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Verlag Unser Wissen Die Sprache der Brasilianer und ihre regionalen Unterschiede
Dieser Text zielt darauf ab, die sprachlichen Variationen der brasilianischen Regionen zu identifizieren, die in der Sprache der Einwohner des Bundesdistrikts vorhanden sind. Diese Art von Studie ist wichtig, weil sie zeigt, dass sich Menschen aus verschiedenen Regionen des Landes trotz der Unterschiede in ihrer Sprache perfekt verständigen können, wenn sie sich am selben Ort befinden, wie es im Bundesdistrikt der Fall ist. Dies beweist, dass die Aussprache von Wörtern nur eine andere Art von sprachlicher Vielfalt ist, eine Tatsache, die die Kommunikation und das Sprachverständnis zwischen Sprechern der gleichen Sprache nicht behindert. Die Untersuchung dieser Erscheinungsformen ist ein Bereich der Linguistik, der durch die Wertschätzung der gesprochenen Sprache darauf abzielt, sprachliche Vorurteile zu beseitigen, da er versteht, dass die Standardsprache und die Umgangssprache nur Varietäten sind und keine unterschiedlichen Sprachen oder Sprachen von geringerem oder höherem Wert. Um diese Vielfalt unter den Sprechern ein und derselben Sprache nachzuweisen, wurde eine Umfrage unter den Einwohnern des Bundesdistrikts aus verschiedenen Orten durchgeführt, bei der die unterschiedlichen Merkmale der Sprache jeder Person ermittelt wurden.
Verlag Unser Wissen Strategie für eine nachhaltige regionale Entwicklung
Der Artikel befasst sich mit theoretischen Problemen der nachhaltigen Entwicklung der regionalen Wirtschaft als sozioökonomisches System. Besonderes Augenmerk wird auf die regionale Auslegung des Begriffs "nachhaltige Entwicklung", die Definition der Bedingungen für ein nachhaltiges Funktionieren der regionalen Wirtschaft sowie auf eine ausgewogene und unverhältnismäßige Entwicklung gelegt. Im letzten Abschnitt werden Fragen der Entwicklung einer Strategie für nachhaltige Entwicklung und die Leitlinien des Programms für den Zeitraum bis 2025 behandelt. Schlüsselwörter: nachhaltige Entwicklung, Strategie, sozioökonomisches System, Region, regionale Wirtschaft, Gleichgewicht, Ungleichgewicht, Wirtschaftsraum, Besonderheiten, ökologische Faktoren.
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Das ASEAN Regional Forum
Das ASEAN Regional Forum (ARF) ist seit seiner Gründung 1994 zu einer wichtigen Form institutionalisierter Sicherheit in Ostasien geworden. Die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen mit der drohenden Machtkonkurrenz zwischen den USA und der Volksrepublik China haben sich indes nicht wesentlich verändert und die neuen Herausforderungen des Terrorismus tragen dazu bei, dass die Sicherheitsregion Ostasien dynamisch und unvorhersehbar bleibt. Dirk Strothmann analysiert den Stabilitätsbeitrag des ARF für die regionale Sicherheit. Er diskutiert den Einfluss multilateraler Kooperation auf inner- und zwischenstaatliche Konflikte, Rüstungskontrolle und nicht-traditionelle Sicherheitprobleme sowie den Beitrag der Track-Two-Diplomatie und die Folgen normativer Strukturen.
