HSK Design-Heizkörper "Line Plus" 50 × 177,5 cm in Sandstein Farbe: Sandstein|Antikorrosionsschutzschicht: mit Antikorrosionsschutzschicht|Größe: 50 × 177,5 cm 8085178-A-172
HSK Design-Heizkörper "Line Plus" 50 × 177,5 cm in Sandstein Farbe: Sandstein|Antikorrosionsschutzschicht: mit Antikorrosionsschutzschicht|Größe: 50 × 177,5 cm
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-889_Heckel-Postkarten" Wie kein anderes Medium vermochte die Postkarte, mit ihren knappen bildlichen Darstellungen und kurzen schriftlichen Mitteilungen unmittelbare Äußerungen zu transportieren – spontan und persönlich, stets mit besonderer Frische und Direktheit. Erstmalig präsentiert das Buch einen Überblick über die gestalteten Postkarten Erich Heckels. Die gezeichneten, aquarellierten und bedruckten Karten bilden ein wichtiges Kapitel im Leben und Werk, das motivisch und stilistisch die Bandbreite seines Schaffens reflektiert. Für die kunsthistorische Forschung sind Künstlerpostkarten und Briefe wertvolle Quellen, denn Poststempel und Textinhalte geben Auskunft über Aufenthaltsorte, Kontakte und Begegnungen, ermöglichen präzise Datierungen von Motiven und helfen bei deren biografischer Einordnung. Zudem können die Bildseiten Aufschluss über etwaige Vorstudien zu Malerei oder Druckgrafik liefern und im Fall konkreter Bildskizzen Hinweise zu unbekannten, zerstörten oder verschollenen Arbeiten geben – so auch bei Erich Heckel. Die Publikation vereint 217 Postkarten sowie 17 illustrierte Briefe, Brieffragmente und Briefbeilagen von 1907 bis 1975, ergänzt durch detaillierte, weiterführende Bemerkungen, und erhält dadurch den Charakter eines Werkverzeichnisses.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-860_WunderWissenschaft" Im frühen 18. Jahrhundert wurde Europa von einer fieberhaften Begeisterung für ein neues Material erfasst: das echte Porzellan. Weiß, fein und glänzend repräsentiert es wie kein anderes das Lebensgefühl dieser Epoche. Am Anfang standen Forschergeist und Sammellust, aber auch das Ziel einer wirtschaftlichen Blüte. Von den Porzellanen aus Ostasien mit ihren nie zuvor gesehenen Farbklängen und Dekoren beeindruckt, machten sich Alchemisten, Mediziner und Apotheker auf die Suche nach der Rezeptur. Schließlich wurde in einem geheimen Laboratorium nahe dem Gartenpalais Liechtenstein 1718 die Wiener Porzellanmanufaktur – die zweite in Europa nach der in Meißen – von dem Entrepreneur Claudius Innocentius du Paquier unter kaiserlichem Schutz gegründet. Ihre charaktervollen Werke reflektieren zeitgenössische Kunst und Naturwissenschaften, aber auch Festkultur und Alltag bei Hof.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-868_HansTicha" Hans Ticha (geb. 1940) zählt zu den prägendsten Künstlern der deutschen Nachkriegsgeschichte. Sein Werk bewegt sich zwischen Pop-Art, Konstruktivismus und grafischer Strenge, kombiniert mit einer unverkennbaren Formsprache. Mit seinen überzeichneten, oft kugelrunden Figuren entwickelte er eine ironische Bildwelt, die sich kritisch mit Gesellschaft, Politik und Ideologien auseinandersetzt. Tichas Werke orientieren sich mitunter an dem Bauhaus-Künstler Oskar Schlemmer, aber auch an Fernand Léger und dem russischen Konstruktivismus. In der DDR wurde Ticha als Künstler mit einer klaren, fast plakativen Bildsprache bekannt. Seine Werke spielen mit den Symbolen des Sozialismus, hinterfragen jedoch unterschwellig dessen Ästhetik und Ideologie. Neben großformatigen Leinwänden und Papierarbeiten sind es vor allem die Illustrationen, die Tichas Werk einem breiten Publikum zugänglich machten. Er gestaltete über 100 Bücher, darunter Werke von Bertolt Brecht, Erich Kästner und Kurt Tucholsky.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-773_HausAmHorn" Das »Haus Am Horn« ist das einzige vom Staatlichen Bauhaus in Weimar errichtete Gebäude – ausgestattet von Studenten als Muster- und Experimentalbau zur großen Bauhaus-Ausstellung 1923 – und feiert 2023 das 100-jährige Jubiläum. 