Erdener Treppchen Riesling Spätlese lieblich - 2023 - Dr. Loosen - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Diese Riesling Spätlese stammt aus einer der großen Lagen an der Mosel: Das Erdener Treppchen trägt seinen Namen, da dieser Weinberg so steil ist, dass vor Jahrhunderten Steintreppen in den Hang gebaut werden mussten, um ihn nur ansatzweise bewirtschaften zu können. Das extreme Gefälle sorgt dafür, dass die Reben eine intensive Sonneneinstrahlung genießen und die Mosel für die notwendige Abkühlung im Sommer sorgt und im Winter Frost verhindert. Das Erdener Treppchen liegt direkt neben einer anderen Toplage, dem Erdener Prälat und ist durch den leuchtenden, stark eisenhaltigen Schieferboden geprägt. Dieses Terroir sorgt für kräftige und rassige Weine, die insgesamt maskuliner daherkommen als Weine von Dr. Loosen aus der Wehlener Sonnenuhr. Die Riesling Spätlese aus dem „Treppchen“ begeistert vor allem durch diese schiefergeprägte Würze, die in Verbindung mit der sehr vitalen Säure besonders rein und klar wirkt. Restzucker hat der Wein natürlich auch, doch verstärkt dieser eher die Wahrnehmung der Frucht als dass er wirklich süß wahrgenommen wird. Ein wirklich spannender Wein. Nicht nur für Riesling-Liebhaber und nicht nur für Verehrer der Mosel. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit strahlendem Gold funkelt der Wein im Glas. Der Duft ist sehr schiefergeprägt und wirkt durch seine Intensität geradezu fruchtig: Cassis und rote Johannisbeeren sind die Assoziationen. Im Mund erstaunlich frisch und mit einer unendlich viel Klarheit spendenden Mineralität. Dennoch hat der Wein auch eine würzige und maskuline Seite, die viel Kraft in sich trägt. Der Wein wirkt stilistisch überhaupt nicht wie eine liebliche Spätlese – so sehr gerät der Restzucker in den Hintergrund. Der Abgang ist bereits sehr elegant, doch wir dieser Mosel-Riesling noch extrem durch Flaschenreife in den nächsten Jahren oder gar Jahrzehnten profitieren.
Das Besondere an diesem Wein Das Familienhaus Pfaffl stellt hier klipp und klar unter Beweis, wieso es 2016 vom renommierten Magazin Wine Enthusiast zum besten Weingut des Jahres ernannt wurde. Die Excellent Reserve wurde aus den Rebsorten Zweigelt (60 %), Merlot und Cabernet Sauvignon (beides 20 %) assembliert. Während der Fermentation im Edelstahltank fand ein regelmäßiges Überfluten und Belüften des Mostes statt – so gelang eine stete Aromen- und Tannin-Extraktion. Der Wein reifte schließlich komplett 18 Monate in Barriques. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Die Cuvée öffnet das Spektakel mit einer dichten, dunklen purpurroten Farbe. Das Bouquet zeigt eine faszinierende Breite an Aromen – Brombeeren, Edelschokolade und dunkle Himbeeren, sowie eingekochte Pflaumen. Am Gaumen ist diese köstliche Komplexität ebenso zu verkosten, die Fruchtigkeit wird durch eine gut eingebunden Holznote begleitet sowie seidigem Tannin. Gleichzeitig bereichert eine sanfte Mineralik das Erlebnis, sowie auch im langen Finale, das zudem feinwürzigem Aromen zeigt. Wirklich imposant, dieser Rotwein!
Das Besondere an diesem Wein Dirk Niepoort hob mit seinen Fabelhaft-Weinen vor über 16 Jahren die Qualität in der Probier-Kategorie portugiesischer Rotweine auf ein beachtenswertes Niveau. Die Erfolgsformel – fein abgestimmte Assemblage von Douro-Reben und ein behutsamer Ausbau in Eichenfässern – wiederholt dieser deutsch-portugiesische Ausnahmewinzer mit der Reserva. Die Reserva, die nur in besten Jahrgängen auf die Flasche kommt, wird aus den Sorten Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Amarela, Rufete und anderen typischen Rebsorten aus der Douro-Region gekeltert. Nach der Fermentation im Edelstahltank mit 30-tägiger Maischestandzeit findet der biologische Säureabbau in Barriques aus französischer Eiche statt. Der Wein reift dann über 15 Monate in den 228 Liter fassenden Holzfässern. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Purpurrot leuchtet der Wein im Glas. Das delikate Bouquet duftet nach Himbeeren, fein abgestimmt mit exotischen Gewürzen und einem Hauch Holz sowie etwas Mineralik. Am Gaumen verführt diese leise, intensive Cuvée mit seidigem Tannin, einer wohlbalancierten Weinsäure, die dem Wein eine besondere Frische verpasst und sich im Finale mit zartbitterer Schwarzschokolade vermengt. Ein wirklich edler Wein!
Feine Fruchtnoten von roten und schwarzen Beeren beeindrucken in der Nase. Dank der reifen Tannine präsentiert sich der Portugiese äußerst harmonisch und begeistert mit ansprechender Länge. Eine “fabelhafte” Cuvée für Genießer.
Falco da Raza Arinto Vinho Verde - 2024 - Quinta da Raza - Portugiesischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Glück ist nicht laut, Glück fordert keine ständigen Sensationen. Glück ist, wenn alles auf magische Weise zueinander findet. So wie beim Arinto. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Die frischen Aromen gelber Früchte sind wie ein Lächeln, der feine Duft von Wiesenblumen setzt sonnige Momente, der Hauch Gärkohlensäure erhebt in den Schwebezustand. Ein toller Wein aus der Region Vinho Verde.
