Das Besondere an diesem Wein Der Ihringer Winklerberg gilt als die wärmste Weinlage Deutschlands. Hier, im südlichen Ausläufer des Kaiserstuhls, herrschen geradezu subtropische Verhältnisse. Dadurch reifen die Beeren unwahrscheinlich gut und lassen Weine entstehen, die besonders gehaltvoll und fruchtbetont sind. Durch die gute Belüftung im Weinberg und den vulkanisch geprägten Boden sind die Weine aber trotzdem mit guter Frische ausgestattet und zeigen eine schmeichelnd-feine Mineralität. So wundert es kaum, dass der Ihringer Winklerberg vom VDP als Erste Lage klassifiziert wurde. Thomas Düringer hat seinem Grauburgunder aus dieser Lage ganz besonderes Augenmerk zukommen lassen: Bereits im Frühjahr sorgt er mit einem rigorosen Rebschnitt dafür, dass sich später nur erstklassige Trauben bilden. Und kurz vor der Lese wird abermals streng selektioniert. Das Lesegut sind daher vollreife Trauben von höchster Qualität, die anschließend sehr schonend gepresst werden. Um einem Grauburgunder dieser Güte gerecht zu werden, werden 20 Prozent des Weines in großen Holzfässern ausgebaut. Dadurch erhält der Wein zusätzlichen Schmelz und eine wunderbar feine Cremigkeit. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlich guter Grauburgunder, der mit dieser Stilistik eigentlich nur aus dem Ihringer Winklerberg stammen kann. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Mit einem satten Gelb kommt der Grauburgunder ins Glas. Der feine Duft verströmt Nuancen von Pfirsich, Honigmelone, Zitronenabrieb und zerriebenen Kieselsteinen. Im Mund wirkt der Wein sehr harmonisch und besitzt eine laktische Cremigkeit. Dieser Schmelz bildet mit der guten Struktur eine überzeugende Einheit, die im Abgang mit ausreichender Frische daherkommt.
Ihringer Winklerberg Mimus Spätburgunder Erste Lage trocken - 2020 - Heger - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Wolfgang Heger, genannt „Mimus“, ist es mit einer Kombination aus Leidenschaft und Können gelungen, das Weingut Dr. Heger zwischen 1950 und 1981 zu einem deutschen Spitzenerzeuger zu machen. Dann übergab er das Weingut an seinen Sohn Joachim, der es heute noch erfolgreich führt. Das macht den Mimus Spätburgunder aus Erster Lage eine Hommage an Wolfgang Heger und seinen damals eingeschlagenen Erfolgskurs. Der Mimus stammt aus dem vom Verband deutscher Prädikatsweingüter als Erste Lage klassifizierten Ihringer Winklerberg – einer 90 Hektar großen Vorzeige-Lage im badischen Kaiserstuhl. Mit ihren Vulkanitböden und den hohen Durchschnittstemperaturen repräsentiert der Winklerberg die Region besonders typisch und auf sehr hochwertige Art und Weise. Das zeigt sich im Mimus Spätburgunder von Dr. Heger eindrucksvoll. In reiner Handarbeit entsteht dieses Erste Gewächs, sowohl im Weinberg als auch im Keller werden alle Arbeiten manuell ausgeführt. Das streng selektionierte Traubenmaterial lässt einen Spätburgunder entstehen, der von großer Eleganz und feiner Mineralität gekennzeichnet ist. Der Ausbau in kleinen Eichenholz-Barriques verleiht dem Wein zusätzliche Struktur und würzige Anklänge. Zudem sorgt die Zeit im Holz für eine Steigerung des ohnehin hervorragenden Alterungspotentials. Ein Spätburgunder für besondere Momente! Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Bereits der Glanz des Weines in hellem Rubinrot weiß zu beeindrucken. Der Duft ist eine Kombination aus feinen, rotbeerigen Anklängen und einer mineralisch-würzigen Komponente. Sauerkirschen, Hagebutten, Schokolade und orientalische Gewürze sind einige der Aromen in der vielschichtigen Nase. Am Gaumen wunderbar frisch und kristallin. Die Frucht zeigt sich hier gekonnt leichtfüßig. Der lange Abgang wird durch ein feinkörniges Tannin geprägt, das in Kombination mit der säurebetonten Mineralität für eine noch lange Lebensdauer dieses Spätburgunders sorgen wird. Was Kritiker zu dem Wein sagen 91 Punkte von Falstaff „Rauchige Würze, dunkelbeerig, mürbes Tanninkorn, mehlig, insgesamt etwas breiter als die Parzellen-Kelterung, aber ebenso mit feinem mineralisichem Spiel und mit einer Geschmeidigkeit im Hintergrund, die die Wärme der Lage bezeugt. Sehr viel Pinot zu äußerst fairem Tarif.“
