Testurteil: "8 von 10 Sternen"
Test: Einzeltest: Isaac Clarke ist zurück - gruselt es ihn immer noch?
Zitat: Pro: + Tolle Atmosphäre
+ Kinoreife Action
+ Koop-Modus
+ Hervorragende Grafik
+ Horror zwar immer noch vorhanden...
+ Brillianter Sound
Contra: - Kein freies Speichersystem
- Hektische Kameraführung
- Behäbige Steuerung
- Durchschnitts-KI
- ...aber nicht mehr Spielbestimmend
Dead Space 3 ist sicherlich nicht das geworden, was die Serie groß gemacht hat und vor allem auch nicht, was die treuen Fans erwartet hätten Aber der Titel kann im speziellen eines: Laune machen. Das Verhältnis von Horror- zu Action-Elementen liegt dabei bei ungefähr 40:60. Letzterer zieht mit der Spieldauer gewaltig an.Angenommen der dritte Teil des Software-Trios wäre genauso wie die Vorgänger geworden, dann würde man heutzutage im gleichen Atemzug dem Entwickler Stagnation unterstellen. Ich bezeichne das vorliegende Produkt daher eher als logische Weiterentwicklung. Klar, Dead Space ereilt dasselbe Schicksal wie seinerzeit zum Beispiel F.E.A.R., macht daraus hingegen insgesamt eine runde Sache. Dazu passend ist die wunderbar gestaltete Optik und die homogene Soundkulisse samt sehr guten Synchronsprechern.Die Rollenspiel-Elemente sind nicht aufgezwungen oder unpassend, genauso wenig wie die Möglichkeit sein Equipment aufzubohren. Einzig zu bemängeln ist die hektische Kameraführung und behäbige Bewegungen seitens Isaac. Trotz schwerem Raumanzugs sehen manche Aktionen eher danach aus als hätte er gerade eine gut-bürgerliche Haxe mit Sauerkraut intus. Und somit ist auch das Deckungssystem für die Tonne. Dabei sei noch erwähnt, dass wir nicht selbst – neben Kontrollpunkten – entscheiden dürfen, wann wir Speichern wollen. Ein freies Speichersystem existiert nicht, die Kontrollpunkte sind dafür einigermaßen fair platziert.