Testurteil: "9.2 / 10"
Test: Einzeltest: Project Gotham Racing 4
Zitat: Gold Award
Pro: + Die herrlich ausgearbeiteten Pisten, die Autos und ihre Innenansicht, die neue Einzelspieler-Karriere, das Screenshot-Feature in der Garage, die Wetterverhältnisse, die superflüssige Grafik, die knackigen Motorensounds, die Möglichkeit Screenshots und Replays zu veröffentlichen, die Gruppenbildung im MP-Part, die Flaggenanzeige in der Lobby
Contra: Kein GothamTV mehr, mitunter winzige Schriften, magerer Splitscreen
Project Gotham Racing 4 hat alle in es gesetzten Erwartungen mehr als erfüllt, mitunter sogar übertroffen, und doch gibt es kleinere Kritikpunkte die nicht hätten sein müssen. Trotzdem, wer bereits die Vorgänger mochte, der wird PGR4 lieben, so wie alle virtuellen Rennfahrer die Wert auf ein möglichst unkompliziertes Rennvergnügen legen. Denn technisch macht der Titel einen hervorragenden Eindruck, die Grafik ist exzellent, die Soundkulisse ebenso und die Physik bietet uns exakt die richtige Mischung aus Arcade-Gameplay und einer Simulation. Dazu gesellen sich die unzähligen und recht unterschiedlichen Herausforderungen die es zu bestehen gilt, die große Streckenauswahl und der nicht zu verachtende Fuhrpark, der das Sammlerherz höher schlagen lässt. Trotzdem schmerzt den PGR-Veteran der Wegfall von GothamTV, auch wenn die neuen "PGR auf Abruf"-Funkionen durchaus gelungen sind und ihre Daseinsberechtigung besitzen, die Rennen live wie im Fernsehen verfolgen zu können hat einfach einmalig viel Spaß gemacht. Ebenso ist es schade, dass man auch im vierten PGR wieder keinen Gast mit online nehmen kann, dafür muss man im Gegenzug das Gruppen-Feature lobend erwähnen, welches so einfach wie genial ist. Es würde uns schon stark wundern, wenn wir dieses in ähnlicher Form nicht schon bald in anderen Spielen wiederfinden werden. Doch bei all der Kritik an Kleinigkeiten muss ganz deutlich gesagt werden, dass PGR4 das beste Spiel der Reihe wurde, um das man als autoliebender Videospielfreak einfach nicht herum kommt.