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GRIN Die Darstellung von Hexen in der "Neuen Zeitung" aus Bernburg (1580)
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Universität Potsdam (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Bachelorarbeit wird mithilfe einer "Neuen Zeitung" aus Bernburg von 1580 erläutert, wie die Hexen und der Teufel im 16. Jahrhundert dargestellt wurden. Verdeutlicht wird außerdem, wie Christen in ihrem Glauben bestärkt wurden. Die Leserschaft kann sich mit dem religiös-magischen Weltbild vertraut machen, welches in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts im mitteleuropäischen Raum vorherrschte. Diese Arbeit ist wissenschaftlich relevant, weil magisches Denken, religiöser Fundamentalismus und Frauenfeindlichkeit im 21. Jahrhundert keineswegs von der Bildfläche verschwunden sind. Wer die Übel der Gegenwart verstehen will, sollte sich auch mit der Vergangenheit auseinandersetzen. Das frühneuzeitliche Denken wurde von einem religiösen Dualismus charakterisiert. Auf der einen Seite befanden sich der christliche Gott und diejenigen Akteure, die seine "göttlichen Wahrheiten" verkündeten. Auf der anderen Seite befanden sich der Teufel als "Vater der Lügen" und diejenigen, die mit ihm paktierten, nämlich die Hexen. Theologen, Juristen und Schriftsteller waren damit beschäftigt, die Wirklichkeit in einer streng religiösen Weltsicht darzustellen. Der Teufel schien allgegenwärtig zu sein und seine Gefährlichkeit konnte nicht oft genug betont werden. Es waren vor allem Frauen, die unter dieser "Wahrheitsliebe" zu leiden hatten.
AV Akademikerverlag Das Medienbild von Fußball-Bundestrainer Löw in der BILD-Zeitung
Als Boulevardblatt mit einer hohen Auflage hat die BILD-Zeitung großen Einfluss auf die öffentliche Meinung in Deutschland. BILD personalisiert und stellt dadurch häufig einzelne Personen in den Fokus ihrer Berichterstattung. Dieses Vorgehen war auch bei Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, die die deutsche Nationalmannschaft mit dem Weltmeistertitel krönte, zu beobachten. Das vorliegende Buch beschäftigt sich daher mit der Frage, welches Medienbild die BILD-Zeitung während der Fußball-WM 2014 von Bundestrainer Joachim Löw gezeichnet hat. Dazu werden im ersten Teil des Buches die Kennzeichen und die Funktionsweise von Boulevardmedien beschrieben. Zudem wird das Thema Inszenierung anhand von Inszenierungsprozessen in der Sportberichterstattung und Inszenierungstechniken in den Printmedien behandelt. Im zweiten Teil wird die Methodik erläutert, die bei einer sechswöchigen Inhaltsanalyse der BILD-Zeitung zur Anwendung kam. Abschließend lässt sich ein umfassendes Medienbild von Bundestrainer Löw zeichnen, das durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird.
