Testurteil: "8 von 10 Punkten"
Test: Einzeltest: Geistesblitz 2.0
Zitat: Das Spielprinzip ist zugegebenermaßen nicht neu, macht aber trotzdem immer wieder Spaß. Man ist ohne Pause gefordert, am Spieltisch kommt nie Langeweile auf. Im Gegenteil: Es kann sogar lustig zugehen, man lacht über sich selbst oder mit anderen, wenn mal wieder ein falscher Gegenstand geschnappt wurde. Andererseits gibt es aber auch Spielrunden, in denen es fast gespenstisch ruhig ist, weil alle total auf das Spielziel fokussiert sind.Um eine Partie Geistesblitz 2.0 zu gewinnen, braucht es vor allem rasche Auffassungsgabe und Konzentration. Diese Konzentration über die Spieldauer zu halten bedarf einiger Anstrengung, weshalb am Ende der Kopf raucht. Das ist auch der Grund dafür, dass ich den Regelvarianten etwas skeptisch gegenüberstehe: Sie machen die Aufgabenstellung komplexer, was zwar im ersten Moment zusätzlichen Spaß bringt, aber mit der Zeit mühsam wird.Dem Spielmaterial kann man nichts vorwerfen, es ist zweckdienlich und durchaus hübsch anzusehen. Die Figuren sind durchwegs aus Holz, nur der kleine Teppich (der eine oder andere kennt ihn vielleicht aus Suleika ) aus Stoff. Hierfür finde ich den Verkaufspreis gerechtfertigt.Wer ein Reaktionsspiel mit kindgerechten Motiven sucht ist mit Geistesblitz 2.0 gut beraten.P.S.: Bei den drei Karten auf dem Bild müsste man folgende Figuren schnappen:1. Geist (weil in Originalfarbe dargestellt)2. Bürste (weil in Originalfarbe dargestellt)3. Bürste (weil nichts in Originalfarbe auf der Karte zu sehen ist; somit sind Geist, Tuch, grau und grün falsch)