Das Besondere an diesem Wein Das Piemont ist für seine legendären Barolo- und Barbaresco-Weine weltbekannt. Doch aus der Rebsorte Nebbiolo entstehen in der DOC Langhe auch andere hervorragende Weine – für deutlich weniger Geld. Langhe ist als das Herz des Piemonts bekannt und erstreckt sich malerisch zwischen den Provinzen Cuneo und Asti. Hier finden sich ideale Bedingungen für den Anbau der anspruchsvollen Rebsorte Nebbiolo. Der Name selbst bezieht sich auf den charakteristischen Herbstnebel, der die Weinberge während der Erntezeit umgibt, wenn diese Traube ihr volles Potenzial entfaltet. Die Trauben für den Langhe DOC Nebbiolo werden sorgfältig ausgewählt, großteils von den prestigeträchtigen Hängen der Langhe stammend. Nach der Ernte erfolgt die Weinbereitung unter Verwendung modernster Techniken, wobei die Gärung in Stahltanks bei kontrollierter Temperatur durchgeführt wird, um die Frische und Aromatik der Beeren zu bewahren. Eine kurze Reifezeit in Zementtanks hilft dabei, sein ganzes Potenzial zu entfalten, bevor der Wein in Flaschen abgefüllt wird, wo er weiter reift und seine Komplexität entwickelt. Die Langhe, mit ihrer Vielzahl von Bodentypen und Mikroklimata, bieten dem Nebbiolo optimale Bedingungen. Von den kalkhaltigen Mergelböden nordöstlich und südwestlich von Alba bis zu den sanften Hügeln der Alta Langa. Diese Region ist nicht nur für ihre Weinbaukunst bekannt, sondern auch für ihren Anbau von Haselnüssen und die berühmten Trüffel von Alba, was sie zu einem kulinarischen Paradies macht. Dieser Nebbiolo ist perfekt dazu geeignet, reichhaltige Speisen zu begleiten – von gewürztem rotem Fleisch bis zu elaborierten Vorspeisen der piemontesischen Küche. Doch lässt sich der Wein auch solo genießen, denn die Kombination aus ansprechender Aromatik und Frische wirkt zu keinem Zeitpunkt anstrengend. Kurzum: Dezzani präsentiert mit dem Wein einen würdigen Vertreter aus der renommierten Gegend im Piemont. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas mit einer intensiv roten Farbe mit granatroten Reflexen. Der fruchtbetonte Duft des Weines erinnert an reife Kirschen, Blaubeeren und Pflaume. Im Hintergrund auch Rosenblüte und etwas Anis. Am Gaumen sehr ausgewogen, mit spürbarem, aber moderatem Tannineindruck. Der mittellange Abgang ist von wohltuender Frische geprägt.
Late Bottled Vintage Port - 2021 - Quinta Nova - Portugiesischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Zugegeben, die Bezeichnung Late Bottled Vintage Port (LBV) lässt nicht vermuten, dass es sich um einen Portwein handelt, der frühen Genuss verspricht. Bei genauerer Betrachtung wird die Logik dahinter aber klar: Ein LBV verbringt vor der Abfüllung viele Jahre im Holzfass, um quasi der Reife vorzugreifen, die der deutlich teurere Vintage Port erst durch eine lange Lagerung in der Flasche erlangt. Man könnte also auch sagen, dass ein Vintage Port „early bottled“ ist. Beim Late Bottled Vintage Port der Quinta Nova ist es aber nicht nur das sofortige Genussversprechen, das der Wein gibt. Auch hinsichtlich des Alterungspotentials steht dieser LBV einem Portwein in kaum etwas nach, denn er wurde unfiltriert abgefüllt. Er besitzt eine elegante Komplexität von Aromen und offeriert dabei eine hervorragende Ausgewogenheit. Die aromatische Vielschichtigkeit ist wenig erstaunlich, wenn man weiß, dass die Quinta Nova über ein hervorragendes Terroir verfügt und in dem Late Bottled Vintage Port nicht weniger als 30 traditionelle Rebsorten zum Einsatz kommen. Die Trauben stammen alle von alten Reben, die auf Schieferböden wachsen. Eine wichtige Voraussetzung, um diesem körperreichen Weintyp Frische und Mineralität zu verleihen. Geduldige vier Jahre verbringt dieser LBV vor der Abfüllung im großen Holzfass. Eine Zeit, in der ein leichter Sauerstoffkontakt für einen zugänglichen und fruchtbetonten Ausdruck des Portweins sorgt. Das Ergebnis wirkt stilistisch durchaus modern, denn der Port zeigt eine saftige Struktur und sehr viel Spannung. Mit anderen Worten: Trotz seiner Wucht empfindet man diesen LBV nicht als anstrengend. Wichtig: Ein guter LBV ist nicht nur ein Dessertwein, der beispielsweise bestens zu dunkler Schokolade passt, er bietet Weinfreunden auch „solo“ echten Hochgenuss. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dieser Late Bottled Vintage Port besitzt ein violettrote Farbe mit intensiven Reflexen. Der Duft wirkt komplex und changiert zwischen Frucht und Würze. Im Mund dann eine Aroma-Explosion, die Schokolade, Brombeere, Kirsche und Cassis freigibt. Eine deutliche Süße schwingt jederzeit mit, wirkt aber in Kombination mit der Säure und einer sanften Tanninstruktur wunderbar eingebunden. Im Abgang mittellang und bestens balanciert.
