Testurteil: "7.3 / 10"
Test: Einzeltest: MySims Kingdom
Zitat: Pro: + ... der aber auch interessant ist und eine kindgerechte Zielgruppe anspricht, sympathische Charaktere und lustige „Sprache“, leicht zugängliches Gameplay, nette Inszenierung, Steuerung funktioniert (meist) gut
Contra: Ewiges Essenzen- und Manasammeln nervt auf Dauer, das Spielprinzip bietet wenig Tiefe da es sich schnell wiederholt, Kommunikation zwischen den Sims spielt kaum eine Rolle, Möbelstücke dürfen nicht mehr selbst designt werden, technisch durchschnittlich, eigenwilliger Stil ...
Im Vergleich zum Vorgänger „My Sims“ hat man ein mittelalterliches Flair erschaffen, das jedoch nicht penetrant im Vordergrund steht. Es gibt beispielsweise auch Inseln im Wilden Westen Look, verrückte Wissenschaftler und Roboter. Das Grundprinzip bleibt aber sehr ähnlich. Man sammelt die meiste Zeit wie verrückt Essenzen, indem man kleine Minigames (Holzhacken, Metallschürfen) bestreitet, um neue Objekte und Bauteile erstellen zu können. Der Fokus liegt nun aber eher auf dem Bauen von Brücken, Häusern und Mechanischem, denn es gibt leider keine Möbelwerkstatt mehr. Wer ein Bett haben möchte, der kann dies nur noch im Baumodus aussuchen und nicht mehr von Grund auf selbst zusammensetzen. Die Story ist zwar belanglos, nimmt den Spieler aber ein wenig an der Hand und schafft somit einen kleinen Rahmen. Das dürfte besonders jüngeren Spielern gefallen, auf welche „My Sims Kingdom“ auch definitiv ausgelegt ist. Die Aufgaben sind allesamt locker zu meistern und unterfordern richtige Hardcore-Zocker. Die Grafik setzt nicht auf technisch höchstes Niveau, sondern auf kindgerechtes Design und niedlich sympathische Figuren. Für die jüngere Zielgruppe und für Fans von „My Sims“ ist dieser Titel also auf jeden Fall interessant. Wer ein „normales“ Sims-Spiel erwartet wird aber bitter enttäuscht, denn um den Harndrang oder Hunger und Durst muss man sich hier nicht kümmern.