Unterdrückt den Lärmpegel in vollen Räumen mit Erfolg.
Die schwarzen Kopfhörer sind optisch ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Da mein Originalhöegerät über 3000 Euro kostet finde ich diese echt gut . Vor allem weil sie sehr guten Klang haben.
In geschlossenen Räumen verbessern die Teile die Sprachverständlichkeit tatsächlich gut. Für die längere Benutzung sind die Hörer nicht gut geeignet, denn sie sind sehr windempfindlich. Richtige Hörgeräte in Stöpselform sind da um Klassen besser und bei dem hohen Preis finde ich die Teile von Sennheiser nicht wirklich attraktiv. Gut ist, dass man mit einfachen Smartphones auch Musik hören kann, was bei anderen Hörgeräten nicht immer klappt. ANC ist nicht gut, denn das Brummen einer Diesellock geht in Zug voll durch.
Großartige Hardware mit schwacher Software
Die Hardware ist sehr gut bis großartig. Ich mag auch den neutralen Sennheiser-Sound, an dem ich auch nicht einmal herumstellen muss/möchte, um vor allem Bässe zu verstärken, wie das vielen wichtig ist. Auch die Bedienung mit den Schaltern an den Kopfhörern selbst, die auch ein Feedback geben, ist an sich – im Gegensatz zum neuesten Sony-Produkt, das ich wegen des besten ANC, das ich schon bei Sony's Over-Ear- Headsets schätzen gelernt habe, vorziehen würde – gut gelöst. Die Belegung von Funktionen, was mit welchen und wie vielem kurzem oder langem Drücken welchem Kopfhörer (links oder rechts) habe ich in der Software, obwohl offensichtlich grundsätzlich vorgesehen, nicht einrichten können. Wenn ich einen Stream am Kopfhörer zwar stoppen aber nicht mehr wieder einschalten kann, um ihn fortzusetzen, sondern es offensichtlich nicht anders geht, als das Handy zu öffnen und das dort zu machen, ist das für mich als Läufer und Fußgänger, der über Kopfhörer Audiobooks und Musik hört, schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit. Das wird auch durch stufenlos verstellbare ANC, was gegenüber mir bekannten anderen Produkten ein großes Plus ist, nicht wettgemacht. Da bei mir persönlich die Hörverstärkung schön aber nicht so wichtig ist, ist das auch, abgesehen davon, dass diese unangenehmer Weise auch unangenehme Geräusche verstärkt, habe ich mich von diesem Produkt verabschiedet.
Apropos Sony: Ich kann es schlichtweg nicht glauben, dass die Lautstärkeregelung über vierfaches Antippen eines Hörers stattfinden soll und nicht anders geht. Wenn Sony all das, was die Over-Ear können, auf die In-Ear brächten, wären sie mein Favorit. So habe ich auf Jabra Elite 10 upgedatet, deren Sound und ANC verbessert wurde, und deren Bedienung an den Kopfhörern selbst offensichtlich das beste sind. Ich habe sie bei der Spracherkennung in Verwendung, die damit sehr gut funktioniert (was per se für die Qualität der Telefoniefunktion spricht) sowie mit der Telefonanlage zum freihändigen telefonieren gekoppelt, was auch gut funktioniert. Im Übrigen: Die Tastenbelegung über die Jabra-Software ist so etwas von einfach. Ich verstehe nicht, wie Sennheiser das nicht zustande bringen kann. Ich habe bei Jabra die minimalen Abstriche gegenüber dem Besten bei den unterschiedlichen Konkurrenzprodukten akzeptiert und fahre gut damit. Das einzige, das mir fehlt ist, dass ich nicht 3 Geräte gleichzeitig via Multipoint haben kann. Das ist aber ohnehin derweil Zukunftsmusik bei In-Ears.
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