Testurteil: "5.8 / 10"
Test: Einzeltest: Cocoto Festival
Zitat: Pro: + mitgelieferte Lightgun in Form eines Schrotgewehrs kann sich sehen lassen; Zielen geht gut vonstatten und verwackelt nicht, trotz leichtem Nachziehen; spaßige Charaktere (von denen man aber ohne Hintergrundgeschichte undWissen nichts versteht); unterschiedliche Multiplayer-Modi; als Spiel für zwischendurch wegen kurzer Rundenzeiten sehr gut geeignet; einfach und unkomplex
Contra: Spiel hat keinerlei Anspruch; selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad noch zu eintönig und einfach; Spielzeit ist eine Frechheit; sich wiederholende Level; schriller Sound
Mal wieder ein Jahr um, mal wieder ein Cocoto-Spiel auf dem Tisch. Erneut ist die mitgelieferte Pumpgun, die aber nur ein ungefährliches Korkengewehr darstellen soll, das Highlight der Lieferung und durchaus hochwertig ausgefallen. Dank intelligent verbauten Kabelführungen und Nunchuk-Anschluss eignet sich die Wumme perfekt zum Zocken der richtigen Shooter. Das Spiel selbst bietet seichtes Shooter-Gameplay in Verbindung mit vielen Leveln, die sich aber nur marginal von einander unterscheiden. Die Story rund um die vier Teufelchen und die Fee Fairy geht total unter, ist aber auch nicht wirklich wichtig, dargeboten bekommt man eh nur zusammenhanglose Minispiele, die aber auf eine unerklärliche Weise Spaß machen. Das mittelmäßige Gameplay „mal so für zwischendurch“ wird weiterhin von einer eher zweckmäßigen Grafik unterstützt. Schrill und fröhlich ist schlussendlich die Soundkulisse geraten und passt damit zwar einerseits zum Setting, nervt aber andererseits mit verrückten Jingles und Melodien. Als Kinderunterhaltung eventuell akzeptabel, aber aufgrund des niedrigen Schwierigkeitsgrades für ältere Zocker nur bedingt empfehlbar. Ob man aber seinen Kindern schlussendlich Schrotgewehre in die Hand drücken will, soll und muss jeder selbst mit sich ausmachen. Nicht umsonst druckt Neko Entertainment folgenden Hinweis auf die Waffen-Verpackung: „Dieses Produkt wird NICHT von Nintendo of America gefördert, unterstützt oder genehmigt.“