Frölich und Kaufmann Michel de Montaigne. Die Essais. 316946
Köln, 2005. Michel de Montaignes berühmte »Essais« behandeln eine fast unüberschaubare Vielfalt von Themen. Liebe und Freundschaft, Lachen und Weinen, das Nichtstun, die Trunksucht, das Sterben: Bunt gemischt und in leicht verständlicher Sprache steht Allgemeines neben Privatem, Literatur neben Philosophie, Kurioses neben Alltäglichem. Montaignes fragende Haltung, seine Klugheit und Weitsicht, haben diese vor über 400 Jahren verfassten »Versuche« bis heute lebendig gehalten.
Frölich und Kaufmann Michelangelo - Genie und Leidenschaft. 2 DVDs. 2452359
Mit Mark Frankel, F. Murray Abraham, Ornella Muti, Steven Berkoff, Vernon Dobtcheff, Ian Holm und anderen. Vor 500 Jahren wurde in Florenz eines der größten Universalgenies der Menschheitsgeschichte geboren: Michelangelo Buonaroti. Er war Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter zugleich. Michelangelos Leben als Künstler beginnt mit 15 Jahren am Hof des Lorenzo de Medici. Nach dem Tod Lorenzos, als Savonarola Florenz nach asketisch religiösen Grundsätzen neu gestalten will, flieht Michelangelo nach Bologna und verliebt sich leidenschaftlich in die schöne Onoria. Doch ist seine Liebe für die Kunst stärker, und ihr allein widmet er von da an sein Leben. In Florenz und Rom entstehen nun seine berühmtesten Kunstwerke. Vom David bis zu den Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle. In denselben Jahren malt Leonardo da Vinci seine Mona Lisa und Raffael seine lieblichen Frauenportraits. Doch nur Michelangelo geht in die Geschichte ein als »Der Göttliche«.
Frölich und Kaufmann Mickey Mouse. Die große Spielesammlung. 1434659
Viel Spaß mit Micky und seinen Freunden. Die spannende Sammlung mit vier verschiedenen Spielen für alle Disney Fans. 4 Spielpläne (Mühle/Dame und Wer hat die 6?/Leiterspiel), 4 x 4 Spielfiguren, 2 x 12 Mühle/Dame-Steine, 5 Würfel, Spielanleitung (Ab 5 Jahre)
Frölich und Kaufmann Milan Kundera. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins. Roman. 1491768
»Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins« verschaffte Milan Kundera den internationalen Durchbruch. Der Prager Chirurg Tomas, der die Frauen begehrt und zugleich fürchtet und seine Scheidung wie eine Hochzeit feierte, will fortan der Liebe aus dem Weg gehen. Erst für die Kellnerin Teresa bricht er mit seinen Grundsätzen. Aber Teresa verlässt ihn in Zürich, wo die beiden sich nach dem russischen Einmarsch in Prag niedergelassen haben und kehrt in ihr Heimatland zurück. Er folgt ihr, verliert seine Stellung, arbeitet als Fensterputzer und später als Lastwagenfahrer in einem Dorf fern von Prag. Das Glück endet in der Katastrophe.
Frölich und Kaufmann Mister Aufziehvogel. Roman. 1500830
In Japan nennen ihn konservative Kritiker und Schriftstellerkollegen »batakusai - nach Butter stinkender Wessi«, die anderen halten ihn für den Literaturnobelpreisträger der Zukunft. Haruki Murakami polarisiert mit seinen Geschichten und Romanen. Wie seine Helden entzieht er sich der anonymen Masse. Seine Romanfiguren werden in der japanischen Gesellschaft, in der angepasstes Verhalten von existentieller Bedeutung ist, als einsame Wölfe gebrandmarkt. Der 30-jährige Toru Okada in »Mister Aufziehvogel« steigt aus einer Anwaltskanzlei aus und gerät bei der Suche nach seinem Kater mitten in Tokio in eine Traumwelt, in der ihn erotische Verlockungen, aber auch bösartige Intrigen erwarten. Der Brunnen, der Toru den Einstieg in die geheimnisvolle Unterwelt gewährt, ist Zugang zu Vergangenem und Verdrängtem.