GRIN Regionale Identität, Image und Identifikation bei (Sport-)Motorradfahrern
Wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Gesundheit - Sport - Sportsoziologie, Note: 1.3, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Veranstaltung: Sport und regionale Identität, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Mythen um das Motorradfahren sind legendär. Zahlreiche Geschichten, Meinungen und Vorurteile rangen sich um das Motorrad und die Menschen, die diese bewegen. Bereits 1985 trug Gerd Würzberg in seinem Werk ¿Rocker, Hexen, Kamikazes¿ die zahlreichen Geschichten aus dem ¿Motorrad-Alltag¿ zusammen. Er berichtete von harten Jungs in Lederkluft, den jungen Heizern und mutigen Frauen auf Motorrädern. Einige Variablen bleiben dabei immer gleich, die Menschen, ihre Maschinen und die Straßen die sie befahren und leider auch die immer wiederkehrenden Berichte über Unfälle und Stürze. Geht es um tragische Unfälle so rücken schnell die ¿Jagdflieger¿ in den Mittelpunkt, hiermit werden die Fahrer von Sportmotorrädern bezeichnet (vgl. Würzberg 1985, S. 91). Diese Fahrer entscheiden sich ganz bewusst für extrem hoch motorisierte Motorräder, die praktisch baugleich aus dem Rennsport übernommen wurden. Werden nun diese oftmals bis zu 300 km/h schnellen Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr bewegt, so lassen sich im Querschnitt deutlich erhöhte Unfall- und Sturzstatistiken auf Landstraßen feststellen (Rüter de Escobar 2009). Auch sind bestimmte Straßen besonders unfallträchtig, sodass an diesen Straßen Schutzmaßnahmen getroffen werden können (z.B. Notrufsäulen, Leitplankenunterfahrschutz, Haltebuchten etc.). An zahlreichen Straßen wurden bereits solche Maßnahmen getätigt, so setzt sich die gemeinnützige Björn Steiger Stiftung MEHRSI für die Erhöhung der Sicherheit auf Straßen für Biker ein (vgl. Schwill 2010). Beispielsweise wurden unter der Schirmherrschaft von u. A. Bundesminister Dr. Peter Struck bereits rund 500 Kurven mit Unterfahrschutz ausgestattet (vgl. MEHRSI e.V. 2009). Doch damit solche Maßnahmen auch tatsächlich an sinnvollen Orten stattfinden, gilt es die Straßen und Regionen zu ermitteln, zu denen sich Straßensport-Motorradfahrer besonders hingezogen fühlen. Neben der Relevanz der Thematik aus sicherheitstechnischer Sicht eröffnet sich natürlich auch ein wirtschaftliches Interesse an Motorradfahrern. Denn die wirtschaftliche Bedeutung liegt bei kostenintensiven Sportarten, wie dem Motorradfahren, geradezu auf der Hand. Neben den Ausgaben für Anschaffung und Unterhalt für Motorrad und Zubehör, fallen gastronomische und servicetechnische Bedürfnisse an. Und auch Anwohner und staatliche Stellen haben Interesse an den ¿Sportorten¿ von Straßenmotorradfahrern. ...
GRIN Kennziffern und Darstellungsmöglichkeiten der Altersstruktur an regionalen Beispielen A1009808036
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis 1 Einleitung 2 Darstellungsmöglichkeiten der Altersstruktur 2.1 Die Alterspyramide 2.2 Age Structure Index (nach Coulson) 2.3 Das Dreiecksdiagramm 3 Kennziffern der Altersstruktur 3.1 Abhängigkeitsrelation 3.2 Altenlastquotient 3.3 Jugendlastquotient 3.4 Billeter-Index 3.5 Index der Jugendlichkeit einer Bevölkerung 3.6 Median- und Durchschnittsalter 3.7 Altersindex (nach Veyret-Verner) 4 Fazit Literaturverzeichnis 1 Einleitung Die Altersstruktur bezeichnet den "Altersaufbau einer Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt" (DE LANGE, 1991, S. 18). Die Untersuchung der Altersstruktur ist dahin gehend interessant, dass man mit ihr zurückliegende demographische Prozesse, wie Wanderungen, Geburten und Sterbefälle beschreiben kann. Des Weiteren lassen sich anhand des Altersaufbaus auch Tendenzen der Entwicklungen erkennen, denn die Bevölkerungszusammensetzung nach dem Alter beeinflusst die zukünftigen Geburten- und Sterberaten und damit das Ausmaß des Bevölkerungswachstums (DE LANGE, 1991, S. 18). [...]