Das Besondere an diesem Wein Quintessa steht seit seiner Gründung im Jahr 1989 für kompromisslosen Anspruch an Qualität und Terroir und die Orientierung an Vorbildern in Bordeaux. Das weitläufige Anwesen umfasst viele Parzellen mit unterschiedlichen Böden und Mikroklimata — jede wird individuell bewirtschaftet, um das Terroir akribisch herauszuarbeiten. Am Ende entsteht im Zusammenspiel ein Wein, der nicht nur die einzelnen Lagen, sondern das gesamte Gut widerspiegelt. Im Fall des Illumination Sauvignon Blanc werden Teile aus Napa und Teile aus dem Sonoma Valley verwendet. Die Trauben für den Illumination werden selbstverständlich per Hand gelesen und anschließend schonend gepresst, bevor der Most mit weinbergeigenen Hefen vergoren wird. Dafür kommen direkt mehrere Behältnisse zum Einsatz: Französische Eichenfässer verleihen dem Wein Vielschichtigkeit und einen würzigen Unterton. Fässer aus Akazienholz tragen eine komplexe blumige Würze in der Nase bei und Beton-Eier verhelfen dem Wein zu mehr Fülle am Gaumen. Zudem bewahren sie die Frische und Typizität des Sauvignon Blancs. Der kleine Anteil Sémillon sorgt für ein weicheres Mundgefühl und zügelt so den lebhaften Sauvignon Blanc, ganz wie es auch bei den großen Weißweinen in Bordeaux praktiziert wird, auch wenn dort zumeist mehr Sémillon nötig ist. Der Wein kann noch für mindestens fünf Jahre gelagert werden, auch wenn das eine eher konservative Schätzung ist. Er kann sich durchaus auch noch länger entwickeln. Er ist jetzt schon sehr vielschichtig und tief, Eigenschaften, die eine lange, spannende Entwicklung nahelegen. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Duft bereits sehr komplex und luftig, er spannt ein weites Netz von komplexen Zitrusnoten (Limettenabrieb, Yuzu und kandierte Grapefruit) über weiße Blüten, frische Kräuter (Minze und Estragon) bis hin zu gelbfleischigem Pfirsich und dezenten Holznoten. Am Gaumen saftig mit viel Zitrusfrische und Frucht, aber auch vielschichtigen nussigen, mineralischen und cremigen Anklängen. Im langanhaltenden Ausklang spielen Fruchtnuancen mit salzigen und würzigen Noten.
Das Besondere an diesem Wein Agustin und Valeria Huneeus – Gründer des Weinguts Quintessa – erkannten schon früh das Potenzial der Rebsorte Sauvignon Blanc im kalifornischen Napa Valley: Bereits 2002 pflanzten sie die ersten Rebstöcke, weil sie davon überzeugt waren, dass diese Rebsorte ihre Herkunft besonders unverfälscht wiedergeben würde. Der Illumination Sauvignon Blanc unterstreicht die Richtigkeit dieser Annahme nachhaltig und zeigt, dass die Qualitätsbesessenheit bei Quintessa weit über deren Kultwein „Estate Red“ hinausgeht. Der Weißwein besteht zu 30 Prozent aus Sauvignon Blanc und zu 50 Prozent aus einer Spielart dieser Rebsorte namens Sauvignon Musque. Zudem wird der Illumination mit 20 % Prozent Sémillon abgerundet. Die Vorbilder für den Wein sind damit nicht etwa die Sauvignon-Blanc-Hochburgen Loire oder Neuseeland, bei Quintessa orientiert man sich mit der gewählten Assemblage vielmehr an den großen Weißweinen aus dem Bordeaux. Die Trauben für den Illumination werden selbstverständlich per Hand gelesen und anschließend schonend gepresst, bevor der Most mit weinbergeigenen Hefen vergoren wird. Dafür kommen direkt mehrere Behältnisse zum Einsatz: Französische Eichenfässer verleihen dem Wein Vielschichtigkeit und einen würzigen Unterton. Fässer aus Akazienholz tragen eine komplexe blumige Würze in der Nase bei und Beton-Eier verhelfen dem Wein zu mehr Fülle am Gaumen. Zudem bewahren sie die Frische und Typizität des Sauvignon Blancs. Der kleine Anteil Sémillon sorgt für ein weicheres Mundgefühl und zügelt so den lebhaften Sauvignon Blanc. Aufgrund seiner herausragenden Qualität und aromatischen Vielschichtigkeit ist der Quintessa Illumination auch als „Solokünstler“ ganz wunderbar geeignet. Doch zu Meeresfrüchten, mildem Fisch und hellem Fleisch läuft der Wein zu Hochformen auf. Als besonders lagerfähiger, trockener Weißwein ohne Weiteres noch mindestens fünf Jahre zu genießen. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Illumination gelangt mit einem strahlenden Zitronengelb ins Glas. Bereits der intensive Duft des Weißweins verspricht viel Frische und Spannung. Grapefruit, weitere Zitrusfrüchte und Pfirsich verweben sich gekonnt mit Noten von weißen Blumen, Orangenblüten, Quitte und Zitronengras. Im Hintergrund auch Aromen von frischen Kräutern, die eine schöne Würze beitragen. Am Gaumen leichtfüßig, energiereich und dennoch mit viel Schmelz. Hier setzt sich die Aromatik von Zitrusfrüchten und floralen Anklängen fort. Der mittelkräftige Abgang ist vielschichtig und von hervorragender Präzision geprägt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 96 Punkte von James Suckling „Geißblatt und aufgeschnittene Melone in der Nase und am Gaumen, zusammen mit etwas Limette und einem Hauch von weißem Pfirsich. Der Wein ist vollmundig und vielschichtig, dicht und konzentriert. Feuerstein und Schotter. Lang und geschmacksintensiv. Granita. Cremige Textur. Vergoren, in fast ausschließlich altem Holz und Beton-Eiern. 20 % Sémillon. Einzigartiger Weißwein. Trinken oder warten.“