Falco da Raza Vinho Verde - 2025 - Quinta da Raza - Portugiesischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Begriff Vinho Verde steht in Portugal allgemein für jungen Wein. Im speziellem sind damit aber die fruchtig frischen Weinen aus der im Norden Portugals gelegenen DOP Vinho Verde gemeint. Um solch ein Original handelt es sich beim weißen Falco da Raza. Er empfiehlt sich damit als Sommerwein par excellence, der mit seiner Frucht, Frische und dem leichten Prickeln ein wahrer Segen an heißen Sonnentagen ist. Darüber hinaus ist der Vinho Verde ein toller Begleiter von Fischgerichten und mediterranen Salaten. Original heißt beim Falco da Raza aber auch, das er aus den autochthonen Rebsorten Arinto, Azul und Trajadura erzeugt wird. Der hohe Anteil von Arinto (50 Prozent) ist jedoch ungewöhnlich. Zwar liefert die Rebsorte wunderbare, vielschichtige Zitrusaromen, doch da sie nur geringe Erträge liefert, wird sie zumeist sparsamer eingesetzt. Die Trauben werden auf der Quinta da Raza von Hand gelesen und traditionell im Steinbottich, dem Lagar, weiterverarbeitet, bevor der Wein kurz im Stahltank reift. Der Wein ist unbedingt gut zu kühlen, um seine Frische perfekt auszuspielen. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Helles, klares Zitronengelb funkelt im Glas zur Begrüßung. Der Duft offenbart Aromen von frischem, gelben Pfirsich und feiner Aprikose, in dem sich weiße Blumen und Zitrusnoten mischen. Im Mund mit überwältigender Frische zur Frucht und einem dezenten Perlen auf der Zunge. Dabei verzichtet der Falco da Raza auf zu spitze Säure, wodurch er an Trinkfreude noch zulegt.
Falco da Raza Vinho Verde Rosé - 2024 - Quinta da Raza - Portugiesischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Vinho Verde steht für spritzige Weißweine mit Frischegarantie aus dem Norden Portugals. Dass es den Vinho Verde auch in Rosé gibt, ist insbesondere an heißen Sommertagen eine richtig gute Nachricht. Der Rosé besticht mit toller Fruchtaromatik und saftigem Mundgefühl. Einladend, verführerisch, animierend, was Mafalda Teixeira Coelho vom Weingut Quinta da Raza in den biologisch bewirtschafteten Weinbergen und seinem Keller gezaubert hat. Sein Rosé ist eine Cuvée aus den drei typischen nordportugiesischen Rebsorten Vinhão (60%), Padeiro (20%) und Espadeiro (20%), was den großen Aromenfächer des Weines erklärt. Die etwas längere Zeit auf den Schalen verleiht dem Falco da Raza seinen mittleren Rosaton und kitzelt noch mehr Frucht hervor. Der Wein ist als DOC Vinho Verde klassifiziert. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Leuchtendes Rosa von mittlerer Dichte mit schönen Reflexen zeigt sich im Glas. Sofort steigt der Duft von frischen roten Beeren und Waldfrüchten auf. In diese Fruchtfülle mengen sich Nuancen von Kräutern und etwas grünes Gras ein. Mit saftiger Präsenz fahren die Fruchtaromen im Mund auf. Der Rosé gewinnt dabei auch eine feine, herbe Note, die den extrem frischen Schwung – der auch das Finale des Weines bestimmt – noch zusätzlich unterstreicht.
Famiglia Rocca Primitivo Susumaniello Collezione Oro - 1,5 L-Magnum - 2022 - Angelo Rocca - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Jahr für Jahr ist es eine große Freude und auch Herausforderung für das Weinfreunde-Einkaufsteam: die Suche nach dem Wein des Jahres. Die eng gesteckten Vorgaben für den Auswahlprozess stehen im Vorfeld fest, denn einerseits muss der Wein ein exzellentes Preis-Genuss-Verhältnis aufweisen und andererseits findet die Suche mit dem Anspruch statt, dass der Wein des Jahres zu den geschmacklichen Präferenzen der Weinfreunde-Kunden passt. In Folge werden dutzende Weine von den Kolleginnen und Kollegen in drei Verkostungsrunden blind probiert. Dabei kristallisieren sich pro Runde drei bis vier Favoriten hinaus, die anschließend wiederum gegeneinander verkostet werden. Schließlich lässt sich die Auswahl auf fünf Lieblingsweine reduzieren, dann auf drei und am Ende steht ein glorreicher Gewinner fest. So auch geschehen für den Wein des Jahres 2023. Dabei war es ein außerordentlich spannender Moment, die Identität des blind verkosteten Gewinnerweins zu enthüllen. Eine angenehme Überraschung war es noch dazu, denn der Susumaniello Primitivo stammt von Angelo Rocca – einem langjährigen Partner von Weinfreunde, dessen Weine immer wieder mit hervorragender Qualität überzeugen. So war auch der obligatorische Besuch der Weinfreunde-Einkäufer vor Ort in Italien durch eine freundschaftliche Stimmung geprägt. Emanuele Rocca freute