Neue Regelung: iPhones bald mit USB-C
06.07.2022
Die Europäische Union macht Ernst und führt einen USB-C-Anschluss bei Handys, Tablets, Kameras, kabellosen Kopfhörern, Lautsprechern, Smartwatches und weiteren Geräten als neuen einheitlichen Standard ein. EU-Bürger sollen somit zukünftig nur noch ein einziges Ladekabel für zahlreiche Geräte benötigen und zugleich soll so Elektroschrott reduziert werden. Ab Mitte 2024 soll die neue Regelung gelten. Vor allem für Apple-Fans bedeutet das Veränderung.
Weniger Elektroschrott
Zukünftig sollen Verbraucher mit nur einem Ladegerät und Kabel für zahlreiche technischen Geräte auskommen. Knapp 1.000 Tonnen Elektroschrott soll laut der EU-Kommission so eingespart werden. Ein Umstieg von iOS auf Android und umgekehrt wird zudem erleichtert und kein neues Ladekabel muss gekauft werden.
iPhone bekommt USB-C-Anschluss
Bisher setzt Apple beim iPhone auf seinen selbst entwickelten Lightning-Anschluss, doch damit ist nun bald Schluss. Mit dem Entschluss der EU muss auch beim iPhone bald ein USB-C-Anschluss vorhanden sein, und zwar spätestens beim iPhone 16 – wenn der amerikanische Hersteller nicht bereits bei früher erscheinenden Modellen wie dem iPhone 14 oder iPhone 15 den Schritt zum USB-C-Anschluss wagt.
Kabelloses Laden keine Alternative
Einen Nachteil hat die Verpflichtung zum USB-C-Anschluss jedoch: dem kabellosen Laden als neuer Standard in der Zukunft wird so ein Riegel vorgeschoben. Denn laut der neuen Vorschrift muss eine Ladebuchse verbaut sein, wenn ausreichend Platz vorhanden ist. Die Innovation eines völlig kabellosen Smartphones rückt damit erstmal in weite Ferne.
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