De Gruyter Die Augsburger "Allgemeine Zeitung" und die Pressepolitik Bayerns
Die "Allgemeine Zeitung", die von den berühmten Stuttgarter Verlegern Johann Friedrich Cotta und seinem Sohn Georg von Cotta herausgegeben wurde, konnte sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu der bedeutendsten europäischen und zu einer in ihrer Art nahezu konkurrenzlosen Zeitung entwickeln. Die Voraussetzungen dazu sicherten der Standort des Cottaschen Zweigunternehmens in Augsburg, mit seinen traditionell günstigen Verkehrverbindungen, und die zahlreichen Privilegien, die die Zeitung vom bayerischen König erhielt. Der Verlag der "Allgemeinen Zeitung" war ein Wirtschaftsunternehmen, das auf Rentabilität abzielen mußte und gleichzeitig umfassende Informationen auf hohem Niveau bieten wollte. Die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung im Vormärz und eine bayerische Pressepolitik, deren vorherrschendes Merkmal das Instrument der Vorzensur war, forderte daher die Kooperation der Redakteure mit den Zensurbehörden. Die Stuttgarter Großverleger sowie ihre Augsburger Mitarbeiter mußten also ständig versuchen, die Grenzen der von der Regierung erlaubten Berichterstattung auszuloten, sie aber nicht zu überschreiten. Nur so konnten sie ein Blatt schaffen, für das sich die Öffentlichkeit immer stärker interessierte und das folgerichtig bis 1848 immer mehr Abonnenten bekam. Ein Verbot einzelner Artikel bzw. Formulierungen war stets an der Tagesordnung, das Verbot der Zeitung selbst durfte jedoch nicht riskiert werden. Erstmals wird gezeigt, wie intensiv die Kontakte zwischen Redakteuren und ihren Zensoren waren. Eine Sozialgeschichte der Zensoren wird skizziert, der Arbeitsalltag in einer Zeitungsredaktion zwischen Zensur und dem Anspruch, eine 'liberale' Zeitung herzustellen, geschildert. Die wirtschaftliche Situation des Augsburger Verlagsunternehmens mit der Untersuchung seiner Absatzzahlen, der Vertriebsstruktur und der betriebswirtschaftlichen Situation wird erstmals in Bezug zur bayerischen Pressepolitik gesetzt. Die Zensur der "Allgemeinen Zeitung" in den Jahren von 1815 bis 1848 verdeutlicht, in welch hohem Maße nicht nur die Zeitung, sondern auch die bayerische Pressepolitik von der europäischen Politik abhängig war und welchen gravierenden Schwankungen sie unterlag.
Creative Media Partners, LLC Süddeutsche Musik-Zeitung.
This work has been selected by scholars as being culturally important, and is part of the knowledge base of civilization as we know it. This work was reproduced from the original artifact, and remains as true to the original work as possible. Therefore, you will see the original copyright references, library stamps (as most of these works have been housed in our most important libraries around the world), and other notations in the work. This work is in the public domain in the United States of America, and possibly other nations. Within the United States, you may freely copy and distribute this work, as no entity (individual or corporate) has a copyright on the body of the work. As a reproduction of a historical artifact, this work may contain missing or blurred pages, poor pictures, errant marks, etc. Scholars believe, and we concur, that this work is important enough to be preserved, reproduced, and made generally available to the public. We appreciate your support of the preservation process, and thank you for being an important part of keeping this knowledge alive and relevant.
GRIN Simuliertes Medium? Die papierlose Zeitung A1005660369
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1, Philipps-Universität Marburg (Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien), Veranstaltung: Hauptseminar 'Medienspeicher', Sprache: Deutsch, Abstract: Wer schreibt, der bleibt, Papier ist geduldig: Schrifttum auf Papier steht für Dauerhaftigkeit, Informationen können für Jahrhunderte überliefert werden. Die Flüchtigkeit der dargestellten Informationen ist dagegen das wichtigste Merkmal der Zeitung auf elektronischem Papier (ZeP). Im Jahr 2005 feiert die Zeitung ihren 400. Geburtstag, gleichzeitig steht das Medium vor revolutionären Veränderungen. Die Zeitungsverlage haben das Internet als kostengünstigen Vertriebsweg entdeckt und versuchen ihren Schwerpunkt auf die elektronische Publikation zu verlagern. Dabei hilft der Fortschritt in der Technik, Einschränkungen des Mediums abzubauen und dem Vorbild der auf herkömmlichen Papier gedruckten Zeitung immer näher zu kommen. Die Entwicklung der elektronischen Zeitung geht dahin, ihrem papierenem Vorbild immer ähnlicher zu werden, gleichzeitig werden ihre Anwendungsmöglichkeiten gegenüber der Papier-Zeitung erweitert. Doch vor allem die geringe Größe des Monitors behindert derzeit noch die Möglichkeit, die gewohnten Lese- und Rezeptionsstrategien von der auf Papier gedruckten Zeitung zu übernehmen und schränkt somit die Akzeptanz beim Leser ein. Seit einigen Jahren entwickeln verschiedene Unternehmen ein so genanntes ¿E-Paper¿ (nicht zu verwechseln mit den gleichnamigen Internet-Angeboten der Verlagshäuser), das wesentliche Eigenschaften des Papiers übernehmen soll: Es ist dünn, lässt sich umblättern und ist groß wie eine Zeitungsseite. Der entscheidende Unterschied: Die dargestellten Informationen sind flüchtig, lassen sich jederzeit aktualisieren - und sogar individualisieren. Die Zeitung gewinnt dadurch an Aktualität und kann ein individuell auf den Leser zugeschnittenes Informationsangebot bieten. Auf der anderen Seite verlieren ihre Informationen an Stofflichkeit, die Verbindung von Medium und Information ist flüchtig, beide bilden nur eine Einheit auf Zeit. Es stellen sich Fragen nach dem generellen Charakter des Mediums: Ist die papierlose Zeitung überhaupt noch eine Zeitung? Oder ist das E-Paper nur eine Weiterentwicklung von Browser und Monitor?