Le Petit Mazet Côtes-du-Rhône Villages Domaine Clausel - 2023 - Vignerons Propriétés Associés - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Manchmal ist weniger mehr: Die Macher des Le Petit Mazet verzichten bewusst auf den Einsatz von Holzfässern, um dem Wein seiner natürlichen Ausdruckskraft nicht zu berauben. 50 Prozent Grenache, 40 Prozent Syrah und 10 Prozent Carignan sind es, die der Wein aromatisch völlig unverfälscht darstellt. Hinzu kommt eine mineralische Frische des von Kalkstein geprägten Bodens sowie die typischen Garrigue-Noten, die den Wildkräuter-Sträuchern an der Côtes du Rhône zu verdanken sind. Der puristische Ansatz zeigt sich bereits auf dem Weinetikett: Statt einem protzigen Château findet sich hier ein kleines Bauernhaus – le petit mazet. Man kann sich sofort vorstellen, dass hier Reben auf einem mergelartigen Kalksteinboden gedeihen und die vollreifen Trauben für den Wein Parzelle für Parzelle streng selektiert werden. Daher auch der Namenszusatz Sélection Parcellaire. Bescheidenheit und Purismus haben demnach nichts mit geringer Qualität zu tun – im Gegenteil. Dies wird durch die Tatsache untermauert, dass der Le Petit Mazet als Côtes-du-Rhône Villages bereits die zweite Stufe in der Qualitätspyramide der Region innehat. Ein Wein der leisen Superlative eben. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Wein kommt in einem dunklen Rubinrot ins Glas. Sein intensiver Duft verströmt Aromen von Erdbeeren, Brombeeren, frischem Leder und Zimt. Im Mund mit würzigen und kräuterigen Tönen sowie einer optimalen Struktur. Im Abgang wirkt der Wein mit einer schönen Spannung im Mund nach.
Le Petit Pinot Noir trocken - 2020 - Friedrich Becker - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Friedrich Becker gilt mit Recht als deutscher Großmeister für die Burgunder-Rebsorten Chardonnay und Spätburgunder (Pinot Noir). Und das bereits seit mehreren Jahrzehnten. Dabei ist und bleibt das Steckenpferd des Pfälzers der Spätburgunder. Nicht zuletzt, da die von Kalk geprägten Böden einfach ideale Voraussetzungen für diese Rebsorte mitbringen. So stammt der VDP-Gutswein Spätburgunder trocken von bis zu 40 Jahre alten Rebstöcken, die von den Frische spendenden Kalkböden enorm profitieren. Die Trauben für den Wein wurden während der Handlese bereits streng selektioniert und die einzelnen Partien anschließend getrennt voneinander vinifiziert. Nach der zwei- bis dreiwöchigen alkoholischen Gärung in großen Bottichen aus Eichenholz, werden die Beeren vorsichtig gepresst. Darauf folgt der 12 Monate dauernde Ausbau in großen und kleinen Holzfässern aus französischer Eiche. Erst nach dieser Zeit werden die einzelnen Partien zu einem stimmigen Assemblage verschnitten und auf die Flaschen gefüllt. Für einen Gutswein alles in allem ein sehr großer Aufwand. Wer allerdings weiß, welchen Stellenwert Spätburgunder bei Friedrich Becker genießt, sieht schnell ein, dass auch bei dem Einstiegswein keine Kompromisse erlaubt sind. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Die Farbe des Weines ist ein helles Rubinrot mit dunklen Reflexen. Der Duft wird von der typischen Spätburgunder-Aromatik geprägt: Kirschen, Walderdbeeren, rote Bete, Tabak und feuchter Waldboden lassen sich an der Nase ausmachen. Im Mund dann sehr saftig und kompakt sowie von einer frischen Säure gekennzeichnet. Im Abgang offenbart sich eine schöne, weich anmutende Struktur und eine gute Länge.
Le Professeur - 2023 - Les Producteurs Réunis - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der Le Professeur ist Paul Truel gewidmet, der 1961 die Rebsorten Cabernet Sauvignon und Grenache Noir kreuzte, um eine neue Sorte zu kreieren: Marselan. Doch der hier vorgestellte Wein schmeckt weit weniger schrullig, als das Etikett mit dem verrückten Professor vermuten lässt. Als reiner Marselan ohne Holzausbau bringt er die typischen Aromen und die Finesse dieser seltenen Rebsorte gelungen zum Ausdruck. Die Rebsorte Marselan vereint die Eleganz und Tanninstruktur des Cabernet Sauvignon mit der Fruchtigkeit und Hitzeresistenz des Grenache Noir. Marselan ist daher eine robuste Rebsorte, wenig anfällig für Pilzkrankheiten und auch unter trockenen Bedingungen widerstandsfähig. Es überrascht demnach nicht, dass sie als Rebsorte gilt, der man zutraut, dem Klimawandel zu trotzen. Sie besitzt zwar kleine Beeren, die wenig Ertrag bringen, dafür glänzt sie mit einer hohen Konzentration von Aromen. Ideal für die Herstellung von zugänglichen Rotweinen mit intensivem Geschmack. Der Le Professeur stammt aus dem Languedoc, einer Weinbauregion im Süden Frankreichs, die für ihre mediterranen Bedingungen bekannt ist. Die Trauben wachsen auf sonnigen, kargen Kies- und Schotterböden, die eine gute Drainage ermöglichen. Das Klima ist warm und trocken, mit kühlen Nächten, die die Säure in den Trauben bewahrt. Das Lesegut für den Professeur wird bei idealer Reife geerntet und direkt entrappt, um bei einer Temperatur von nur fünf Grad Celsius ohne Sauerstoff zu mazerieren. Dieses reduktive Verfahren sorgt dafür, dass die intensive Aromatik der Beeren im Most erhalten bleibt. Die Gärung erfolgt 10 Tage lang bei einer Temperatur von 26 bis 28 Grad Celsius, wobei der Most regelmäßig umgepumpt wird, um ein Maximum an Farbe, Tannin und Aromatik zu extrahieren. Anschließend reift der Wein sechs Monate in Edelstahltanks auf der Feinhefe. In Summe ist der La Professeur ein Wein, mit dem man die Rebsorte Marselan von ihrer besten Seiten kennenlernen kann. Leicht gekühlt auch ein perfekter Begleiter der sommerlich-mediterranen Küche vom Grill. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Dieser Marselan besitzt eine dunkle, intensive rubinrote Farbe. Das Bouquet ist würzig und reif, mit Noten von schwarzem Pfeffer und Veilchen. Die Fruchtaromen erinnern an Brombeeren und Schwarze Johannisbeeren. Am Gaumen ist der Wein reichhaltig und dicht, mit konzentrierten Aromen und einer leichten Restsüße. Der Abgang ist lang und saftig, mit feinen Tanninen.
