Das Besondere an diesem Gin Mit dem Old Tom Gin führt die Londoner Destillerie Hayman einen echten Klassiker im Sortiment. Diese leicht gesüßte Gin-Variante erfreute sich im 18. und 19. Jahrhundert in England besonderer Beliebtheit und wurde erst allmählich vom London Dry Gin abgelöst, der gänzlich auf die Zugabe von Zucker verzichtet. Anfang des 18. Jahrhunderts herrschte in England eine regelrechte Gin-Epidemie, da der neue Schnaps leicht herzustellen war und so günstig angeboten werden konnte, dass er auch für die Arbeiterklasse erschwinglich war. Dies zog viele soziale, gesundheitliche und wirtschaftliche Probleme nach sich und hatte zur Folge, dass Branntwein durch die Regierung besteuert und der Ausschank desselben lizenziert wurde. Alte, streunende Kater werden in England „Old Tomcat“ genannt, und ein schwarzer Kater zierte im 18. Jahrhundert die Kneipen, die entgegen dem Verbot der Regierung heimlich billigen Gin ausschenkten. Daher der Name „Old Tom“. Die Destillerie Hayman’s of London wurde 1863 gegründet und stellte zunächst den Old Tom Gin her, bevor auch sie sich dem London Dry Gin zuwendete. Doch die alten Rezepte wurden nicht vergessen, und somit wird der Old Tom Gin von Hayman’s auch heute wieder nach den alten Rezepten hergestellt. Für Gin wird ein einfaches, reines Getreidedestillat gemeinsam mit verschiedenen Kräutern, Früchten und Gewürzen zweifach destilliert. Zu den klassischen Botanicals gehören Wacholder, Zitrone, Angelikawurzel und Koriander. Für den Old Tom Gin wird das fertige Destillat mit etwas Zuckersirup gesüßt. Old Tom Gin kann durch seine besondere Milde gut pur, aber auch auf Eis oder als Gin Tonic genossen werden. Seine feine, süße Note macht ihn wiederum zu einer idealen Ingredienz für Cocktails. Der Tom Collins ist sogar teilweise nach ihm benannt. Wie der Gin schmeckt Der Old Tom macht wegen des Zuckergehalts einen klaren, aber leicht viskosen Eindruck im Glas. In der Nase wird das kräftige Aroma von Wacholder und Zitrone von erdig-würzigen sowie von floralen Noten untermalt. Am Gaumen zeigt er sich komplex, mild und rund sowie mit der charakteristischen, leichten Süße eines Gins aus dem viktorianischen England. Diese besondere, milde Süße ist wunderbar eingebunden und harmonisiert ausgezeichnet mit den würzigen und zitrischen Aromen.
Das Besondere an diesem Gin Sloe Gin ist die englische Bezeichnung für einen Schlehenlikör auf Gin-Basis. Schlehenlikör wird traditionell zum Einbruch des Winters hergestellt. Aus den eher bitteren, blauen Beeren entsteht eine süße Spirituose, die mit den Gewürzen des Winters das Herz erwärmt. Dafür werden die mit der Zwetschge verwandten Früchte des Schwarzdorns nach dem ersten Frost geerntet, mit Zucker und einem Branntwein angesetzt, mit Gewürzen versehen und für mehrere Wochen „ziehen gelassen“. Hayman’s lässt die frisch geernteten Schlehen sogar für drei bis vier Monate in ihrem ausgezeichneten London Dry Gin mazerieren, bis die Aromen auf den Gin übergegangen sind. Hayman’s of London wurde 1863 gegründet und gilt als Erfinder des berühmten London Dry Gin, der Ende des 19. Jahrhunderts allmählich die süßeren Varianten ablöste und heute die meist produzierte und verkaufte Gin-Variante ist. Mit der abermals steigenden Beliebtheit von Gin und der damit einhergehenden Experimentierfreudigkeit für neue Kreationen, ist es nicht verwunderlich, dass auch alte, in Vergessenheit geratene Rezepte wiederentdeckt und neu aufgelegt werden. Der Sloe Gin ist eine solche Variante und wird heute von Hayman’s of London nach einem alten Familienrezept aufs Neue produziert. Sloe Gin kann hervorragend pur genossen werden, man kann mit ihm aber auch Schaumwein eine winterliche Note verleihen oder ihn zum Mischen von Cocktails verwenden, zum Beispiel für einen Sloe Gin Fizz. Für Gin wird ein einfaches, reines Getreidedestillat gemeinsam mit verschiedenen Kräutern, Früchten und Gewürzen zweifach destilliert. Zu den klassischen Botanicals gehören Wacholder, Zitrone, Angelikawurzel und Koriander. Wie der Gin schmeckt Der in einem Rot schimmernde Sloe Gin von Hayman’s verströmt kräftige Noten von Pflaumen und Mandeln. Am Gaumen kräftig und mit einer opulenten Aromatik ausgestattet. Pflaume, dunkle Beeren und die nussigen Anklänge der Schlehen stehen hier in erstklassigem Einklang mit dem Wacholder und der Würzigkeit des exquisiten Gins. Der Abgang zeigt sich warm und leicht süß.
Das Besondere an diesem Wein Außerhalb von Württemberg werden Rotweine aus der Rebsorte Lemberger bisweilen noch kritisch beäugt. Doch die Zeiten von einfachen Zechweinen sind längst vorbei, das beweist das VDP-Weingut Ellwanger eindrucksvoll. Hier weiß man, welch großes Potenzial in dieser Rebsorte steckt. Winzer wie Jürgen Ellwanger heben mit sorgfältiger Arbeit im Weinberg und gekonntem Ausbau den Lemberger auf ein ganz neues Niveau. Im Anbaugebiet Württemberg besitzt Lemberger eine lange Tradition und zählt zu den regionalen Klassikern. Nach Riesling und Trollinger ist es die Rebsorte mit der drittgrößten Rebfläche. Lemberger ist eine kräftige, fruchtige und zugleich würzige Rebsorte mit einem stabilen Gerbstoffgerüst. Als hervorragender Essensbegleiter ist Lemberger ein württembergisches Kulturgut, das von Winzern wie Jürgen Ellwanger in seiner besten Form bewahrt wird. Sein Lemberger stammt aus Weinbergen rund um die Gemeinde Hebsack. Seit dem 8. Jahrhundert wird hier nachweislich Weinbau betrieben. Vermutlich brachten schon die Römer den Wein in die Region. Auf den Keuper- und Muschelkalkböden gedeihen Reben, die von der Wasserspeicherfähigkeit des Lehmbodens profitieren. So übersteht der Lemberger auch längere Trockenperioden, die in den vergangenen Jahren immer häufiger auftreten. Der Muschelkalkanteil im Boden bringt eine ausgeprägte Mineralität in den Wein, die dem Hebsack Lemberger eine feine, fast kreidige Struktur verleiht. Der Ausbau im großen Holzfass sorgt für eine milde Würze, die die fruchtigen und blumigen Noten harmonisch ergänzt. So entsteht ein Lemberger, der durch seine Komplexität, Struktur und Eleganz besticht und zu Recht einen Platz in den besten Restaurants und Weinkellern innehat. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Glas präsentiert sich der Lemberger in einem mittleren Rubinrot. Die Nase entfaltet ein Bouquet von Schwarzkirschen, Heidelbeere und Brombeere, ergänzt durch eine feine Würze von schwarzem Pfeffer, Piment und Nelke. Im Hintergrund auch Marzipan sowie florale Noten wie Veilchen und Jasmin. Am Gaumen zeigt sich der Lemberger kraftvoll und elegant zugleich, mit einer präsenten Tanninstruktur, die von einer lebendigen Säure harmonisch aufgefangen wird.