Frölich und Kaufmann Mit der Reife wird man immer jünger: Betrachtungen und Gedichte über das Alter. 25013327
Hermann Hesse gehört zu den Autoren, die das Glück hatten, alle Lebensstufen auf charakteristische Weise erfahren und darstellen zu können. Zu den schönsten dieser Schilderungen gehören seine Betrachtungen über das Alter, über die Lebensjahre, wo Wirklichkeit und Umwelt eine spielerische Surrealität gewinnen, wo die Erinnerung an die Vergangenheit im Verhältnis zur Gegenwart an Realität zunimmt. Diese Zeit des Übergangs reaktiviert als Ausgleich zu den wachsenden körperlichen Gebrechen »den Schatz an Bildern, die man nach seinem langen Leben im Gedächtnis trägt und denen man sich mit dem Schwinden der Aktivität mit ganz anderer Teilnahme zuwendet als je zuvor. Menschengestalten, die nicht mehr auf Erden sind, leben in uns weiter, leisten uns Gesellschaft und blicken uns aus lebenden Augen an.« , Sonderausgabe
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug MB 280 SE Cabrio, schokoladenbraun, 1967. 1628941
Es war ein Traumauto auf internationalen Straßen. Jetzt haben die Modellbautraditionalisten auch diese Miniatur aktualisiert, nachdem eine neue Inneneinrichtung entstanden ist. Es versteht sich von selbst, dass die Modellbauer dem schokoladenbraunen Edel-Cabrio viel Detailgestaltung spendieren. Damit gibt es endlich das gewünschte Wiedersehen mit einem repräsentativen Pkw-Klassiker, den ganze Autoliebhaber-Generationen in ihr Herz geschlossen haben.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug Lanz Bulldog mit Dach, 1936. 1512765
Ein Auftritt, der unübersehbar ist - so wirkt der gelbe Lanz Bulldog. Dabei gewinnt der Traktor aus der Mannheimer Landmaschinenschmiede durch das zeitgenössische Dach mit Windschutzscheibe spürbar an Authentizität. Als Vorbild dieses Modells diente der D1506 mit 55 PS. Rein äußerlich unterscheiden sich die großen Bulldogs mit 10,3 Liter Hubraum ohnehin nicht, denn die Anzahl der Kühlelemente (vier Stück bei den 10,3 Liter-Maschinen, drei bei den »kleinen« 4,7 Liter-Bulldogs) lässt die Baureihe zweifelsfrei zuordnen. Am ebenfalls miniaturisierten Tankstutzentrio ist überdies erkennbar, dass es sich um die Ackerluftversion mit Benzinstarteinrichtung handelt. Außerdem verfügte diese Baureihe über Luftbereifung.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug Citroën HY Kastenwagen - perlbeige-metallic, 1947. 1662791
Sein Spitzname mutete schon seltsam an, doch im übertragenden Sinne war er vom Volksmund treffend gewählt: Denn rein optisch hatte der eckige Kühler des Citroën HY tatsächlich etwas von der im Volksmund genannten »Schweineschnauze« (»nez de cochon«). Der Typ HY war als Kleintransporter 1947 - noch ein Jahr vor der Ente - vom französischen Automobilhersteller Citroën präsentiert worden. In Frankreich und den Benelux-Ländern, aber auch im Saarland war der Typ HY einer der weit verbreiteten Kleintransporter französischer Herkunft. Besonders auffällig: Die seitliche Karosserie wirkte optisch wie mit Wellblech beplankt. Das Fahrzeug wurde von 1947 bis 1981 gebaut. Karosserie und Kühlergrill perlbeige-metallic lackiert, Fahrgestell und Lenkrad in schwarz. Inneneinrichtung braun. Felge in hellelfenbein. Frontscheiben mit schwarz bedrucktem Rahmen sowie orangen Blinkern. Seitliche ebenfalls schwarze Fensterbegrenzungen und silberne Türgriffe. Heckseitig rot bedruckte Rückleuchten und Blinker orange. Kühlergrill mit silbernem Logo.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug Normag Faktor I, resedagrün, 1951-52. 1686798
15 PS sollten beim Vorbild damals ausreichen, um dem Landwirt - ganz gleich ob im Vollbetrieb oder im Nebenerwerb - den Alltag zu erleichtern. Das neue 1:87-Modell erinnert an diese wechselvolle Geschichte, die die vorbildgebende Qualität des Industriemodells unterstreicht. Die Proportionen stimmten, die Gravuren waren vorbildgerecht, so dass eine Miniaturisierung erreicht wurde, die dem anspruchsvollen Charakter aller Schlepper-Klassiker gerecht wird. Die Modellbauer haben die angesetzte Doppellenker-Pendelachse auch in 1:87 beweglich gestaltet. Der Kühlergrill erhält die sechs Lüftungsschlitze, während linksseitig der Luftfilter angesetzt wird. Überdies werden die Scheinwerfer hilfreicherweise eingesteckt, um auch in 1:87 die Authentizität des großen Vorbilds zu erreichen. Karosserie und Chassis resedagrün, Felgen rot. Lenkrad schwarz, Scheinwerfer gesilbert. Normag-Markenzierstreifen an der Haubenstirn sowie Rückleuchten rot bedruckt.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug Gabelstapler »Clark«. 1554530
