Testurteil: "87%"
Test: Einzeltest: Nikon D3200 mit AF-S 18-55 [Foto: MediaNord]
Zitat: Pro: + 24 Megapixel-Sensor mit guter Bildqualität (aber Einschränkungen durch Set-Objektiv)
+ Gute Assistenzfunktionen für Einsteiger
+ Handliches, leichtes Gehäuse (aber nicht sehr robust)
+ Äußerst reichhaltige Bildbearbeitungsund Effekt-Optionen
Contra: - Träges AF-System, insbesondere bei Live-View
- Für anvisierte Zielgruppe etwas zurückhaltend abgestimmt
- Keine Abblendtaste
- Keine Belichtungsreihen möglich
Mit der D3200 schafft Nikon ein bemerkenswertes Kunststück: Keine Systemkamera bietet derzeit ein besseres Preis-/Megapixelverhältnis. Das macht die klar für Ein- und Aufsteiger konzipierte DSLR zunächst auch für ambitionierte Fotografen mit schmalem Geldbeutel interessant. Sie werden aber eventuell Features wie eine Abblendtaste oder die Möglichkeit zur Aufnahme von Belichtungsreihen vermissen – beides bietet die D3200 nämlich nicht. Wer darauf verzichten kann, bekommt mit der D3200 viel Kamera fürs Geld, die allerdings mehr durch ihre Software-Qualitäten als durch ihre Hardware begeistert. Die anvisierte Zielgruppe der Ein- und Aufsteiger wird hingegen mit der Kamera sehr gut bedient. Die D3200 ist leicht zu bedienen, bietet sinnvolle Automatikfunktionen und offeriert dem experimentierfreudigen Fotografen eine in dieser Klasse ungeahnte Fülle an nachträglichen Bearbeitungs- und Effektmöglichkeiten. Vor allem aber ist die D3200 sehr kompakt und leicht. Möchte man indes das ganze Bildqualitätspotential ihres 24-Megapixel-Sensors ausschöpfen, sollte man der D3200 ein deutlich bessere Objektive als das getestete AF-S DX NIKKOR 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR gönnen.