Le Volte dell' Ornellaia - 1,5 L-Magnum - 2024 - Ornellaia - Italienischer Rotwein
Das Besondere am Le Volte dell' Ornellaia Der zugängliche Le Volte dell' Ornellaia ist eine Cuvée mit mediterranem Charakter und einem Touch Lässigkeit. Er profitiert von den hervorragenden Weinbergen, vom maritimen Klima und natürlich von der perfekt ausgestatteten Kellerei sowie den erfahrenen Weinmachern von Ornellaia. Nach der sorgfältigen Handlese etwas jüngerer Weingärten, werden der Sangiovese, Cabernet Sauvignon und Merlot separat in kleinen Stahltanks vergoren. Im Anschluss erfolgt der Ausbau zu einem Teil in Barriques in Zweitbelegung, um dem Wein eine weitere Dimension zu verleihen und zum anderen Teil in Zementtanks, um den frischen Fruchtausdruck zu erhalten. Ein absolut überzeugender Einstieg in die Ornellaia-Weinwelt! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein sattes Rubinrot mit purpurnen Reflexen erstrahlt im Glas. Der überwältigende Duft zeigt ansprechende Aromen von reifen schwarzen Johannisbeeren und dunklen Kirschen, gepaart mit feinen süßlichen Gewürznoten und floralen Nuancen von Flieder. Am Gaumen präsentiert er sich ausdrucksstark, mit einem tollen Spiel zwischen Früchtsüße und Säure sowie einer feinen Tanninstruktur. Die Frucht ist wunderbar konzentriert und insgesamt wirkt der Le Volte reichhaltig und absolut zugänglich.
Le Volte dell' Ornellaia - 3,0 L-Doppelmagnum - 2023 - Ornellaia - Italienischer Rotwein
Das Besondere am Le Volte dell' Ornellaia Der zugängliche Le Volte dell' Ornellaia ist eine Cuvée mit mediterranem Charakter und einem Touch Lässigkeit. Er profitiert von den hervorragenden Weinbergen, vom maritimen Klima und natürlich von der perfekt ausgestatteten Kellerei sowie den erfahrenen Weinmachern von Ornellaia. Nach der sorgfältigen Handlese etwas jüngerer Weingärten, werden der Sangiovese, Cabernet Sauvignon und Merlot separat in kleinen Stahltanks vergoren. Im Anschluss erfolgt der Ausbau zu einem Teil in Barriques in Zweitbelegung, um dem Wein eine weitere Dimension zu verleihen und zum anderen Teil in Zementtanks, um den frischen Fruchtausdruck zu erhalten. Ein absolut überzeugender Einstieg in die Ornellaia-Weinwelt! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein sattes Rubinrot mit purpurnen Reflexen erstrahlt im Glas. Der überwältigende Duft zeigt ansprechende Aromen von reifen schwarzen Johannisbeeren und dunklen Kirschen, gepaart mit feinen süßlichen Gewürznoten und floralen Nuancen von Flieder. Am Gaumen präsentiert er sich ausdrucksstark, mit einem tollen Spiel zwischen Früchtsüße und Säure sowie einer feinen Tanninstruktur. Die Frucht ist wunderbar konzentriert und insgesamt wirkt der Le Volte dell' Ornellaia reichhaltig und absolut zugänglich.
Das Besondere an diesem Wein Die Brüder Andreas und Steffen Rings sind seit einigen Jahren auf einem atemberaubenden Erfolgskurs unterwegs. Die Weine im Portfolio ist allesamt nicht weniger als sensationell. Egal, ob Gutswein oder Großes Gewächs, die gebotene Qualität etabliert immer wieder neue Benchmarks. So auch dieser Spätburgunder aus dem Leistädter Felsenberg. Nur 0,58 Hektar, also 5800 Quadratmeter misst dieser Weinberg inmitten des Naturschutzgebiets Felsenberg-Berntal. Als sogenannte Monopol-Lage befindet sich die VDP Große Lage im Alleinbesitz vom Weingut Rings. Eine seltene Tatsache, die auch im Burgund für die exklusivsten Lagen überhaupt steht. Die Reben wurzeln im Felsenberg in einer nach Süden ausgerichteten Hanglage auf 220 Metern Höhe. Der Boden hier ist von tertiärem Kalkstein geprägt und ausschließlich mit Spätburgunder bestockt. Diesen haben die Brüder Rings aus dem Burgund in die Pfalz gebracht, nachdem sie den Felsenberg komplett renaturiert hatten. Der Gesamtertrag in dieser Lage liegt nicht selten unter 60 Hektoliter – eine homöopathische Menge, die nicht zuletzt eine unerbittliche Selektion des Leseguts deutlich macht. Denn nur die wirklich besten Beeren sollen für dieses Große Gewächs zum Einsatz kommen. Dazu gehören auch Maßnahmen wie die Entfernung von Doppeltrieben und das Freistellen der Traubenzonen. Zudem sorgt die Aussaat von Rettich, Klee und Buchweizen für eine Durchwurzelung des Bodens und sie lockt Nützlinge an. Pferdemist wird als natürlicher Dünger verwendet. Ein enormer Aufwand, der – im wahrsten Sinne des Wortes – Früchte trägt. Die per Hand gelesenen Trauben werden im Weingut nochmals sortiert und dann ohne den Einsatz von Pumpen in Gärbottiche aus Holz befördert. Für mehr Farbe und Struktur sorgt hier ein kleiner Anteil von ganzen Trauben inklusive der Stiele. Die Mazeration ist dann vergleichsweise kurz und die alkoholische Gärung beginnt durch natürliche Hefen spontan. Der Ausbau des Felsenberg Spätburgunder GGs findet 18 Monate in neuen und gebrauchten Barrique-Fässern aus französischer Eiche statt. Das Ergebnis ist ein Rotwein von herausragender Qualität. Für einen Spätburgunder ist es ein vergleichsweise kräftiger Vertreter, der mit viel Würze und üppiger Struktur begeistert. Dennoch überzeugt er auch mit vitaler Spannung und einer wunderbar klar wirkenden Frische. Das Weingut Rings beweist mit ihrem Großen Gewächs aus dem Felsenberg, dass es endgültig in der Liga der ganz großen Spätburgunder-Zauberer in Deutschland angekommen ist: Pfalz-Kollege Friedrich Becker oder die Badener Huber und Franz Keller befinden sich auf Augenhöhe mit dem jungen Gespann aus Freinsheim. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Spätburgunder zeigt sich in einem mittleren Rubinrot. Die Nase offenbart Rauch- und Kräuteraromen, aber auch den Eindruck von dunklen Kirschen und Wacholderbeeren. Im Hintergrund ein feiner Nugat-Ton und der Eindruck von vanilligem Eichenholz. Am Gaumen beeindruckt die harmonisch eingebundene Säure und es zeigen sich reife Tannine. Insgesamt sehr spannungsreich, rein, präzise und frisch. Eine animalische und mineralische Dimension verleiht dem Wein zusätzliche Komplexität. Im langen Abgang mit schöner Struktur und guter Spannung elegant nachwirkend.