sich außerordentlich darüber, den Wein des Jahres 2023 liefern zu dürfen. Aber warum konnte sich der Wein überhaupt gegen die zahlreiche Konkurrenz durchsetzen? Zunächst ist festzuhalten, dass es sich bei dem Wein aus Apulien nicht um einen x-beliebigen Primitivo aus dem sonnigen Süditalien handelt. Neben seiner überdurchschnittlichen Qualität ist die außergewöhnliche Rebsortenzusammenstellung hervorzuheben. Denn für den Rotwein kommt nicht nur die beliebte Rebsorte Primitivo zum Einsatz, sondern auch die wenig bekannte Susumaniello-Traube. Sie ist eine autochthone, also einheimische Rebsorte in Apulien, deren Weine in den vergangenen Jahren enorm an Qualität gewonnen haben. Kenner rechnen Susumaniello bereits das Potenzial von Primitivo und Negroamaro zu. Der Wein des Jahres 2023 macht deutlich, wie gut die beiden Rebsorten miteinander harmonieren. Die Struktur, Frucht und Würzigkeit des Primitivo wird hervorragend durch das Aroma und die Frische des Susumaniello ergänzt. Eine perfekt austarierte Kombination hat das Weingut Angelo Rocca hier in die Flaschen gezaubert. Dabei steht ein besonders harmonisches Mundgefühl im Vordergrund, das mit seidigen Tanninen und einer dezenten Süße begeistert. Es lässt sich nur konstatieren: Gut gemacht, liebes Weinfreunde-Einkaufsteam und noch besser gemacht, lieber Emanuele Rocca! Der Wein des Jahres 2023 ist ein mehr als würdiger Nachfolger der vergangenen Jahressieger. Wahrlich ein Wein „für jeden Tag“ und noch dazu ein idealer Begleiter zur italienischen Küche, zu Fleischgerichten vom Grill oder aus dem Schmortopf. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Wein zeigt im Glas ein Rubinrot mit violettfarbenen Reflexen. Sein Duft ist ein Potpourri aus roten und schwarzen Früchten, allen voran Sauerkirschen, Brombeeren und Himbeeren. Im Hintergrund Leder, Vanille, mediterrane Kräuter und Pfeifenrauch. Am Gaumen mit viel Frische, samtigem Mundgefühl und dezentem Süßeeindruck. Der elegante Abgang ist von feinen Tanninen geprägt.
Das Besondere an diesem Wein Angelo Rocca steht für verlässliche Qualität aus dem süditalienischen Apulien, dennoch überrascht dieser Rosso von der Halbinsel Salento: Die vorherrschende Rebsorte ist nicht etwa der hierzulande innig geliebte Primitivo, sondern die weniger bekannte Rebsorte Negroamaro. Doch Kenner wissen es bereits: Beide Rebsorten sind tief in der Kultur und Tradition Apuliens verwurzelt. Dabei weisen sie durchaus Unterschiede auf: Während Primitivo für seine kraftvolle Fruchtigkeit bekannt ist, bringt Negroamaro eine vornehmere Charakteristik ins Glas. Hier trifft würzige Tiefe auf eine ausgeprägte Mineralität, veredelt durch einen feinen Süßeeindruck und ein harmonisches Mundgefühl. Salento erstreckt sich als 100 Kilometer lange Halbinsel im äußersten Südosten Italiens und wird häufig als Stiefelabsatz bezeichnet. Die Bedingungen für den Anbau der autochthonen Rebsorte Negroamaro sind ideal: Das mediterrane Klima mit viel Sonnenschein, milder Seebrise und fruchtbaren Böden lassen fruchtbetonte, zugängliche und hedonistische Weine entstehen. Der Rosso Salento von Angelo Rocca wird halbtrocken ausgebaut, verfügt aber gleichzeitig über ein hohes Maß an Frische. Ebendiese Spannung macht den Reiz des Weins aus. Der zwölfmonatige Ausbau des Negroamaros in Holzfässern sorgt für zusätzliche aromatische Tiefe und eine Extraportion Struktur. So kommt letztlich ein besonders harmonischer Wein ins Glas, der den typischen Apulien-Faktor besitzt, jedoch durch den Negroamaro eine feinere Stilistik zeigt, als ein Primitivo. Eine willkommene Abwechslung mit wunderbarem Trinkfluss, auf den Punkt gereift. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Rosso Salento strahlt in einem tiefen Rubinrot. Der Duft des Weins ist vielschichtig und reif: Eingelegte Kirschen und Pflaumen stehen im Vordergrund und werden von feinen Gewürzaromen wie schwarzem Pfeffer sowie mediterranen Kräutern begleitet. Dazu gesellen sich Nuancen von Tabak und Eichenholz, die durch die Reife im Fass beigesteuert werden. Am Gaumen zeigt sich der Wein samtig und weich. Der reife Fruchteindruck setzt sich fort, während die Tannine dem Wein Struktur verleihen, ohne zu dominant zu wirken. Die Frische des Weins lässt ein ausgewogenes Spiel zwischen Süße und Säure entstehen, das für einen guten Trinkfluss sorgt. Würzige Noten, die bereits in der Nase zu spüren sind, entfalten sich auch am Gaumen und münden in aromatischer Tiefe. Der Wein endet in einem lang anhaltenden, harmonischen Abgang.