Hebsacker Lichtenberg Lemberger Erste Lage trocken - 2022 - Weingut Ellwanger - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Seine Weine als Geheimtipp zu bezeichnen, wäre aufgrund der großen Fangemeinde von Jürgen Ellwanger sicherlich falsch, doch werden Rebsorten wie Trollinger und Lemberger immer noch von vielen Weinfreunden kritisch betrachtet. Dieser Lemberger aus VDP Erster Lage zeigt, wie das Weingut Ellwanger diese traditionelle Rebsorte auf hochwertigste Art und Weise inszeniert. Die Lage Hebsacker Lichtenberg gilt als eine der Spitzenlagen Württembergs. Sie liegt auf einer Höhe zwischen 330 und 380 Metern und ist nach Süden bis Südwesten ausgerichtet, was eine hervorragende Sonneneinstrahlung und damit beste Reifebedingungen für die Trauben bietet. Der Hang besitzt eine Neigung von bis zu 40 %, was die Entwässerung der Böden fördert. Sie bestehen aus mineralhaltigem Keuper, der mit Kalk und Ton durchsetzt ist. Diese Kombination sorgt dafür, dass die Reben auch in Trockenperioden ausreichend mit Wasser versorgt werden und zudem feine mineralische Noten in den Wein gelangen. Der Ausbau erfolgt in gebrauchten Barrique-Fässern, die dem Lemberger aromatische Tiefe und reifefördernde Tannine verleihen, ohne die Fruchtigkeit der Traube zu überdecken. Und obwohl dieser Lemberger bereits jung ein Genuss darstellt, besitzt er auch ein exzellentes Alterungspotential. Bei optimaler Lagerung kann er sich über viele Jahre entwickeln und an Komplexität gewinnen. Ein Wein, der die Rebsorte Lemberger auf ein Niveau hebt, wie man es vor einigen Jahrzehnten noch nicht vermuten konnte. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Glas mit einem dunklen Violett-Ton. Der Duft des Weins erinnert an saftige Schwarzkirsche und Brombeeren, dazu kommen Nuancen von schokoladenüberzogenem Marzipan, die vom Holzausbau herrühren. Noten von getrockneten Kräutern und schwarzem Pfeffer verleihen dem Wein eine würzige Tiefe. Am Gaumen kommt die Klarheit spendende Mineralität deutlich zur Geltung. Die feinen Tannine sind gut eingebunden und sorgen für eine feste Struktur, die im Abgang von einer angenehmen Würze und einem Hauch von Veilchenblüten begleitet wird.
Herrenwingert Pinot Noir Erste Lage trocken - 2019 - Friedrich Becker - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Lage Herrenwingert ist eine nach Süden abfallende Hanglage im Heimatort des Weinguts Friedrich Becker, Schweigen in der Südpfalz. Direkt an der Grenze zum Elsass gelegen ist der schwere Boden hier von Lehm und Ton geprägt. Dies resultiert in einem Spätburgunder von vergleichsweise körperreicher Statur, der durch Kalkfelsen in den unteren Bodenschichten aber auch durch eine gute Mineralität und Frische gekennzeichnet ist. Idealer können die Voraussetzungen für einen Spätburgunder kaum sein. Aromatische Komplexität, ein hohes Maß an Eleganz und das perfekte Rüstzeug für ein langes Leben sind die Ausprägungen, die sich in dem vom VDP als Erste Lage klassifizierten Spätburgunder Herrenwingert entdecken lassen. Die streng selektionierten Trauben werden drei Wochen lang in offenen Holzbottichen vergoren und anschließend besonders schonend gepresst. Der weitere Ausbau ist auf kompromisslose Hochwertigkeit ausgerichtet: 18 Monate reift der Wein in kleinen Barrique-Fässern aus deutschem und französischem Eichenholz. Abgefüllt wird der Wein ganz ohne Filtration oder sonstige Nachbehandlung. So entsteht ein Wein, der sich vor den großen Vorbildern aus dem Burgund nicht verstecken muss. Von einer weiteren Reifezeit in der Flasche profitiert der Wein nachhaltig. Erst nach mindestens fünf Jahren offenbart der Wein sein ganzes Potential. Doch befindet er sich wohl erst nach 10 bis 15 Jahren auf seinem qualitativen Höhepunkt. Ein Pinot Noir zum Schwelgen also und ein weiterer Beweis dafür, dass Friedrich Becker mit dieser Rebsorte auf internationalem Spitzenniveau mitspielt. Hinweis: Die Aussagen „Aus einer Kleinparzelle im Schweigener Sonnenberg“ und „gereift in besten Eichenfässern“ sind gesetzlich nicht zulässig und wurden daher auf dem Rückenetikett vom Weingut geschwärzt. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Mit einem leicht transparenten Kirschrot leuchtet der Wein im Glas. Der Duft mutet unwahrscheinlich komplex an – Erdbeeren, reife Kirschen, Himbeeren, frischer Tabak, Sandelholz und Kräuternoten offenbaren sich an der Nase. Im Mund mit sehr viel Grip und Struktur ausgestattet. Doch wirkt diese Kraft sehr harmonisch, leichtfüßig und elegant. Im Abgang mit hervorragender Säure und einem Aromenspiel, das lange und einem Kaleidoskop gleichend nachwirkt.