1996 wurde es mit weiteren Bauhaus-Bauten in Weimar und Dessau zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Der Freundeskreis der Bauhaus-Universität Weimar übernahm kurz darauf das Haus, organisierte die denkmalpflegerische Sanierung und machte das Gebäude zu einem Treffpunkt für Bauhaus-Interessierte aus aller Welt. Im Buch berichten Experten sowie Zeitzeugen von der komplizierten Nutzungsgeschichte des Hauses, das heute Teil des Bauhaus-Museums der Klassik Stiftung Weimar ist. Damit wird es in die Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte Deutschlands seit 1919 eingebettet. Zugleich spiegelt die Publikation die Entwicklung der Rezeption des Bauhauses und die der Denkmalpflege von Bauten der Klassischen Moderne in dieser Zeit wider.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-787_DerDeutscheFilm" Das Buch ermöglicht eine veritable Zeitreise durch den deutschen Film. Dabei handelt es sich um eine einzigartige Filmlandschaft, die mit dem Expressionismus und dem Kino der Weimarer Republik Weltgeltung erreicht hat sowie die Kultur und Geschichte Deutschlands wie kaum ein anderes Medium zu spiegeln vermag. Der Bogen spannt sich vom legendären »Wintergartenprogramm« der Gebrüder Skladanowsky am 1. November 1895 in Berlin über den frühen Stummfilm und Tonfilm bis hin zu heutigen Filmformaten. Dabei wird nicht nur der eminente Beitrag Deutschlands zur globalen Filmgeschichte verhandelt. Mit Echofilmen werden die Wirkung von Produktionen der Weimarer Republik auf Hollywood sowie die Wirkung von Hollywood auf den deutsch-deutschen Film der Nachkriegszeit aufgezeigt. Zugleich vertiefen Fokus-Seiten zentrale Figuren, Themen und Gewerke des Films. Die Filme selbst werden über einführende Kurztexte, Kritiken aus der Zeit ihrer Entstehung sowie markante Filmszenen greifbar. Einführende Essays schildern den weiten und mitunter steinigen Weg von der Pionierzeit um 1900, dem Ersten Weltkrieg und den 1920er Jahren der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Filmkultur eines in BRD und DDR geteilten Landes bis hin zum gesamtdeutschen Film nach 1990. So entfaltet sich ein ebenso bewegtes wie bewegendes Panorama des 20. und 21. Jahrhunderts in Deutschland – gesehen durch das Auge der Filmkamera
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-837_GezeigteGrenzen" Dieses Buch unternimmt Streifzüge in die Grenzräume und Bruchzonen der deutsch-polnisch-jüdischen Verflechtungsgeschichte. Im Fokus des reichlich illustrierten Bandes stehen Postkarten und Pressekarikaturen zwischen 1890 und 1920. Der Blick richtet sich auf das Dreikaisereck, an dem das Deutsche Reich, das Habsburger Imperium und das Russländische Reich aneinandergrenzten und Begegnungen zwischen Deutschen, Polen und Juden auf Bildpostkarten inszeniert wurden. Die Reise geht weiter ins habsburgische Kronland Galizien, wo die Massenmedien die schwierigen und ungleichen polnisch-jüdischen Beziehungen visuell erzählten. Schließlich wird der Einsatz von Bildern im Moment der antagonistisch-nationalistischen Konfliktzuspitzung zwischen Deutschland und Polen nach dem Ersten Weltkrieg in Oberschlesien untersucht. Es entfaltet sich eine visuelle Geschichte zwischen Begegnungen und Bilderkämpfen.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-764_SchweigendSprechen" Das Silentium gehörte von Beginn an zu den wichtigsten Geboten, die das klösterliche Leben regeln. Um aber auch dort kommunizieren zu können, wo das Schweigegebot absolute Stille verlangt, wurde eine Zeichensprache entwickelt, die seit dem 10. Jahrhundert in vielen Gemeinschaften Anwendung fand. Dabei wurden die Ordensbrüder und -schwestern stets ermahnt, nur solche Botschaften auszutauschen, die für die praktischen sowie spirituellen Abläufe im Kloster unabdingbar waren. Die Zeichensprache ist in sogenannten Signa-Listen festgehalten, eine Art einfacher Wörterbücher mit meist knappen Beschreibungen, wie man einen Gegenstand, eine Person oder ein anderes zu bezeichnendes Wort mittels Zeichen darstellt. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Zeichensprache bei den Zisterziensern. Die überlieferten zisterziensischen Signa-Listen enthüllen Informationen über das tägliche Leben in den mittelalterlichen Klöstern und spiegeln zugleich die Reformbestrebungen ihrer Zeit wider.