Als die Alliierten den Wiederaufbau des Landes vorantrieben, hatten sie die amerikanische Industrie als wirtschaftliche Aufbauhelfer gleich mitgebracht. Darunter auch der US-Hersteller Clark, der die dringend benötigten Gabelstapler im Ruhrgebiet in Lizenz fertigte und mit Unterstützung eines Werbemodells auch erfolgreich verkaufte. Modellbaumeister Alfred Kedzierski schuf zu Beginn der 1950er-Jahre den Clark Gabelstapler in 1:25. Gut 65 Jahre später entstand daraus ein Filigran-Stapler in 1:87, der an die Hubgerätegeneration der Nachkriegsjahre erinnert. Der Stapler verfügt auch diesmal über einen kippbaren Hubmast mit beweglicher Gabel. Überdies werden ein separater Sitz sowie ein neues Lenkrad mit angesetzter Konsole eingefügt.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug Mercedes Benz L 319. 1412949
Mitten im deutschen Wirtschaftswunder stellte die Daimler-Benz AG eine neue Klasse im Nutzfahrzeugbereich vor. Auf der IAA 1955 kann man erstmals den Lieferwagen L 319 in Augenschein nehmen. Der zunächst in Sindelfingen und später in Düsseldorf produzierte kleine Lastwagen wird als Kastenwagen mit Drehtüren oder Schiebetüren, als Pritschenwagen mit Gestell und Plane oder auch als Lieferwagen mit offenen Seiten gefertigt. Der Aufbau des Kastenwagens erhält durch starke Stahlbleche mit kräftigen Vierkantrohrversteifungen seine Stabilität. Der Kastenwagen hat zusätzlich zu den zwei Türen am Fahrerhaus zwei rückseitige Türen zum Be- und Entladen. In der Produktionszeit bis 1968 steigt die Baureihe 319 zum Marktführer in ihrer Klasse auf. Hier in der Modell-Variante als Service-Wagen für Mercedes-Benz in einem kräftigen Blauton gehalten.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug VW Brezelkäfer. 1512846
Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs begann man bei VW im Mai 1945 mit der ersten Produktion, ehe bis zum Jahresende 1.785 Wagen gebaut waren. Im Folgejahr liefen schon 10.020 Fahrzeuge vom Band. Der Brezelkäfer wurde bis Februar 1953 produziert. Im Produktionszeitraum von fast acht Jahren wurden 402.921 Brezelkäfer gebaut. 1953 wurde die Rundumsicht am Wagenheck verbessert und der entfallende Mittelsteg, macht aus dem Brezelkäfer den sogenannten Ovali.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug Hanomag mit Pritschenanhänger »Bölling«,1946-52. 1668170
Es ist der 20. Vertreter aus dem ehemaligen Fuhrpark des »Baustellenfürsten« Bölling. In den Farben fährt diesmal der Hanomag Straßenschlepper ST 100 vor und zieht einen Pritschenanhänger ins Programm. Gerade in den Nachkriegsjahren galt die Hannoveraner Zugmaschine als verlässlicher Begleiter des Wiederaufbaus. Auf den Straßen des Reviers war sie noch in den fünfziger Jahren allgegenwärtig. Nun komplettiert das Gespann den illustren Fuhrpark des einstigen Bauunternehmens von Emil Bölling. Auf den Türen prangt der unübersehbare Werbeschriftzug von Bölling - die narzissengelben Fahrzeuge waren auch dank der kontrastierenden roten Firmenbedruckung unübersehbar. Fahrerhaus narzissengelb, Inneneinrichtung blassbraun. Fahrgestell, Kardanteil sowie Felgen karminrot. Schwarzer Kühlergrill mit silberner Zierleiste. Firmenaufdruck Emil Bölling auf den Fahrerhausseiten rot und weiß bedruckt. Kabinenfront mit Hanomag-Logo in silber. Frontscheinwerfer per Hand gesilbert. Pritschenanhänger mit narzissengelber Ladefläche. Verkehrsgelbes Warndreieck dachmittig eingesteckt. Fahrgestell, Kotflügel, Deichsel und Felgen karminrot, Einlegeplatte silbergrau.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug Lloyd Alexander TS, lachsrot mit weißem Dach, 1957-61. 1686852
Mit der Luxus Version des Alexander TS wollte Lloyd seinen Kleinwagen endlich salonfähig machen: eine lachsfarbene Karosseriegestaltung mit weißem Dach und noch dazu eine gute Portion Chromzierrat. Damals galt der Lloyd - anders als der Käfer - als Kleinwagen mit dem Wohlstandsflair der Borgward-Mutter. Kein Heckmotor wie beim Käfer, dafür schätzte man den Charakter der Limousine für den kleinen Mann. Der »Alexander TS« galt quasi als »de luxe«-Ausführung des Lloyd. All das war am edelverchromten Kühlergrill zu erkennen. Karosserie lachsrot mit weiß bedrucktem Dach, Inneneinrichtung und Lenkrad hellelfenbein, Fahrgestell in schwarz. Frontscheinwerfer transparent eingesetzt. Stoßstangen, vordere Scheinwerferringe sowie Lloyd-Schriftzüge, seitliche Zierleisten, Türgriffe und Kühlergrill silbern lackiert.
