Achtung: 12V nicht 18V, daher nicht mit der grossen Serie kompatibel
Die Akkuaufnahme ist keine gängigen 18v Akku aus der grossen Familie und nicht kompatibel. Ein neue Akku und Achtung: auch ein neues Ladegerät ist notwendig.
Bin selber als Handwerker darauf reingefallen. Es sind min. 55 EUR für beides zusätzlich zu investieren, wenn 12V nicht vorhanden sind!
Dann kann man schon mal über das grosse Gerät nachdenken: Makita LXT DUS108Z 18V Rucksack-Sprühpumpe
und mit 10l doppelt soviel Inhalt!
Sehr gute Sprühfunktion, aber man bekommt den Behälter nicht vollständig geleert.
Ich bin ein Fan von Makita. Die Geräte sind einfach gut. Auf der Baustelle ist mir vor vielen Jahren einmal ein Accuschrauber (damals noch mit 7,2V und Accu im Griff) in der dritten Etage in einen Schacht gefallen. Es polterte, krachte und schrammte eine ganze Weile bis er sich zwischen Rohren und Kabeln wie eine Billiardkugel bis zum Erdgeschoss vorgearbeitet hatte und auf dem harten Betonboden aufschlug. Eigentlich rechnete ich damit nur noch Trümmer zu finden. Zu meinem Erstaunen war nur der Accu rausgesprungen. Wieder reingesteckt und die Maschine lief wieder. Erstaunlich.
Aber nun zum Sprühgerät. Ich habe mehrere Geräte der 10,8V/12V Max Serie. Die Accus passen einwandfrei in diese Spritze. Aber aufpassen beim Kauf: Dieses Gerät gibt es in der 12V und einer 18V Version. Das Sprühen ist der Wahnsinn und geht leicht und schnell von der Hand. Im Vergleich zu meinem alten Pumpsprüher, die zudem nach einer Weile nicht mehr richtig funktionierten ist dieses Gerät der Hammer. Verarbeitet habe ich bis jetzt Rasenkrautvernichter, Wasserbasierte Grundierung und Grünbelagsentferner. Jeweils im Bruchteil der Zeit, die ich mit dem Pumpsprüher benötigte. Auch wenn ich vermute, dass dieses Gerät einen Sturz aus der dritten Etage wahrscheinlich nicht überleben würde ist es bezüglich der Sprühfunktion absolut Top. Auch die zweite zuschaltbare Düse ist praktisch. Nachteilig ist, dass man kaum Zubehör hierfür bekommt. Eine Sprürohrverlängerung gibt es anscheinend nicht. Für schwer erreichbare Stellen ist das ausziehbare Teleskoprohr zu kurz. Schlecht gemacht ist, dass man den Behälter in dem die Sprühflüssigkeit ist, nicht vollständig leergesprüht bekommt. Schon bei einem Liter Restmenge gibt es Aussetzer und man muss das Gerät in Richtung der Ansaugleitung ankippen, damit es weiter geht. Den letzten halben Liter kann man dann nicht mehr benutzen und muss über die Befüllöffnung ausgegossen werden. Das heißt wenn man mit verschiedenen Spritzmitteln arbeitet, landet der letzte halbe Liter ungenutzt im Abfall. Verschwendung und nicht umweltfreundlich. Der Boden des Behälters müsste nur so konstruiert werden, dass anstatt eines flachen Bodens eine Mulde oder Vertiefung geschaffen wird in dem das Ende des Ansaugschlauches geführt wird. Dann wäre das Problem gelöst.
Dafür ziehe ich einen Stern ab. Trotzdem ist das Gerät ansonsten Top.
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