AV Akademikerverlag Auswirkungen temporärer Planungsansätze auf die regionale Kooperation
Vor dem Hintergrund des Wandels der regionalen Ebene mussten neue Möglichkeiten gefunden werden, regionale Kooperationen zu etablieren. In der vorliegenden Arbeit wird anhand des Programms der REGIONALEN, genauer der REGIONALEN 2004 und 2006, untersucht, wie sich zeitlich begrenzte Planungsansätze auf die regionale Zusammenarbeit auswirken. Da die mittelfristigen Veränderungen betrachtet werden, wurden Beispiele gewählt, die sechs bis acht Jahre zurückliegen. Der zeitliche Abstand lässt es zu, zu untersuchen, ob sich Strukturen (dauerhaft) verstetigt oder wieder aufgelöst haben und welche Folgen erst im Nachhinein auftraten. Die Arbeit ist untergliedert in einen theoretischen, einen analytischen und einen konzeptionellen Teil. Im ersten Teil werden der Wandel der regionalen Ebene und die Grundzüge temporärer Planungsansätze vorgestellt. Nach einer Einführung in die verwendete Methodik erfolgt im zweiten Teil die Untersuchung der beiden Fallbeispiele. Aus dieser werden Erfolgsfaktoren und Hemmnisse herausgestellt, woraus abschließend Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
VDM Dobbelstein, T: Buy Local - Differenzierungsvorteil regional
Seit Inkrafttreten des Gesundheitsfonds gilt für alle gesetzlich versicherten Personen in Deutschland ein einheitlicher Versicherungsbeitrag. Eine aktive Preispolitik als marketingorientiertes Differenzierungsmerkmal ist seitdem nahezu hinfällig. Für das Marketing gesetzlicher Krankenkassen (GKV) bedeutet dies einen Paradigmenwechsel. GKVen sind daher gezwungen sich über andere Alleinstellungsmerkmale zu profilieren. Die bisherige Forschung zeigt, dass auch der Produkt- bzw. Dienstleistungsherkunft einen erheblichen Einfluss auf die Akzeptanz und den Erfolg von Produkten bzw. Dienstleistungen zugesprochen werden kann. Die vorliegende Arbeit untersucht daher auf Basis einer empirischen Studie den Einfluss der regionalen Herkunft einer gesetzlichen Krankenkasse auf das Mitgliederverhalten bzw. auf das Verhalten potentieller Mitglieder als mögliches Positionierungsmerkmal und leitet hieraus Implikationen für das Marketing von GKVen ab.
BoD – Books on Demand Regionale Wahrnehmungen A1058496586
Mit seinen Gedichten (1980 - 2018) erzählt Leo Cavana kurze Sequenzen aus unserem Leben. Sie berichten vom alltäglichen Wahnsinn, der uns umgibt, egal ob nachdenklich, ernst, bitterbös, erdrückend, launig oder heiter, amüsant, schmunzelnd und lachend. Aufgefüllt mit einigen lyrischen Bruchstücken, als lose Gedanken. Irgendetwas bleibt bei einem jeden von uns immer irgendwie und irgendwo hängen, was uns mal stark, mal weniger stark beschäftigt. Somit steht der Begriff »regional« im Titel für kein geografisches Gebiet, sondern für all die Begebenheiten, die wir in unserem direkten Umfeld wahrnehmen können.
Tredition Staller und das verschwundene Mädchen, Hamburg-Krimi, Regional-Krimi A1066695943
Nele Lemberg ist die Tochter von Hamburgs reichstem Privatbankier und gleichzeitig das Gesicht der Bewegung für Klimaschutz. Als sie vor Tausenden auf einer Demonstration spricht, fällt plötzlich ein Schuss. Niemand kommt zu Schaden, aber kurz darauf verschwindet Nele spurlos. Kommissar Bombach sind die Hände gebunden, denn es gibt keine Hinweise auf ein Verbrechen. Also bittet ihre Mutter Polizeireporter Mike Staller um Hilfe. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Doch dann taucht ein Bild von Nele auf, ganz im Stile der Entführung von Hanns Martin Schleyer durch die RAF. Damit ist der Weg frei für offizielle Ermittlungen. Doch auch Bombach kommt nicht recht weiter. Niemand hat etwas gesehen und es gibt keinerlei verwertbare Spuren. Geht es bei dieser Entführung nur um Geld? Oder spielen politische Motive eine Rolle? Nele Lemberg steht für einen radikalen Wandel in der Energie- und Wirtschaftspolitik. Sehr zum Leidwesen ihres Vaters. Denn Siegbert Lemberg, Disziplinfanatiker und Patriarch alter Prägung, ist überhaupt nicht einverstanden mit dem Engagement seiner Tochter. Er scheint nicht sehr besorgt um sie zu sein. Doch das ändert sich abrupt, als er selbst zur Zielscheibe der Entführer wird. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem die Polizei immer einen Schritt zurück zu sein scheint. Der oder die Täter bleiben ein Phantom. Welche Rolle spielt die rechtsradikale Gruppierung, der Siegbert Lemberg offenbar nahesteht? Haben die Klimaschützer, bei denen ein Streit um Neles Nachfolge entbrennt, etwas mit der Entführung zu tun? Aus winzigen Indizien schließt Staller auf den wirklichen Tathergang und deckt schließlich ein Komplott auf, mit dem so niemand gerechnet hätte.