Wallstein Verlag Historische Zeitungen und digitale Zeitungsarchive
Historische Zeitungen gehören wohl zu den am einfachsten verfügbaren Quellen für die neuere Geschichte. Welche Möglichkeiten bietet ihr (digitaler) Einsatz im Geschichtsunterricht? Die in den 2000er-Jahren begonnene Digitalisierungswelle von archivierten Zeitungsbeständen hat eine große Bandbreite digitaler Zeitungsportale mit unterschiedlicher Reichweite hervorgebracht. Frei im Netz zur Verfügung gestellte Zeitungen stellen ein kaum zu überschauendes Quellenkorpus insbesondere für die Geschichte ab dem 19. Jahrhundert dar. Sie sind leicht verfügbar und dank etablierter Volltexterkennung einfach durchsuchbar. Trotzdem haben (digitalisierte) historische Zeitungen bislang weder breiten Eingang in den Geschichtsunterricht noch die Aufmerksamkeit der geschichtsdidaktischen Forschung gefunden. Kristopher Muckel stellt verschiedene Formen des Einsatzes historischer Zeitungen für das historische Lernen im alltäglichen Geschichtsunterricht vor. Er untersucht deren Nutzen für das historische Lernen von Schülerinnen und Schülern durch die vergleichende Auswertung von Lernendentexten, die auf Grundlage der Zeitungen entstanden sind. So kann der Autor positive Effekte insbesondere des Einsatzes digitalisierter Zeitungsfaksimiles und digitaler Archive nachweisen und damit auch zeigen: Digitale Medien können Lernprozesse verbessern, wenn sie sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden.
Wer eine Kreuzfahrt unternimmt, hat bestimmte Erwartungen an den Verlauf seiner Reise. Diese Erwartungen werden nicht nur durch die Route bestimmt, der die Kreuzfahrt folgt, sondern vor allem auch durch das Schiff, sprich: das Ambiente, die Ausstattung, die Besatzung und nicht zuletzt auch durch die Tradition. Es ist nicht die schiere Größe, die den Passagier von heute beeindruckt. Angesichts der immer neuen Rekorde der Schiffswerften wird vielmehr das Besondere, quasi die Persönlichkeit des Schiffs zu einem Hauptargument der Reedereien und Veranstalter. Dies geschieht, wie die unterhaltsamen Reportagen auf diesem Hörbuch zeigen, völlig zu recht.
