Das Buch von Dijksterhuis erschien in deutscher Sprache erstmals 1956. Der Autor gibt einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Naturwissenschaften vom Altertum über das Mittelalter bis zu der Geburt der klassischen Naturwissenschaft. Neben den eigentlichen naturwissenschaftlichen Fragestellungen finden auch philosophische und geisteswissenschaftliche Aspekte der behandelten Zeitabschnitte Berücksichtigung. Professor Dr. Heinz Maier-Leibnitz schreibt in seinem Geleitwort: "Aber wenn uns die Wissenschaftsgeschichte helfen soll, dann darf sie nicht auf denselben modischen Bahnen wandeln wie die meisten, die heute über Wissenschaft schreiben. Deshalb freue ich mich, daß das Buch von Dijksterhuis wieder aufgelegt wird. Er ist nicht modisch. Ganz sorgfältig dringt er in das Denken früherer Jahrhunderte ein. Wer ihm folgt, und es ist ein Vergnügen, ihm zu folgen, wird viel für sein Denken profitieren."
Hansebooks Das weltbildende Prinzip in der platonischen Philosophie
Das weltbildende Prinzip in der platonischen Philosophie ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1899. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.
VS Verlag für Sozialwissenschaften Logik und Weltbild
1 Alle Zitate aus Gotthard Günthers Aufsatz "Life as Poly-Contexturality" (zitiert als: Life) sind Übersetzungen aus dem Englischen von mir - d_ Verf. 2 Auf dem Weg zu einem logischen Formalismus der iterierten Negation setzt sich Günther mit dem idealistischen Antiformalismus Hegels aus einander, für den nur die Alternative bestand: "Entweder ist die iterierte Negation formal, dann handelt es sich um den klassischen Operator. Ist der Negationsprozeß aber nicht klassisch, dann ist er auch nicht formal." Diese Alternative, sagt Günther, ist falsch. (Sprache, 64) "Die irrtümliche Überlegung, von der Hegel ausgeht, ist die: Jeder Formalismus ist zwei wertig. Ein zweiwertiges System kann per definitionem nur einen Nega tionsoperator haben." (Sprache, 65) Günthers Anliegen dagegen ist, ei nen transklassischen Formalismus der fortgesetzten Negation zu finden, um den Reflexionsprozeß sichtbar zu machen. 3 Eine "logische Differenz" sieht Günther zwischen Natur-und Sozialwis senschaften (er spricht von "Geisteswissenschaften") nur in der Differenz zwischen "struktureller Komplikation", der Vielzahl gleichartiger Strukturen, die eher im Gegenstandsgebiet der Naturwissenschaften an zutreffen ist, und "struktureller Komplexität", der Vielzahl verschieden artiger Strukturen, denen eher die Sozialwissenschaften begegnen (s.
Angesichts aktueller Diskussionen über den Kulturraum Europa unternehmen es die Autoren des Bandes, die kartographisch-geographischen Grundlagen des Mittelalters zu erfassen und die kulturwissenschaftlich determinierten Funktionen des Kartierens am Beispiel Europa zu erläutern. Ziel ist es, kartographische Darstellungspraktiken in historiographische und literarische Wissens- und Überlieferungskontexte einzubinden und den Kontinent als historische Größe mit unterschiedlichen Deutungspotentialen zu begreifen. Aus dem Inhalt: Ingrid Baumgärtner: Europa in der Kartographie des Mittelalters. Repräsentationen – Grenzen – Paradigmen REPRÄSENTATIONEN Alfred Stückelberger: Das Europabild bei Ptolemaios Hartmut Kugler: Europa pars quarta. Der Teil und das Ganze im ‚Liber Floridus’ Patrick Gautier Dalché: Représentations géographiques de l´Europe – septentrionale, centrale et orientale – au moyen âge Ingrid Baumgärtner: Graphische Gestalt und Signifikanz. Europa in den Weltkarten des Beatus von Liébana und des Ranulf Higden EUROPA UND DER ORIENT Paul D. A. Harvey: Europa und das Heilige Land Andreas Kaplony: Ist Europa eine Insel? Europa auf der rechteckigen Weltkarte des arabischen "Book of Curiosities" Anna-Dorothee von den Brincken: Europa um 1320 auf zwei Weltkarten süditalienischer Provenienz. Die Karte zur ‚Chronologia magna’ des Paulinus Minorita und die Douce-Karte GRENZZIEHUNGEN UND GRENZERFAHRUNGEN Evelyn Edson: Dacia ubi et Gothia. Die nordöstliche Grenze Europas in der mittelalterlichen Kartographie Patricia Licini: European and Ottoman Landmarks from a Portolan Chart at the Time of Enea Silvio Piccolomini Stefan Schröder: Grenzerfahrungen. Mittelalterliche Reisende an den Rändern Europas Margriet Hoogvliet: The Wonders of Europe. From the Middle Ages to the sixteenth Century PARADIGMEN Andrew Gow: Empirical Empire. Eurocentrism and Cosmopolitism in the "last" Mappamundi (Fra Mauro) Piero Falchetta: The Use of Portolan Charts in European Navigation during the Middle Ages Martina Stercken: Regionale Identität im spätmittelalterlichen Europa. Kartographien der Eidgenossenschaft