Herzog Rieslaner Erste Lage Trockenbeerenauslese (Bio) - 2023 - Müller-Catoir - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Eine Trockenbeerenauslese (TBA) ist für viele Süßwein-Liebhaber die Vollendung in Hinblick auf Weine mit Restzucker. Den Anfang bildet dabei der aufwendige Herstellungsprozess: Die rosinierten Trauben enthalten kaum noch Wasser, dafür aber eine enorme Konzentration an Zucker, Extrakt und Aromastoffen. So waren es bei diesem Rieslaner von Müller-Catoir aus der VDP Ersten Lage Herzog lediglich fünf Hektoliter, die pro Hektar als Ertrag erzielt werden konnten. Der Grund für diese homöopathische Menge ist nicht nur die lange Hängzeit der Bio-Trauben, vielmehr sorgte die Edelfäule Botrytis bei dieser Trockenbeerenauslese dafür, dass die Beerenhaut perforiert wurde und noch mehr Wasser aus den Beeren verdunstete. Bei der Ernte stellt erst die streng selektive Handlese der Trauben sicher, dass nur gesundes Lesegut im Keller weiterverarbeitet werden kann. Die Weinbereitung erfolgt ausschließlich im Edelstahltank, um die gesamte Expression und Frische der Früchte zu bewahren. Was dann in die Flasche, danach ins Glas und letztlich in den Mund gelangt, ist nicht weniger als atemberaubend gut. Der enorm hohe Zuckergehalt der Rieslaner TBA wird von einer geradezu markerschütternd hohen Säure gekontert und im Zusammenspiel entsteht ein Süßwein-Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Die äußerst prägnante Süße wirkt durch das hohe Maß an Frische federleicht und gleichsam kraftvoll. Ein komplexes Aromaspiel, das primär von Trockenfrüchten und würziger Mineralität geprägt ist, lässt diesen Wein vollends zu einer vinophilen Tour de Force werden. Das Alterungspotenzial dieser Rieslaner Trockenbeerenauslese ist dank des geradezu aberwitzigen Zucker- und Säuregehalts als generationsübergreifend zu bezeichnen – 50 Jahre wären sicher zu tief gestapelt. Ein wahres Süßwein-Monument in limitierter Auflage! Die Rebsorte Rieslaner ist eine nur noch selten angebaute Kreuzung aus Silvaner und Riesling, die 1921 von Dr. August Ziegler in Würzburg gezüchtet wurde. Die Rebsorte ist spät reifend und zeichnet sich durch einen hohen Säuregehalt aus – beides Kriterien, durch die die Rebsorte für edelsüße Weine hervorragend geeignet ist. Die Pfälzer Lage Haardter Herzog wurde vom Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) als Erste Lage klassifiziert und zeichnet sich durch ihre von Sandstein geprägten Bösen aus, die dem Rieslaner von hier eine markante Mineralität verleiht. Die Südost-Ausrichtung und eine Neigung von 15 Prozent sorgen zudem für eine optimale Sonneneinstrahlung und infolgedessen eine volle Reife der Trauben. Hier bewirtschaftet das renommierte VDP-Weingut Müller-Catoir eine kleine Parzelle mit Rieslaner – eine Rebsorte, die explizit für die Produktion von hochwertigem Süßwein kultiviert wird. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas präsentiert sich die Trockenbeerenauslese in einem strahlenden, goldgelben Farbton, mit sichtbar hoher Viskosität. In der Nase entfaltet sich ein üppiges Aromenspiel von getrockneten Steinfrüchten wie Aprikose und Pfirsich, begleitet von einer ausgeprägten Honignote und kräutrigen Anklängen. Zarte Nuancen von Blütenhonig, Quittengelee und einer eleganten Kräuterwürze verleihen dem Duft Tiefe und Vielschichtigkeit. Die dezente Botrytis-Note sorgt für zusätzliche Vielschichtigkeit. Am Gaumen zeigt sich der Wein mit einer enormen Konzentration und Fülle. Eine kraftvolle Fruchtsüße trifft auf eine opulente Säure, die dem Wein trotz seiner Dekadenz eine beeindruckende Frische verleiht. Die Aromen von getrockneten Früchten und Honig setzen sich hier fort und werden von einer feinen mineralisch-rauchigen Note unterstützt. Der Abgang ist fast endlos und beeindruckt durch seine anhaltende Intensität und spannungsreiche Säure. Was Kritiker zu dem Wein sagen 100 Punkte von James Suckling „Gigantische Nase von getrockneten Mangos mit Steinpilz-Komplexität. Unglaubliche Konzentration am mundfüllenden Gaumen, aber die übernatürlich lebendige Säure macht diesen Wein atemberaubend. Ein absolut brillant
Heydenreich Pinot Noir Großes Gewächs trocken - 2018 - Friedrich Becker - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Eine Monopollage beschreibt einen Weinberg, der sich im alleinigen Besitz eines Weinguts befindet. In Regionen wie dem Burgund eine rare Seltenheit und auch die vom Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) als Große Lage klassifizierten Weinberge gehören praktisch nie nur einem Winzer, sondern sind in mehrere Parzellen aufgeteilt. Nicht so das Strahlenburg Heydenreich. Diese nur einen Hektar umfassenden Große Lage wird exklusiv vom Weingut Friedrich Becker bewirtschaftet. Zudem ist sie ausschließlich der Rebsorte Spätburgunder (Pinot Noir) gewidmet. Nicht ohne Grund, denn der Boden im Heydenreich ist sehr kalkreich und bietet somit ideale Voraussetzungen für besonders rein wirkende, mineralische Weine dieser Rebsorte. Durch die südliche Ausrichtung der Lage ist außerdem eine vollständige Ausreifung der Beeren unproblematisch. Da das Heydenreich noch etwas höher als die ebenfalls legendäre Lage Sankt Paul liegt, fallen die Weine noch einen Tick frischer und eleganter aus. So lässt sich ganz ohne Umschweife feststellen: Das Ergebnis ist ein Spätburgunder auf internationalem Spitzenniveau und er erinnert stilistisch eher an einen Grand Cru aus dem Burgund, als an einen Rotwein aus der Pfalz. Bereits der Geruch des Weines gibt sich unwahrscheinlich vielschichtig sowie gleichzeitig grazil und vornehm. Ein Duft zum Augenschließen! Im Mund zeigt er eine federleichte Statur, die trotzdem muskulös und vital wirkt. Hier zeigt er noch seine Jugendlichkeit, alles wirkt etwas verschlossen. Man muss aber kein Hellseher sein, um einschätzen zu können, dass der Heydenreich GG in fünf, eher zehn Jahren zu absoluten Hochformen auflaufen wird. Zu behaupten, dass der Wein zu den besten des Landes gehört, ist ob seiner Qualitäten schon fast eine Untertreibung. Großmeister Friedrich Becker beweist einmal mehr, dass ihm bei dieser Rebsorte praktisch kein anderer deutscher Winzer das Wasser reichen kann. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Heydenreich schimmert mit einem hellen Kirschrot im Glas. Sein komplexer Duft wirkt sehr rebsortentypisch und präsentiert Aromen von reifen Himbeeren, Kirschen und eingekochten Erdbeeren. Zudem eine Würzigkeit, die an frisch gemahlenen Kaffee und etwas Vanille erinnert. Im Mund mit einem deutlichen Tannineindruck, der die Jugendlichkeit des Weines unterstreicht. Extrem dicht und straff sowie mit einer klaren, mineralischen Saftigkeit ausgestattet. Im Abgang mit einer feinen Säure lange nachwirkend. Hier gibt sich die Frucht noch sehr verschlossen. Frühestens in fünf Jahren in einem optimalen Trinkfenster angelangt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 94 Punkte vom Wine Advocate „Fritz Beckers Heydenreich Spätburgunder GG 2016 ist wunderschön klar, hell und frisch an der Nase, mit roten Beeren und einigen Feuerstein- oder Raucharomen. Seidig, vital und sehr lang am Gaumen. Es ist ein spannungsreicher, hocharomatischer und erfrischender Pinot von großer Klasse und Stilistik. Die Tannine sind reif und knackig und perfekt mit der mineralisch aufgerauten Textur verwoben. Der Heydenreich bleibt einer der besten Rotweine Deutschlands. Bis 2032 zu trinken“.