Im Pitterberg Riesling Großes Gewächs trocken - 2023 - Kruger-Rumpf - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Riesling „Im Pitterberg“ von Kruger-Rumpf an der Nahe trägt die höchste und angesehenste Klassifikation eines deutschen Weißweins überhaupt: Als VDP.GROSSES GEWÄCHS markiert er die absolute Spitze innerhalb der Qualitätspyramide des Verbands deutscher Prädikatsweingüter, VDP. Dabei muss ein VDP.GROSSES GEWÄCHS immer trocken ausgebaut werden. Zudem sind im Anbaugebiet Nahe nur Weine der Rebsorte Riesling berechtigt, als VDP.GROSSES GEWÄCHS klassifiziert zu werden. Dabei machen nicht nur die ideale Bodenbeschaffenheit und besonders gute mikroklimatische Bedingungen eine Weinlage zu einer Spitzenlage: Für einen VDP.GROSSES GEWÄCHS gelten strenge Qualitätsrichtlinien, die einen nur geringen Ertrag, reine Handarbeit im Weinberg und ein traditionelles Produktionsverfahren vorschreiben. Der Kruger-Rumpf Riesling stammt aus der nur 4 Hektar großen Lage „Im Pitterberg“. Der Boden hier ist von Devonschiefer geprägt. Dieser verleiht dem Wein seine feine Mineralität sowie seinen kräuterwürzigen Charakter. Der Wein wurde in großen, alten Holzfässern spontan vergoren. Dabei hatte das Holz keinen aromatischen Einfluss auf den Riesling, sondern sorgte vielmehr für einen Zuwachs an Struktur und Körper. Diese Eigenschaften sorgen in Verbindung mit der äußerst vitalen Säure, der mineralischen Präzision und den verführerischen Steinobst-Aromen zu einer wahren Tour de Force in Sachen Weißwein-Genuss. Kruger-Rumpf beweist mit diesem „GG“ einmal mehr, dass das Weingut zu den ganz großen Namen gehört. Nicht nur an der Nahe, im gesamten deutschen Weinland. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Dieser Riesling strahlt mit einem blassen Goldton im Glas. Der Duft mit seinen Aromen von Aprikose und Pfirsich wirkt sehr rebsortentypisch. Zusätzlich lässt sich eine Kräuternote sowie ein zarter Ton von Orangenblüten ausmachen. Im Mund dann sehr kraftvoll und mit einer lebendigen Säure ausgestattet. Durch seine schöne Mineralität wirkt der Wein extrem präzise und geradlinig. Im Abgang sehr lang. Jetzt noch jugendlich wirkend, wird der Wein in den nächsten 5–10 Jahren noch sein volles Potential ausschöpfen können.
Das Besondere an diesem Wein Bei diesem alkoholfreien Wein handelt es sich um ein besonders gelungenes Exemplar. Durch besonders reifes Lesegut und ein speziell entwickeltes Verfahren der Entalkoholisierung ist es der Familie Gradolph vom Neuspergerhof erstaunlich gut gelungen, den Geschmack und die Stilistik eines „echten Weines“ zu bewahren. Das ist vor allem eine gute Nachricht für Weinfreunde, die ganz bewusst auf Alkohol verzichten möchten oder müssen. Zudem ist der Neuspergerhof nach den strengen Bioland-Richtlinien zertifiziert, die auch für den alkoholfreien Wein Anwendung finden. Und damit nicht genug: Der „Jederzeit“ ist außerdem vegan, da keine Klärungs- oder Schönungsmittel tierischen Ursprungs eingesetzt werden. In dem weißen „Jederzeit“ kommt ausschließlich die Rebsorte Cabernet Blanc zum Einsatz. Dies ist eine vergleichsweise selten anzutreffende Rebsorte, die 1991 in der Schweiz als Neuzüchtung aus Cabernet Sauvignon und verschiedenen Weißwein-Rebsorten entwickelt wurde. Ziel war es eine möglichst pilzresistente Sorte zu züchten, die stilistisch zwischen Sauvignon Blanc und Riesling liegt. Die eigentliche Selektion erfolgte dann in einer Rebschule in der Pfalz. So verwundert es nicht, dass Cabernet Blanc vor allem in diesem Anbaugebiet anzutreffen ist. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Der alkoholfreie Jederzeit präsentiert sich mit strohgelber Farbe im Glas. Sein Duft erinnert an exotische Früchte, allen voran Mango und Maracuja. Im Hintergrund aber auch eine florale Note, die wie Holunderblüten anmutet. Im Mund sehr präsent und vielschichtig. Im Abgang saftig und mit dezenter Süße. Durchschnittliche Nährwerte pro 100 ml Brennwert 63 KJ/ 23 kcal Kohlenhydrate 5,9 g davon Zucker 5,9 g Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz. Hinweis: Produkte mit der Bezeichnung 'alkoholfrei' dürfen laut Gesetzgeber bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten.
