Testurteil: "81%"
Test: Einzeltest: Geheimakte: Sam Peters
Zitat: Pro: + kurzweilige Geschichte
+ durchdachte Steuerung
+ typische Geheimakte-Rätsel
Contra: - typische Geheimakte-Rätsel
- Titelheldin manchmal unsympathisch
- etwas kurz
Auch wenn Sam das selbst ganz vehement verneinen würde, sie ist eine fürchterliche Tussi. Und das ist eigentlich auch mein Hauptproblem mit Geheimakte Sam Peters, dass ich die Protagonistin nicht gerade prickelnd finde. Davon abgesehen ist das Spiel ein echtes Geheimakte mit seinen absurden Rätsellösungen, dem speziellen Humor, aber auch der detaillierten Grafik und perfekten Spielbarkeit. Profis wird das Spiel mal wieder zu leicht und zu kurz sein, aber das war bei einem Budget-Release ja auch nicht anders zu erwarten. Nette Unterhaltung für den kleinen Adventure-Hunger zwischendurch, die Lust auf mehr macht."Axel Kothe "Technisch ist an diesem Spin-off nicht viel auszusetzen. Was die Story angeht, konnte sich das Spiel auch aufgrund der kurzen Spielzeit leider nicht richtig entfalten. Mir persönlich gefiel auch die Art der Protagonistin Sam Peters nicht. Das lag zum einen an ihrer in meinen Ohren etwas schrillen Stimme, zum anderen an ihren teils unangebracht schnippischen Kommentaren. Was mich persönlich etwas ärgerte war, dass Sam beim Sichten von Dokumenten schon zusammenfassende Kommentare abgibt, bevor ich überhaupt die Gelegenheit hatte, auch nur ein Wort selbst zu lesen. Das hat mir an diesen Stellen ein bisschen den Spaß genommen. Dafür war die Rätseldichte absolut in Ordnung und auch die Geschichte wurde rund abgeschlossen. Geheimakte Sam Peters ist für mich unterm Strich kein schlechtes Spiel, mit etwa 2 1/2 Stunden Spielzeit dem Preis angemessen, aber eben leider nur Durchschnitt."Michael Stein "Sieht so aus, als hätte Animations Arts sich die Kritik insbesondere an Geheimakte 3 zu Herzen genommen und gerade nochmal die Kurve bekommen. Mit Sam Peters veröffentlicht das Entwicklerstudio aus Halle (Saale) ein urklassisches Adventure, das sich selbst nicht so ernst nimmt und dabei mit hübschen Grafiken und einer kurzweiligen Geschichte daherkommt. Das nicht immer ganz so sympathische Auftreten der Titelheldin ist dabei zu verzeihen. Die Rätsel werden den eingefleischten Adventurespieler nicht vor unlösbare Probleme stellen. Positiv an dieser Stelle sei zu erwähnen, dass es ein schönes Endrätsel gibt und alle Aufgaben sinnvoll mit der Geschichte verknüpft sind. Wer klassische 2D-Adventures und/oder einen der Vorgänger mochte, kann hier beruhigt zugreifen. Der Budgetpreis fordert natürlich seinen Tribut in der Spielzeit: Viel mehr als zwei Stunden ist man mit Sam Peters nicht beschäftigt.