Sehr sehr laut … habe mal ein kleines Video gemacht. Der Krach kommt nur von dem Aruba Switch. Die anderen Geräte sind passiv gekühlt.
Lauter Radaubruder (in der 24x PoE 195W Version), und alles andere als "Instant" On
Beim "nicht-POE" Modell JL682A hat ein anderer Rezensent hier geschrieben es wäre "sehr leise".
Ich muss ganz klar sagen: auf die 24x POE Variante (195W PoE - JL683A) trifft dies ganz klar nicht zu!
Der Lüfter ist zwar geregelt, aber auch schon bei geringster Last und niedrigen Raumtemperaturen störend laut. In einem Büroraum, selbst wenn das Gerät nochmal gekapselt ist durch einen 19" Wandschrank, ist dieser Switch absolut untragbar vom Lärm !
Lösungsmöglichkeit: Noctua NF-A4x20 PWM, 40mm - macht aber definitiv weniger Luftbewegung, in heißen Umgebungen könnte dies nicht reichen. Einbau erfordert neben etwas Geduld auch eine Klinge (anpassen Stecker) und Heißkleberpistole (Fixierung des etwas kürzeren Lüfters), nur mal so als Vorwarnung. Switch danach aber fast unhörbar.
Leider gibt es neben dem unerträglichen Lärm weitere Punkte die übel aufstoßen:
- ein einzelner offizieller 10GbE SPF+ Adapter ("J9151E-C") von Aruba kostet über 400€! Klar, es gibt auch günstige "kompatible" und "OEM" Versionen zu einem winzigen Bruchteil des Preises, aber das "Original" dieses SFP+ Adapters kostet mehr als der ganze 24 Port PoE Switch! Kann man dies überhaupt noch als seriöses Angebot zu werten?
- Das Gerät wird von Aruba als "Instant On" beworben. Unter "Instand On" verstehe Aruba dass das Gerät geschlagene 2 Minuten 15 Sekunden braucht vom Einstecken des Stroms bis die erste Netzwerkkonnektivität vorhanden ist. Da kommt man sich doch irgendwie verschaukelt vor :-)
Laut und anders, aber okay
Ich beschäftige mich beruflich seit ca. 20 Jahren mittelmäßig intensiv (also kein mega - Experte) mit HP(e) Switches, insbesondere aus den Serien 19xx 25xx und 29xx.Da die Web-Interfaces zu HP Zeiten schon grottig waren und zu Aruba Zeiten noch viel viel bescheidener waren, hatte ich mir mehr oder minder das CLI-Wissen angeeignet, zumal DAMALS, als ich damit begonnen hatte, gab es auch nur die CLI.Nun suchte ich für mich selber einen erschwinglichen, L2+ managbaren HPE Switch, der möglichst wenig Strom verbraucht und gewisses POE bietet. Geht man auf die o.g. Serien, verbraten diese allerdings mit 40-80W alleine im Leerlauf zu viel Saft, da ich kein Gold auf der Toilette hinterlasse suchte ich lange nach einem solchen, bis mir das Datenblatt der HPE / Aruba 1930er Serie unter die Nase kam.Cool, 19,2 Watt idle, 24 Ports, POE 195Watt, für die Zukunft 4 10gbit SFP+ Einschübe und von der Switching Leistung sehr gute Kapazitäten und alle für mich relevanten Funktionen.Gekauftdann weiter gelesendann kam der SchockInstant on:ich als totaler Cloud-Gegner habe mir gerade selber einen Switch gekauft mit einer Extra LED mit Wölkchen Symbol. Man soll sich eine App laden, ein Online Konto bei Aruba erstellen und per Seriennummer sein Gerät dann "greifen" und in sein Konto mit reinnehmen und es von da aus auch verwalten, online - ÜBER DIE CLOUD...Weitere Infos besorgt: MAN KANN, man kann auch den gewohnten lokalen Modus betreiben und hat ein Webinterface.War lange am überlegen ob direkt Annahme verweigern oder wenigstens mal ausprobieren.Heute habe ich das Gerät dann getestet und ich muss sagen:anders als gewohnt, aber OK.Ganz offensichtlich werkelt hier andere Hardware und ein komplett anderes OS als in den bisher bekannten HP / Aruba Switchen. Ein Insider erkennt das schon am LED Spiel beim Booten :)Bei meinem Modell 24 Port POE+ mit 195W werkelt ein Lüfter auf der rechten Seite, der eher an Brüll- Lüfter von 199x erinnerten, Leise ist anders.Um jeglichen Cloud Kontakt ausszuschließen, bootete ich das Gerät erstmal standalone, nach gefühlt 4 Minuten war er denn da und ließ sich auf der 192.168.1.1 pingen.Das Webinterface fragt als aller erstes "Cloud oder lokal" - Lokal natürlich.Admin, kein Kennwort, wird man dazu aufgefordert direkt einen neuen Admin anzulegen.Das Webinterface ist komplett neu und, ich muss gestehen, im Gegensatz zu allen bisherigen