Das Besondere an diesem Wein Die Lage Hölle ist eine singuläre Lage im Rheingau. Das einzigartige Tonmergel-Terroir besteht aus Tonpartikeln und Kalk. Die Lage fällt mit 15 % Neigung auf das Mainufer zu, welcher südlich der Hochheimer Altstadt entlang fließt. Gut 9,4 ha bewirtschaftet Künstler von dieser Top-Lage, mehrheitlich mit Riesling. Die 50-jährigen Reben dieses Grossen Gewächses geben dem Wein eine große Komplexität. Aus Sicht vieler Experten erzeugt dieses Rheingauer Spitzen-Weingut damit „überragende“ Weine (Hugh Johnson). Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas zeigt sich der Wein mit hellem Strohgelb. Es steigt ein Duft von reifem, gelbem Steinobst (Aprikose, Mirabelle) gepaart mit floralen Noten und Aromen von Zitrusfrüchten. Am Gaumen klar und mit saftiger Struktur, gut verwobener Weinsäure, einer kräftigen Konzentration von Zitrus-Aromen und einer herben Mineralik, die besonders im Finale lange nachklingt. Das Große Gewächs von der Hochheimer Hölle schmeckt jetzt schon, kann aber auch noch für einige Jahre in den Keller wandern.
Das Besondere an diesem Wein Der Name des Weinbergs ist Legende. Als Monopolbesitz der Winzerfamilie Flick gehört der Königin Victoriaberg zu den besten Riesling-Weinbergen des Rheingaus. Das war auch schon 1845 so, als Queen Victoria und Prinzgemahl Albert ihre Liebe zum Riesling entdeckten und der findige Besitzer des Weinbergs, Georg Michael Papstmann, die Erlaubnis erhielt, den „schönsten und besten Weinberg“ nach der Queen benennen zu dürfen. Seitdem gilt der Königin Victoriaberg als Heimstatt des legendären „Hock“ wie die liebevolle, englische Kurzform für den Riesling aus Hochheim lautet. So taucht man mit dem Riesling Kabinett Hochheimer Königin Victoriaberg genüßlich in die Weinhistorie ein, vor allem aber, bekommt man einen außergewöhnlichen Riesling mit präsenter Frucht und einem bezaubernden Süße-Säure-Spiel ins Glas. Während manche Rieslinge im Weingut Flick auch im Eichenfass ausgebaut werden, ist der Kabinett allein im Edelstahltank ausgebaut worden, um ihm alle Frische und Strahlkraft eines Rieslings aus Spitzenlage mitzugeben. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Schon an der Nase führt uns der Kabinett vor, wofür die Rieslingen aus der Hochheimer Spitzenlage bekannt sind: Ein ganzer Strauß an Zitrusaromen, der mit feinen, kräuterwürzigen Noten unterlegt ist. Am Gaumen zeigt sich die Frucht geradezu saftig und gewinnt tropische Nuancen dazu. Dieser Wein gewinnt durch sein Spiel von Süße und Säure ausgesprochen Spritzigkeit, Frisch und Nerv.
Hochheimer Königin Victoriaberg Riesling Erste Lage trocken - 2025 - Flick - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Die englische Königin Victoria ist die Namenspatronin dieser herausragenden Lage für Rieslingweine im Rheingau. Ein wenig Marketing war aber wohl schon 1845 im Spiel, als der damalige Besitzer des Berges, Georg Michael Papstmann, nach einer Weinverkostung mit der Queen und Prinz Albert darum bat, den „schönsten und besten Weinberg“ nach ihrer Majestät benennen zu dürfen. Letztlich aber hat dieser von Riesling inspirierte Moment den Königin Victoriaberg und seinen „Hock“ legendär gemacht. So lautet nämlich die liebevolle, englische Kurzform für den Riesling aus Hochheim. Bis heute wird der Wein am englischen Königshof gern zu festlichen Anlässen aufgetischt und auch die britische Botschaft in Deutschland serviert den Wein mit dem Wappen der Königin auf der Flasche mit traditionellem Stolz – zuletzt beim Besuch von Kronprinz William und seiner Frau Kate.Wem solche Romantik fern liegt, kann sich auf das klare Qualitätsversprechens des Weingut Flicks verlassen, das mit dem Königin Victoriaberg nicht nur eine der Monopol-Lage sondern in der strikte Klassifizierung eine Erste Lage aufzubieten hat. Hier kommt Riesling-Hochadel mit Weltruf ins Glas. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch An der Nase brilliert dieser Riesling mit mit einem wahren Aromenfächer von Zitrusnoten sowie Eindrücken von Aprikose und Birne. Die Säure fällt beim Riesling Hochheimer Königin Victoriaberg trocken etwas dezenter aus, der besondere Ausbau – 50 Prozent im großen Holzfass, 50 Prozent im Edelstahltank – verleiht dem Wein einen unvergleichliche Balance sowie überraschend feine Länge.