Wie wichtig Natur für menschliches Glück ist, als Ort der Freude am Leben oder zumindest der Zuflucht, ist zuletzt vielen von uns aufgegangen. Trotzdem hat Landschaft bisher keine Lobby. Dieses unkonventionelle Buch tritt für die Schönheit der Natur ein. Es argumentiert gegen die Dominanz der anthropozentrisch-rechnenden Weltbemeisterung und für eine «ästhetische Ökozentrik». Unkonventionell ist das Buch aber auch deshalb, weil es die philosophische Arbeit an Begriff und Argument mit literarischen Passagen von grosser Leuchtkraft verbindet. Diese Passagen stammen aus Peter Kurzecks Roman Vorabend. Alle fünf Kapitel: zum Leid der Igel, zur bedrohten Schönheit und Heiligkeit der Natur, zu ihrem Wert als Heimat und zu unserem besinnungslos zerstörerischen Konsum werden ausgehend von einer solchen Passage entfaltet. Denn es braucht die Literatur in der Naturethik.
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350 - 1600), einseitig bedruckt, Note: -, Hochschule Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon im alten Ägypten wusste man, dass es 365 Tage dauert, bis Tage und Nächte wieder identisch lang sind. Von Sternenbeobachtern wurden Kalendersysteme erstellt, die schon damals als wertvolle Orientierungshilfe galten und sogar eine Monatseinteilung ermöglichten. Die alten Griechen orientierten sich an Sternenbildern und nahmen schon damals wahr, dass sich Planeten bewegen. Im 4. Jahrhundert vor Christus entwickelte Aristoteles die Theorie von einem Weltbild, indem die Erde als ruhender Mittelpunkt des Universums gesehen wurde. Im 2. Jahrhundert vor Christus entstand das geozentrische Weltbild von Claudius Ptolemäus, welches auch Ptolemäisches System genannt wird. Das ptolemäische System ging davon aus, dass die Erde das Zentrum aller Dinge sei und alle Himmelskörper sich um die Erde drehen. Dieses der menschlichen Wahrnehmung entgegenkommende Weltbild wurde schließlich erst im 15. Jahrhundert durch Nikolaus Kopernikus in Frage gestellt. Kopernikus verwarf die Theorien von Aristoteles und Ptolemäus nicht vollständig, sondern entwickelte sie weiter, was schließlich in seinem heliozentrischen Weltbild mündete. Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich zunächst kurz mit der Person Nikolaus Kopernikus und enthält deshalb einen kleinen biographischen Teil über sein Leben.Weiterhin werden die bedeutungsvollsten Weltbilder der Antike von Aristoteles und Ptolemäus erläutert, da diese für sehr lange Zeit einen großen Einfluss auf das menschliche Bewusstsein und Denken hatten. Anschließend wird auf das heliozentrische Weltbild von Kopernikus eingegangen um dessen revolutionären Charakter zu veranschaulichen. Dabei ist es von großer Bedeutung wie das heliozentrische Weltbild auf die Öffentlichkeit wirkte und welchen Einfluss diese Theorie auf das menschliche Denken hatte. Die Kirche spielt hierbei eine besondere Rolle, denn gerade von dieser Seite aus wurde keinerlei Anerkennung für die wissenschaftlichen Theorien von Kopernikus entgegengebracht. Die Theorien von Kopernikus wurden von Kepler, Galilei und Newton weiterentwickelt, was auch in einem kurzen Beitrag dieser Ausarbeitung erläutert wird. Schließlich muss man sich die Frage stellen, wo die Menschheit heute ohne Anerkennung dieser Aufklärung stehen würde. Betrachtet man die Wissenschaftsverdrossenheit der Kirche, würde man heute wahrscheinlich immer noch davon ausgehen, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist, und dass sich alle anderen Himmelskörper um die Erde drehen.
