Test: Einzeltest: Crusader Kings II
Zitat: Pro: + • nie dagewesene Fülle an Möglichkeiten
+ • man kann die Geschichte des Mittelalters selbst neu schreiben
+ • jedes Spiel ist anders
+ • trotz zahlreicher Optionen übersichtliches Interface
+ • Steuerung funktioniert sehr gut
+ • viel weniger Bugs als der Vorgänger
+ • schöne Grafik
+ • entspannendes dahinspielen
+ • in vier Sprachen spielbar (Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch)
Contra: • schwerer Einstieg
- • Komplexität kann vor allem anfangs frustrieren
- • Übersetzung mangelhaft
- • Steam-Pflicht
- • nichts für Personen mit der Geduld einer Eintagsfliege
Crusader Kings II ist, wie auch schon der Vorgänger, kein Spiel, das man schnell an einem Abend erlernt hat. Man muss sich intensiv mit den verschiedenen Spielmechaniken vertraut machen und nicht davor zurückschrecken viele Stunden zu investieren, bis man das Spiel einigermaßen verstanden hat. Doch genau das macht den Reiz an Crusader Kings II aus: man kann Monate damit verbringen seine liebsten historischen Ereignisse des europäischen Mittelalters nachzuspielen oder damit die Geschichte nach den eigenen Vorlieben neu zu gestalten. Für Fans des Vorgängers und Leute, die sich schon immer einmal an ein äußerst komplexes Srategiespiel mit simulationsartigen Zügen heranwagen wollten, ist Crusader Kings II trotz einiger kleinerer Mängel eine klare Kaufempfehlung. Wer aber lieber kurzweiligere Strategiespiele mit klar strukturiertem Missionsdesign bevorzugt, sollte am besten die Demo-Version des Spiels herunterladen, um einen Fehlkauf zu vermeiden. Dazu einfach dem Link am Ende des Berichts folgen!