Testurteil: "5 / 10"
Test: Einzeltest: I´m not alone
Zitat: Pro: + schöner Soundtrack (der sich aber zu schnell widerholt); im Prinzip interessante Geschichte
Contra: keine Speichermöglichkeiten außer beim Beenden des Spiels - wer denkt sich denn sowas aus?; triste Grafik; dunkles Bild; wenig Einstellmöglichkeiten; lahme Kämpfe mit den Untoten; oft leider gar nicht gruselig, höchstens vorhersehbar; Probleme bei Steuerung; Clipping und Tearing
Im Preview konnte I’m not alone noch halbwegs gefallen, vor allem, weil da die Story im Vordergrund stand und wir nicht allzu sehr auf Grafik und Fehler achten wollten. Nun aber habe ich eine fertige Version vor mir, die das vermutlich unfertigste Spiel in meiner Laufzeit als Redakteur darstellt. Was tun wenn das Spiel nicht läuft? Engine nachinstallieren! Was tun wenn das nicht funktioniert? „Fehlermeldungen wegklicken“ (steht so den Patchnotes). Was wenn man speichern will? Spiel beenden, Spiel dabei speichern, Spiel neuladen. Wer sich das ausgedacht hat, gehört bestraft! Der ganze Mix aus Action-Adventure, Point and Click-Rätseln und Horror funktioniert zudem einfach nicht. Er ist weder actionreich noch sonderlich durchdacht was die Rätsel angeht, wobei es hier einige knifflige Ausnahmen gibt. Aber gegruselt habe ich mich beim Spielen, leider größtenteils vor der kruden Grafik und der technischen Umsetzung. Clipping, fiese Grafikfehler, Objekte in denen man feststeckt und ganz allgemein die äußerst schwächelnde Optik haben ein eher negatives Bild hinterlassen. Einzig die Musik gefällt – nervt aber auch irgendwann, weil sich die klassischen Tracks schnell wiederholen.