Verlag Unser Wissen Erhaltung der Biodiversität und regionale Integration:
Die vorliegende Studie gibt uns die Gelegenheit, die Wechselwirkung zwischen der Erhaltung der Biodiversität im Kongobecken und der regionalen Integration in der CEEAC-Zone zu analysieren. Die Demonstration dieser Studie erfolgte in zwei Phasen. Zum einen sollte gezeigt werden, wie der Schutz der Biodiversität im Kongobecken die regionale Integration in Zentralafrika beeinflusst. Dies ist dadurch gerechtfertigt, dass die Erhaltung der Biodiversität auf den grundlegenden Achsen der Integration beruht, wie z.B. der wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und sicherheitspolitischen Achse. Darüber hinaus beeinflussen die Regierungen der Staaten auf supra-nationaler Ebene die Erhaltung der Biodiversität im Kongobecken durch die Einrichtung von Institutionen, deren Politik sich um die gemeinsame und partizipative Verwaltung aller beteiligten Parteien dreht. Darüber hinaus beeinflussen Nichtregierungsorganisationen und hohe afrikanische Institutionen mit ihrem Gewicht entweder durch die Verabschiedung von Konventionen oder durch die Finanzierung von Projekten die Erhaltung der Biodiversität im Kongobecken.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Chancen und Risiken regionaler Selbstorganisation
Regionen haben in der wirtschafts-und strukturpolitischen Diskus sion der letzten Jahre an Bedeutung gewonnen. Wesentliche Gründe hier für sind zum einen die Globalisierung der Märkte und zum anderen die Verlagerung politischer Gestaltungsspielräume auf eine zentralere, d.h. die europäische Ebene. Durch die Schaffung eines gemeinsamen Bin nenmarktes mit einer weitreichenden Harmonisierung der ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ist der Wettbewerb der Re gionen im europäischen Raum intensiviert worden. Da sich Unternehmen nicht an kleinräumigen Grenzen, sondern an Regionen orientieren, wer den durch die zunehmende Internationalisierung auch neue Anforderun gen an die einzelnen Standorte gestellt. Eigenständige regionale Profile und Standortmarketing gewinnen damit an Gewicht. In diesem Standort wettbewerb kann eine Kommune allein häufig nicht mehr mit Erfolg be stehen. Insbesondere die Bereitstellung der sogenannten weichen Standortfaktoren ist von einzelnen Kommunen nicht mehr zu bewältigen. Die Öffnung der Kommunen in die Region und eine konsensfähige Zusammenarbeit in der Region sind wesentliche Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Erfolg. Kooperationen und regionale Entwicklungs konzepte werden zu produktiven Faktoren der wirtschaftlichen Ent wicklung.
VDM Fasching, M: Einkommensarmut in Tirol im regionalen und inte
In jüngster Vergangenheit wurde das Land Tirol in den Medien häufig mit dem Armutsbegriff in Verbindung gebracht. Es wird unter anderem von steigender Armut, hohen Wohnkosten und einem deutlich niedrigeren Einkommen als in weiter östlich gelegenen Bundesländern berichtet. Dieses Buch soll mittels statistischer Verfahren aufzeigen, inwiefern diese Behauptungen zutreffen. Folgende Fragestellungen werden anhand statistischer Vergleiche zwischen Tirol und den restlichen Bundesländern in Österreich aufgegriffen: Welche Ursachen können für Einkommens- unterschiede festgestellt werden? Welche Bevölkerungsschichten sind besonders stark armutsgefährdet? Kann man Rückschlüsse aufgrund der unterschiedlichen Verteilung der Wirtschaftszweige in den Bundesländern auf die Armutsgefährdung ziehen? Warum weist Tirol trotz eines niedrigeren Durchschnittseinkommens und hoher Mietkosten die höchste Lebenszufriedenheit der österreichischen Bevölkerung auf? Wie stellt sich die Tiroler Situation im internationalen Vergleich dar?