Hungriger Wolf Grauburgunder Stückfass trocken - 2024 - Meinhard - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Etwas über 1.100 Liter fasst ein sogenanntes Stückfass. Es sind damit vergleichsweise große Holzfässer, die zudem in den meisten Fällen recht alt sind. Dadurch hat das Holz keinen aromatischen Einfluss auf den Wein, sondern verhilft ihm zu mehr Struktur und Langlebigkeit. Steffen Meinhard hat für uns nun erstmals einen Grauburgunder im Stückfass ausgebaut und wir freuen uns diesen Wein anbieten zu können – nicht zuletzt, da sein „normaler“ Grauburgunder bereits ein großer Kundenliebling bei Weinfreunde ist. Die Grauburgunder-Trauben für diesen Wein wachsen auf dem höchstgelegenen Weinberg des Weinguts an der Nahe: Einer Lage mit dem klangvollen Namen Kreuznacher Hungriger Wolf. Hier ist viel Handarbeit notwendig, um Trieb und Trauben auszudünnen. Die Lese erfolgt ebenfalls per Hand und die alkoholische Gärung findet dann schließlich im großen Holzfass statt. In diesem Stückfass verbleibt der Grauburgunder noch lange Zeit auf seinem Hefelager, das regelmäßig aufgerührt wird. Auch diese Maßnahme verschafft dem Wein eine ganz eigene Charakteristik, die von Vielschichtigkeit und längerer Lagerungsfähigkeit gekennzeichnet ist. Wer Grauburgunder mag, sollte diesen Wein unbedingt probieren. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas schimmert der Wein in einem blassen Gelb. Der Geruch erinnert an reife Pfirsiche, Zitronenschalen und Melonen. Zudem lässt sich eine feine Hefenote ausmachen. Im Mund mit schöner Mundfülle und einem harmonischen Schmelz. Der Abgang ist nachhaltig und von wohltuender Frische bestimmt.
Höllenpfad im Mühlenberg Riesling Großes Gewächs trocken - 2023 - Dönnhoff - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Mittelteil der VDP Ersten Lage Höllenpfad ist das Filetstück des Weinbergs und daher mit dem Zusatz „Im Mühlenberg“ als VDP Große Lage klassifiziert. Von hier stammt dieser trockene Riesling, der folgerichtig ein Großes Gewächs ist, also frankophil bezeichnet, ein Grand Cru von der Nahe. Erst mit dem Jahrgang 2017 präsentierte das Weingut Dönnhoff einen Riesling aus dieser Lage. Besser spät als nie muss man konstatieren, denn der Weißwein liefert eine überragende Vielschichtigkeit mit der für die Lage typischen Würze und einer Eleganz, die Riesling-Liebhaber in Verzückung geraten lässt. Grund dafür sind unter anderem die kleinen Beeren mit dicker Schale, die besonders spät mit voller Reife gelesen werden können. Helmut Dönnhoff und sein Sohn Cornelius wissen um den besonderen Charakter des Rieslings aus dieser Lage und schätzen ihn sehr – nicht zuletzt, da der Wein stilistisch sehr eigenständig ist. Grund dafür ist die besondere Bodenbeschaffenheit in dieser Gewanne: Roter Sandstein – auch Rotliegend genannt – ist dafür verantwortlich, dass der Riesling eine sensorisch ganz eigenständige Würzigkeit besitzt, die auf den oxidierten Eisenanteil im Boden zurück zu vollziehen ist. Dabei ist dieses Große Gewächs sehr elegant und besitzt eine große aromatische Tiefe. Die akribische Arbeit im Weinberg und im Keller hat natürlich einen großen Anteil an der hohen Qualität des Weines: Bei Dönnhoff werden die Trauben der bis zu 50 Jahre alten Reben streng selektiv per Hand geerntet – und das, Parzelle für Parzelle. Der Ertrag liegt bei nur 40 Hektoliter pro Hektar und der sich anschließende Gärprozess erfolgt im Edelstahl sowie in großen Holzfässern aus deutscher Eiche. Die Bezeichnung Höllenpfad geht vermutlich auf den roten Sandstein zurück, der den Weinberg farblich prägt und von der umliegenden Landschaft deutlich abhebt. Auch ist möglich, dass die „Hölle“ eine Anspielung auf den steilen Hang ist, der schon immer besonders arbeitsintensiv zu bewirtschaften war. Ganz gleich, welches der korrekte Ursprung des Namens sein mag, Dönnhoffs Riesling aus dieser Lage macht deutlich, dass die Bezeichnung bei Weinfreunden nur himmlische Assoziationen auslösen kann. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Farbe des Weines ist ein sattes Zitronengelb mit hellen Reflexen. Der intensive Duft erinnert an frische Kräuter, nasse Steine, Tabakrauch sowie grünen Pfeffer. Die fruchtige Komponente ist von gelbem Steinobst und Zitrus geprägt. Im Mund ist der Wein straff, saftig und mit einer bestens integrierten und energiereichen Säure ausgestattet. Eine mineralische Salzigkeit wird im langen Abgang durch eine Wiederholung der kräuterig-würzigen Noten ergänzt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 97 Punkte von James Suckling „Was für ein dramatischer Wein, gleichzeitig reif und karg, super steinig und super kräuterig, mit einem Hauch von Pfefferminze. Kompakter Kern, trotz des schlanken und sehr konzentrierten Körpers. Die Frische im lebhaften Abgang ist elektrisierend, obwohl die Säure alles andere als dominant ist. Aus biologisch angebauten Trauben mit Fair’n Green-Zertifizierung. Trinken oder warten“.
I Frati Lugana - 1,5 L-Magnum - 2025 - Cà dei Frati - Italienischer Weißwein
Das Besondere am Cà dei Frati Lugana Einfach sympathisch. Der ganzer Stolz und das Image von Cà dei Frati ist dieser Weißwein, der das Weingut berühmt gemacht hat! Es hat Aussagekraft, dass nicht der teuerste und exklusivste Wein das Aushängeschild ist, sondern der bodenständigste. Der Weißwein I Frati ist ein erschwinglicher Lugana, der mittlerweile Kultstatus erreicht hat und für die Region am Gardasee mit seiner Qualität Maßstäbe setzt. Aus 100 % Turbiana, dem hier beheimateten Trebbiano-Klon, der mitten im Herzen der Lombardei wächst und sich seiner Umgebung besonders gut angepasst hat, wird der Wein gemacht. Er liebt die steinigen, ton- und kalkhaltigen Böden auf denen er wächst und auch das besondere Mikroklima der Weingärten von Cà dei Frati. Die Reben stehen in unmittelbarer Nähe des Gardasees, der für das etwas gemäßigtere Klima verantwortlich ist. Die stets kühlenden Winde sorgen für eine angenehme Frische und so können die Trauben langsamer reifen und werden aromatischer. Ein weiteres Geheimnis seiner Kraft und Tiefe liegt in der Maischestandzeit. Danach wird der Wein im Edelstahltank temperaturkontrolliert vergoren und im Anschluss reift er für mindestens sechs Monate auf der Feinhefe weiter. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein sanftes Strohgelb mit grünlichen Reflexen erstrahlt im Glas. Der Duft zeigt einen großen Aromareigen mit herrlich fruchtigen Noten von Aprikosen, Birnen, gelben Äpfeln und kandierten Zitrusfrüchten, gepaart mit floralen Anklängen von Wiesenblumen und Mandelblüten sowie feinen Kräuternuancen im Hintergrund. Diese intensiven Eindrücke spiegeln sich auch am Gaumen wider. Der I Frati wirkt sehr kraftvoll, unglaublich harmonisch und weich. Seine bemerkenswerte Komplexität und Dichte macht ihn zu einem dem Aushängeschild seiner Region!
