Ein wichtiges Kriterium einer Fotografie-Ausrüstung ist unter anderem das Objektiv. Es gibt verschiedene Objektiv-Modelle, zum Beispiel von Sony. Ein Zoom-Objektiv bietet dem Fotografen die Möglichkeit, scharfe Bilder mit hoher Auflösung im Nahbereich, aber auch in Ferne zu schießen. Der Vorteil von Zoomobjektiven liegt auf der Hand. Es deckt eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten für perfekte Fotos ab, ohne ständig das Objektiv wechseln zu müssen. Andere beliebte Hersteller, außer Sony, sind Canon, Nikon, Pentax und Sigma.
Was ist ein Zoom-Objektiv?
Das Zoom-Objektiv macht es möglich, Motive mit variabler Brennweite zu fotografieren. Das Wort „ Zoom“ bezeichnet nur die Funktion, das gewünschte Objekt aus der Nähe oder Ferne abzubilden. Eine andere Bezeichnung unter Fotografen ist „Vario-System“. Die Größe der Brennweite dieses Objektivs wird als Zoomfaktor bezeichnet. Im Gegensatz zu Weitwinkel oder Teleobjektiven deckt das Zoom-Objektiv eine Fülle an Perspektiven ab. Das größtenteils stufenlose Zoomen von Motiven gewährleistet ein fließendes Arbeiten mit der Kamera und ein rasches Bildergebnis.
Man unterscheidet zwischen mechanischem und digitalem Zoom. Das digitale Zoomen kein echter Zoom, denn der Bildausschnitt wird mittels Interpolation gestreckt, was meist einen Qualitätsverlust mit sich zieht. Deswegen empfiehlt es sich, auf das digitale Zoomen zu verzichten und gegebenenfalls näher an das gewünschte Motiv heranzutreten.
Welche Arten von Objektiven gibt es?
Ein Normalobjektiv verfügt über einen Blickwinkel von 40° bis 55° und hat eine typische Brennweite von 40 mm bis 60 mm. Dieses Objektiv ist weder für Makro- noch für Landschaftsfotografie geeignet. Diese Objektive sind für alltägliche Fotos, beispielsweise im Urlaub oder bei Familienfeiern, ausreichend. Der Hintergrund und das Hauptmotiv wird mit gleicher Schärfe abgebildet.
Für Tierfotografie oder beim Sport empfiehlt sich ein Teleobjektiv. Dies besitzt eine Brennweite von 1200 mm und mehr, ideal für Fotos mit Bewegung. Die hohe Brennweite verhilft zu Aufnahmen ohne Verwackeln oder Verwischen mit guter Qualität, allerdings wird nur ein kleiner Ausschnitt des Motivs abgebildet.
Die Fotografie von Landschaft und Natur gelingt am besten mit einem Weitwinkelobjektiv. Der große Blickwinkel bis zu 114° und die niedrige Brennweite sind optimal, um eine Bergkette oder ein langes Tal zu fotografieren. Noch größer ist der Blickwinkel bei Fischaugenobjektiven, diese verzerren jedoch das Bild. Fischaugenobjektive werden gerne bei Überwachungskameras verwendet, da sie einen großen Bildbereich abdecken.
Makroobjektive sind am besten geeignet, um Fotos ganz aus der Nähe zu machen. Dieses Zubehör zeigt Details des Motivs, welche das menschliche Auge nicht erkennt. Zum Schluss gibt es noch das Zoom-Objektiv. Dies ist der Allrounder unter den Objektiven und macht Fotografieren unkompliziert. Ein Objektivwechsel ist in der Standardfotografie nicht notwendig.
Welche Kaufkriterien für Zoomobjektive gibt es?
Jeder Fotograf weiß um die Qual der Wahl von Kamera und Objektiven. Bei Zoomobjektiven ist es wichtig, zu wissen, wofür das Objektiv gedacht ist. Denn trotz der vielen Einstellungsmöglichkeiten gibt es Unterschiede in der Ausführung von Zoomobjektiven.
Die Brennweite von 50 mm entspricht in etwa die dem menschlichen Auge. Bei einer Brennweite von 35 mm wird das fokussierte Motiv gleichermaßen eingefangen wie der Hintergrund. Eine Brennweite von 90 mm ist ideal, um Porträtfotos zu erstellen. Hingegen 200 mm und mehr Brennweite sind bestens geeignet, um aus dem Hintergrund zu fokussieren und festzuhalten, ohne Qualitätsverlust. Weite Landschaften gelingen mit sehr geringer Brennweite am besten. Es gilt: je größer der Wert, desto kleiner der Bildausschnitt.
Ein weiteres Kriterium ist die Größe der Blende. Im Durchschnitt befindet sich der Wert der Blende bei f4 – f22. Der Blendenwert bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor trifft und mit wie viel Schärfentiefe das Foto erstellt wird. Je höher der f-Wert, desto kleiner ist die Öffnung der Blende. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist es empfehlenswert, die Blende ganz zu öffnen, was einen kleinen Blendenwert bedeutet. Der niedrige Blendenwert ist aber auch sehr beliebt bei Fotos, auf denen der Hintergrund verschwommen ist und nur das Hauptmotiv scharf dargestellt wird. Diese Einstellung wird auch bei Makrofotografie verwendet.
Ein wichtiger Faktor ist auch die Größe und das Gewicht eines Objektivs. Das Bild soll nicht verwackeln, weil die Kamera in den Händen schwer wird. Wenn also vorgesehen ist, viele Fotos zu machen, sollte das Objektiv kompakt und leicht sein. Ebenso ist die Frage wichtig, ob gegebenenfalls im Freien und bei Regenwetter fotografiert wird. Denn dann ist ein wetterfestes Objektiv sehr hilfreich. Es sollte ebenfalls darauf geachtet werden, ob das Objektiv oder die Kamera einen Bildstabilisator eingebaut hat. Dies erleichtert die Fotografie bei Bewegung und ermöglicht scharfe Bilder ohne Verwackeln.
Fazit
Bevor eine Kameraausrüstung gekauft wird, sollte klar sein, was und wie viel fotografiert wird. Mit dem richtigen Objektiv arbeitet der Fotograf mit Leidenschaft und Freude. Ob von Sony oder Canon, ein Zoom-Objektiv deckt in jedem Fall viele Einsatzmöglichkeiten ab und ist eine gute Anschaffung für Profis und Hobbyfotografen.







