Les Charmes de Haut Beaumard - 2020 - Haut Beaumard - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Diese Bordeaux-Cuvée vom Château Haut Beaumard wird aus 65 Prozent Merlot und 35 Prozent Cabernet Sauvginon vinifiziert – eine für die Appellation Bordeaux Supérieur sehr typische Rebsorten-Kombination. Durch den von Kieselsteinen geprägten Boden erhält der Wein eine Frische und Klarheit, die für die kraftvolle Struktur ein wohltuendes Gegengewicht darstellt. Zudem wird die expressive Fruchtaromatik des Rotweines um feine Noten aus dem achtmonatigen Ausbau in Eichenholzfässern ergänzt. Durch die weitere Reifezeit in der Flasche wirken die Tannine bereits wunderbar fein und elegant. Man könnte auch sagen: Der Les Charmes du Haut Beaumard ist ein Bordeaux mit optimaler Trinkreife, der sowohl als Essensbegleiter als auch „solo“ getrunken einen hochwertigen Stellvertreter dieser Prestige-Region darstellt. Das Château Haut Beaumard existiert bereits seit dem 18. Jahrhundert und das alte Anwesen liegt auf einem Plateau mit Blick auf das Ufer der Dordogne. Zu dem Château gehören beeindruckende 120 Hektar Land, von dem die Hälfte mit Reben bestockt ist. Insbesondere die Reben in den Hanglagen des Chateâus lassen wunderbar reifes Lesegut entstehen. Der Les Charmes du Haut Beaumard untermauert den besonderen Stellenwert des Bordeaux. Nirgends sonst auf der Welt lässt sich diese Weinstilistik zu 100 Prozent erreichen, obwohl die eingesetzten Rebsorten alles andere als exotisch sind. Der vornehme, aber dennoch aromatische Charakter des Weines lässt sofort Freude aufkommen und beweist eindrucksvoll, dass ein Bordeaux von hoher Qualität trotzdem „easy to drink“ sein kann. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Die Farbe des Weines ist ein mittleres Rubinrot mit leuchtenden Reflexen. Der Duft verströmt Aromen von reifen Sauerkirschen, roten Johannisbeeren und etwas Pflaume. Im Hintergrund eine rauchige Note, die an Pfeifentabak und schwarzen Pfeffer erinnert. Im Mund setzt sich dieser maskulin wirkender Eindruck fort. Jedoch wird er durch die rotfruchtige, frische Aromatik – die nun durch etwas Marzipan ergänzt wird – wunderbar getragen und wirkt keinesfalls schwer. Im Abgang bestätigt sich diese Empfindung durch ein harmonisches Zusammenspiel von attraktiver Frucht, mineralisch geprägter Säure und fein abgeschliffenen Tanninen.
Les Cornes Weissburgunder trocken (Bio) - 2025 - Dr. Bürklin-Wolf - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Biodynamischen Weinbau zu betreiben ist für das Weingut Dr. Bürklin-Wolf eine tierisch ernste Angelegenheit und das im wahrsten Sinne des Wortes: Seit der Zertifizierung durch Biodyvin wurden Maschinen gegen Pferde eingetauscht und zudem müssen Kühne gehalten werden. Müssen? In der Tat, denn der Dünger für die Weinberge muss von eigenen Kühen stammen und dieser wird vor dem Ausbringen in alten Kuhhörnern im Boden vergraben. Daher auch der Name dieses Weissburgunders, denn Hörner heißen auf Französisch Les Cornes. Wegen der beschriebenen – und noch weiteren ungewöhnlichen Praktiken – wird dem biodynamischen Weinbau von einigen Kritikern voreilig eine gewisse Esoterik unterstellt. Auch von einem reinen Marketing-Instrument ist häufig die Rede. Doch wenn man Weine wie den Les Cornes Weissburgunder aus dem renommierten Hause Dr. Bürklin-Wolf probiert hat, sind solche Zweifel schnell zerstreut. Denn letztlich zählt nur die Antwort auf eine Frage: Wirkt sich die besonders naturnahe Weinherstellung auf die Qualität der Weine positiv aus? Hier fällt das Urteil der Weinmacher bei Bürklin-Wolf sowie der internationalen Weinpresse eindeutig mit einem Ja aus. Die Trauben für den Les Cornes werden aus biodynamisch bewirtschafteten Weinbergen kultiviert, die einen Boden mit hohem Buntsandstein-Gehalt aufweisen und zudem von sandigem Lehm geprägt sind. Beste Voraussetzungen für einen Weißwein, der mit einer gewissen Fülle daherkommt, aber dennoch mineralisch klar wirkt. Für zusätzliche Struktur sorgt der Ausbau von 20 Prozent des Weines im großen Holzfass. Alles in allem ist dieser trockene Weissburgunder in seiner Stilistik sehr typisch und unverfälscht. Sehr passend für einen Wein, der durch die biodynamische Herstellung nur wenig menschlichen Einfluss zu spüren bekommen hat. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Der Weissburgunder kommt mit einem glänzenden Hellgelb ins Glas. Der Duft wirkt gleichsam intensiv und elegant. Reife Birne, Quitte, weiße Blumen sowie gelbes Steinobst verführen die Sinne. Im Mund mit schönem Schmelz und aristokratischer Mineralik. Am Gaumen durchaus strukturvoll, doch insgesamt spielt der Wein mit leisen Tönen, die lange nachhallen.
