Testurteil: "69%"
Test: Einzeltest: Hearts of Iron III: Their Finest Hour
Zitat: Ich mag historische Strategiespiele, in denen ich nicht nur stupide die von den Entwicklern vorgegebenen Aufgaben und Missionen erledige, sondern selbst den Geschichtsverlauf ändern kann. Dieses "Was wäre wenn?" fasziniert mich schon seit dem ersten Teil an der Hearts of Iron-Reihe. Trotz einiger Pausen kehre ich daher auch immer wieder zur Serie zurück. Bis ich schließlich irgendwann das Game in die Ecke schmeiße und mich frage, warum ich so viel Zeit in eine Art Excel-Tabelle investiere. Optisch wird rein gar nichts geboten. Atmosphärisch (Ereignisse, originale Unternehmen, zeitgenössische Bilder etc.) war man im zweiten Teil schon weiter. Zudem stören mich auf Dauer die spielerischen Unstimmigkeiten und das fehlende Feedback. Hardcore-Strategen haben aber sicherlich ihren Spaß. Ob das auch auf Their finest Hour zutrifft, ist fraglich. Für 20 Euro bietet das Add-on schlichtweg zu wenige Neuerungen. Ein paar Elite-Einheiten hier, ein paar Änderungen am Spionage-System da. Das reicht nicht. Einzig beim interessanten Sandbox-Modus könnten Hobby-Generäle vielleicht schwach werden. Denn was wäre, wenn Großbritannien ein Bündnis mit Deutschland eingegangen wäre? In Their finest Hour gibt es die Antwort.