Eine Leseprobe finden Sie unter "https://verlag.sandstein.de/reader/98-823_RotesGold" An den Sprüchen der vergoldeten Kupfergefäße aus der einstigen niederungarischen Bergstadt Herrengrund ist das Staunen der ansässigen Bergleute über die plötzliche Verwandlung ihres Eisenwerkzeugs in Kupfer abzulesen. Der allgegenwärtige Wunsch der Menschheit, schnell reich zu werden, bekam durch die Geschehnisse im 16. und frühen 17. Jahrhundert im slowakischen Erzgebirge neue Dynamik. Fortan beschäftigte man sich intensiv mit der Frage, ob es nicht möglich wäre, Gold zu produzieren. Dieser Kult hat sich in großer Vielfalt auch in der Kunst manifestiert, bspw. in Form von Handsteinen, vergoldeten Schalen, Tummlern und Fassbechern aus Kupfer. In Kunstkammern und Naturalienkabinetten der Frühen Neuzeit waren sie schließlich allgegenwärtig. Das Grüne Gewölbe Dresden, die Slowakische Nationalgalerie Bratislava und das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang eint das Ziel, diese herausragenden Kunstwerke in einem größeren Kontext zu erfassen sowie mit Ausstellung und Katalog zu würdigen. Die einzigartige Möglichkeit, zehn der bedeutendsten Handsteine der Welt und zahlreiche Herrengrunder Gefäße präsentieren zu können, zeigt den kulturellen Reichtum der mittelslowakischen Bergregion sowie das Standesbewusstsein derer Bergleute.
Heute gilt der Künstler Max Liebermann (1847–1935) als einer der bedeutendsten Vertreter des »Deutschen Impressionismus.« Diese Publikation widmet sich einer weniger bekannten Seite seines Wirkens und rückt ihn als bedeutenden Protagonisten der Kulturpolitik in den Fokus. Wie konnte er sich vom Wegbereiter der Moderne zu einem der einflussreichsten Kulturpolitiker seiner Zeit entwickeln? International vernetzt und im intensiven Austausch mit Künstler:innen im In- und Ausland, setzte er sich unermüdlich dafür ein, neue Ausstellungsmöglichkeiten für moderne Kunstströmungen im Berlin der Kaiserzeit zu eröffnen. Vielseitige Beiträge schildern anschaulich, wie Max Liebermann die Strukturen des Kulturbetriebs strategisch zu nutzen wusste, um seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen: die Anerkennung der modernen Malerei und die Freiheit der Kunst.
Die Sammlung indischer Malereien des Dresdner Kupferstich-Kabinetts zeugt von der reichen Kunst des späten 17. und 18. Jahrhunderts, hauptsächlich im Mogulstil, aus dem Dekkan, sowie von der faszinierenden Geschichte ihrer Rezeption im Westen. Sie besteht aus zwei Gruppen, die während der Barock- und der Romantik-Epoche nach Dresden kamen. Die erste Gruppe, die im frühesten Inventar von 1738 verzeichnet ist, besteht überwiegend aus Alben und Porträt-Sets von Herrschern und Adligen. Eine zweite Gruppe von achtundsiebzig Gemälden umfasst eine Vielzahl von Themen. Sie gelangte 1848 als Teil des Nachlasses des Philologen August Wilhelm Schlegel in das Museum. Dieser wissenschaftliche Katalog veröffentlicht zum ersten Mal den gesamten Bestand an indischen Malereien im Dresdner Kupferstich-Kabinett, einschliesslich eines illuminierten Shahnama, das 2016 als Spende in die Sammlung aufgenommen wurde.