Billigkamera aus China mit Mängeln und Abzocke
Vorweg: ich würde eher abraten und mir DIESES Modell nie wieder kaufen.
Ich vermute, dass es sich nämlich dabei um ein Modell handelt bei dem die vielleicht üblich Casio Qualitätsansprüche aber ganz klein geschrieben wurden.
Ich kenne viele Leute die Casio-Kameras haben und sehr zufrieden sind.
Im Vergleich mit einer Olympus (Euro 199) bemängle ich vor allem die schlechte Farbtreue und Unschärfe gegenüber dem anderen Gerät.
Die Funktion mit ISO 1600 zu fotografieren ist ein gutes Feature, auch wenn ein erhebliches Bildrauschen dabei zu sehen ist.
Immerhin bieten andere Geräte nicht einmal die Möglichkeit so etwas zu verwenden. Aber wenn die Software der Kamera das freigibt, könnte man wahrscheinlich auch mit 3200ISO fotografieren.
Der BILDSTABILISATOR dagegen ist eine absolute FRECHHEIT, weil immerhin erwartet man da ja was, dass dann nicht einmal ansatzweise erfüllt wird.
Wenn wir einen Damenstrumpf vor die Linse hängen haben wir denselben Effekt.
Daher absolute ABZOCKE!
Das kann nicht einmal der Peis für das Gerät rechtfertigen.
Absolut negativ für mich ist, dass das Objektiv jetzt schon zum 2. Mal stecken bleibt.
Wie ich an anderen Bewertungen sehe, kein Einzelfall.
Wer also gern im Quartal 100Euro für Objektivreparatur ausgeben möcht: bitte zugreifen.
Bin jetzt schon gespannt was jetzt wieder die Ausrede vom Casioservice ist, weil das Gerät ja immer noch in der Garantiezeit ist.
Bzgl Speicherkarte 1GB:
da dürfte es auch Probleme geben.
Statt Bildern hatte ich dann einige unlesbare Dateien.
(Kingston Ultra 1GB)
Pro:
Wenn man sie im Partybereich verwendet Bilder werden fast immer ausreichend scharf.
Pro: klein und schnell betriebsbereit.
Motivprogramme sind ein angenehmes Feature.
Meine Meinung über dieses Gerät:
Billiger China-Mist mit zu hohem Preis
Habe die Kamera für Urlaubsschnappschüsse gekauft und bin damit zufrieden. Sie ist sehr schnell! Die Bildqualität kann ich als Photolaie nur aus dem Bauch beurteilen. Danach ist sie ok, aber nicht besser als meine alte Fujifilm FinePix A202 mit 2.0 MegaPixels ( Sie macht außergewöhnlich gute Fotos bei Tageslicht und schlägt auch richtig teure Pocketformat -Kameras um Längen! Pixelmenge und Preis sind eben nicht unbedingt wichtig, wenn man knipst). Ein wichtiges Kaufargument war für mich neben dem unschlagbar günstigen Preis die Energieversorgung über Mignon AA, weil die richtigen Akkus eben länger halten und schnell mal auswechselbar sind.
Einfach zu bedienende Schnappschusskamera
Es ist interessant, dass in vielen Erfahrungsberichten auch mit anderen Produkten "Matschbilder" und ähnliche schlechte Kommentare zu lesen sind. So auch für die Casio, die ich zum Knüllerpreis vor zwei Wochen erstanden habe. Sie hat sich bei einem Kreta-Urlaub bestens bewährt. Von insgesamt 600 Fotos waren nur wenige nicht zu gebrauchen. Wenn sich Anwender ihre Bilder auf dem Computer anschauen, sollten sie ein Bildbetrachtugnsprogramm wie z. B. Photoshop oder Fuji Finepix Viewer benutzten. Die Schärfe ist dort wesentlich besser als mit der Standard-Betrachtung über Windows. Der Bildschirm der Casio ist bei Sonneneinstrahlung kaum zu nutzen. Dafür hat die Kamera einen Sucher, der jedoch nicht 100 % mit dem Aufnahmebereich übereinstimmt - gewöhnungsbedürftig. Mit 32 visuell auszusuchenden Motivprogrammen erhält man eine Schnappschusskamera mit guter Bildqualität.
Pro: handlich, schick, guter Bildschirm, schnelles Auslöseverhalten, Video
Contra: Autofokus, Tiefenschärfe, Innenraumaufnahmen
Die Kamera scheint tatsächlich nur eine 5 MP Kamera zu sein, die nur die Pixel hochinterpoliert. Anders lässt sich nicht erklären, wieso kein einziges meiner ca. 300 Bilder auf 7 MP hochgezogen scharf ist. Runterskaliert oder gleich in 5 MP aufgenommen sehen die Bilder hingegen ok aus.
Der Autofokus stellt sich nur zufällig scharf ein, hier schafft jedoch der manuelle Fokus Abhilfe.
Scharf, werden die Bilder nur bei Aussenaufnahmen ohne Zoom (wobei auch hier das was wirklich scharf sein soll nicht unbedingt das ist, was der Betrachter im Mittelpunkt fixiert!)
Die Bilder weisen samt und sonders keine Tiefenschärfe auf, sie wirken platt, auch wenn die Farben sehr natürlich rüberkommen. In Innenräumen ist die Kamera ohne Blitz unbenutzbar, hier weist sie ein extremes Farbrauschen mit einer Tendenz zur Artefaktbildung auf. Auch bei "noch gutem Licht" geht ohne Blitz nichts. Der Blitz ist ok, in Räumen jedoch nicht kräftig genug. Witzigerweise erzielt sie bei Extremverhältnissen, wie zB. in meinem dunklen Weinkeller, scharfe Nahaufnahmen.
Richtig gut gelungen ist die Videofunktion (640*480 Mjpeg mit 28 fps), auch die Tonaufnahme ist akzeptabel.
Die Kamera wurde via mitgeliefertem USB-Kabel leider nicht an allen Rechnern erkannt.
Entgegen dem Handbuch liess sie sich nicht mit einer 1 GB SD-Karte betreiben. Die mitgelieferte Software kann man getrost vergessen. Am besten holt man sich einen Cardreader und zieht die Daten so rüber.
Nach 4 Tagen und ca 300 Bildern, hakte das Objektiv fest. Die Kamera habe ich nun umgetauscht und bin froh sie los zu sein.
Mein Fazit: Als handliche Partykamera nicht zu gebrauchen, als reine Strandkamera ohne Tiefenschärfeanspruch ist sie ok. Aufgrund der matschigen Auflöung können die Bilder nur bis 5 MP gehandhabt werden. Die Objektivblockade nach 4 Tagen war hoffentlich ein Ausrutscher.
Die Kamera wirkt ein bisschen, als ob die Marketingabteilung einen chinesischen Ingeneur gezwungen hätte einen bunten Strauss an up to date Features binnen Wochenfrist zusammenzuhauen und die Kamera dann im Teststadium unter Zeitdruck auf den Markt geworfen wurde.
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