GRIN Die sektorale und regionale Differenzierung des Immobilienmarktes in Österreich
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Universität Wien (Grund- und Integrativwissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe: Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: Die politischen Zäsuren und Enteignungen im Gefolge der beiden Weltkriege, sowie der Auf- und Ausbau des geschützten Wohnungssektors haben zu einer weitgehenden Immobilisierung des Bodenmarktes und des gesamten Immobiliensektors in Österreich geführt. Erst in den 1980er Jahren ist es zu einem extrem raschen Aufschwung des Immobilienmarktes als Vorläufer und Begleiter des wirtschaftlichen Einigungsprozesses in der Europäischen Union gekommen. Die lang andauernde Periode einer weitgehenden Versteinerung des Immobilienmarktes ist damit zu Ende gegangen. Mehrere Faktoren wirkten hierbei zusammen. Erst der Wandel im politökonomischen System vom Austrokeynesianismus in Richtung auf neoliberale Tendenzen hat den Immobilienmarkt in Bewegung gebracht. Die anhaltende Flucht in die Sachwerte wird durch folgende Zahlen belegt: Mitte der 1990er Jahre waren vom geschätzten Privatvermögen der Österreicher in der Höhe von 7.500 Mrd. öS (545 Mrd. EURO) rund 40% in Immobilien angelegt. Im Jahr 1999 wurde das Immobilienvermögen vom Österreichischen Verband der Immobilientreuhänder jedoch bereits auf einen Wert von insgesamt mehr als 5.000 Mrd. öS (363 Mrd. EURO) geschätzt. Pro Jahr werden auf dem Immobilienmarkt in Österreich rund 140 Mrd. öS (10,17 Mrd. EURO) umgesetzt. Vor dem Hintergrund eines für die Zukunft im Prinzip unzureichend abgesicherten Pensionssystems haben Immobilien mittlerweile auch in den Wohlfahrtsstaaten Europas einen zentralen Stellenwert als Wertanlage und Instrument der Altersvorsorge errungen. Es besteht in breiten Schichten der Bevölkerung Konsens darüber, dass Grund und Boden ihren Wert auch über größere Zeiträume hindurch meist behalten, während Ersparnisse durch Geldentwertung, Währungsreform oder Börsencrash massiv an Wert verlieren können. Schließlich haben auch noch die in den letzten zehn Jahren auf ein Minimum abgesunkenen Zinsen für Sparguthaben und eine gewisse EURO-Skepsis zu einer Anlageflut in Sachwerte geführt. Der Generationswechsel ist seit den 1980er Jahren mit umfangreichen Erbschaften an Häusern und Grundstücken verbunden und bietet infolge der Erbteilung Anlass für zahlreiche Immobilientransaktionen. Eine parallel damit einhergehende wachsende Mobilität breiter Bevölkerungsschichten und letztlich auch eine seit den 1980er Jahren stark angestiegene Ehescheidungsrate haben zu einem regelrechten Boom auf dem heimischen Immobilienmarkt geführt. Den kapitalistischen Marktmechanismen folgend, hat der Boom an Immobilientransaktionen zu einem regelrechten Take-off auf der Unternehmensseite geführt. Die Zahl der gewerblichen Immobilienhändler hat in den letzten Jahren rasant zugenommen und ein Höhepunkt dieses wachsenden Systems ist noch lange nicht absehbar. Die Immobilienwirtschaft erlebt seit den 80er Jahren einen zuvor noch nie da gewesenen Boom. Daher bedarf der österreichischen Immobilienmarkt gerade auf Grund einer immer wichtiger werdenden volkswirtschaftlichen Gewichtung einer umfassenden wissenschaftlichen Untersuchung. Vor diesem Hintergrund erschien es natürlich äußerst interessant, den Immobilienmarkt aus einer sektoralen und insbesondere räumlichen Sichtweise zu beleuchten, denn bisher bietet die Literatur kaum vergleichbare und vor allem keine flächendeckenden Studien für die Gesamtheit des österreichischen Staates. Insbesondere die Berücksichtigung der räumlichen Diversifizierung eröffnet der Erforschung des Immobilienmarktes, welche bisher im Großen und Ganzen den Wirtschaftswissenschaften vorbehalten war, eine neue Perspektive. Die vorliegende Dissertation ist im Rahmen des Forschu...