Family Reserve Shiraz - 2021 - Kleine Zalze - Südafrikanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Nur 40 Kilometer östlich von Kapstadt, mitten im Epizentrum des südafrikanischen Weinbaus, liegt am Ufer des Flusses Blaauwklippen das Weingut Kleine Zalze. Durch die exzellenten Böden und dem optimalen Mikroklima werden hier Weine produziert, die den besonderen Stil südafrikanischer Weine perfekt repräsentieren: intensive, sortentypische Fruchtigkeit mit vollem Körper und dennoch elegant und trinkfreudig wirkend. Ein großartiger Vertreter dieser Gattung und ein Beweis dafür, was etwa die Rebsorte Shiraz in Stellenbosch leisten kann, ist dieser reinsortige Rotwein aus der Family Reserve – der Flaggschiff-Reihe des Weinguts Kleine Zalze. Syrah wird vor allem in der Neuen Welt Shiraz genannt und ist mittlerweile einer der Lieblinge unter den Rebsorten Südafrikas. Als äußerst robuste Rebsorte kommt ihr das trockene, heiße Klima hier am Kap entgegen. Die Trauben für diesen gelungenen Rotwein stammen sowohl aus Stellenbosch als auch aus dem noch näher an der Küste gelegenen Faure. Ausnahmslos die besten Trauben aus den jeweiligen Top-Einzellagen werden für diesen Shiraz verwendet. Die Lese erfolgt frühmorgens von Hand und nach der behutsamen Vinifizierung reift der Wein für 20 Monate in 65 % neuen französischen Eichenholz-Barriques, wobei nur die besten Fässer des Weinguts verwendet werden. Der sehr elegante Shiraz ist als Alleinunterhalter ein vorzüglicher Genuss. Er ist aber auch eine großartige Begleitung zu einer gebratenen Lammkeule, zu Hirschrücken, Rumpsteak und Rippchen. Ideal auch zu einer erlesenen Käseauswahl. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Bouquet wartet der Kleine Zalze Family Reserve Shiraz mit einer großzügigen und komplexen, dennoch nie aufdringlichen Intensität auf. Konzentrierte Aromen von Schwarzen Johannisbeeren, rosa Pfeffer und floralen Nuancen. Hinzu kommen feine Röstnoten. Diese Aromen setzen sich am Gaumen fort, intensiv und kraftvoll. Eine feinkörnige Tanninstruktur hält im Zusammenspiel mit einer guten Frische alles im Gleichgewicht. Langanhaltender und weicher Abgang.
Family Selection Cabernet Sauvignon Gran Reserva - 2021 - Luis Felipe Edwards - Chilenischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Insgesamt neun reinsortige Weine gehören als „Gran Reserva“ zu den besten Weinen des chilenischen Spitzenweinguts Luis Felipe Edwards. Sie werden allesamt aus streng selektionierten Trauben hergestellt, die in den Premium-Weinregionen des Landes gedeihen. So stammen beispielsweise Sauvignon Blanc und Pinot Noir aus dem Leyda-Tal, Chardonnay aus Casablanca und diese Cabernet Sauvignon Gran Reserva aus dem Colchagua Valley, nahe der Pazifikküste. Nicht nur die besondere Herkunft und die strenge Selektion der Trauben sorgen für die Auszeichnung als Gran Reserva auf dem Etikett dieses Cabernet Sauvignons, auch die 12 Monate in kleinen Eichenholzfässern haben im dieses Prädikat eingebracht. Das Ergebnis ist ein Wein, der mit reifen und konzentrierten Fruchtaromen aufwartet sowie große Komplexität und viel Volumen zur Schau stellt. Die Mischung aus amerikanischen und französischen Fässern verleiht dem Rotwein eine deutliche aromatische Prägung, überlagert aber den typischen Geschmack der Rebsorte keinesfalls. Der Family Selection Cabernet Sauvignon Gran Reserva zeigt einmal mehr, welche großartigen Weine aus dem weit entfernten Andenland stammen. Auch beim Blick auf das Preisschild wird man positiv überrascht. Aus fast keinem anderen Land der Erde stammen Weine mit einem so attraktiven Preis-Genuss-Verhältnis. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas steht der Wein in einem dunklen Rubinrot mit hellen Reflexen. Der Duft offenbart sofort die Rebsorte: Schwarze Johannisbeeren und ein Hauch von grüner Paprika weisen klar auf Cabernet Sauvignon hin. Aber auch Pflaumen, Himbeeren, schwarze Kirschen und Grafit-Noten finden sich in dem Wein. Durch den Ausbau im Holz zeigen sich zudem exotische Gewürznoten sowie Kokos- und rauchige Holz-Aromen. Im Mund besitzt der Wein eine sehr gute Struktur und griffige Tannine. Im langen Abgang nochmals von Frucht und würzigen Anklängen geprägt. Die gute Säure lässt den Wein trotz seines Volumens sehr frisch wirken.
Family Selection Merlot Gran Reserva - 2021 - Luis Felipe Edwards - Chilenischer Rotwein
Wie der Wein schmeckt Im Glas zeigt sich eine intensive rubinrote Robe mit purpurroten Reflexen. Der Wein duftet nach komplexen Aromen wie Pflaumen und reife Kirschen, Unterholz-Geruch sowie Vanille- und Tabak-Noten. Im Mund beherrscht ein voluminöser Körper den Gaumen, und gleichzeitig delikat strukturiert und unterlegt von reifem und saftigem Tannin. Ein Bilderbuch Merlot! Das Besondere an diesem Wein Wie fast alle Wein der Family Selection stammen die Reben aus dem Colchagua-Tal. Nach der traditionellen Vinifizierung wurden der Wein in Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche ausgebaut. Die Reifezeit betrug bis zu 12 Monate.