Über Neuengland gibt es eine Menge Klischees: von bunt gefärbten Wäldern, Truthahn essenden Pilgervätern und liebenswerten Indianern. Bevor man die Reise in den Nordosten Amerikas antritt, sollte man sich vor allem eins klar machen: Nirgendwo ist Amerika amerikanischer als hier. Wer den Blick frei behält, kann dem Wesen Amerikas mit diesem Hörbuch auf den Grund gehen. Jakob Strobel y Serra beginnt mit einer kulinarischen Gewaltanstrengung, die vor den Toren New Yorks verheißungsvoll beginnt und auf Rhode Island im Desaster endet. Danach wandern wir mit Ole Helmhausen den Appalachian Trail entlang und begleiten Freddy Langer auf den Mount Katahdin im größten Naturschutzgebiet Maines. Tobias Rüther verliebt sich in die Insel Mount Desert, während Jordan Mejias einer gewissen Familie Bush auf den Kennebunks nachspürt. Auf einer Fahrt durch New Hampshire erkennt Milos Vec den Ursprung der amerikanischen Ideale und Susanne Klingenstein entdeckt, dass sogar eine "Puritanerstadt im März" sexy sein kann. Von ebendort startet Edo Reents schließlich seine Tour entlang der Ostküste, die am "Kap Kabeljau" endet.
Es ist noch nicht lange her, dass der durchschnittliche Europäer die Länder Indochinas vor allem als Krisen- oder Kriegsregion wahrgenommen hat, oder bestenfalls als aufstrebende Tiger-Staaten mit einem ausgeprägten Niedriglohnsektor. In der Tat unterscheidet sich das Alltagsleben in Laos, Kambodscha und Vietnam erheblich von der "Normalität" nach mitteleuropäischen Maßstäben. In diesen mitunter für uns so exotisch anmutenden Alltag einzutauchen hat ebenso seinen Reiz wie ein Besuch der beeindruckenden historischen Schätze dieser uralten Kulturnationen. Unsere erste Reise geht nach Hanoi, wo wir die erstaunlichen Parallelen zwischen Vietnam und Deutschland vor Augen geführt bekommen. Die beeindruckende Erfolgsgeschichte des modernen Vietnam begutachten wir in Ho-Chi-Minh-Stadt, das auch die meisten seiner Bewohner noch Saigon nennen. Con Son, eine kleine Insel vor der vietnamesischen Küste und eine Art "Guantanamo Bay" des Vietnamkrieges, ist unser drittes Ziel. In Cuc Phuong statten wir Vietnams Regenwald einen Besuch ab. Wieder in Hanoi erfahren wir, welches das ideale Verkehrsmittel in Vietnam ist, und wie man es tunlichst benutzen sollte. Danach besuchen wir Ho Chi Minh im Mausoleum. Die uralte laotische Königsstadt Luang Prabang ist unser nächstes Ziel, bevor wir in Battambang einiges über die schmerzliche Geschichte Kambodschas erfahren. In Angkor Wat, einem Muss für Indochina-Reisende, beenden wir unsere akustische Reise.
Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH Japan A1055346824
Japaner bleiben gerne unter sich. Es dürfte kaum ein weiteres hoch entwickeltes Industrieland geben, das eine derart homogene Bevölkerung hat. Nur zögernd nahm das Reich der aufgehenden Sonne Kontakt mit dem Westen auf, mauserte sich aber in wenigen Jahren zu einer modernen militärischen Großmacht. Die militärische Macht Japans beschränkt sich seit den Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs auf die Landesverteidigung. Der Einfluss Japans auf die internationale Popkultur ist dank Nintendo und Manga enorm. Noch stärker ist allerdings das Verharren in alten Traditionen, das einerseits vielen jungen Japanern das Leben schwer macht, anderseits aber auch Japan zu einem der faszinierendsten Reiseziele der Welt macht. Das F.A.Z.-Reisehörbuch "Japan" nimmt die Hörer mit zu Schauplätzen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Groschengrab-Spielhallen, die legendäre U-Bahn, malerische Bergdörfer auf der Südinsel Kyushu, ein Ausbildungsinstitut für junge Geishas, eindrucksvolle Shinto-Tempel, das weltweit einzige Ninja-Museum und ein traditioneller vulkanischer Badeort sind nur einige der besuchten Ziele. Lassen Sie sich entführen in ein Land, das manchmal jedem Klischee gerecht werden möchte, letztlich aber eines der wirklich einzigartigen Reiseziele der Erde repräsentiert.
Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH Barcelona A1034985584
Barcelona ist faszinierend und lebendig. Die quirlige Metropole am Mittelmeer gilt zu Recht als zweite Hauptstadt Spaniens. Sie ist reich an touristischen Sehenswürdigkeiten, hat eine außerordentliche Kunstszene hervorgebracht und als katalanische Hauptstadt auch politisch eine besondere Bedeutung und Entwicklung. Die informativen Berichte und nicht ganz alltäglichen Reisereportagen auf diesem Hörbuch veranschaulichen diese drei Facetten Barcelonas aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Touristen hat die Stadt zwischen Ramblas, Park Güell, Agbar-Turm und Sagrada Familia vieles zu bieten. Folgen Sie uns im ersten Teil des Hörbuchs zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und sehen Sie die Stadt aus einer ganz außergewöhnlichen Perspektive. Von Picasso, den Vertretern des "Modernisme", der katalanischen Form des Jugendstils, bis zu den jungen Modedesignern, Malern und IT-Bastlern - viele Künstler haben das Bild der Stadt geprägt. Berichte aus der Kunstszene Barcelonas bilden den zweiten Schwerpunkt des Hörbuchs. Der Konflikt zwischen Zentralismus und Regionalismus bestimmt die politische Lage in Kataloniens Hauptstadt seit vielen Jahrzehnten. Die politischen Hintergründe von 1972, kurz vor dem Ende der Franco-Diktatur, und von 1992, nach dem Ende der Olympischen Spiele, sind das Thema des dritten und letzten Abschnitts.
Irland hat zwar durch Finanz- und Wirtschaftskrise - nicht zum ersten Mal in seiner Geschichte - schwere Zeiten zu bestehen. Seiner Attraktivität als Reiseziel tut das aber ganz und gar keinen Abbruch. Wir beginnen mit all dem, was Irland, vor allem Dublin an Aktivitäten zu bieten hat: Gute Küche, abseits von Stew und Kartoffel; angesagte, moderne Galerien; den unvermeidlichen Bloomsday, der viel mehr ist, als eine weitere Gelegenheit, sich zu exzessiv betrinken; experimentelles Theater, Poetry Slams und Kneipendichter der alten Schule sowie eine Selbsterfahrung im irischen Paartanz, abseits von jeglicher "Riverdance"-Show. Auf CD2 bewegen wir uns einmal quer durch Irland: Im Norden besuchen wir Belfast, das sich in wenigen Jahren vom Bürgerkriegsgebiet zur angesagten Partytown gewandelt hat. In der Mitte im County Roscommon besuchen wir ein altes Herrenhaus, das aus der Zeit stammt, als Irland quasi eine englische Kolonie war. Im Südwesten liegen zwei Inseln, die zu bereisen sich lohnt: Achill Island, auf der das Irische Tagebuch von Heinrich Böll entstanden ist, und Valentia deren Name nichts mit Spanien, aber viel mit dem gälischen Wort für Meerenge zu tun hat. Im Süden landet man schließlich im County Cork. Wir suchen dort das Haus Elizabeth Bowens und lernen darüber viel über Schriftstellerin und Landschaft kennen.
Von Fanø, wo in jedem Jahr ein beeindruckendes Drachenfestival stattfindet, über Südjütland bis Fünen erkunden die Autoren dieses Hörbuchs zunächst das westliche Dänemark. Nach wehmütigen Reminiszenzen über die Dänemarkurlaube der Kindheit beginnt der zweite Teil mit einem Wikingerabenteuer in Frederikssund. Ein Abstecher führt nach Rungstedlund, wo Karen Blixen residierte. Anschließend erfährt der Hörer, dass Weihnachten nirgendwo so inbrünstig gefeiert wird wie in Kopenhagen. "Ferien" ist für viele Dänen ein Synonym für Bornholm. Daher steht auch die östlichste Insel Dänemarks im Besuchsprogramm der F.A.Z.-Autoren. Zu guter Letzt geht es auf die Färöer. Die unglaubliche Inselwelt mit Ihren sympathischen Bewohnern finden wir in einem packenden Porträt trefflich beschrieben.