Testurteil: "7.5 / 10"
Test: Einzeltest: EA Sports Active 2
Zitat: Pro: + ordentlicher Lieferumfang inkl. Pulsbzw. Herzfrequenz-Messgerät + Batterien
+ anschauliche Optik und soweit saubere Animationen
+ relativ gut strukturierte Workouts inkl. Aufwärmtraining sowie „cool down“ Phase
+ sehr gute Erklärung in Bild und Ton der verschiedenen Übungen
+ viele verschiedene Übungen vorhanden, die zudem auf unterschiedliche Körperund Muskelregionen ausgelegt sind
+ nette Minispielchen, welche die Workouts auflockern
+ deutsche und englische Tonspur – richtet sich nach Konsoleneinstellung
+ saubere und gut klingende musikalische Begleitung während der Übungen
+ Online zusätzliche Inhalte verfügbar
+ Online gemeinsames sporteln möglich: Funktioniert ähnlich dem klassischen Matchmaking
+ benötigt „nur“ eine zusätzliche Registrierung bei EA (entfällt, wenn man bereits ein EA-Konto hat, mit dem man sich dann nur anmelden muss)
+ EA versorgt per Email mit zusätzlichen Infos, Hintergründen, Events, usw. – sofern ein EA-Konto vorhanden ist
+ Übungen zu zweit machbar; Vorausgesetzt, ein zweites Messgerät bzw. weitere Sensoren sind verfügbar (müssen extra gekauft werden)
+ Wii Spieler bekommen extra bzw. eigene Übungen spendiert, wenn ein Wii-Fit Board zur Verfügung steht
Contra: - via Kinect werden Übungen manches Mal nicht richtig, im schlimmsten Fall gar nicht erkannt – offensichtlich Software-Problem
- reicht bei PS3- und Wii-Besitzern ein kleiner Spielradius, brauchen Xbox 360-Nutzer mindestens einen Platz von rund 2,5 x 2,5 Meter
- Wii- und PS3-Fassung lassen sich schummelnd erledigen, ohne dass man die Übungen wirklich ausführt – sitzend sporteln wird lebendig
- um Online spielen zu können, bedarf es einer Registrierung bei EA bzw. ein EA-Konto ist Pflicht
- zu zweit spielen ist nur möglich, wenn ein weiteres Sensor-Set bzw. Pulsmessgerät vorhanden ist; Muss extra angeschafft werden
- keine Korrekturen der Haltung bzw. bei der Ausführung der Übungen durch die Trainer
- hoher Anschaffungspreis
Electronic Arts hat sich mit seinem neusten Active-Ableger nicht unbedingt einen Gefallen getan, da man auf der Couch sitzende Spieler zum Sport animieren möchte. Hatten das Unternehmen seinerzeit mit seinen ersten beiden Vertretern exklusiv für Nintendo Wii bewiesen, dass man mit einer Konsole gut zuhause Sport treiben kann, ist diese Tatsache mit dem frischen Ableger etwas nach hinten abgekippt. Wenig zu nörgeln gibt es in Sachen Umfang als auch Inhalt – der kann sich zweifelsfrei sehen lassen. Auch die Tatsache, dass die Unterschiede in Sachen Präsentation bei den drei Konsolentypen eher marginal ausgefallen sind, sprechen für eine durchaus gute Entwicklung. Allerdings hapert es dann doch etwas bei der Einzelperformance der drei Kandidaten, wobei sich die Xbox 360 Version noch als die beste erweist. Geschwächelt wird gemeinsam in Sachen Steuerung bzw. Bewegungserkennung. Kommt die PS3-Version gänzlich ohne Move aus und serviert, gleichermaßen wie die Wii-Fassung die Steuerungskombination bestehend aus USB-Empfänger sowie Bewegungssensoren, die Batteriebetrieben an Armen und am rechten Bein festgemacht werden, begnügt sie der 360-Ableger mit einem Sensorband, dem Herzfrequenzmesser. Dieser ist allerdings kein Muss, so dass man die Übungen auf der Xbox 360 auch ohne sehr gut meistern kann, wenn da nicht die offensichtlichen Schwächen im Programm wären, mit denen der Spieler nebst Kinect Sensorleiste zu kämpfen hat. Führt man als Spieler eine Aktion richtig aus, beobachtet man oft, dass der Sensor ebenfalls seinen Dienst schiebt, das Spiel aber darauf beharrt, dass die Übung nicht oder nur unzureichend ausgeführt wird. Anders dagegen bei PS3- und/oder Wii, denn bei diesen beiden Vertretern wird rein auf Sensortechnik gesetzt und hier ist dem Schummeln Tür und Tor geöffnet. Reine Bewegung reicht aus, so dass eine Übung als gezählt und damit ausgeführt gewertet wird. Keine Frage, dass ist weder Sinn noch Zweck des Ganzen! Ergo heißt es in dem Fall, dass man ehrlich sportlich ambitioniert sein