Das Besondere an diesem Wein Die Kellerei Meran demonstriert mit dem Festival Pinot Grigio eindrucksvoll den eigenständigen Charakter der Rebsorte im italienischen Südtirol. Pinot Grigio, auch bekannt als Grauburgunder, fühlt sich in der alpin-mediterranen Region extrem wohl und lässt Weine entstehen, die einerseits strukturiert sind und andererseits voller Finesse stecken. Die Weine der Kellerei Meran aus der Linie „Festival“ erzählen von der faszinierenden Landschaft rund um Meran, die von mediterraner Vegetation geprägt ist und durch alpine Sonnenhänge und schneebedeckte Bergspitzen einen ganz besonderen Reiz erhält. Die Grauburgunder-Reben für diesen Wein wurzeln in den Ortschaften Marling und Meran, auf Höhen zwischen 280 und 350 Metern. Der Boden hier ist von humosem, schwach lehmigem Sand, Granit und Gneis geprägt und verleiht dem Wein seine charakteristische Mineralität und Fülle. Die Pinot-Grigio-Reben sind zwischen 10 und 15 Jahre alt und tragen ihre Früchte bis zur vollen Reife. Nach der sorgfältigen Ernte wird das hochwertige Lesegut einer Kaltmazeration von rund 12 Stunden unterzogen, um die Aromen optimal zu extrahieren. Die alkoholische Gärung findet in kleinen Edelstahltanks statt, gefolgt von einer Lagerung auf der Feinhefe für 5 Monate, die dem Wein zusätzlichen Schmelz und Komplexität verleiht. Der Festival Pinot Grigio der Kellerei Meran ist die ideale Ergänzung zu kräftigen Fischgerichten und Südtiroler Spezialitäten. Seine lebendige Säure und delikate Mineralität machen ihn zu einem vielseitigen Begleiter am Tisch und garantieren Weißwein-Genuss auf hohem Niveau. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem hellen Zitronengelb und goldenen Reflexen. In der Nase offenbart der Pinot Grigio eine zurückhaltende Aromatik von grüner Birne, Apfel und subtilen kräuterigen Nuancen, ergänzt durch eine dezente Note von Aprikosenkonfitüre. Am Gaumen zeigt er sich frisch und lebendig, wobei eine spürbare Struktur und Fülle bestimmend ist. Die Aromen von gelbem Steinobst, rohen Mandeln und einem Hauch von Zitrusfrüchten verleihen dem Wein ein facettenreiches Geschmacksbild am Gaumen. Der Abgang ist frisch, begleitet von Anklängen von Zitronenschalen und mineralischen Noten. Elegant, knackig und klar.
Das Besondere an diesem Wein Sauvignon Blanc ist eine der ältesten französischen Rebsorten und sie hat bereits vor über 100 Jahren ihren Weg nach Südtirol gefunden. Seitdem avancierte sie zu einer der populärsten Sorten der Weinregion schlechthin. Der Festival Sauvignon Blanc der Kellerei Meran entfaltet seine wahre Größe durch seine Herkunft von den steilen Ost- und Westhängen rund um Meran – genauer gesagt von Weinbergen rund um die Ortschaften Algund, Lana, Marling und Tscherms. Die „Festival“ Weine von der Kellerei Meran fallen immer ausgesprochen sortentypisch aus und porträtieren gleichzeitig die Vielfalt der Meraner Landschaft, mit ihrer mediterranen Vegetation, den sonnendurchfluteten Weinbergen und schneebedeckten Bergspitzen. Die Sauvignon-Blanc-Reben für diesen Wein sind zwischen 10 und 20 Jahre alt und befinden sich in Lagen auf einer Höhe zwischen 450 und 600 Metern. Der Untergrund hier besteht aus porösem Verwitterungsboden, humosem, schwach lehmigem Boden und Moränenschutt – ein karger Boden, der in den Wein eine ganz eigenständige Mineralität und Tiefe einbringt. Das von hier stammende, hochwertige Lesegut wird für 12 Stunden kalt mazeriert, um seine aromatische Vielfalt zu bewahren. Nach der schonenden Pressung erfolgt die alkoholische Gärung bei kontrollierter Temperatur in Edelstahltanks. Anschließend sorgt eine fünfmonatige Reife auf der Feinhefe für zusätzlichen Schmelz und aromatische Komplexität im Festival Sauvignon Blanc. Der Festival Sauvignon Blanc der Kellerei Meran ist ein Paradebeispiel für die rebsortentypische Aromatik dieser beliebten Traube. Er eignet sich hervorragend als Begleiter von grünem Spargel, gegrilltem Gemüse, Fisch und Ziegenkäse. Seine expressive Aromatik beeindruckt dabei jeden Weinliebhaber auf Anhieb. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Sauvignon Blanc präsentiert sich im Glas in einem hellen Zitronengelb mit goldenen Reflexen. Die Nase wird durch rebsortentypische Aromen von Stachelbeere, Maracuja und Kiwi bestimmt, begleitet von einem Hauch von nassem Gras, Brennnessel und Paprika. Eine subtile, steinige Note rundet das Bouquet ab. Am Gaumen überrascht der Wein durch eine recht füllige Textur. Die Säure ist moderat dosiert, und ein süß wirkender Extrakteindruck sorgt für einen harmonischen Kontrast. Die Stachelbeer-Würze dominiert aromatisch im Mund und verleiht dem Wein eine rassige Note. Der Abgang ist anhaltend, mit gut eingebundener Säure.