I Frati Lugana - 2025 - Cà dei Frati - Italienischer Weißwein
Das Besondere am Cà dei Frati Lugana Einfach sympathisch. Der ganzer Stolz und das Image von Cà dei Frati ist dieser Weißwein, der das Weingut berühmt gemacht hat! Es hat Aussagekraft, dass nicht der teuerste und exklusivste Wein das Aushängeschild ist, sondern der bodenständigste. Der Weißwein I Frati ist ein erschwinglicher Lugana, der mittlerweile Kultstatus erreicht hat und für die Region am Gardasee mit seiner Qualität Maßstäbe setzt. Aus 100 % Turbiana, dem hier beheimateten Trebbiano-Klon, der mitten im Herzen der Lombardei wächst und sich seiner Umgebung besonders gut angepasst hat, wird der Wein gemacht. Er liebt die steinigen, ton- und kalkhaltigen Böden auf denen er wächst und auch das besondere Mikroklima der Weingärten von Cà dei Frati. Die Reben stehen in unmittelbarer Nähe des Gardasees, der für das etwas gemäßigtere Klima verantwortlich ist. Die stets kühlenden Winde sorgen für eine angenehme Frische und so können die Trauben langsamer reifen und werden aromatischer. Ein weiteres Geheimnis seiner Kraft und Tiefe liegt in der Maischestandzeit. Danach wird der Wein im Edelstahltank temperaturkontrolliert vergoren und im Anschluss reift er für mindestens sechs Monate auf der Feinhefe weiter. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein sanftes Strohgelb mit grünlichen Reflexen erstrahlt im Glas. Der Duft zeigt einen großen Aromareigen mit herrlich fruchtigen Noten von Aprikosen, Birnen, gelben Äpfeln und kandierten Zitrusfrüchten, gepaart mit floralen Anklängen von Wiesenblumen und Mandelblüten sowie feinen Kräuternuancen im Hintergrund. Diese intensiven Eindrücke spiegeln sich auch am Gaumen wider. Der I Frati wirkt sehr kraftvoll, unglaublich harmonisch und weich. Seine bemerkenswerte Komplexität und Dichte macht ihn zu einem dem Aushängeschild seiner Region!
I Frati Lugana - 3,0 L-Doppelmagnum - 2025 - Cà dei Frati - Italienischer Weißwein
Das Besondere am Cà dei Frati Lugana Einfach sympathisch. Der ganzer Stolz und das Image von Cà dei Frati ist dieser Weißwein, der das Weingut berühmt gemacht hat! Es hat Aussagekraft, dass nicht der teuerste und exklusivste Wein das Aushängeschild ist, sondern der bodenständigste. Der Weißwein I Frati ist ein erschwinglicher Lugana, der mittlerweile Kultstatus erreicht hat und für die Region am Gardasee mit seiner Qualität Maßstäbe setzt. Aus 100 % Turbiana, dem hier beheimateten Trebbiano-Klon, der mitten im Herzen der Lombardei wächst und sich seiner Umgebung besonders gut angepasst hat, wird der Wein gemacht. Er liebt die steinigen, ton- und kalkhaltigen Böden auf denen er wächst und auch das besondere Mikroklima der Weingärten von Cà dei Frati. Die Reben stehen in unmittelbarer Nähe des Gardasees, der für das etwas gemäßigtere Klima verantwortlich ist. Die stets kühlenden Winde sorgen für eine angenehme Frische und so können die Trauben langsamer reifen und werden aromatischer. Ein weiteres Geheimnis seiner Kraft und Tiefe liegt in der Maischestandzeit. Danach wird der Wein im Edelstahltank temperaturkontrolliert vergoren und im Anschluss reift er für mindestens sechs Monate auf der Feinhefe weiter. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein sanftes Strohgelb mit grünlichen Reflexen erstrahlt im Glas. Der Duft zeigt einen großen Aromareigen mit herrlich fruchtigen Noten von Aprikosen, Birnen, gelben Äpfeln und kandierten Zitrusfrüchten, gepaart mit floralen Anklängen von Wiesenblumen und Mandelblüten sowie feinen Kräuternuancen im Hintergrund. Diese intensiven Eindrücke spiegeln sich auch am Gaumen wider. Der I Frati wirkt sehr kraftvoll, unglaublich harmonisch und weich. Seine bemerkenswerte Komplexität und Dichte macht ihn zu einem dem Aushängeschild seiner Region!
I Saltari Amarone della Valpolicella Riserva - 2015 - Sartori - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Dieser Amarone Riserva vom Traditionshaus Sartori ist ein großartiges Bekenntnis zu den Rebsorten seiner Heimat und dem traditionellen Herstellungsverfahren der Region Valpolicella. Die Trauben stammen von einem rund sechs Hektar großen Weinberg auf dem Gebirgskamm des Val d'Illasi. Die Reben stehen hier auf rund 230 Metern Höhe, was für kühlere Nachttemperaturen sorgt, die Frische und Frucht in den Beeren bewahren. Dagegen stellt die Ausrichtung des Weinbergs ein Höchstmaß an Sonne während des Tages sicher. Der Boden setzt sich aus Kreide und Lehm sowie Anteilen von Gestein vulkanischen Ursprungs zusammen. Gute Voraussetzung für die Betonung der Fruchtaromen. Die Trauben werden bereits bei der Lese selektiert und in besonders kleinen Körben transportiert, damit sie sich nicht durch ihr eigenes Gewicht zerquetschen. Für das traditionelle Trocknen der Trauben für den Amarone – dem Appassimento-Verfahren – ist es wichtig, dass sie unbeschädigt bleiben. Anschließend verbringen sie rund drei Monate in speziellen Trockenräumen, was zu einem Gewichtsverlust von rund einem Drittel der Beeren führt. Dafür strotzen sie nur so vor Extrakt und verleihen dem Weine diese unnachahmliche Intensität, Fülle aber auch Eleganz, die einen Spitzen-Amarone auszeichnet. Die Cuvée für den I Saltari Amarone della Valpolicella Riserva setzt sich aus 60 Prozent Corvina, 20 Prozent Rondinella sowie je zehn Prozent Corvinone und Croatina zusammen. Allesamt autochthone Rebsorten der Region, die traditionell im Amarone zu finden sind. Nach der Gärung in Edelstahltanks und dem Biologischen Säureabbau (BSA) wandert der Wein in Holzfässer unterschiedlicher Größen. Über rund 48 Monate erstreckt sich die Reife. Nach der Abfüllung reift der Wein ein weiteres Jahr in der Flasche, bevor er in den Verkauf geht. Diese aufwendige und langwierige Prozedur verbirgt sich hinter dem schlichten Wort Riserva. Der Name „Saltari“ bedeutet auf Italienisch Wächter und nimmt auf einen Berufsstand Bezug, der in früheren Zeiten zum Schutz der Weinberge eingesetzt wurde. Die I Saltari sorgten dafür, dass die Reben und auch die Trauben keinem Diebstahl zum Opfer fielen. So huldigt dieser Amarone Riserva der Amarone-Tradition der Valpolicella Region. Eine Aufgabe, die das Weinhaus Sartori aus Verona ohnehin sehr ernst nimmt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas glänzt der Wein mit einem dichten Rubinrot, das granatrote Reflexe zeigt. Intensiv duftet der Wein nach reifen, roten Früchten, wobei sich Maraschino-Kirschen hervortun sowie getrocknete Feigen. Dazu die typischen kräuterig-würzigen Töne und präsente, aber samtig auftretende Tannine. Alles mit viel Präsenz und dank der feinen Säure mit schöner Eleganz. Die Vielschichtigkeit bis ins lange Finale hinein ist ein Genuss. Grandioser Essensbegleiter zu Wildgerichten sowie gegrilltem Fleisch oder herzhaften Eintöpfen. Was Kritiker zu dem Wein sagen 93 Punkte von James Suckling „In der Nase eher holzbetont, aber es gibt auch einige getrocknete rote Beeren zu entdecken. Voller Körper, mit einem intensiven, würzigen Fruchtgeschmack und gut eingebundenen Tanninen. Ein frischer und eichenbetonter Amarone, den manche jetzt trinken möchten. Ich würde es vorziehen, diesen Wein aufzubewahren und abzuwarten. Trinken oder warten“.
