Monika Eigmüller | Paul Eisewicht | Sabrina Ellebrecht | Martin Endreß | Frank Ettrich | Thilo Fehmel | Gregor Fitzi | Sabine Frerichs | Oscar W. Gabriel | Peter Graeff | Katharina Hajek | Marlene Hartmann | Sonja Haug | Kai-Uwe Hellmann | Andreas Hess | Isabel Hilpert | Ronald Hitzler | Thomas Hoebel | Boris Holzer | Markus Holzinger | Peter Imbusch | Stefan Immerfall | Klaus Peter Japp | Robert Jungmann | Viktoria Kaina | Robert Kaiser | Stefan Kaufmann | Thomas Kern | Ina Kerner | Wolfgang Knöbl | Karl-Rudolf Korte | Anna Kosmützky | Susanne Krasmann | Skadi Siiri Krause | Georg Krücken | Barbara Kuchler | Olaf Kühne | Beate Küpper | Jörn Lamla | Andreas Langenohl | Henning Laux | Thomas Laux | Nina Leonhard | Gundula Ludwig | Jürgen Mackert | Chantal Magnin | Bettina Mahlert | Stefan May | Hanna Meißner | Ana Mijić | Nina Monowski | Hans-Peter Müller | Armin Nassehi | Oliver Neun | Heinz-Jürgen Niedenzu | Sylke Nissen | Martin Nonhoff | Maria Norkus | Frithjof Nungesser | Sven Opitz | Jens Ostwaldt | Rainer Paris | Andreas Pettenkofer | Gert Pickel | Marianne Pieper | Sandra Plümer | Jenny Preunkert | Ludger Pries | Manfred Prisching | Insa Pruisken | Benjamin Rampp | Leopold Ringel | Susanne Rippl | Oliver Römer | Jakob Roschka | Felix Schilk | Klaus Schlichte | Matthias Schmidt | Carina Schmitt | Ulrich Schneckener | Volker Schneider | Daniel Schulz | Doris Schweitzer | Jochen Schwenk | Martin Seeliger | Astrid Séville | Steffen Sigmund | Jasmin Siri | Vera Sparschuh | Michael Staudigl | Stephan Stetter | David Strecker | Maja Suderland | Ferdinand Sutterlüty | Dirk Tänzler | Cornelia Thierbach | Ulf Tranow | Rieke Trimcev | Bryan S. Turner | Silke van Dyk | Paula-Irene Villa Braslavsk | Georg Vobruba | Matthias vom Hau | Arno von Schuckmann | Elke Wagner | Peter Wagner | Siegfried Weichlein | Ines-Jacqueline Werkner | Anna Wolkenhauer | Susann Worschech | Eva-Maria Ziege | Nicole Zillien | Nils Zurawski
Die vielbeschworene „Krise der Repräsentation“ geht einher mit populistischen Tendenzen, die das Versagen des Repräsentationsmodells anprangern und sich zugleich zunutze machen wollen. Individuelle Selbst- und repräsentative Mitbestimmung, die gemeinsam die Freiheitsorganisation des modernen Verfassungsstaats konstituieren, scheinen in einen selbstzerstörerischen Gegensatz zu treten. Der Grund ist aber weniger in der Betonung des Rechtsschutzes der individuellen Selbstbestimmung als in einer verbreiteten Fehlvorstellung vom Wesen der Repräsentation zu sehen. Repräsentation verlangt als „Gesamtrepräsentation“ nach wie vor, dass die politische Entscheidung der Repräsentanten des Volkes sich am allgemeinen Interesse des Gesamtwohls orientiert.
Die Arbeit untersucht die Bestrebungen der Europäischen Zentralbank, ihre Geldpolitik zugunsten des Klimaschutzes auszugestalten, im Kontext der ausdifferenzierten Kompetenzordnung des Primärrechts. Im Fokus steht ein Verständnis der währungspolitischen Kompetenz gemäß Art. 127 AEUV, welches die Bestimmbarkeit und Abgrenzbarkeit des Preisstabilitätsziels gewährleistet und den Grundsätzen der Zentralbankunabhängigkeit, der demokratischen Legitimation sowie des institutionellen Gleichgewichts genügt. Zudem wird analysiert, wie verhindert werden kann, dass das Sekundärziel oder die umweltpolitische Querschnittsklausel die effektive Verfolgung der Preisstabilität gefährden.