GRIN Staatliche Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und Frankreich auf regionaler Ebene
Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Politik- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Bürgerinformation ist die erste Pflicht staatlicher Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sachlich, neutral und objektiv zu informieren ist dabei zentraler Anspruch und Wesenselement funktionierender Demokratien gleichermaßen. In der vorliegenden Arbeit werden mögliche Lücken zwischen diesem Anspruch und der Wirklichkeit untersucht. Ausgangspunkt hierfür sind zunächst die Vorgaben aus der PR-Theorie bzw. Forschung sowie die aktuellen gesetzlichen Vorgaben für staatliche Öffentlichkeitsarbeit, welche den normativen Rahmen des Tätigkeitsfeldes prägen. Ob diese idealtypischen Ansprüche in der Praxis verwirklicht werden, wird eine an diesen Grundlagen orientierte empirische Untersuchung erbringen. Das Augenmerk gilt dabei insbesondere den Teilbereichen Struktur, Aufgaben und Arbeitsweisen staatlicher Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zentraler Untersuchungsgegenstand ist die noch wenig bearbeitete regionale Ebene. Gleichzeitig wird ein länderübergreifender Ansatz verfolgt: Deutschland (wie zu zeigen sein wird: die Bundesländer) und in Frankreich (die régions) werden untersucht und verglichen. Ziel ist es, länderspezifische Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erarbeiten, und mit den Ergebnissen zu einem Ausbau des Forschungsstandes Öffentlichkeitsarbeit beizutragen. So ist auch hier, wie Bischoff bereits vor mehr als 20 Jahren auf kommunaler Ebene bemerkt, für die vorliegende Untersuchung die Beobachtung entscheidend, dass es in unserem Staat nicht unbedingt an Werten mangelt, die davon abhängen, dass eine aktive Gesellschaft existiert, sondern an deren Realisierung. . Gang der Untersuchung: Zunächst wird, ausgehend von den Prämissen vergleichender Forschung, anhand historischer, politischer, wirtschaftlicher und kultureller Faktoren, die funktionale Äquivalenz französischer Regionen und deutscher Bundesländer als notwendige Bedingung der Vergleichbarkeit erarbeitet (Kapitel 2). Die Definition (Kapitel 3) und Geschichte (Kapitel 4) staatlicher Öffentlichkeitsarbeit in Frankreich und Deutschland wird kurz nachgezeichnet. Aufbauend auf den idealtypischen Vorgaben aus der Theorie (Kapitel 5) und den normativen Ansprüchen der jeweiligen Gesetzgebung (Kapitel 6) folgt eine Zusammenschau des Stands der Forschung auf gesamtstaatlicher, regionaler und kommunaler Ebene zum Themenfeld staatlicher Öffentlichkeitsarbeit in den beiden Ländern (Kapitel 7). Auf dieser Basis wird das Untersuchungsziel, die Analyse regionaler Öffentlichkeitsarbeit in den Bereichen Struktur, Aufgaben und Arbeitsweisen, operationalisiert, und anschließend in Deutschland und Frankreich empirisch erhoben (Kapitel 8). In der abschließenden Analyse- und Vergleichsphase (Kapitel 9) werden Charakteristika regionaler Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und Frankreich aufgezeigt und mit zuvor aufgestellten Arbeitsannahmen abgeglichen. Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, beschäftigt sich mit möglicher Kritik und gewährt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Themenbereich (Kapitel 10). Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Einführung7 2.Vergleichsforschung und funktionale Äquivalenz der Regionen9 2.1Probleme der Vergleichsforschung und Auswahl der Untersuchungsobjekte9 2.2Zur funktionalen Äquivalenz deutscher Bundesländer und französischer Regionen11 2.2.1Europa als Bezugspunkt11 2.2.2Deutsche Bundesländer14 2.2.3Französische Regionen16 3.Definition von Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland und Frankreich21 4.Geschichte staatlicher Öffentlichkeitsarbeit23 4.1Geschichte staatliche...