Juan de Juanes 0,0 Blanco alkoholfrei - Bodega La Viña - Alkoholfreies Getränk
Das Besondere an diesem Wein Juan de Juanes 0,0 Blanco ist ein entalkoholisierter Weißwein aus Spanien, der aus Sauvignon Blanc-Trauben hergestellt wird. Hinter diesem Wein steht eine große landwirtschaftliche Genossenschaft mit Sitz in Valencia, zu der seit 1986 auch Weingüter gehören. Seitdem existiert Bodega La Viña als strategisch wichtiger Teil des Portfolios. Der Juan de Juanes 0,0 Blanco wird mithilfe moderner Entalkoholisierungstechnologie hergestellt. Dabei wird der Alkohol schonend entzogen, ohne dass die frischen Aromen und der fruchtige Charakter der Sauvignon Blanc verloren gehen. Das Ergebnis ist ein Wein, der die Leichtigkeit und Frische eines klassischen Weißweins weitgehend bewahrt - nur eben ohne Alkohol. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch In der Nase intensive Aromen von tropischen Früchten und Stachelbeeren, begleitet von süßen, weißen Blüten. Eine vage Andeutung von getrockneten Feigen rundet den Duft ab. Am Gaumen zeigt sich der Wein leicht moussierend, mit einer Struktur, die stark auf Säure setzt. Das wirkt frisch, unprätentiös und lebendig, sehr schlank. Die tropische Fruchtigkeit bleibt präsent, die Säure sorgt für Spannung und einen belebenden Abgang. Der Wein passt hervorragend zu Fischgerichten, Reis und Pasta. Hinweis: Produkte mit der Bezeichnung 'alkoholfrei' dürfen laut Gesetzgeber bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten.
Juan de Juanes 0,0 Rosado alkoholfrei - Bodega La Viña - Alkoholfreies Getränk
Das Besondere an diesem Wein Hinter dem Juan de Juanes 0,0 Rosado steht die Bodega La Viña, eine spanische Genossenschaft, die sich der Kunst verschrieben hat, alkoholfreie Weine mit echtem Weincharakter zu kreieren. Die Basis bilden die klassischen Rebsorten Cabernet Sauvignon und Tempranillo - zwei Trauben, die für ihre Ausdruckskraft und Aromenvielfalt bekannt sind. Durch eine kurze Maischegärung der roten Trauben erhält der Wein seine zarte, blassrosa Farbe. Nach der klassischen Gärung folgt der entscheidende Schritt: die schonende Entalkoholisierung unter Vakuum. Dieses Verfahren garantiert nicht nur einen Alkoholgehalt von 0,0 Prozent, sondern bewahrt auch das volle Aromenspektrum der Trauben. So bleibt der Charakter des Weins erhalten - fruchtig, elegant und frisch, ohne dass der Alkohol im Geschmacksbild fehlt. Der Juan de Juanes 0,0 Rosado ist mehr als nur eine Alternative. Er ist eine bewusste Entscheidung für Leichtigkeit, ohne auf Geschmack zu verzichten: eine sichere Wahl, wenn du deinen Gästen etwas Besonderes bieten willst. Ob bei festlichen Anlässen, romantischen Abenden oder einfach als erfrischender Begleiter an warmen Tagen - dieser Rosé passt immer dann, wenn du Genuss ohne Reue suchst. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild In der Nase entfaltet sich eine verführerische Mischung aus Gartenerdbeeren, Himbeeren und zarten Rosenblättern. Am Gaumen zeigt sich der Wein seidig und angenehm, mit einer sanften Beerensüße, die an Himbeerjoghurt erinnert. Harmonisch und nicht überkomplex, aber charmant und einladend. Die florale Note der Rose verleiht ihm Charakter durch eine elegante, fast parfümierte Nuance. Hinweis: Produkte mit der Bezeichnung 'alkoholfrei' dürfen laut Gesetzgeber bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten.
Julius Zero alkoholfrei - Juliusspital - Alkoholfreies Getränk
Das Besondere an diesem Wein Wenn ein renommiertes Haus, wie das VDP-Weingut Juliusspital, einen alkoholfreien Wein präsentiert, lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen. Nicht nur erwartet man stets Top-Qualität von hier, es ist geradezu sicher, dass der exzellente Ruf keinesfalls durch ein durchschnittliches Produkt aufs Spiel gesetzt wird. Der Julius Zero unterstreicht diese Annahme. So wurde der alkoholfreie Wein mithilfe des modernsten Verfahrens zur Entalkoholisierung hergestellt: der sogenannten Vakuumdestillation. Dabei wird der alkoholhaltige Wein unter Vakuum auf nur 28 Grad Celsius erwärmt, um dann per Destillation den Alkohol entzogen zu bekommen. Die währenddessen nur minimal verloren gegangenen Extrakte und Aromastoffe werden dem alkoholfreien Wein anschließend wieder zugeführt. Im Juliusspital stellte man durch zeitintensive Verkostungen und Versuche fest, dass sich für diesen Prozess die Rebsorte Riesling am besten eignet. Sie bewahrt dabei weitestgehend ihre Fruchtaromen und ihr frischer Charakter sorgt im Zusammenspiel mit der dezenten Restsüße des Julius Zero für ein besonders gefälliges Gesamtbild. Das Ergebnis ist ein unbeschwerter Weißwein-Genuss, der Menschen begeistern wird, die auf Alkohol verzichten möchten oder müssen. Dabei gibt der Julius Zero vom Juliusspital in Franken auch einen tollen Essensbegleiter ab: Er passt hervorragend zu Fisch, Salaten, Nudel- oder auch Gemüsegerichten. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Der Julius gelangt mit einem blassen Gelb ins Glas. Der Duft des alkoholfreien Weines gibt mit seinen gelben Fruchtaromen den Riesling preis. Aber auch etwas Apfel, eine feine Würze und Hefenoten lassen sich entdecken. Am Gaumen frisch, lebendig und mit einer harmonischen Süße, die im Abgang durch viel Frische ausbalanciert wird. Durchschnittliche Nährwerte pro 100 ml Brennwert 59,4 KJ/ 14,2,1 kcal Kohlenhydrate 3,0 g davon Zucker 3,0 g Enthält geringfügige Mengen von Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz. Hinweis: Produkte mit der Bezeichnung 'alkoholfrei' dürfen laut Gesetzgeber bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten.