Les Cornuds Vinsobres - 2022 - Famille Perrin - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Vinsobres ist ein kleiner Ort, 40 km nördlich von Châteauneuf du Pape und befindet sich auf einer Anhöhe von 300 Metern. Der nördlichste Weinberg der südlichen Rhône ist hier meist auf Terrassen gelegen und mit seinem hohen Kalkanteil im lehmigen Boden prädestiniert für finessenreichen Syrah. Der Wein „Les Cornuds“ ist immer eine Cuvée von Grenache und Syrah – je nach Jahrgang variiert der Anteil der Rebsorten allerdings. Die Eleganz des Syrah zeigt sich jedoch immerzu verlässlich in diesem wundervollen Wein. Die Weinfamilie Perrin zählt zu den besten und erfolgreichsten Weingütern der Welt und erhielt bereits unzählbare Auszeichnungen für ihre Weine. Ein Erfolg, den sie dem von Generation zu Generation weitergegebenen Weinwissen zu verdanken haben, durch welches sie authentische, charakterstarke Weine mit handwerkliche Hingabe produzieren. Weitsicht haben sie auch vielfältig bewiesen. Schon seit den 1970er Jahren wird nachhaltig und biologisch bewirtschaftet. Chapeau! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein wunderschönes Rubinrot erstrahlt im Glas. Der Duft ist geprägt von frischen Johannis- und Brombeeren, gepaart mit Anklängen von Pfeffer, Graphit und Veilchenblüten. Am Gaumen setzen sich die Eindrücke fort. Der elegante Stil wird vom gut integrierten Tannin betont und der Wein zeigt sich dadurch fruchtig-frisch und mit einem enormen Trinkfluss. Zur puren Frucht gesellen sich die typischen Barrique-Noten, gepaart mit leicht rauchigen Anklängen und einem Hauch von Syrah-Würze im Nachhall.
Les Forts de Latour Pauillac - 2017 - Latour - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Premier-Grand-Cru-Classé-Legende Château Latour zählt zu den drei Weingütern der höchsten Klassifizierung, die ihre Heimat in Pauillac haben. Betrachtet man den genauen Standort des Weingutes, zeigt sich die unmittelbare Nähe zu Saint Julien – Bordeaux-Kenner sehen die individuelle Stilistik des Les Forts genau in dieser Mikrolage begründet. Nicht selten wird er sogar als eine optimale Synthese der beiden mythischen Médoc-Appellationen beschrieben und hat damit ein ganz und gar eigenständiges Profil erlangt, das über die eigentliche Berechtigung eines Zweitweins weit hinaus reicht. Die internationale Weinkritik stimmt nicht zuletzt deshalb regelmäßig die höchsten Lobgesänge an und hat dem Les Forts längst den inoffiziellen Titel des Ersten unter den Zweiten der Grand-Cru-Classé-Châteaux verliehen. Es liegt in der Natur, man könnte auch sagen „im Konzept“ eines Zweitweins, sich graduell zugänglicher als ein Grand Vin zu zeigen, eine geringere Reifezeit hin zum denkbar größtmöglichen Genuss zu verlangen. Der Les Forts de Latour löst diesen Anspruch geradezu exemplarisch ein und ist doch von derartiger Klasse, dass sogenannten guten Jahrgängen bis zu zwanzig Jahren Reifepotenzial zugesprochen werden. Ein Les Forts ist eben ein Latour und wird im Weinberg wie im Keller mit der gleichen Hingabe und Sorgfalt ausgebaut, wie der statusbegründende Grand Vin des Hauses. Der Les Forts de Latour besteht traditionell aus einer Cuvée, die im Vergleich zum Grand Vin mehr Merlot und weniger Cabernet Sauvignon enthält. Mit über 60 % behält letzter dennoch die Oberhand, während sich Merlot meist bei um die 30 % einpegelt. Cabernet Franc und Petit Verdot kommen bestenfalls als Akzentuierung mit geringen Anteilen von nicht mehr als je 1 % zum Tragen. Die Reben zählen gut 40 Jahre und wurzeln in Böden, die sich wie auch alle anderen Lagen des Châteaus aus einem tongeprägten Untergrund mit einer dichten Auflage von Kies zusammensetzen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Les Forts zeigt sich im Glas in dichtem, intensivem Rubinrot, das teils in Granatfarbe übergeht. Der charakteristische Duft des Weins verströmt Fruchtaromen von dunklen Beeren, schwarzen Kirschen und Johannisbeeren, begleitet von Veilchen und Gewürznoten. Auch erdige Anklänge finden sich und seine präsente Mineralität ist fester Bestandteil seiner Persönlichkeit. Im Mund brilliert der Wein mit lebendiger, eleganter Stilistik und samtigen Tanninen. Kenner schätzen den Les Forts als einen Bordeaux Rouge mit eher weichem Körper und einem besonders harmonischen Mundgefühl.