Ihringer Grauburgunder trocken - 2023 - Heger - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Ihringen am Kaiserstuhl ist der wärmste Ort Deutschlands und bietet auch landschaftlich besondere Reize. Das macht die Gegend zu einem ganz besonderen Touristen-Hotspot. Vor allem auch für Weinfans, denn die klimatischen Begebenheiten sind mehr als optimal, um vollreife Beeren und somit auch hochkonzentrierte Weine erzielen zu können. Vor allem die Burgunderrebsorten fühlen sich hier wohl. Nicht zuletzt, da für Grauburgunder und Co. ein gewisses Maß an Mineralität zu den Qualitätsbringern zählt. Durch die von Vulkanverwitterungsgestein geprägten – auch Tephrit genannten – Böden auf den Weinbergen im Kaiserstuhl eine völlige Selbstverständlichkeit bei den Weinen von hier. Der Grauburgunder trocken vom renommierten Weingut Dr. Heger darf den Namen „Ihringen“ nur auf dem Etikett führen, da es sich um einen Ortswein handelt. Der Verband deutscher Prädikatsweingüter hat dabei klar vorgegeben, dass die Trauben für den Wein nur aus den streng festgelegten Ortsgemarkungen Ihringens stammen dürfen. Das Ergebnis ist ein Wein, der die Rebsorte Grauburgunder sehr klassisch präsentiert. Mit Vielschichtigkeit und cremig wirkender Textur weiß er zu begeistern. Seine schöne Fruchtcharakteristik verleiht dem Wein zusätzlichen Reiz. Um eine Extraportion Struktur und Komplexität zu erhalten, wird der Ihringer Grauburgunder sowohl im großen Holzfass als auch in gebrauchten Barrique-Fässern ausgebaut. Aromatisch durch eine attraktive Würze im Wein dezent zu vernehmen. Alles in allem beweist Dr. Heger mit diesem Ortswein, dass man sich auf die klassischen Stärken des Kaiserstuhls hervorragend versteht. Nicht zuletzt entstehen hier einige der besten Grauburgunder Deutschlands. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem hellen Gelb und tiefem Goldschimmer. Der Duft des Grauburgunders ist dicht gewoben und erinnert an reife, gelbe Früchte – allen voran an Golden-Delicious-Äpfel und Williams-Christ-Birnen. Im Hintergrund eine leicht würzige Note, die vom Ausbau im Holz herrührt. Am Gaumen rund und ausgewogen sowie mit einer optimal integrierten Frische. Der Abgang ist saftig, durchaus voluminös und von guter Länge gekennzeichnet.
Ihringer Spätburgunder trocken - 2020 - Heger - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Kaum eine andere Kombination steht so sinnbildlich für Rotwein-Genuss wie die Rebsorte Spätburgunder und die Weinberge im badischen Kaiserstuhl. Dabei spielt die spezifische Lage sowie das verantwortliche Weingut natürlich eine entscheidende Rolle. Dieser VDP Ortswein stammt aus der Gemarkung rund um das Örtchen Ihringen – dem wärmsten Landstrich Deutschlands. Zudem zeichnet sich für diesen Spätburgunder das Top-Weingut Dr. Heger aus ebendiesem Ihringen verantwortlich. Hier die Spätburgunder-Trauben zur vollen Reife zur bringen ist eine wenig herausfordernde Aufgabe, Klimawandel hin, Klimawandel her. Besonders überzeugend ist der Wein ohnehin aufgrund der Tatsache, dass er neben der schönen Fruchtaromatik eine wohltuende Frische mitbringt. Eigenschaften, die erst durch die besondere Bodenbeschaffenheit im Kaiserstuhl möglich sind: Der von Vulkangestein geprägte Untergrund versorgt die Reben mit einer für Burgunder-Rebsorten perfekten Mineralität. Und genau in dieser Kombination aus strukturvoller Stilistik und kristalliner Klarheit liegt eine der Stärken des Ihringer Spätburgunder trocken von Dr. Heger. Aber auch die aromatische Frucht zeichnet den Wein aus und wird durch den Ausbau in kleinen Eichenholz-Barriques noch weiter aufgewertet. Nicht zuletzt in Bezug auf die gute Alterungsfähigkeit des Weins. Im Burgund würde dieser Pinot Noir die Bezeichnung „Villages“ auf dem Etikett tragen und auf vergleichbarem Qualitätsniveau sicherlich deutlich teurer zu haben sein. Wunderbar gelungen! Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Ein helles Rubinrot begrüßt funkelnd im Glas. Der Duft des Spätburgunders ist intensiv von roten Früchten geprägt. Vor allem Sauerkirschen liefern eine passende Assoziation. Aber auch Rote Johannisbeeren, Brombeeren sowie ein leicht rauchiger Eindruck sind wahrnehmbar. Insgesamt wirkt dieses Zusammenspiel sehr vielschichtig. Am Gaumen bestimmen ausgeprägte Frische und mineralische Klarheit den Charakter des Weins. Im Abgang wird dieser Eindruck durch ein stabilisierendes Tanningerüst ergänzt.