Das Besondere an diesem Wein Die trockene Weißwein-Cuvée JuSpi vom altehrwürdigen Juliusspital in Franken präsentiert sich als gelungene Vermählung der Rebsorten Müller-Thurgau (Rivaner), Scheurebe und Silvaner. Die Weinberge des Juliusspitals, von denen die Trauben für den JuSpi stammen, bieten jeweils optimale Bedingungen für die angebaute Rebsorte. Als weißer VDP Gutswein finden nur sorgfältig ausgewählte Trauben Verwendung, die mit einer typischen und fruchtig-frischen Charakteristik überzeugen. Im Keller des Juliusspitals wird dann besonders schonend vorgegangen, um die natürlichen Aromen des Leseguts zu bewahren. Dafür ist eine schonende Pressung genauso wichtig, wie ein Gärprozess bei kühlen Temperaturen. Anschließend ruht der Wein noch einige Zeit auf seiner Feinhefe im Edelstahltank, damit er zusätzlichen Schmelz und aromatischen Ausdruck erhält. Das Ergebnis ist ein Weißwein mit attraktiver Aromatik, der typisch deutsche Rebsorten gekonnt miteinander in Einklang bringt. Frisch und trinkanimierend ist der JuSpi ein idealer Begleiter für „jeden Tag“. Der Wein passt wunderbar zu einer zünftigen Brotzeit, er eignet sich aber auch hervorragend als Terrassenwein im Kreise von Weinfreunden. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Farbe des Weißweins präsentiert sich in einem strahlenden, blassen Strohgelb. Der Duft wird durch intensive Noten von Pfirsich, reifer Aprikose und Litschi geprägt, die von einem exotischen Eindruck ergänzt werden. Der Müller-Thurgau steuert blumige Akzente bei, während sich der Silvaner mit dezenten Kräuteraromen verrät. Am Gaumen sehr ausgewogen, strukturiert sowie saftig und frisch. Hier wird die Aromatik von gelben Steinfrüchten durch eine Klarheit spendende Mineralität ergänzt. Dadurch entsteht ein wunderbarer Trinkfluss.
K + K Cuvée (Bio) - 2022 - K+K Kirnbauer - Österreichischer Rotwein
Bei der Familie Kirnbauer arbeiten 2 Generationen am Erfolg des Weingutes. Harmonische Cuvée aus Blaufränkisch und Zweigelt. Zarte Kirschnoten, dunkle Beeren, feine Würze, balancierte Textur und feines Tanninfinish charakterisieren diesen Wein und er harmoniert mit Bratengerichten und Käse.
Das Besondere an diesem Wein Cape Blend ist die Bezeichnung einer mittlerweile hoch geschätzten Gattung südafrikanischer Rotweine aus der Kap-Region. Dabei stellt das Anbaugebiet rund um Stellenbosch die Speerspitze in Sachen Qualität dar. Genau hier ist das renommierte Weingut Kanonkop zuhause und ihr roter Kadette Cape Blend zeigt warum diese Weinart so gemocht wird. Ähnlich wie bei einem Bordeaux wurden mehrere Rebsorten für den Wein miteinander vermählt: Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot sind „Zutaten“, die man nicht selten in einem Bordeaux vom linken Gironde-Ufer findet. Prägnanter Unterschied: Mit 37 Prozent ist Pinotage die Rebsorte mit dem höchsten Anteil in dem Kadette Cape Blend. Eigentlich nur konsequent, denn Pinotage ist die mit Abstand typischste Rebsorte Südafrikas: Diese Neuzüchtung – eine Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault – wurde 1925 in Stellenbosch durchgeführt. So kann man den Wein guten Gewissens als Bordeaux-Cuvée mit südafrikanischer Prägung bezeichnen. Auch der 14 Monate dauernde Ausbau in französischen Eichenholzfässern unterstreicht diesen Eindruck. Und trotz aller frankophiler Neigung merkt man dem Kadette Cape Blend seine Herkunft durchaus an. Nicht nur durch den kräftigen Pinotage, sondern auch durch den reifen, sonnenverwöhnten Charakter des Weines. Alle Weinfreunde, die so etwas noch nie im Glas hatten, sollten nicht zögern. Alle anderen sind ohnehin schon bekehrt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Leuchtend rubinrote Farbe im Glas. Der Duft wird von attraktiven Aromen von roten Johannisbeeren, Kirschen, Gewürzen und einem Hauch Mokka geprägt. Im Mund klar, frisch und von saftigen Himbeernoten dominiert. Die Tannine wirken fest, aber sehr gut eingebunden. Vor allem die Gewürznoten wirken im Abgang lange nach.
