Nur eingeschränkt für Linux
Hatte mich schon gefreut ein neues Board für den Linux-Home-Server zu haben.Einbau und Inbetriebnahme gingen flott und anfänglich sah es auch ganz gut aus.Und dann nur 37.5 Watt Stromverbrauch mit einer zusätzlichen Intel e1000 Dual-Port-Netzwerkkarte plus vier Festplatten von denen drei aber im Standby sind.Netzteil ist ein "Gold"-Modell.Umgebung ist bei mit Debian Linux Stable mit dem normalen AMD-Kernel.Nach wenigen Minuten bricht die Performance so dermaßen ein, dass der Rechner fast steht.Ich schätze das ist ein Faktor 1:100.Also herumgesucht in den Logdateien.Der Fehler äußert sich als:"Disabling IRQ #19"Wegen eines fehlerhaften OnBoard-Chips wird wegen IRQ-Konflikte der IRQ 19 ausgeschaltet. Der ist bei mir für die Intel e1000 Karte plus die AHCI-Plattencontroller zuständig.Mit abgeschaltetem IRQ 19 steht der Rechner fast.Nachzulesen ist das hier:[...][...]Auf einer Liste zum Kernel haben sich auch die Entwickler des besagten Chips zu Wort gemeldet. Leider gibt es aktuell keine Lösung abseits von Basteleien, die den Fehler auch nur seltener machen aber nicht stabil und dauerhaft funktionieren.Aussage von ASUS ist, das Board wäre nicht für Linux zertifiziert.Nunja, nur dass das natürlich in keiner Beschreibung steht.Von daher: Da das Board hier bis zum Einbau über einen Monat herum lag leider mit RAM um die 140 EUR umsonst ausgegeben.Im Prinzip wäre das eine schöne Hardware - keine Frage - aber leider arbeitet sie für mich absolut instabil.Für Linux-User: Finger weg!Update #1:Leider werden die Links von Amazon gelöscht. Das Problem scheint der ASM1083 Chip zu sein, also die PCIE zu PCI Bridge. Das Problem tritt somit nur mit PCI Karten auf. Bekannt sind hier zB PCI Netzwerkkarten.Update #2:Ich habe das Board noch einmal neu eingebaut und die vorhandene Intel PCI Dualport Gigabit Ethernet Karte (e1000) durch das entsprechende PCIE Modell ersetzt. Damit läuft das Board jetzt seit 24 Stunden stabil. Ein Test mit einer PCI-FritzCard zeigt das selbe Problem. Sobald eine PCI-Karte eingesetzt wird zeigt sich früher oder später das IRQ-Problem welches zu einem Performance-Einbruch unter Linux führt.Die PCI-Slots sind somit unter Linux nicht einsetzbar. Grund ist wohl ein Bug im SM1083 Chip und damit verbundenen IRQ-Timing-Probleme.Update #3:Läuft mit der Intel PCI-E Karte nun seit 14 Tagen stabil. Es gibt damit keine Interrupt-Probleme.Stromverbrauch liegt bei mir bei ca. 37.5 Watt mit vier SATA Platten von denen allerdings dann drei im Standy (Spin-Off)
Fast ideal für einen Lautlosen HTPC
Ich würde ja eigentlich lieber 4,5 Sterne geben, aber das Manko ist für andere vielleicht schlimmer als es sich bei mir auswirkt, daher lass ichs bei 4 Sternen.Zuerst zu den guten Punkten:+ Die APU schafft 1080p Material ruckelfrei wiederzugeben,+ Läuft stabil über Wochen+ Web-streams sind kein Thema+ Office ohne ProblemeABER:- Der passive Kühlkörper ist für eine durchgehende Vollbelastung zu klein. Ohne einen wirklich guten Luftstrom im Gehäuse würde die APU wohl nach 3-4 Stunden Filmschaun (zB.: Herr der Ringe - extended Edition) Hitzebedingt abschmieren. Ich hab den Furmark nach nur 15min abgebrochen weil die Temperatur sich den 90°C näherte. -----> Meine Lösung: Ich hatte noch einen Silent-Lüfter, den ich einfach an den CPU-Kühler-Steckplatz angeschlossen und direkt auf den Kühler gerichtet habe. Da noch ein weiterer Anschluss für einen Gehäuse-Lüfter vorhanden ist, ist das absolut kein Problem.Das passive Modell kann hier also leider nicht uneingeschränkt einem aktiv gekühltem vorgezogen werden.
Die angenehme Stille bei einem passiv gekühlten Prozessor kannte ich schon, aber dass dabei so eine Geschwindigkeit möglich ist, war mir neu! Ich hatte mich im Vorfeld über das Board informiert, aber die Menge an Anschlussmöglichkeiten hat mich dann doch umgehauen, da fehlt wirklich nichts!
Top Energieeffizienz und trotzdem genug Leistung
Ich habe mir das Mainboard gekauft weil ich einen sparsamen PC gesucht habe der rund um die Uhr laufen soll. Mit einem guten Netzteil (BeQuiet mit 80+ Gold Zertifizierung) und einer SSD Festplatte verbraucht der PC mit Windows 7 im Leerlauf gerade einmal 20 Watt und unter Last etwa 30 bis 35 Watt.Die Leistung ist dabei vollkommen ausreichend für Office Anwendungen, Internet und Full-HD Video Wiedergabe.Auch wenn der passiv Kühler auf dem Mainboard normalerweise gut genug kühlt, habe ich zur Sicherheit noch einen leisen Lüfter darauf montiert, da ich das Board in ein sehr kleines schlecht belüftetes Gehäuse einbauen werde.
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