Das Besondere an diesem Wein Punktebewertungen der internationalen Weinkritik jenseits von 95 Punkten sprechen eine deutliche Sprache: Dieser Spätburgunder aus dem Kaiserstuhl vom Spitzenweingut Dr. Heger gehört zu den besten Rotweinen Deutschlands und braucht den Vergleich zu Grand Crus aus dem Burgund nicht zu scheuen. Grand Cru ist dabei ein gutes Stichwort, denn dieses Spätburgunder Große Gewächs stammt aus dem Vorderen Winklerberg – vom VDP als Große Lage klassifiziert. Er stellt ein Filetstück des Ihringer Winklerbergs dar, der als Erste Lage bereits herausragende Qualitäten besitzt. Es sind vor allem seine Terrassenform und die wärmespeichernden Mauern, die den Vorderen Winklerberg auszeichnen. Denn in Kombination mit den kalkhaltigen Vulkanböden finden sich hier ganz besonders ideale Voraussetzungen für den Anbau von Spätburgunder-Trauben. Vollreife, aromatische Beeren mit gut dosierter Säure und Klarheit spendender Mineralität lassen einen Wein entstehen, der die Bezeichnung Großes Gewächs mehr als verdient hat. Der Ausbau in kleinen Eichenholz-Barriques beeinflusst den Wein aromatisch nur dezent, doch verleiht er ihm zusätzliche Struktur und wird das ohnehin hervorragende Reifepotenzial des Spätburgunders weiter steigern. Dieser Spätburgunder Großes Gewächs ist eine wahrhaft intellektuelle Erfahrung, für die man sich Zeit nehmen sollte. Verkopft sollte man an den Weingenuss allerdings nicht herangehen. So empfiehlt sich der Wein auch als Essensbegleiter ganz ausgezeichnet. Ein Wildgericht, das mit Kräutern und Röstaromen daherkommt, ist etwa ideal geeignet. Aber auch kräftige Käsesorten bilden wahre Traumpaarungen mit diesem Spätburgunder GG. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Spätburgunder präsentiert sich in einem strahlenden Rubinrot mit hellen Reflexen im Glas. Der Duft zeigt sich auf Anhieb wunderbar vielschichtig und changiert dabei zwischen roten Fruchtaromen und würzigen Noten: Kirschen, Himbeeren, Pflaumen, Erdbeeren, aber auch schwarzer Pfeffer, Nelke, Schokolade und etwas Vanille. Im Mund zeichnet sich dieses Große Gewächs vor allem durch seine Feinheit und Eleganz aus. Seine Mineralität lässt den Wein kristallklar erscheinen, die Säure sorgt für ein ideales Maß an Frische und eine perfekte Tanninstruktur verleiht diesem Spätburgunder den langlebigen Rahmen. Im langen Abgang überraschend gut strukturiert, aber dennoch leichtfüßig wirkend. Was Kritiker zu dem Wein sagen 96 Punkte von Falstaff „Rote Beeren, Rosenblatt, Wacholder – noch immer verschlossen, aber trotzdem schon komplex. Am Gaumen mit dem Dampf, der Dichte und der hintergründigen Öligkeit der Steillage, aber zugleich frisch und gebündelt ohne Breite, durchdringend mineralisch, die saftige Frucht in den Vordergrund stellend, höchste Eleganz.“
Das Besondere an diesem Wein Der Ihringer Winklerberg ist die wärmste Weinlage Deutschlands und vom VDP als Erstes Lage klassifiziert. Allerdings existieren hier nochmals besonders hochwertige Abschnitte, die sogar mit der höchsten Auszeichnung des Verbands deutscher Prädikatsweingüter bedacht sind, der als Große Lage. Als Vorderer Winklerberg wird genau eine solche Lage bezeichnet und aus ihr stammt dieses Große Gewächs aus der Kaiserstuhl Paraderebsorte Grauburgunder. Bei einem GG muss es sich grundsätzlich um einen trockenen Wein handeln, Weine mit Restsüße tragen die Bezeichnung Große Lage. Das Grauburgunder Große Gewächs aus dem Vorderen Winklerberg repräsentiert die Rebsorte auf einem erstaunlich hohen Qualitätsniveau, das mit einem Durchschnitts-Grauburgunder rein gar nichts zu tun hat. Zwar finden sich auch typische Anklänge von gelben Früchten, doch zeichnet sich der Wein vor allem durch sein Klarheit spendende Mineralität und seiner beeindruckenden Spannung am Gaumen aus. Ergänzt durch einen dezenten Beitrag durch den Ausbau im großen Holzfass. In Summe zeigt dieser Grauburgunder eine Stilistik, die viele große Weine dieser Welt auszeichnet: die harmonische Verbindung zwischen Eleganz und Kraft. Die Große Lage Vorderer Winklerberg bildet den südwestlichen Abschluss der Großlage Ihringer Winklerberg und ist nur 14 Hektar groß. Die terrassierte Lage bietet mit seinen Trockenmauern auch optisch eine Besonderheit. Doch vor allem wirken die Mauern in der ohnehin schon warmen Lage zusätzlich wärmespeichernd. Der Boden hier ist vor allem durch kalkhaltiges Vulkanverwitterungsgestein geprägt, das für die besondere Mineralität in diesem Grauburgunder sorgt. Das Top-Weingut Dr. Heger beweist mit diesem Großen Gewächs einmal mehr, zu welcher Qualität sich diese Rebsorte in Deutschland aufschwingen kann. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Wein strahlt in einem wunderbar klaren Hellgelb aus dem Glas. In der Nase zeigt sich sofort in eine mineralische Würzigkeit, die nicht mit Holzeindrücken zu verwechseln sind. Fruchtige Noten von gelben Steinfrüchten und Honigmelone ergänzen diese attraktiven Noten. Am Gaumen dann wieder dieser mineralische Ausdruck, der durch eine große Dichte unterstützt wird. Die Säure wirkt dezent, sorgt aber für eine große Spannung am Gaumen. Im Abgang kraftvoll, wunderbar balanciert und einem cremigen Mundgefühl. Sehr lange auf eine feine Würze nachwirkend. Was Kritiker zu dem Wein sagen 93 Punkte von Falstaff „Ein grünliches Gelb in der Farbe. Noch sehr reduktiv im Duft, Mandel, Schiesspulver. Im Mund kreidig, eine taktile Fülle ohne allzuviel Alkohol, reife Säure, ganz kompakt und das ohne Adstringenz, aber eben auch nicht zur Breite und aus dem Leim gehend. Kräftig mineralisch. Lang und entwickungsfähig“.