Testurteil: "8.0/10"
Test: Einzeltest: Driver San Francisco
Zitat: Pro: + Detailgetreue, grosse Spielewelt
+ Das Shifting fügt sich passend ein
+ Umfangreich gestalteter Mehrspielermodus
+ Hauptgeschichte interessant inszeniert
+ Zahlreiche, detaillierte Automodelle
+ Zwischensequenzen grafisch top
Contra: - Viele Crashs
- Objekttexturen (Stadt) mittelmässig
- Zufall wirkt manchmal zu stark
- Eigene Start- und Zielpunkte für eigene Strecken nicht setzbar
Driver ist noch immer das bekannte Spassrennspiel, bei dem man in Anlehnung an die Actionfilme der 1970er-Jahre durch die Stadt brettert und Verbrecher jagt. Dabei bewegt man sich zwischen Realismus und Arcade, legt viel Wert auf Action und Atmosphäre, überlässt dabei mit der zwar detaillierten, aber auch stark bevölkerten Stadt so einiges dem Zufall. Üble Crashs und Totalschäden gilt es nicht zu vermeiden, sondern sind Stil- und Spielmittel. Wer ernsthaft gegen die Uhr antreten will, ist mit Driver falsch bedient. Missionen zu Fuss hat man entfernt - und das Shifting bringt neuen Schwung in die Serie und ins Spielsystem. Der Körpertausch funktioniert hervorragend, nur ist man mancherorts auch auf die KI angewiesen, die ihren Job überwiegend sauber erfüllt, manchmal aber auch patzt. Die Hauptmission ist spannend inszeniert und weiss zu überzeugen. Die Nebenmissionen sind zahlreich vorhanden und abwechslungsreich ausgefallen. Besonderes Lob gibt´s für den durchdachten Mehrspielermodus, für den sich die Macher so einiges einfallen liessen und der das Spiel auch längerfristig interessant macht.