GRIN Positionierung regionaler Flughäfen innerhalb der deutschen Flughafenbranche
Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Verkehrswissenschaft, Note: 1,0, Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (Betriebswirtschaftslehre), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung: Die internationale Luftfahrtbranche befindet sich im Umbruch. Während etablierte Fluggesellschaften im Rahmen traditionell gewachsener Wettbewerbsmodelle mit Umsatzeinbrüchen zu kämpfen haben, trotzen Low Cost Carrier-Anbieter diesem Trend und vermelden steigende Passagierzahlen und Zuwächse beim Gewinn und Umsatz. Kennzeichnend für die momentane Entwicklung sind dabei zwei wesentliche, sich zunächst entgegenstehend erscheinende Trends; der Marktfragmentierung und der Marktkonsolidierung. Unter Zugrundelegung steigender Nachfrage und einer Überlastung der Hauptflughäfen, die durch deren Bedeutung als Hub noch forciert wird, geht zum Beispiel Airbus von einer Marktkonsolidierung aus, welche einen Ausbau von Hub-Flughäfen sowie den Einsatz von neuen Großraumflugzeugen, wie der A 380, zur Folge hat. Dahingegen weist das Erfolgmodell der LCC, ermöglicht unter anderem durch die fortschreitende Liberalisierung des Luftverkehrs, auf eine veränderte Wettbewerbsstruktur in der Luftfahrtbranche hin, die über eine Fragmentierung, also über einen Ausbau des Punkt zu Punkt Verkehrs, zu einem Wachstum regionaler Flughäfen führen wird. Im ersten Halbjahr 2003 stieg dabei das Passagieraufkommen der LCC in Deutschland mit 2,9 Millionen Fluggästen binnen Jahresfrist um 27 Prozent. Die Entwicklung der Luftfahrtbranche ist für die Lufthafenbranche maßgeblich, da die Airlines die größten Kunden der Airports sind und über Auswirkungen auf die Flughafenentgelte oder den Retail-Bereich deren Erfolgsposition direkt beeinflussen. Der Erfolg des LCC-Wettbewerbmodells resultiert dabei aus seiner Kostenstruktur, welche unter anderem aus der Benutzung weitaus günstigerer regionaler Flughäfen erreicht wird. Der Anteil der LCC an dem wirtschaftlichen Erfolg der Regionalflughäfen ist zum Teil überproportional und lässt die Frage aufkommen, ob eine stärkere strategische Ausrichtung an diesem Wettbewerbsmodell notwendig ist. Der LCC-Erfolg in Deutschland hat über den britischen Anbieter Ryanair auch den Lübecker Flughafen begünstigt. Der Flughafen Lübeck steigerte im ersten Halbjahr 2003 die Zahl der Fluggäste um 58,4 Prozent auf knapp 200.000. Dabei gilt Lübeck-Blankensee als ein Flughafen, der sich konsequent an den Anforderungen der LCC ausgerichtet hat und dem das Potenzial für weiteres Wachstum zugesprochen wird. Zudem erfährt der Verkehrsflughafen durch ein geplantes Privatisierungsvorhaben sowie einer anstehenden Kapazitätserweiterung zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Situation des Lübecker Flughafens beinhaltet somit branchentypische Problemstellungen, welche ihn zu einem interessanten Untersuchungsobjekt machen. Anhand des bewährten Instruments einer Stärken/Schwächen-Chancen/ Risiko-Analyse sollen strategische Implikationen für die Flughafen Lübeck GmbH abgeleitet werden. Die exemplarische Behandlung eines Regionalflughafens kann über die unternehmensspezifische Bewertung hinaus allgemein Anforderungen für Flughäfen in vergleichbaren Situationen aufzeigen. Die voranschreitende Privatisierung, verbunden mit dem Anspruch, einen ökonomisch sinnvoll operierenden Flughafenbetrieb zu gewährleisten, bedingt Modifikationen, welche es in der vorliegenden Untersuchung herauszustellen gilt. Ziel der Untersuchung ist die Herausarbeitung von unternehmensexternen Chancen und Risiken sowie unternehmensinternen Stärken und Schwächen für die Flughafen Lübeck GmbH. Daraus resultierend sollen strategische Konsequenzen für die Nutzung von Marktchancen beziehungsweise der Abwendung von Risiken abgeleitet werden. Zudem soll die exemplarische Behandlung dieses Regionalflughafens allgemein auf Branchenstrukturänderungen aufmerksam machen und den daraus r...
