Testurteil: "8%"
Test: Einzeltest: SoulCalibur V Spieletest
Zitat: Selten war ich bei einem Test so zweigeteilt. Lässt man den vernachlässigbaren Storymodus einmal als nebensächliche Dreingabe weg, bleibt ein technisch hervorragendes und sehr anspruchsvolles Beat em Up. Der Charaktereditor ist zudem aufgrund seines Umfangs für mich fast schon alleine ein Kaufgrund. Was aber wirklich für zerbissene Pads sorgen wird, ist das Kampfsystem. Es ist hauptsächlich auf Combos ausgelegt. was bedeutet, dass wenn man selbst den Fehler macht und den Gegner einmal nicht trifft, man eine meist ellenlange Schlagkombination frisst und dabei fast immer der halbe Lebensbalken weg ist. Bekommt einen der Gegner also 2-3 mal zu fassen, und das tut er, sobald man eine Sekunde still steht, hat man verloren. Bei anderen Prüglern, wie Street Fighter IV etwa, sammeln sich beide Spieler nach einer Combo und jeder koordiniert seinen nächsten Angriff. Hier hat man aber den puren Stress, weil jede Aktion die letzte sein könnte. Deshalb will ich Soul Calibur vor allem den Beat em Up-Assen wärmstens ans Herz legen. Unerfahrene oder Gelegenheitsspieler können gerne den Schwierigkeitsgrad bei "leicht" belassen und jede Runde gewinnen, sollten ihrem Blutdruck zuliebe diesen aber niemals auf "normal" oder gar "schwer" stellen.