Les Grands Frères - 2024 - Les Producteurs Réunis - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der Wein Les Grands Frères ist das Ergebnis einer langen Reise, die vor mehr als 60 Jahren begann, als einige Pioniere in Südfrankreich beschlossen, die Qualität ihrer Weine zu verbessern. Sie führten neue Rebsorten ein, die bis dahin in der Region unbekannt waren – wie Cabernet Sauvignon oder Alicante Bouschet. Diese Rebsorten brachten mehr Struktur, Farbe und Aroma in ihre Weine, die sich deutlich von den einfachen und rustikalen Produkten der Vergangenheit unterschieden. Zusammen mit der einheimischen Rebsorte Syrah, der Hauptrebsorte des Languedoc-Roussillon, wurde diese Cuvée im Gedenken an die „großen Brüder“ von damals vinifiziert. Dank ihres Enthusiasmus und ihrer Vision hat sich die Region im Laufe der Jahre zu einem der weltweit wichtigsten Weinbaugebiete entwickelt. Dieser Wein ist aber nicht nur eine Hommage, sondern auch ein sehr trinkfreudiger und aromatischer Rotwein für jeden Tag. Die Rebsortenzusammenstellung dieser Cuvée ist eher ungewöhnlich für das Languedoc-Roussillon, wo sonst Sorten wie Syrah, Grenache, Carignan oder Mourvèdre in einem Wein zusammenfinden. Alicante Bouschet ist eine sogenannte Färbertraube (Teinturier). Sie besitzt rotes Fruchtfleisch (nicht nur eine rote Schale) und wurde ursprünglich im 19. Jahrhundert gezüchtet, um den Weinen mehr Farbe zu verleihen. Heute wird sie nur noch selten angebaut, da sie oft als zu rustikal empfunden wird. In Kombination mit Cabernet Sauvignon und Syrah kann sie jedoch ihre Stärken ausspielen und verleiht diesem Rotwein seinen bodenständigen Kern. Verantwortlich für diesen Wein ist der Önologe Frédéric Garrabou. Er stammt aus einer alteingesessenen Winzerfamilie im Languedoc. Nach seinem Studium im Burgund und in Bordeaux arbeitete er in Australien, Neuseeland und Kalifornien und sammelte Erfahrungen in verschiedenen Weinbaugebieten. Seit 2010 arbeitet er für die Producteurs Réunis de Cébazan. Frédéric Garrabou nutzt die Vielfalt des Terroirs und der Rebsorten, um Weine zu erzeugen, die Tradition und Innovationsfreude des Languedoc vereinen. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Dieser Wein zeigt im Glas ein dunkles, aber strahlendes Kirschrot. Der komplexe und ausdrucksstarke Duft ist geprägt von reifen, roten und schwarzen Früchten wie Kirsche, Brombeere und Pflaume sowie würzigen Noten von Pfeffer, Nelke und Vanille. Am Gaumen ist der Wein vollmundig, rund und harmonisch, mit einem guten Gleichgewicht zwischen Frucht, Säure und Tanninen. Der Abgang ist lang und angenehm. Dieser Wein ist ein aromatischer und trinkfreudiger Begleiter für viele Gelegenheiten.
Les Sinards Châteauneuf-du-Pape - 2023 - Famille Perrin - Französischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Cru-Appellation Châteauneuf-du-Pape an der südlichen Rhône in Frankreich genießt Kultstatus. Bereits im 14. Jahrhundert prägen die „Avignon-Päpste“ die hohe Qualität dieser Weine und seitdem ist der „vin du pape“ aus der Weinwelt nicht mehr wegzudenken. Ganz so lange ist die Famille Perrin zwar noch nicht im Geschäft, doch beschäftigt sich die Familie bereits in der fünften Generation mit der Weinherstellung. Neben einer ganzen Reihe von Weinlinien und der Kooperation mit Brad Pitt (Miraval), steht der Name Perrin vor allem für das exklusive Châteauneuf-du-Pape Weingut Château de Beaucastel. Und auch wenn das Etikett des Les Sinards den Namen Beaucastel vermissen lässt, so existiert doch eine direkte Verwandtschaft: Ein Teil der Trauben für diesen Châteauneuf stammt aus den Weinbergen des Château Beaucastel. Dabei handelt es sich um vergleichsweise junge Rebanlagen, die für den „großen Bruder“ noch ungenutzt bleiben. Nicht zuletzt dadurch erhält der Les Sinards einen Qualitätsschub, der selbst bei der ohnehin hohen Erwartungshaltung im Châteauneuf-du-Pape zu beeindrucken weiß. Wie in der Gegend üblich, besteht das Cuvée des Les Sinards zum größten Teil aus Grenache – ergänzt durch die ebenfalls Rhône-typischen Rebsorten Syrah und Mourvèdre. Der Herstellungsprozess des Weines wird ebenfalls ganz nach Beaucastel-Manier durchgeführt. So verbringt der Wein 12 Monate in großen Eichen-Foudren. Dadurch räumt man dem Holzausbau möglichst wenig aromatische Einflussnahme ein, versorgt den Wein aber mit zusätzlicher Struktur und Lebensdauer. Die Kritiker-Welt ist sich schon lange einig: Der Les Sinards ist nicht einfach der „kleine Bruder“ des Beaucastel, er hat sich mit seiner hohen Qualität zum vergleichsweise günstigen Preis einen eigenen Platz in den Herzen von Châteauneuf-du-Pape Liebhabern geschaffen. Dadurch ist er besonders für Weinfreunde geeignet, die Weine aus der Cru-Lage auf hohem Niveau kennenlernen möchten. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Mit einem beeindruckend dunklem Violett fließt der Les Sinards ins Glas. Insbesondere mit etwas Zeit an der Luft verströmt der Wein einen intensiven Duft, der an blaue und rote Beeren geprägt ist. Ein deutlicher Gewürz- und Kräuterton verleiht dem Wein zusätzliche Komplexität. Im Mund ist er sehr klar und weiß erneut durch eine große Vielschichtigkeit zu überzeugen. Im Abgang wirkt er trotz des vollen Körpers frisch und die präsenten Tannine verraten, dass es sich um einen noch jungen Wein handelt. Jetzt bereits ein Hochgenuss. In drei bis fünf Jahren noch besser und ohne Weiteres noch über die nächsten 10 Jahre zu trinken.