1973 kündigte MAN auf der IAA eine völlig neue Busgeneration an - die Einführung bei der BVG sollte alsbald folgen. Mit dem »Standard-Doppeldecker« SD 200 hatten die LKW-Bauer ihre damals modernisierte Baureihe für den Liniendienst abgeschlossen. Karosseriebauer Gaubschat in Berlin knüpfte mit seinen Erfahrungen an vorherige Baureihen an und übernahm die Fertigung. O&K und Waggon Union folgten. Beim Vorbild konnten 35 Fahrgäste unten sitzen, auf dem Oberdeck waren 53 Sitzplätze eingerichtet. Tatsächlich war der D2U zum Ende der 70er Jahre Geschichte - der SD 200 veränderte das Gesicht des Berliner Straßenbildes.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug Beginn des Jet-Zeitalters Set, 1965-75. 1668196
Als der Flughafen Tempelhof angesichts der Viermächtestatus von Berlin noch unter alliierter Verwaltung stand, brachen West-Berliner in den sechziger Jahren auf, um ihre Erholung in der Ferne zu suchen. Nur die Airlines der Alliierten besaßen eine Start- und Landegenehmigung. Pan Am sorgte für den Anschluss ans europäische Luftfahrtnetz und sorgte auf dem Flugfeld für Service. Und die Mercedes-Benz Kurzhauber der Schultheiss-Brauerei kamen regelmäßig vorbei, um für Getränke fürs Catering an Bord zu sorgen. Der VW T1 mit Doppelkabine zog während des Flugbetriebs die Gepäckkarren, um die Koffer übers Rollfeld zu transportieren - dieses Set erinnert an eine längst vergangene Zeit vor mehr als einem halben Jahrhundert. VW T1 Doka:Doppelkabinen-Oberteil weiß, Doppelkabinen-Unterteil blau. Scheinwerfer vorn transparent, hinten rottransparent eingesetzt. Inneneinrichtung mausgrau, Lenkrad sowie Stoßstange und Fahrgestell mit Anhängerkupplung weiß. Blinkerfläche Verkehrsorange bedruckt, Chromringe gesilbert. Vordere Scheinwerferfläche gesilbert. Bulli-Stirn mit Pan Am-Globus blau bedruckt. Türgriffe gesilbert. Seitlich ebenfalls Pan Am-Globus weiß bedruckt. Umlaufender weißer Zierstreifen. Buckelradkappe blau bedruckt. Gepäckkarren:Gepäckkarren mit weißem Fahrgestell, Drehschemel sowie Gitterteil und Zughaken. Kofferspritzling 1 purpurrot, Kofferspritzling 2 grünblau.Mercedes-Benz Getränke-Lkw:Fahrerhaus sowie Pritsche und Fahrgestell fenstergrau, Inneneinrichtung schwarz. Kühlergrill mit purpurroter Grillfläche sowie gesilberten Zierstreifen und Mercedes-Benz-Stern. Schultheiss-Logo auf den Fahrerhaustüren. Gesilberten Türgriffe. Hellbraune Getränkekisten-Beladung mit weiß bedruckten Kronkorken. Pritschenrückwand mit Schultheiss-Schriftzug. Rückleuchten karminrot bedruckt.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug Porsche 911 964 Turbo, weiß. 1426656
Mit der Entwicklung des turbogeladenen 911 von Porsche begann Ernst Fuhrmann im Jahr 1972. Ein Prototyp wurde 1973 auf der IAA in Frankfurt am Main vorgestellt, im Jahr darauf erfolgte die Markteinführung. Mit seinen 249 km/h war er das schnellste Serienfahrzeug der Welt. Der Motor war ein 3,3-Liter-Boxermotor mit einem großen Turbolader, der 300 PS leistete. Das rasant-schöne Sammlermodell dieses Wagens mit seiner weißen Lackierung ist ein herausragendes Glanzstück in jeder Sammlung.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug NSU Ro 80, kupfer, 1967. 1432133
