Testurteil: "5.5/10"
Test: Einzeltest: Zoom - Paparazzi im Einsatz
Zitat: Pro: + Unverbrauchtes Szenario
+ Abwechslungsreiche Locations
+ Gewaltfreier Shooter
+ Recht witzige Dialoge
Contra: - Schwache Technik
- Teilweise nervige Stimmen
- Immer gleicher Spielablauf
- Uninteressant für VollblutZocker
Einen Promi-Fotografen zu spielen, der auf Privat-Partys und nicht-öffentlichen Events umhertingelt und Skandale ablichtet, das ist zugegebenermassen eine recht unverbrauchte Spielidee. Umso schöner war es nach anfänglicher Skepsis zu erleben, dass die Entwickler dieses neue Szenario spielerisch nicht völlig vergeigt haben. Dank vieler witziger Dialoge, teils recht nett karikierter Charaktere und abwechslungsreicher Locations wird über den immer gleichen Missionsablauf und die etwas schwächelnde Atmosphäre hinweggetröstet. Die Technik geht in Ordnung, ist aber nicht mit Vollpreistiteln konkurrenzfähig. Unterm Strich ist Zoom - Paparazzi im Einsatz eine nette neue Spielidee, die dem einen oder anderen Klatschblattleser durchaus zwischenzeitig Freude machen dürfte. Der geneigte Vollblut-Zocker von nebenan macht aber dann wohl doch lieber einen Bogen um dieses Spiel. Und schon wieder erwartet uns und euch ein nagelneues Spiel aus dem Hause RTL. Nein, diesmal ist es keine Wintersport-Umsetzung, keine Serienversoftung und kein belangloses Quiz. Es handelt sich in diesem Fall vielmehr um das offizielle Spiel zum Promi-Magazin ´exclusiv´... genau, das mit Frauke Ludowig. Worum es geht? Klar, um Stars und solche, die glauben welche zu sein. Und genau diese Personen sollen in Zoom - Paparazzi im Einsatz möglichst spektakulär abgelichtet werden. Denn von ungewöhnlichen und peinlichen Fotos der grossen Stars lebt ein Magazin wie ´exclusiv´ nun einmal. Wie sich der Job als digitaler Paparazzo spielt und anfühlt, haben wir für euch angetestet. Papa, Mama und Tocher Razzi