LFE 900 Cuvée - 2019 - Luis Felipe Edwards - Chilenischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Luis Felipe Edwards ist eine Ikone in der chilenischen Weinwelt. Seine zahlreichen Projekte haben ihm international hohe Anerkennung eingebracht. Mit dem LFE 900 hat er nun einen Wein geschaffen, dessen Trauben im bekannten Colchagua Valley auf einer Höhe von 900 Metern über dem Meeresspiegel wachsen. Nicht nur ist das die höchste kommerziell genutzte Rebfläche der Region, vor allem sorgt diese Lage für einen Wein mit völlig eigenem Charakter. Das Klima in den hoch gelegenen Weinbergen, die für den LFE 900 genutzt werden, ist einzigartig. Die Temperaturen hier sind mindestens 3 Grad Celsius niedriger als in den im Tal liegenden Weinbergen. Das Resultat sind Trauben, die langsamer reifen und dadurch eine höhere Aromakomplexität aufweisen sowie mit einer hervorragenden Frische ausgestattet sind. Jede für das Cuvée aus Syrah, Petit Syrah und Cabernet Sauvignon genutzte Parzelle wird separat in kleinen Mengen geerntet und vinifiziert. Anschließend reift die Assemblage 12 Monate in neuen Barriques aus französischem und amerikanischem Eichenholz. Der daraus resultierende Wein ist frisch, besitzt konzentrierte Fruchtaromen, seidige Tannine und eine ausgezeichnete Struktur und Komplexität. Nicht nur Chile-Fans sollten sich den LFE 900 auf keinen Fall entgehen lassen. Dieser Rotweingenuss aus einer extremen Höhenlage ist eine echte Rarität. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Wein ist dunkelrot mit hellvioletten Farbakzenten. Sein Duft zeichnet sich durch Frische und Fruchtaromen aus. Noten von Kirschen, Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Zedernholz, Tabak und Erde lassen sich entdecken. Auch im Mund setzt sich diese Vielschichtigkeit fort. Zusätzlich beeindruckt der LFE 900 durch ein sehr gutes Volumen am Gaumen und einem saftig-frischen Mundgefühl. Im Abgang wirkt er lange auf Aromen von Zedernholz und Nüssen nach.
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Luce - 1,5 L-Magnum - 2020 - Tenuta Luce - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Diese weltberühmte, intensive Spitzencuvée aus der Toskana, wurde sozusagen von zwei Ikonen der Weinwelt erschaffen: Vittorio Frescobaldi aus Florenz und Robert Mondavi aus Napa Valley. Die Idee war von Anfang an, im Luce die prägnante, edle Struktur des Sangiovese mit der eindrucksvollen Frucht und Opulenz eines Merlot zu verbinden. Tradition und Innovation sollten sich die Hände reichen. Wie wir heute wissen, ist das eindrucksvoll gelungen! Die Sangiovese-Trauben für den Luce wachsen unter idealen Bedingungen in den höheren Lagen, auf ungefähr 400m über dem Meeresspiegel, auf den berühmten Galestro-Böden, die aus blaugrauen Kalkstein-Schieferböden bestehen. In den tonhaltigeren, tiefergelegenen Lagen wachsen die Merlot-Trauben für diese Cuvée. Die beiden Traubensorten werden separat gelesen und auch erst einmal im Keller separat ausgebaut, um nach der vollenden Gärung zusammengeführt zu werden. Danach erfolgt ein langer Ausbau von 24 Monaten im Barrique, um dem Wein eine zusätzliche Dimension und Struktur zu verleihen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein intensives Rubinrot mit violetten Reflexen erstrahlt im Glas. Das Bukett lässt den Tiefgang des Weines bereits erahnen: saftig-reife Aromen von Pflaumen und schwarzen Kirschen, gepaart mit dezenten Nuancen von dunkler Schokolade und frisch gemahlenen Kaffeebohnen sowie ein Hauch von Unterholz beeindruckt in der Nase. Am Gaumen präsentiert sich der Luce druckvoll und kompakt, mit präsentem, gut integriertem Tannin und einer guten Säurestruktur - beides Komponenten, die ein gutes Reifepotential vorhersagen lassen. Der Luce ist aber in jungen Jahren schon ein schmeichelnder, angenehmer Zeitgenosse, der auch am Gaumen mit einem komplexen Aromenspiel aufwartet. Die wunderschönen Fruchteindrücke sind hier etwas frischer und lebendiger, gepaart mit einer leicht rauchigen Holzwürze, Nuancen von Leder und reinem Kakao. Langanhaltend und atemberaubend!