Umweltfreundliche Gestaltung von Produkten Die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) löst im Rahmen des Green Deal die Ökodesign-Richtlinie ab und umfasst nahezu alle Produkte. Der Einführungsband zum neuen Recht Der von Nusser/Fehse herausgegebene Leitfaden macht die betroffenen Wirtschaftsakteure zum frühestmöglichen Zeitpunkt mit den praxisrelevanten Neuregelungen vertraut. Das verständlich geschriebene Werk bietet einen schnellen Zugang zur Regelungsstruktur der Verordnung und arbeitet dezidiert heraus, worauf sich die Unternehmenspraxis einstellen muss. Ein besonderer Schwerpunkt der Erläuterungen liegt auf den neuen Anforderungen und Pflichten, die zukünftig im Rahmen von Delegated Acts eingeführt werden können. Inhaltliche Schwerpunkte: Überblick über Inhalt und Regelungsstruktur Verhältnis der Ökodesign-Verordnung zur BauPVO und anderen Rechtsakten Stoffrechtliche Anforderungen und deren Umsetzung im Unternehmen Durchführungsverordnungen: Voraussetzungen und Inhalte R-Strategien und abfallrechtlich geprägte Ökodesign-Anforderungen Digitaler Produktpass – Inhalt und Ausgestaltung Haftungsrisiken bei Verstößen: Marktüberwachung, Ordnungswidrigkeitenrecht, Wettbewerbsrecht, Gewährleistungsrecht Höchste fachliche Expertise Herausgegeben wird das Werk von RA Dr. Jens Nusser, LL.M., und RAin Dr. Marthe-Louise Fehse. Die Autor:innen sind erfahrene Praktiker:innen, die auf das Produktrecht spezialisiert sind: RA Tobias Burchert, Stuttgart RAin Dr. Marthe-Louise Fehse, Berlin RA Gregor Franßen, EMLE (Madrid), Düsseldorf RAin Monika Menz, Fachanwältin für IT-Recht, Berlin Dr. Sebastian Müller, Stuttgart RA Dr. Jens Nusser, LL.M., Berlin RA Dr. Marc Ruttloff, Stuttgart RA Suhayl Ungerer, Berlin RA Prof. Dr. Eric Wagner, Stuttgart Zielgruppen Unternehmensjurist:innen, Unternehmen, Product-Compliance-Manager:innen, Rechtsanwaltschaft, Aufsichtsbehörden, Wirtschafts- und Verbraucherverbände, Versicherungen, Nichtregierungsorganisationen, Europäische Institutionen.
Was Alltagsmoral ist – oder besser: was zu ihr gehört –; wissen die meisten irgendwie. In Formeln wie Anständigkeit, Rücksichtnahme und Respekt wird sie aktuell häufig vermisst und eingeklagt. Trotzdem spielt sie in den Theorien der Ethik kaum eine Rolle. Dabei ist der Alltag doch gerade der Kontext, in dem sich der größte Teil unseres Lebens ereignet. Werden ihr Vorhandensein und ihre Geltung als selbstverständlich vorausgesetzt oder wird sie vergessen oder gar ausgeblendet, weil sie als unwichtig eingestuft wird? Das vorliegende Buch ist ein Versuch, das Phänomen der Alltagsmoral sichtbar zu machen und besser begreifen zu lassen. Es bemüht sich sowohl um die Vergewisserung über die Phänomene und die Klärung der Begriffe, wie es auch nach Spuren ihrer Reflexion sucht und Erwägungen zu Wert und Notwendigkeit der Alltagsmoral anstellt. Diese theoretischen Bemühungen umrahmen die Beschreibung der vorhandenen, erstaunlich vielfältigen moralischen Geltungsansprüche für den Alltag. Darunter finden sich sowohl normative Ideale mit einer langen Tradition, die weiterbestehen, wie auch normative Impulse und Einstellungen, die auf neue Herausforderungen und Aufgabenstellungen – etwa im Hinblick auf Klima und Natur – zu antworten versuchen.
Die aktualisierte und erweiterte zweite Auflage des Lehrbuchs zum Energierecht bietet eine systematische Einführung in die Methodik und den Inhalt der rechtlichen Regulierung der Energiewirtschaft in gewohnt verständlicher und systematischer Weise. Zusätzlich werden aktuelle Themen, wie beispielsweise die Gestaltung einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft, der Einsatz von KI in der Energiewirtschaft und neue Regelungen zur Krisenfestigkeit der deutschen und europäischen Energiemärkte verständlich aufbereitet. Den Leser:innen wird ermöglicht, durch kurz gehaltene Wissenseinheiten einen fundierten Einstieg in die verschiedenen Teilgebiete des Energiewirtschaftsrechts zu erlangen und ihr Wissen anschließend anhand ausgewählter Fragen anhand von Fällen, die den wichtigsten obergerichtlichen Entscheidungen nachempfundenen sind, zu vertiefen.
Mit Beiträgen von Dr. Irene Becker, Institut für empirische Verteilungsforschung, Riedstadt Prof. Dr. Uwe-Dietmar Berlit, Vorsitzender Richter am Bundesverwaltungsgericht a.D., Leipzig Prof. Dr. Arne von Boetticher, Fachhochschule Potsdam Dr. Wolfgang Conradis, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Sozialrecht, Duisburg Prof. Dr. Susanne Dern, Hochschule Fulda Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Eichenhofer, Universität Jena Prof. Dr. Julia Heesen, Hochschule Frankfurt a. M. Werner Joos, Sozial- und Jugendbehörde, Stadt Karlsruhe Uwe Klerks, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Sozialrecht und Versicherungsrecht, Moers Prof. Dr. Ina Elisabeth Klingele, Hochschule Kehl Prof. Dr. Ute Kötter, Hochschule München Andreas Krampe, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Berlin Lisa Krug, Richterin am Sozialgericht Halle Prof. Dr. Gabriele Kuhn-Zuber, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin Prof. Dr. Anne Lenze, Hochschule Darmstadt Prof. Dr. Andreas Kurt Pattar, Hochschule Kehl Dr. Ulrich Sartorius, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und für Sozialrecht, Breisach Prof. Dr. Torsten Schaumberg, Hochschule Nordhausen Prof. Dr. Maria Wersig, Hochschule Hannover Dr. Antje Wrackmeyer-Schoene, Richterin am Sozialgericht Dessau-Roßlau