Festival Weissburgunder - 2025 - Kellerei Meran - Italienischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Festival Weißburgunder der Kellerei Meran ist nicht nur ein äußerst gelungener Wein, sondern auch ein echtes Abbild des einzigartigen Terroirs und der Weinbautradition in Südtirol im Allgemeinen sowie des Meraner Lands und Vinschgaus im Speziellen. Die Rebsorte Weißburgunder gedeiht prächtig auf den kargen Böden hier und profitiert von den sonnigen Hängen dieser Region – bereits seit über 150 Jahren ist Weißburgunder daher in der Region zu finden. Längst ist es eine wahre Leitrebsorte in Südtirol und der Festival Weißburgunder zeigt eindrucksvoll, warum das so ist. Alle Weine der Kellerei Meran aus der „Festival“ erzählen von der facettenreichen Landschaft, die von mediterraner Vegetation, alpinen Sonnenhängen und schneebedeckten Berggipfeln geprägt ist. Die Trauben für den Weißburgunder stammen von fünf bis 30 Jahren alten Reben in Höhen zwischen 450 und 550 Metern rund um die Ortschaften Dorf Tirol, Labers, Marling und Meran. Der karge Boden hier ist von Moränenschutt und leicht durchlässigem, humosem, schwach lehmigem Sand geprägt. Dies zwingt die Reben, tief in den Boden zu wurzeln, um an Nährstoffe zu gelangen. Das Resultat ist ein Weißburgunder mit ausgeprägter Struktur, einer charakteristischen Mineralität und Finesse. Die Ernte und Weinbereitung wird durch die Kellerei Meran sehr detailverliebt und mit hohem Qualitätsanspruch durchgeführt. Die alkoholische Gärung des Weißburgunders findet in kleinen Edelstahltanks statt, gefolgt von einem teilweisen biologischen Säureabbau, der für einen vergleichsweise milden Frischeeindruck des Weins sorgt. Eine anschließende Reifung auf der Feinhefe für rund fünf Monate verleiht dem Wein zusätzliche Komplexität und Textur. Als Begleiter von leichten Vorspeisen, Fisch und Knödelgerichten eignet sich der Festival Weißburgunder ideal. Doch auch als erfrischender Aperitif bereichert er jede Weinrunde. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Weißburgunder präsentiert sich im Glas in einem mittleren Zitronengelb mit hell goldenen Reflexen. In der Nase entfalten sich Aromen von reifen Aprikosen, grüner Apfelschale und warmen Haselnüssen, begleitet von einem Hauch von Zitronen und Orangen. Am Gaumen zeigt sich der Wein birnig-apfelig, mit einer gelungenen Kombination aus gutem Zug und viel Schmelz. Seine Struktur ist gut ausbalanciert und wird von einer gut dosierten, mineralisch geprägten Säure im Abgang abgerundet.
Das Besondere an diesem Wein Die Casa Ermelinda Freitas ist eine wahrhafte Frauendomäne, denn sie wurde 1920 von Deonilde Freitas gegründet und befindet sich seit jeher nicht nur in Familienbesitz, sondern auch in Frauenhand. Heute ist es Leonor Freitas, die das Weingut leitet, und die nächste Generation steht bereits in den Startlöchern – natürlich auch eine Frau. Dies stellt nicht nur in der portugiesischen Weinwelt eine Besonderheit dar, weltweit findet man nur wenige vergleichbare Beispiele. Die Lage der Casa Ermelinda Freitas überrascht selbst Liebhaber von portugiesischen Weinen, denn der Festivo stammt nicht aus dem Douro-Tal oder dem Alentejo, vielmehr ist es die Península de Setúbal, vor den Toren der Hauptstadt Lissabon. Die malerische Halbinsel bietet beste Voraussetzungen für den Weinbau: Der sandige Boden lässt in Kombination mit der kühlenden Brise des Atlantiks Weine entstehen, die zwar viel Kraft, doch auch reichlich Frische besitzen. Die Weinlagen zwischen den Flüssen Tejo und Sado profitieren zudem von einer Temperaturregulierung, die im Sommer für Abkühlung sorgt und in kalten Wintern den Reben Frost erspart. Doch nicht nur die Herkunft des Festivo lässt aufhorchen, die verwendete Rebsorte ist der eigentliche Star dieses Rotweins: Castelão ist alleiniger Protagonist dieses Portugiesen und hierzulande sicher nur wenigen Weinfreunden ein Begriff. Anders in der Region Península de Setúbal: Bereits 1531 wurde die Rebsorte erstmals erwähnt und seitdem zeigt Castelão seine Stärken besonders auf den sandigen Böden der Setúbal-Halbinsel. Wie der Festivo beweist, entstehen aus der Rebsorte dort kraftvolle und aromatische Weine, mit harmonischem Mundgefühl, die ein beachtliches Alterungspotenzial besitzen. Während Leonor Freitas die Casa Ermelinda Freitas führt, ist der erfahrene Winemaker Jaime Quendera für die herausragende Qualität des Festivo verantwortlich. Die sorgfältig selektierten Trauben werden in temperaturkontrollierten Edelstahltanks vinifiziert. Dabei setzt der Winzer auf einen besonders langen Schalenkontakt, um möglichst viel Farbe und Aroma aus den Beeren zu extrahieren. Die sich anschließende viermonatige Reife in französischen Eichenholzfässern verleiht dem Festivo zusätzliche Struktur und aromatische Vielschichtigkeit. Die Inspiration für das Etikett des Festivo stammt von den berühmten portugiesischen Kacheln, den Azulejos. Der Name Festivo (dt. Feier/feierlich) unterstreicht die festliche Natur dieses Weins – perfekt passend zur Urlaubsregion Portugal und das malerische Setúbal, aber auch in heimischen Gefilden ein Garant für vinophile Feierlaune. Der Festivo bietet jetzt – zwischen 16 und 18 Grad Celsius serviert – viel Trinkfreude, doch kann unser Wein des Jahres 2024 ohne Weiteres noch drei bis fünf Jahre im Keller verbringen. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Unser Wein des Jahres strahlt im Glas in einem dunklen Rubinrot. Der Duft des Festivo verzaubert auf Anhieb mit intensiven Aromen von dunklen Früchten, ergänzt durch Gewürznoten vom Ausbau in französischer Eiche. Im Mund ist der Wein enorm konzentriert, doch gleichsam frisch und elegant. Der feine Eindruck von Süße sorgt für einen besonders harmonischen Abgang, der lange auf dem Fruchteindruck nachwirkt.