Das Besondere an diesem Wein Diese weltberühmte, intensive Spitzencuvée aus der Toskana, wurde sozusagen von zwei Ikonen der Weinwelt erschaffen: Vittorio Frescobaldi aus Florenz und Robert Mondavi aus Napa Valley. Die Idee war von Anfang an, im Luce die prägnante, edle Struktur des Sangiovese mit der eindrucksvollen Frucht und Opulenz eines Merlot zu verbinden. Tradition und Innovation sollten sich die Hände reichen. Wie wir heute wissen, ist das eindrucksvoll gelungen! Die Sangiovese-Trauben für den Luce wachsen unter idealen Bedingungen in den höheren Lagen, auf ungefähr 400m über dem Meeresspiegel, auf den berühmten Galestro-Böden, die aus blaugrauen Kalkstein-Schieferböden bestehen. In den tonhaltigeren, tiefergelegenen Lagen wachsen die Merlot-Trauben für diese Cuvée. Die beiden Traubensorten werden separat gelesen und auch erst einmal im Keller separat ausgebaut, um nach der vollenden Gärung zusammengeführt zu werden. Danach erfolgt ein langer Ausbau von 24 Monaten im Barrique, um dem Wein eine zusätzliche Dimension und Struktur zu verleihen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein intensives Rubinrot mit violetten Reflexen erstrahlt im Glas. Das Bukett lässt den Tiefgang des Weines bereits erahnen: saftig-reife Aromen von Pflaumen und schwarzen Kirschen, gepaart mit dezenten Nuancen von dunkler Schokolade und frisch gemahlenen Kaffeebohnen sowie ein Hauch von Unterholz beeindruckt in der Nase. Am Gaumen präsentiert sich der Luce druckvoll und kompakt, mit präsentem, gut integriertem Tannin und einer guten Säurestruktur - beides Komponenten, die ein gutes Reifepotential vorhersagen lassen. Der Luce ist aber in jungen Jahren schon ein schmeichelnder, angenehmer Zeitgenosse, der auch am Gaumen mit einem komplexen Aromenspiel aufwartet. Die wunderschönen Fruchteindrücke sind hier etwas frischer und lebendiger, gepaart mit einer leicht rauchigen Holzwürze, Nuancen von Leder und reinem Kakao. Langanhaltend und atemberaubend!
Das Besondere an diesem Wein Der „Lucente“ der Tenuta Luce aus der Toskana ist eine erfreulich preisgünstigere Alternative zur Ikone „Luce“ aus dem gleichen Haus. Die innovative Idee dahinter ist allerdings die gleiche: die prägnante, edle Struktur des Sangiovese mit der eindrucksvollen Frucht und Opulenz eines Merlot zu verbinden. Tradition und Innovation sollten sich die Hände reichen. Die Trauben für den Luce della Vite Lucente wachsen in den Rebgärten der Güter Castelgiocondo in Montalcino sowie Nipozzano in Chianti Rufina. Die beiden unterschiedlichen Standorte der Sangiovese-Trauben alleine führen schon zu einem erweiterten Aromenspektrum. Ergänzt wird die Cuvée durch Merlot, der auf den für ihn optimalen tonhaltigen, tiefergelegenen Lagen des Guts Castiglioni in Chianti Colli Fiorentini gewachsen ist. So verbinden sich Struktur und Kraft mit geschmeidiger Fülle. Ein Barrique-Ausbau von zwölf Monaten rundet die Komposition elegant ab. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas zeigt sich ein brillantes Rubinrot mit violetten Reflexen. Das komplexe Bukett offenbart eine leicht süßliche Note nach reifen Kirschen, schwarze Johannisbeeren und Heidelbeergelee, gepaart mit einem Hauch von getrockneter Minze, Salbei und Thymian im Hintergrund. Am Gaumen wirkt der Lucente insgesamt sehr harmonisch und in perfekte Balance. Seine Tannine sind gut eingebunden und er verfügt über eine spannende Fruchtdichte. Lange noch bleibt die schöne Aromenkomposition am Gaumen in Erinnerung und verabschiedet sich zum Schluss mit feinen Röstnoten.
Das Besondere an diesem Wein Die Bodega Macià Batle hat mit dem 1856 eine Sonderedition geschaffen, die das Gründungsjahr des Weinguts würdigt und gleichzeitig einen neuen Weg beschreitet. Nachdem das Weingut 2016 die Herkunftsbezeichnung D.O. Binissalem verlassen hat, um freier experimentieren zu können, ersetzte der 1856 die bisherige Crianza-Linie - ohne dabei Abstriche bei der Qualität zu machen. Im Gegenteil: Die Winzer konnten fortan ihre eigenen Ideen noch besser umsetzen. Die Cuvée vereint vier Rebsorten zu einem harmonischen Ganzen: Manto Negro, die eingeborene mallorquinische Sorte, trifft auf internationale Klassiker wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Die Trauben stammen von 25 Jahre alten Reben aus der Lage Santa Maria und werden von Hand gelesen, wobei gezielt Trauben mit kleineren Beeren ausgewählt werden - ein Garant für Konzentration und Qualität. Der Wein reift für zwölf Monate in neuen französischen Eichenbarriques. Anschließend ruht er bei konstanten 17 Grad auf der Flasche, um seine Aromen zu verfeinern und die Tannine zu integrieren. Der Merlot-Anteil verleiht dem Wein eine besondere Geschmeidigkeit, während die anderen Sorten Struktur, Tiefe und Komplexität beisteuern. Das Ergebnis ist ein Wein, der Tradition und Moderne verbindet - ein echtes Stück Mallorca im Glas. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig In der Nase entfaltet sich eine beeindruckende Tiefe: Reife dunkle Beeren wie Brombeere, Pflaume und schwarze Johannisbeere treffen auf Mokka und dunkle Schokolade. Das Holz ist superfein eingebunden und bringt balsamische Noten, Vanille und angenehme Röstnuancen mit. Im Hintergrund zeigen sich dezente Anklänge von Minze, Eukalyptus und Zedernholz - herrlich dunkel und verführerisch. Am Gaumen präsentiert sich der 1856 kraftvoll und ausdrucksvoll, mit viel ätherischer Frucht und prägnanten Tanninen, die gut mit dem Holz harmonieren. Überraschend ist die frische Frucht am Gaumen, die sich von den dunklen, schokoladigen Noten der Nase abhebt und dem Wein eine lebendige Dynamik verleiht. Die Struktur ist ausgezeichnet, die Tannine sind mild und gut integriert, das Finale lang und eindrucksvoll. Dieser Wein passt wunderbar zu Lammfilet, dunklem Geflügel, gereiftem Käse oder dunkler Schokolade. Ein Genuss für besondere Momente.