Testurteil: "7.2 / 10"
Test: Einzeltest: R: Racing
Zitat: Pro: + Schöne Automodelle, im gesamten gefällige Präsentation, angenehm großer Umfang.
Contra: Kein 60 Hertz-Mode, unnatürliche Motorengeräusche, nerviger Boxenfunk, kein eigener Soundtrack, nur zwei Kamerapositionen, kein Schadenssystem.
R: Racing wird es Anhand der Konkurrenz recht schwer haben zu bestehen, auch wenn es wesentlich besser ausgefallen ist als Sega GT aus den gleichen Gefilden. Denn auch wenn der Umfang mehr als zufrieden stellen kann, die Autos wirklich gut aussehen und auch an den gebotenen Spielmodi kaum etwas auszusetzen ist, kann man R: Racing praktisch nur alleine spielen und muss sich mit einer schon etwas gewöhnungsbedürftigen Physik auseinandersetzen. Dazu gesellen sich die sehr unecht wirkenden Motorgeräusche und die auf Dauer nervigen Funksprüche, die sich schon nach kurzer Zeit zu wiederholen beginnen, sowie das fehlende Schadenssystem und der ebenso fehlende 60 Hertz-Mode. Hat man sich dann alle Autos erarbeitet, gibt es kaum mehr einen Grund das Spiel einzulegen, es sei denn man hat Lust auf ein einzelnes Rennen per Splitscreen, wo uns aber andere Rennspiele wesentlich lustigere Multiplayer-Modes bieten. Trotzdem ist R: Racing jeden Cent seines Kaufpreises wert und die Rennen können durchaus Spaß machen, auch wenn ein paar Kleinigkeiten dem Titel mehr als gut getan hätten. Weibliche Rennfahrer aber können sich freuen, treibt man in R: Racing doch die Karriere der Geschlechtgenossin Rena voran und darf sogar in das typische Frauenauto, einen Fiat 500 steigen und der männlichen Konkurrenz zeigen wie man gewinnt.