Das Besondere an diesem Wein Dieser wunderbar fruchtbetonte Rotwein stammt von einem Weingut aus Südafrika, das international über einen hervorragenden Ruf verfügt: Kaapzicht. Der Kaleidoscope macht als Einstiegswein bereits deutlich, dass hohe Qualität und Trinkfreude nicht viel kosten muss. Das Cuvée besteht vor allem aus Cabernet Sauvignon und Pinotage und wird durch kleinere Teile Cinsault, Petit Verdot, Merlot und Shiraz gekonnt ergänzt. Der Wein wurde nur kurz mit Holz in Kontakt gebracht und verfügt dadurch über besonders klare und saftige Fruchtaromen. Viele Liebhaber von Rotweinen aus Südafrika schätzen die Qualität dieses Weines und für alle anderen ist der Kaleidoscope der perfekte Einstieg in diese spannende Materie Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Leuchtendes Rubinrot im Glas. Der fruchtintensive Duft erinnert an schwarze und rote Beeren, schwarzen Tee und Gewürznoten. Im Mund mit dem Eindruck süßlicher Beerenfrüchte sowie mit sanfter Struktur und weichen Tanninen. Der mittellange Abgang wirkt sehr harmonisch mit würzigen Anklängen.
Kalk&Stein Chardonnay (Bio) - 2024 - Rings - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Steffen und Andreas Rings können es manchmal selbst kaum glauben, was sie mit ihrem Weingut in kürzester Zeit aufgebaut haben. Ihre Erfolge als Nachwuchswinzer wurden 2015 mit einer Mitgliedschaft im renommierten Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) belohnt. Anschließend starteten die Brüder dann richtig durch. Sowohl Weißweine als auch Rotweine aus dem Hause Rings heimsen immer wieder Preise ein – dank eines Weinstils, der die Herkunft aus der Pfälzer Mittelhaardt ganz ungeschminkt auf die Zunge trägt. Dieser puristische Ansatz, der mit Klarheit, Mineralität und Verzicht auf Restzucker besticht, lässt unweigerlich an Weine aus dem französischen Burgund denken. Der Kalk & Stein ist ein beeindruckendes Beispiel dafür War der Wein in vergangenen Jahren noch eine Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder, ist daraus nun ein reiner Chardonnay geworden. Er bleibt aber eine Cuvée der kalkhaltigen Böden von Kallstadt und der Buntsandsteinböden in Ungstein. Die Weinbereitung trägt zu der fabelhaften Charakteristik des Weins natürlich ebenfalls bei. Und hierbei zeigen die Brüder Rings ihr ganzes Talent. Nach der Spontanvergärung mithilfe indigener Hefen erfolgt der Ausbau über 16 Monate auf der Vollhefe in Barriques, was dem Wein eine komplexe Textur und eine feine, cremige Struktur verleiht, jedoch nicht für einen zu kräftigen Holzeindruck sorgt. Die lange Reifezeit auf der Hefe fördert zudem eine subtile Aromenentwicklung und verleiht dem Wein eine bemerkenswerte Balance zwischen Frucht, Mineralität und feinen Holznoten. Vor der Abfüllung wird der Wein minimal geschwefelt und unfiltriert in Flaschen abgefüllt, um seine natürliche Reinheit und Authentizität zu bewahren. Doch erst die nachhaltige und naturnahe Bewirtschaftung der Weinberge schafft die Grundlage für solch hohe Weinqualität. Die Weinberge, aus denen die Trauben für den Kalk & Stein stammen, werden nach strengen biologischen Richtlinien bewirtschaftet. Im Mittelpunkt steht die Förderung eines lebendigen und gesunden Bodens, was durch die Einsaat von Buchweizen, Klee und Rettich erreicht wird. Diese Pflanzen durchwurzeln den Boden intensiv, verbessern seine Struktur und locken gleichzeitig nützliche Insekten an, die auf natürliche Weise das Gleichgewicht im Weinberg unterstützen. Während der Vegetationsperiode wird besonders viel Wert auf die Pflege der Reben gelegt. Die manuelle Entfernung von Doppeltrieben und das Ausgeizen sorgen für eine bessere Belüftung der Trauben und tragen dazu bei, das Risiko von Krankheiten zu minimieren. Diese aufwendigen Handarbeiten stellen sicher, dass die Reben unter optimalen Bedingungen gedeihen und Trauben von höchster Qualität hervorbringe Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Feine Reduktion prägt die vielschichtige Nase, dominiert von weißem Sesam, getrockneten Kräutern und einer eleganten, kalkigen Rauchigkeit. Am Gaumen zeigt sich der Wein präzise, rassig und kraftvoll, mit animierender Säure, puristischem Zug und einem Hauch Gerbstoff – das hat elektrisierende Spannung und zaubert unweigerlich ein Lächeln aufs Gesicht. Die Rings-Brüder werden mit jedem Jahrgang besser.
Das Besondere an diesem Wein Beim Weingut Kühling-Gillot in Rheinhessen besitzt man ein feines Ohr für den Boden, für seinen besonderen Ausdruck im Wein. Carolin Spanier und ihr ehelicher sowie önologischer Beistand Hans-Oliver Spanier hören zudem genau zu und lassen sich beispielsweise mit der Reife der Weine viel Zeit, damit mineralische Eindrücke gegenüber den Fruchtaromen an Gewicht gewinnen. Die Fokussierung auf das Einzigartige der Lagen durchzieht die komplette Philosophie des VDP-Weinguts Kühling-Gillot, vom Gutswein bis zur Großen Lage. Der Grauburgunder Kalkglimmer stammt von den wärmeren Lagen des Weinguts rund um Bodenheim und Oppenheim. Die Böden dort besitzen einen Untergrund, der viel Kalkmergel und Muschelkalk enthält. Dieser Boden hebt die floralen Noten des Grauburgunders hervor und umspielt die Fruchtaromen mit würzigen Eindrücken. Ein schlanker Grauburgunder, von dem man schwer lassen kann. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas leuchtet ein mittleres Zitronengelb mit silbernen Reflexen. An der Nase frohlocken zunächst Noten von gelben Früchten, dazu zeigen sich florale und würzige Eindrücke. Etwas nussiges lässt sich dabei entdecken. Im Mund gewinnt er feinen Schmelz und kehrt noch einmal die Nussaromen hervor. Schönes Finale, insgesamt sehr finessenreich und elegant.