GRIN Bedeutung regionaler Produkte in der Hotellerie am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1.0, Hotelfachschule Heidelberg - Fritz-Gabler-Schule, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Betriebswirtarbeit möchte der Verfasser den Begriff Region sowie die möglichen Produkte und Dienstleistungen als Kernkompetenz einer Region definieren. Des Weiteren werden der allgemeine Lebenszyklus regionaler Produkte und Dienstleistungen und die Bedeutung derer für die Region ermittelt. Insbesondere wird auf die Bedeutung einer regionalen Wertschöpfungskette für die Region selbst eingegangen.
In den Kümmerly+Frey Strassenkarten finden Sie alles, was Sie zur Orientierung und Inspiration brauchen. Dank den deutlich gekennzeichneten, leicht lesbaren und aktuellen Strassen, dem aufgeräumten, aktuellen Kartenbild sowie der Detailgenauigkeit, ist die Karte das perfekte Hilfsmittel, um das Beste aus Ihrem Besuch in diesem aussergewöhnlichen Land zu machen. Die thematische Karte enthält detaillierte Informationen über Ortschaften und das verbindende Strassennetz. Reisende mit Auto oder Motorrad finden dank den gut erkennbaren, übersichtlich dargestellten Autobahnen, Autostrassen, Hauptverkehrsstrassen, Landstrassen und Nebenstrassen immer den richtigen Weg. Die integrierten 4-sprachigen Informationen sowie der Ortsindex vervollständigen das Kartenwerk. Die Faltkarte besteht aus einem stabilen Cover und robustem Papier. Auch nach mehrmaligem Gebrauch lässt sie Sie nicht im Stich. Sollte das GPS mal nicht funktionieren oder das Handy keinen Akku mehr haben, helfen Ihnen die auf der Karte deutlich verzeichneten Strassen, Aussichtspunkten, Bahnhöfen, Einkehrmöglichkeiten, Campingplätzen, Parkplätzen, etc. stets die Orientierung zu behalten.
BoD – Books on Demand Regionale Wahrnehmungen A1062009450
Mit seinen Gedichten von 1980 bis 2018 erzählt Leo Cavana kleine, kurze Sequenzen aus unserem Leben. Sie berichten vom alltäglichen Wahnsinn, der uns umgibt, egal ob nachdenklich, ernst, bitterbös, erdrückend, launig oder heiter, amüsant, schmunzelnd und lachend. Denn irgendetwas bleibt bei einem jeden von uns immer irgendwie und irgendwo hängen, was uns mal stark, mal weniger stark beschäftigt. Somit steht der Begriff "regional" im Titel für kein geografisches Gebiet, sondern für all die Begebenheiten, die wir in unserem direkten Umfeld wahrnehmen können, bzw. beobachten. Dabei passt sich die Sprachkunst der einzelnen Gedichte an all die Beobachtungen, die Leo Cavana über die Jahre wahrgenommen hat, an. Es sind Situationsberichte in einer dafür angemessenen Sprache, ohne die künstliche Übertreibung durch eine ständige, besonders schöne Wortwahl. Die nun vorliegende Neu-Auflage wurde von Leo Cavana überarbeitet und kann sich durch ihre neue Zusammenstellung noch stärker mit ihrem Titel "Regionale Wahrnehmungen" identifizieren.