Festivo - 2024 - Casa Ermelinda Freitas - Portugiesischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Casa Ermelinda Freitas ist eine wahrhafte Frauendomäne, denn sie wurde 1920 von Deonilde Freitas gegründet und befindet sich seit jeher nicht nur in Familienbesitz, sondern auch in Frauenhand. Heute ist es Leonor Freitas, die das Weingut leitet, und die nächste Generation steht bereits in den Startlöchern – natürlich auch eine Frau. Dies stellt nicht nur in der portugiesischen Weinwelt eine Besonderheit dar, weltweit findet man nur wenige vergleichbare Beispiele. Die Lage der Casa Ermelinda Freitas überrascht selbst Liebhaber von portugiesischen Weinen, denn der Festivo stammt nicht aus dem Douro-Tal oder dem Alentejo, vielmehr ist es die Península de Setúbal, vor den Toren der Hauptstadt Lissabon. Die malerische Halbinsel bietet beste Voraussetzungen für den Weinbau: Der sandige Boden lässt in Kombination mit der kühlenden Brise des Atlantiks Weine entstehen, die zwar viel Kraft, doch auch reichlich Frische besitzen. Die Weinlagen zwischen den Flüssen Tejo und Sado profitieren zudem von einer Temperaturregulierung, die im Sommer für Abkühlung sorgt und in kalten Wintern den Reben Frost erspart. Doch nicht nur die Herkunft des Festivo lässt aufhorchen, die verwendete Rebsorte ist der eigentliche Star dieses Rotweins: Castelão ist alleiniger Protagonist dieses Portugiesen und hierzulande sicher nur wenigen Weinfreunden ein Begriff. Anders in der Region Península de Setúbal: Bereits 1531 wurde die Rebsorte erstmals erwähnt und seitdem zeigt Castelão seine Stärken besonders auf den sandigen Böden der Setúbal-Halbinsel. Wie der Festivo beweist, entstehen aus der Rebsorte dort kraftvolle und aromatische Weine, mit harmonischem Mundgefühl, die ein beachtliches Alterungspotenzial besitzen. Während Leonor Freitas die Casa Ermelinda Freitas führt, ist der erfahrene Winemaker Jaime Quendera für die herausragende Qualität des Festivo verantwortlich. Die sorgfältig selektierten Trauben werden in temperaturkontrollierten Edelstahltanks vinifiziert. Dabei setzt der Winzer auf einen besonders langen Schalenkontakt, um möglichst viel Farbe und Aroma aus den Beeren zu extrahieren. Die sich anschließende viermonatige Reife in französischen Eichenholzfässern verleiht dem Festivo zusätzliche Struktur und aromatische Vielschichtigkeit. Die Inspiration für das Etikett des Festivo stammt von den berühmten portugiesischen Kacheln, den Azulejos. Der Name Festivo (dt. Feier/feierlich) unterstreicht die festliche Natur dieses Weins – perfekt passend zur Urlaubsregion Portugal und das malerische Setúbal, aber auch in heimischen Gefilden ein Garant für vinophile Feierlaune. Der Festivo bietet jetzt – zwischen 16 und 18 Grad Celsius serviert – viel Trinkfreude, doch kann unser Wein des Jahres 2024 ohne Weiteres noch drei bis fünf Jahre im Keller verbringen. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Unser Wein des Jahres strahlt im Glas in einem dunklen Rubinrot. Der Duft des Festivo verzaubert auf Anhieb mit intensiven Aromen von dunklen Früchten, ergänzt durch Gewürznoten vom Ausbau in französischer Eiche. Im Mund ist der Wein enorm konzentriert, doch gleichsam frisch und elegant. Der feine Eindruck von Süße sorgt für einen besonders harmonischen Abgang, der lange auf dem Fruchteindruck nachwirkt.