Unsere Welt, das ganze Universum, ja einfach alles, von dem wir alle nur ein kleiner und dennoch wichtiger Teil eines unvorstellbaren großen Ganzen sind, ist sicher aus einem Guss! Seit Menschengedenken stellen wir uns metaphysische Fragen, wie gibt es eine schöpferische Intelligenz? Gibt es einen Gott oder ganz gleich, wie wir "ihn+sie+es" nennen wollen? Gibt es einen Geist, eine "geistige Dimension"? Und natürlich, endet unser Leben mit dem Tod? Hat der Mensch einen freien Willen? Was ist unser "Ich"? Ist unser Universum wirklich durch einen Urknall entstanden? Diese Fragen und noch viele mehr beschäftigen wohl alle von uns irgendwann und irgendwie. Naturwissenschaften und Religionen haben dazu oft verschiedene, ja nicht selten sogar sich gegenseitig ausschließende Argumente. Die Naturwissenschaften und mit ihr verwandte Gebiete beharren aktuell vor allem noch auf Vorstellungen, die auf den Materialismus (Naturalismus) reduziert sind. Darin haben "Gott" und ein "hirnunabhängiger Geist" genauso wenig Platz wie unser "Ich" und ein zumindest im Grundsatz "Freier Wille", geschweige denn der bestenfalls als "naive Romantik" belächelte Glauben an ein Überleben unseres Todes. Der Autor, Facharzt und Hochschulprofessor, legt in diesem Buch, dem ein aktueller Vortrag zugrunde liegt, einmal mehr nahe, dass solche, allein auf den Materialismus reduzierte Vorstellungen überkommen sind.
AV Akademikerverlag Weltbild eines Fragenden und Suchenden
Gegenstand des Buches sind die Relativität und die Unauslotbarkeit der kosmischen Welt, abhängig von unserer sich erweiternden und begrenzten Gedankenwelt. Was ist das Wesen des menschlichen Zeitbegriffes, gibt es eine Vorstellung inhalttragenden Raumes, einer Raumzeit in einer anfanglosen Welt? Ist Raum in anfangloser Welt ein begrenzter, messbarer Inhaltträger? Im Buch finden sich unter anderem Gedanken und Wortspiele allgemeiner, alltäglicher Art, Fragen, die unsere Gesellschaft, Astronomie und Grenzwertiges betreffen. Das Jahrhundert ist noch jung, stehen wir vor einem Neuanfang?
Alfa-Veda-Verlag Die feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes
In dieser um Betrachtungen zu Kosmologie und Bewusstsein ergänzten 5. Auflage von Dr. Volkamers Standardwerk über die Erforschung der Feinstofflichkeit durch spektakuläre Wägeexperimente stellt Klaus Volkamer eine feinstofflich erweiterte Physik vor, in der das heutige Weltbild der Naturwissenschaften als grobstofflich materieller Grenzfall erhalten bleibt. Die so erweiterte Physik liefert zum Beispiel mit experimentell und theoretisch begründeten Aussagen die Basis für eine unbegrenzte und nachhaltige Gewinnung Freier Energie. Dies hat direkt zu entsprechenden und bereits technologisch erprobten Anwendungen geführt.
Im Zentrum der beiden Bände steht der komplexe Zusammenhang zwischen Gottesbildern und Weltbildern in Ägypten, Persien, Mesopotamien, Syrien, Kleinasien, Israel, Griechenland und Rom, im Zoroastrismus, Judentum, Christentum und Islam.Die spannungsvolle Vielfalt hat nicht nur Weltbilder in der orientalischen und hellenistisch-römischen Antike geprägt. In veränderter Gestalt ist sie bis heute in den praktizierten Religionen Anlaß zu geistiger, im Extremfall gewaltsam ausgetragener Auseinandersetzung. Der Einfluß auf individuelle Lebensführung und religiöse sowie politische Weltanschauung ist unverkennbar. "[Es] wird eine Fülle an Material geboten und eine ganze Reihe von Einzelfragen diskutiert. Wer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen zur mesopotamischen oder phönizischen Religion ist, wird genauso fündig wie derjenige, der sich für den Zoroastrismus oder wichtige Aspekte römischer Religion interessiert."Bernd U. Schipper in Zeitschrift für Religionswissenschaft 15 (2007), S. 95 Band I und II liegen nun als Studienausgabe vor. Sie werden nur zusammen abgegeben.