Kalkstein Sauvignon Blanc - 2024 - Weedenborn - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Sauvignon Blanc aus Deutschland – wer hätte das vor 25 Jahren gedacht? Damals existierte die Rebsorte auf Deutschlands Weinbergen überhaupt nicht, heute sind bereits 1600 Hektar damit bestockt (Stand 2020). Trotzdem mutet ein Weingut nach wie vor exotisch an, das sich auf Sauvignon Blanc ganz und gar spezialisiert hat. So wie Weedenborn in Rheinhessen, genauer gesagt in dem vergleichsweise hoch gelegene Weinörtchen Monzernheim. Der Kalkstein Sauvignon Blanc trägt bereits im Namen eine Erklärung dafür, warum ein Wein dieser Rebsorte von hier alles andere als eine ungewöhnliche Wahl der Weedenborn-Winzerin Gesine Roll ist. Der von Kalk geprägte Boden ist eine optimale Grundlage für Weißweine, die für einen stahligen, frischen und dennoch fruchtigen Charakter stehen. Und auch das moderate Mikroklima in der Höhenlage bewahrt die klassischen Vorzüge eines Sauvignon Blanc. Spezialisierung heißt im Falle von Weedenborn und dem Kalkstein Sauvignon Blanc aber auch, dass man bereits viel Erfahrung mit der Rebsorte sammeln konnte. Der Wein ist also alles andere als ein Experiment, sondern vielmehr das Ergebnis einer langen Annäherung an die gewünschte Stilistik. So kommt dieser Sauvignon Blanc nicht ganz so karg daher, wie mancher Wein von der Loire, doch setzt er auch nicht massiv auf eine intensive Frucht als zentrale Eigenschaft. Vielmehr verbindet der Wein die Rebsorteneigenschaften mit seiner Herkunft auf sehr gelungene Art und Weise. Mit anderen Worten: Rheinhessen und Sauvignon Blanc gehen dank Weedenborn Hand in Hand! Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem blassen Zitronengelb und grünlichen Reflexen. Der intensive Duft des Sauvignon Blanc erinnert an Stachelbeere, Grapefruit, Holunderblüten sowie Passionsfrucht und Kiwi. Im Mund mineralisch klar und mit prägnantem Säureeindruck, der dennoch gut eingebunden ist. Im Abgang wunderbar knackig-frisch.
Kallstadt Riesling vom Kalk trocken (Bio) - 2024 - Rings - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Die Gemarkung Kallstadt steht für Böden, die von Löß- und vor allem Kalksteinfels geprägt sind. Beste Voraussetzungen für Weißweine, die sich durch Frische und Klarheit auszeichnen. Genau das zeigt der Kallstadt Riesling vom Kalk, doch wird dieses Profil durch eine aromatische Prägung des Bodens ergänzt. Schon der würzige Duft des Weines verrät den mineralischen Charakter des Rieslings. Egal, was die Brüder Rings anfassen, es scheint praktisch zum Erfolg verdammt zu sein. Auch dieser vom Kalkboden beeinflusste Ortswein kommt auf der einen Seite extrem locker und unaufgeregt daher, andererseits zeugt seine präzise Stilistik und die perfekt eingebundene Säure von viel Handwerkskunst. Apropos: Die Riesling Trauben für diesen Weißwein werden 100 Prozent per Hand geerntet und mithilfe von natürlichen Hefen spontan vergoren. Dabei findet der Ausbau in Edelstahltanks sowie in großen Holzfässern statt. Letztere verleihen dem Wein eine zusätzliche Dosis Struktur und lassen den Wein mit einer geringen Menge Sauerstoff in Kontakt kommen, um aromatisch expressiver zu wirken. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kallstadt Riesling vom Kalk aus dem Hause Rings ein anspruchsvoller Riesling ist, der trotzdem wunderbar unkompliziert daherkommt. Ganz so, als ob er bewusst neue Fans für das Weingut und die Rebsorte Riesling gewinnen möchte. Mission accomplished! Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Riesling kommt mit einer goldgelb schimmernden Farbe ins Glas. Der Duft ist von einer würzig-rauchigen Mineralität geprägt. Es lassen sich aber auch Noten von grünen Äpfeln, Zitrusfrüchten und weißen Blumen entdecken. Insgesamt sehr dicht gewoben und bereits an der Nase sehr viel Frische ankündigend. Im Mund setzt sich der mineralische Eindruck fort und wird durch eine lebendige Säure umrahmt. Dabei mit guter Struktur und einer lang anhaltenden Frische im Abgang.