Fidelius Cuvée trocken - 2025 - Heger - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Manchmal muss es unkompliziert und gleichzeitig genussvoll im Glas zugehen. Das Weißwein-Cuvée Fidelius aus dem Hause Heger zeigt, wie es geht! Drei Rebsorten finden in dem Wein zusammen – Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc und Muskateller. Es ist demnach offensichtlich, dass der Fidelius mit einem wahren Aromenkonzert aufspielt. Exotische Früchte, florale Töne sowie eine für Sauvignon Blanc typische Stachelbeer-Aromatik betören die Sinne. Eine erfrischende Gesamtcharakteristik wirkt dabei ungemein lebendig. Das macht in geselliger Runde im Garten oder auf der Terrasse Spaß, bietet aber auch eine perfekte Begleitung von asiatischem Essen. Ein Curry mit Kokosmilch, Ingwer und Zitronengras wäre etwa ein perfekter Match. Das badische Weinhaus Heger fungiert beim Fidelius nicht nur als Hersteller, sondern auch als verlässlicher Qualitätsgarant. Das VDP-Mitglied ist eine wahre Größe in dem süddeutschen Anbaugebiet und steht für einige der besten Weine aus dem Kaiserstuhl überhaupt. Das Fidelius Weißwein-Cuvée beweist eindrucksvoll, dass dabei der Trinkspaß nie zu kurz kommt. Wahrhaft ein Wein für alle Fälle, der nie enttäuscht – ganz gleich, welcher Weißwein-Typ man ist. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit einem strahlenden Hellgelb im Glas. Der Duft des Fidelius verzaubert mit Aromen von exotischen Früchten und weißen Blumen. Der Sauvignon Blanc bringt zudem einen deutlichen Eindruck von Stachelbeeren mit ein. Im Mund zeigt der Wein attraktive Fruchtnoten, die in einen eleganten Rahmen gekleidet sind. Die vitale Frische des Weins und eine ausgeprägte Saftigkeit im Abgang verleihen dem Wein eine hochwertige Gesamtcharakteristik.
Das Besondere an diesem Wein Eine karge Hochebene, 70 Kilometer landeinwärts von Valencia: La Plana de Utiel-Requena. Hier, auf 650 bis 750 Metern Höhe, erstrecken sich Rebzeilen über weißen Kalkboden, der in der Sonne gleißt. Die Landschaft ist rau und ehrlich – geprägt von heißen Tagen und kühlen Nächten, von Geschichte und Handwerk. Genau hier bewirtschaftet die Familie Olmo seit 1914 ihre Weinberge. Manuel Olmo gehört zu den Bio-Pionieren der Region und hat seit 1999 konsequent auf ökologischen Anbau gesetzt – heute sogar mit regenerativen Methoden und als zertifizierter Betrieb für Klimaschutz. Das Geheimnis dieses Weins liegt im Boden. Der Kalk gibt den Reben eine außergewöhnliche Frische mit, die man in Südspanien so nicht erwartet. Während viele Weine aus heißen Regionen auf Kraft und Tannin setzen, läuft dieser auf Würzigkeit und Lebendigkeit. Die Cuvée aus 70 Prozent Syrah und 30 Prozent Garnacha profitiert von der Höhenlage und den extremen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht – das verleiht dem Wein Spannung und Eleganz. Der Finca del Olmo ist ein Wein, der Geschichten erzählt. Geschichten von einer Familie, die seit über einem Jahrhundert mit der Landschaft verbunden ist. Von einer Region, die zwischen antiken iberischen Siedlungen, mittelalterlichen Kellern und modernem Weintourismus ihre eigene Identität bewahrt hat. Und von einem Winzer, der den Mut hatte, anders zu denken. Genau diese Unerwartete macht ihn zum perfekten Gesprächswein. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig In der Nase zeigt sich eine komplexe, lebendige Frucht: Kirsche, dunkle Beeren, Brombeere und Zwetschge. Dazu süße Gewürze, Vanille und nach etwas Luftkontakt auch Noten von Unterholz. Eine steinige Wärme schwingt mit, wie sonnenbeschienener Sandstein, subtil erzählt der Wein von seiner Herkunft aus einer heißen Gegend. Am Gaumen setzt sich die Kirschfrucht fort, Mandel- und Pfirsichkern, würzige Akzente und eine delikat bittere, fast rauchige Note. Gut definierte, reife Tannine geben ihm Körper, ohne schwer zu wirken. Der Abgang ist würzig und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ein perfekter Begleiter für Paella, würzige Gemüsegerichte, Grillspeisen oder ein entspanntes Picknick unter Pinien – vielseitig, ausdrucksstark und erfrischend anders.
Fine Ruby Portwein - Andresen - Portugiesischer Rotwein
Das Besondere an dem Portwein Ein Ruby Portwein verdankt seinem Namen dem rubinroten Farbton. Seine Talente lauten intensive Fruchtaromen und eine deutliche, aber harmonierende Süße, was den Ruby Port zum „perfect match“ zu Desserts und leichtem Käse macht. Der Fine Ruby Port von Andresen lagerte drei Jahre im großen Holzfass, um seiner Fülle die richtige Balance und Länge zu verleihen. Die Trauben für diesen Port kommen direkt von den Ufern des idyllischen Douro: Touriga Francesa, Tinta Roriz, Tinta Barocca lauten die Namen der verwendeten Rebsorten. Für die Qualität des Ports steht auch der Name Andersen ein, einem der letzten Portweinbetriebe, die noch in Hand einer Familie sind – und zwar seit Generationen. Wie dieser Portwein schmeckt Eine Farbe von bestechendem Kirschrot mit dunklen Reflexen. Mit fast zurückhaltendem Duft gewinnen die Fruchtaromen am Gaumen deutlich an Fahrt. Voll im Mund brillieren Kirsche und Waldfrüchte, die von Noten der Holzreife begleitet werden: Schokolade und kandierte Früchte. Dabei leichtfüßig, vollkommen ausgewogen und absolut geschmeidig.