HP Interfaces echt bedienbar und sehr reaktionsschnell.Werkseitig war die Firmware 1.0.1.0 (113) installiert. Ich hab mir das alles mal angesehen, es ist ungewohnt, kann man aber mit arbeiten.Unter Maintainance ist auch ein Punkt zum Down-/Upload von Firmware und Configs, allerdings finde ich im Internet zum Verrecken keine Firmwareupdates für das Gerät, gut dachte ich, vielleicht ist es noch zu neu und es gibt noch keine (das Gerät scheint erst seit anfang Juni auf dem Markt zu sein).Größter Wehrmutstropfen: SSH wird gar nicht mehr angeboten, SSH und Telnet - Verbindungsversuche laufen ins leere. Mein mühsam angeeignetes CLI Wissen kann ich hier leider nicht mehr verwenden, zumal ganze VLANs per CLI sehr sehr schnell eingerichtet waren.Nach einem ersten Test habe ich das Gerät, entgegen jeglicher Philosophie von mir mal resettet und versucht in die Cloud zu nehmen, einfach mal, um es gesehen zu haben.Also: Resetknopf 10 Sekunden gedrückt, bis das Gerät mit seiner ungewöhnlichen Prozedur neu hochfährt. Währenddessen an ein Netzwerk mit Internetzugang angeschlossen.In der Zwischenzeit erstellte ich mir ein Aruba Konto, Mail Adresse reicht, bestätigen und es kommt ein Assistent hoch, der einen nach seiner Netzwerktopologie abfragt. An dem Punkt, wo Geräte reingenommen werden, läuft dies über die Seriennummer.Inzwischen war der Aruber wieder hochgefahren, aber der Assistent hat die Seriennummer nicht gefunden. Interessanterweise machte der Aruba von selber einen Neustart (wichtig, merken!!!) und war anschließend unter einer DHCP vergebenen Adresse erreichbar. Nochmal die Seriennummer eingegeben - Assistent findet ihn nicht. Gut, Web Interface des Switches geöffnet, linke Seite angeklickt und die per DHCP erworbenen Einstellungen nochmal "Applied" und das Wölkchen-Lämpchen auf dem Switch begann Orange, Grün zu blinken.Im Assistent ließ sich der Switch mit der Seriennummer nun finden. Offensichtlich loggt sich der Switch beim Apply der IP-Daten mit seiner Seriennumer in der Cloud ein und steht bereit "gegrabbt" zu werden.Nun war er in "meiner" Verwaltung - in der Cloud.Die Cloud sagte, dass keine Firmwareupdates verfügbar sind, es wurde vor 6 Minuten eine Firmware installiert -> und da erklärt sich auch der plötzliche Reboot.Da mich die Cloud Geschichte dann doch nicht weiter interessierte, resettete ich das Gerät erneut und konfigurierte es nach meinen Wünschen - LOKAL!Und Siehe da, es schlich sich in der Zwischenzeit tatsächlich eine neue Firmware auf das Gerät - ganz wie von Geisterhand:Primäres Image 1.0.1.0 (116)Sekundäres Image 1.0.1.0 (113)Ein un-ding!!!Deshalb alles in allem 3 Sterne:Positiv:Gute Hardware Leistung (Switching Kapazität, 10gb SFP+ Anschlüsse, POE+)Ausreichd viele unterstützte L2+ FunktionenWenig Idle Verbrauch Messgerät zeigt 13.1 Watt an, mit einem UplinkPreiswertGut bedienbares Web InterfaceLeichte Inbetriebnahme für AnfängerNegativ:Wirkt im Vergleich zu HPE dann doch etwas "günstiger"Lauter Lüfter (ist zwar nachweislich temperaturgesteuert, aber hat schon eine sehr hohe Grund-Drehzahl)Kein SSH / Telnet oder lokale Console Zugriffautomatische Firmwareupdates und Updates findet man (hoffentlich nur - NOCH) nicht im InternetAlles in allem kann ich - glaube ich - damit leben und werde das Gerät nun nicht zurückgebenvergebe aber hauptsächlich auf Grund des fehlenden SSH Interfaces und der nicht Kontrollierbarkeit der Firmwareupdates nur 3 von 5 möglichen Punkten.Werde das Gerät aber erst in ein paar Monaten endgültig in Betrieb nehmen, werde berichten, sollte sich noch etwas anderes zeigen.
Laut und anders, aber okay
Ich beschäftige mich beruflich seit ca. 20 Jahren mittelmäßig intensiv (also kein mega - Experte) mit HP(e) Switches, insbesondere aus den Serien 19xx 25xx und 29xx.
Da die Web-Interfaces zu HP Zeiten schon grottig waren und zu Aruba Zeiten noch viel viel bescheidener waren, hatte ich mir mehr oder minder das CLI-Wissen angeeignet, zumal DAMALS, als ich damit begonnen hatte, gab es auch nur die CLI.
Nun suchte ich für mich selber einen erschwinglichen, L2+ managbaren HPE Switch, der möglichst