Die meisten modernen Computer haben einen Displayport-Anschluss. Dieser ermöglicht eine Übertragung des Bildsignals von bis zu 165 Hz. Aber was ist, wenn der externe Monitor, Fernseher oder Beamer nur HDMI als Anschluss hat? Mit einem HDMI-Adapter kann der PC mit den HDMI-fähigen Geräten verbunden werden. Beliebte Hersteller sind Belkin, Anker, Apple, HP, Fujitsu, Satechi und Startech.
Was ist ein Displayport-auf-HDMI-Adapter und wozu braucht man das?
Displayport ist ein universeller und lizenzfreier Anschluss für die Übertragung von digitalen Audio- und Video-Signalen. Die Schnittstelle wird von der Video Electronics Standards Association (VESA) genormt. Er kommt hauptsächlich bei der Verbindung von Computermonitoren mit PCs oder Laptops vor.
Der Displayport-Adapter stammt aus dem Jahr 2006, wo er zum ersten Mal eingeführt wurde. Ein Jahr später kam die überarbeitete Version 1.1a auf den Markt, die einige Fehler korrigierte. Die Schnittstelle sollte die DVI- und VGA-Anschlüsse ablösen. Dies liegt daran, dass sie nur eine Auflösung von 2k schaffen. Der Displayport schafft hingegen eine Auflösung von 5120 x 2880 Pixel, was etwa 5k entspricht.
Welche Arten von Displayport-auf-HDMI-Adaptern gibt es?
Alle paar Jahre bringt die VESA neue Displayport-Adapter heraus, die sich in der Auflösung, Bandbreite, Sound-Unterstützung und dem Umfang von Funktionen verbessern.
Passive und aktive HDMI-Adapter: Die HDMI-Adapter werden in passive und aktive Adapter unterteilt. Der passive Adapter ist darauf ausgelegt, nur das physikalische Format zu konvertieren. Beim aktiven Adapter wird hingegen das Signal transkodiert und das physikalische Format verändert. Ein passiver Adapter eignet sich also bei Anschlüssen wie Single-Link-DVI oder HDMI. Geht es um VGA, Dual-Link-DVI oder andere Formate, wird ein aktiver Adapter gebraucht.
Single- und Dual-Mode: Um festzustellen, welcher Adapter benötigt wird, ist ein Blick auf das Ausgangssignal des Wiedergabegerätes nötig. Die Anschlüsse unterscheiden sich in Single- und Dual-Mode. Der Dual-Mode wird auch Displayport++ genannt und für den reicht ein passiver Adapter. Ist kein Dual-Mode vorhanden, dann ist ein aktiver Adapter notwendig. Diese ist etwas teurer, da er durch einen eingebauten Rechenchip unterstützt wird, der das Signal umwandelt.
USB-C-Hubs: Viele neuere Laptops haben nur USB-C-Ports, was den Anschluss von anderen Geräten erschwert. Ein USB-C-Hub kann da Abhilfe schaffen, da er mit HDMI, USB-A, Displayport oder anderen Anschlussarten ausgestattet ist. Der Hub versorgt den Laptop mit Strom und Internet, während gleichzeitig Monitore, USB-Sticks und Beamer mit einem Displayport angeschlossen werden können.
Welche Kaufkriterien gibt es?
Es gibt verschiedene Kriterien, die bei der Auswahl des richtigen HDMI-Adapters eine Rolle spielen.
Auflösung: Die Auflösung wird in Pixel angegeben und gibt an, bis zu welcher Größe ein scharfes Bild gezeigt werden kann. Eine höhere Auflösung bietet eine bessere Bildqualität.
Kabellänge: Die Kabel gibt es in unterschiedlichen Längen. Die meisten werden mit einem kurzen Kabel auskommen.
Kabeltyp: Es gibt Flachstecker und angewinkelte Kabel. Die angewinkelten Kabel halten durchschnittlich länger, da der Kabelansatz an ihnen mehr geschont wird.
Preis: Wie immer spielt der Preis eine große Rolle. Da es verschiedene Anbieter gibt, lohnt sich ein Vergleich, um ein Günstigeres zu bekommen.
Übertragungsrate: Der HDMI-Adapter schafft Frame-Raten von über 120 FPS. Dies kann für Gamer ein wichtiges Kaufkriterium sein.
Fazit
Im Vergleich zeigt sich, dass der Displayport-Adapter eine hohe Bild- und Tonqualität erreicht. Dabei ist nicht immer die Leistung des Adapters entscheidend, sondern welche die Geräte haben, die miteinander verbunden werden sollen. Daher muss vorher geprüft werden, welche Anschlussarten vorhanden sind und was sie leisten sollen.

























