Dieser Wagen war bei seiner Präsentation auf der IAA 1967 ein Publikumsmagnet. Im baden-württembergischen Neckarsulm als NSU Ro 80 gebaut, vereinte der Wagen modernstes Design und zukunftsweisende Technik. Das Kürzel Ro im Namen steht für Rotationskolbenmotor, auch bekannt als Wankelmotor. Die geringe Bauhöhe des verbauten Wankelmotors ermöglichte eine flache Motorhaube und dadurch die Optimierung der Aerodynamik. Der Ro 80 kam im Windkanal auf eine cW-Wert von 0,38. Der Doppelrotor-Wankel leistete 115 PS und sorgte für imposante 180 km/h. Der NSU beschleunigte in 12,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die Keilform ermöglichte den Einbau eines großen Kofferraums, den man durch die zu entfernenden Rückenlehnen vergrößern konnte. Zur Grundausstattung gehörte die Servolenkung ebenso wie ein halbautomatisches Getriebe. Der Kraftstofftank wurde vor die Hinterachse verlegt und lag also nicht mehr im Aufprall-gefährdeten Bereich, was die Sicherheit des Wagens erhöhte. Der Einstiegspreis betrug 14.190 Mark. Nach 10 Jahren endete die Produktion nach nur 37398 Exemplaren. Der hohe Kraftstoffverbrauch und die anfänglichen technischen Schwierigkeiten des Wankelmotors schadeten dem Image eines der außergewöhnlichsten Autos der 60er-Jahre. Das Modell dieser »Reiselimousine von morgen« (NSU-Werbung) zieht alle Blicke auf sich.
Frölich und Kaufmann Modellfahrzeug IHC 1455 XL. 1683209
Mit dem IHC 1455 XL wird der einst in Neuss gebaute Standardschlepper mit Allradantrieb miniaturisiert. Bei diesem Typ handelt es sich um den damals größten von International Harvester gebauten Traktor. Es war die IHC-Antwort auf die veränderten Anforderungen in der deutschen Landwirtschaft, die mehr PS und damit größere und leistungsfähigere Schlepper nachfragte. Der letzte IHC 1455XL wurde am 20. Dezember 1996 gebaut. Er war damit weltweit der letzte Schlepper, der von International Harvester konstruiert und noch elf Jahre nach Zusammenschluss mit Case gebaut wurde. Während der jetzt vorgestellte IHC über den klassischen Raster-Kühlergrill verfügt, besitzt die Case-Ausführung der letzten Vorbildbaujahre eine flächige Front mit dominanteren Scheinwerfern. Damit sind attraktive Gespanne der 1980er- bis 2000er-Jahre gewährleistet, zumal der 1455 XL auf vielen Höfen immer noch im Einsatz ist. Viele Landwirte können nicht vom Klassiker lassen, der sie über all die Jahrzehnte so verlässlich begleitet. Das Chassis entsteht ebenso wie die Motorhaube und das Frontgewicht mit Zugmaul aus Metall. Das Auspuffrohr auf der Motorhaube ein hat Lüftungshutze aus Kunststoff. Ein chrom-glänzender Auspuff, von Enthusiasten gerne auch Brüllrohr‘ genannt, war beim Original als Zubehörteil nachrüstbar und wird hier direkt mitgeliefert. Natürlich legen die Traditionsmodellbauer großen Wert auf die originalgetreu miniaturisierten Felgen. Gleiches gilt für den Kühlergrill mit transparent eingesetzten Frontscheinwerfern aus Kunststoff. Heckseitig befinden sich die rottransparent fixierten Rückleuchten. Überdies ist die Heckkupplung beweglich angebracht. Die Kabine, deren Türen sich beidseitig öffnen lassen, wird aus Kunststoff geformt - das Nummernschild am Heck erhält sogar eine nachgebildete Beleuchtung.