Kallstadter Steinacker Spätburgunder Erste Lage trocken (Bio) - 2022 - Rings - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die VDP Erste Lage Steinacker im Pfälzischen Kallstadt ist ein außergewöhnliches Fleckchen Erde, geprägt von kalkreichem Boden und milden klimatischen Bedingungen. Die Spätburgunder-Reben profitieren hier von kühlen Nächten und frischem Wind aus dem nahen Pfälzer Wald, was für eine langsame und ausgewogene Reife der Trauben sorgt. Der kalkhaltige Untergrund speichert nur wenig Wasser, was die Pflanzen dazu zwingt, mit ihren Wurzeln in tiefe Gesteinsschichten vorzudringen. Das Resultat sind ausgeprägte mineralische Noten in diesem Spätburgunder 1G. Damit ein Wein von solch großartigem Terroir auch eine außerordentliche Qualität aufweist, braucht es das Zutun von Menschenhand: Andreas und Steffen Rings setzen im Steinacker (und anderswo) auf naturnahe Bewirtschaftung, um die Eigenständigkeit dieser Lage im Wein von hier herauszuarbeiten. Durch gezielte Begrünung mit Buchweizen, Klee und Rettich fördern sie die Durchwurzelung des Bodens und schaffen ein ideales Umfeld für Nützlinge. Organische Düngung mit Pferdemist und sorgfältige manuelle Arbeit im Weinberg, wie das Freistellen der Traubenzone, fördern die hohe Qualität der Trauben zusätzlich. Im Keller erfolgt der Vinifikationsprozess durch die beiden Brüder mit nur minimalen Eingriffen: Nach der Lese per Hand und sorgfältiger Selektierung kommen die Trauben – ein Teil davon als Ganztrauben – in traditionelle Gärbottiche aus Holz. Die spontane Vergärung mit wilden Hefen und der anschließende Ausbau in Barriques zweiter Belegung verleihen dem Wein Komplexität und Struktur. Nach 16 Monaten Reife wird der Wein unfiltriert abgefüllt, um nichts von seiner Ursprünglichkeit zu verlieren. Das Ergebnis ist ein Spätburgunder von präziser Klarheit, Eleganz und aromatischer Tiefe. Die mineralischen Noten des Kalkbodens sind deutlich spürbar, begleitet von einer feinen Frucht und einer kühlen, fast ätherischen Frische. Ein Wein, der die karge Schönheit seiner Herkunft mit jedem Schluck widerspiegelt. Biozertifiziert. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Ein leuchtendes Rubinrot mit klarem Kern. Frische und einladende Aromen von reifen Kirschen und Himbeeren, begleitet von einem Hauch von Kräutern und einer dezent rauchigen Note. Zarte florale Töne unterstreichen die Feinheit des Weins. Am Gaumen zeigt sich eine bemerkenswerte Balance zwischen Fruchtigkeit und Struktur. Saftige rote Beeren dominieren den ersten Eindruck, während subtile Anklänge von Gewürzen und mineralischer Frische die Vielschichtigkeit betonen. Die Textur ist seidig, die Säure lebhaft, und das Finale lang anhaltend, mit einem leicht steinigen Akzent.
Artikelbeschreibung Aus der Optima-Serie der italienischen Traditionsmarke Bormioli stammt diese Karaffe aus Klarglas und einem Fassungsvermögen von 750 Milliliter. Sie ist das perfekte Gefäß zum stilvollen Ausschenken von Wein. Zum einen wegen der Aufschrift „Fine Wine“, vor allem aber weil sie einen ungetrübten Blick auf den Rot-, Rosé- oder Weißwein zulässt. Aber nicht nur für das Umfüllen einer Flasche Wein ist diese Karaffe hervorragend geeignet: Auch das „Abzapfen“ von Wein aus einer Bag-in-Box ist häufig sinnvoll – für eine Bevorratung am Tisch oder um einen Weißwein besser kühlen zu können. Man könnte auch sagen: Diese Karaffe gehört in jeden Haushalt!
KB Pinot Noir Großes Gewächs trocken - 2018 - Friedrich Becker - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Friedrich Becker widmet sich der Rebsorte Spätburgunder schon seit jeher nach dem Vorbild der großen Weine aus dem Burgund. Kein Zufall also, dass er seine Weine als Pinot Noir bezeichnet – dem französischen Namen für Spätburgunder. Doch der Bezug zu Frankreich ist auch geographisch ein naheliegendes Thema beim Weingut Becker: Die vom VDP als Große Lage eingestufte Rebfläche Kammerberg liegt ganz offiziell bereits im Elsass. Das war auf Basis einer seit Jahrzehnten gültigen Regelung kein Problem, nicht zuletzt, da Friedrich Becker den ehemals verwilderten Weinberg in der Einzellage Sonnenberg praktisch neu entdeckte und sein enormes Potential sofort erkannte. Doch die Behörden in Rheinland-Pfalz wurden unlängst hellhörig und sprachen kurzerhand ein Verbot aus, Weine von französischem Grund als deutsche Erzeugnisse zu verkaufen. Für das Weingut Becker und seine Weine aus diesen Premium-Lagen eine mittlere Katastrophe. Schließlich konnte man sich auf einen Mittelweg einigen: Weine, wie der Kammerberg, dürfen weiterhin verkauft werden, jedoch nicht mehr die Lagenbezeichnung auf dem Etikett tragen. Daher wird der Kammerberg nur noch schlicht KB genannt. Glücklicherweise hat sich diese Posse keineswegs auf die Qualität des Weines ausgewirkt. Der KB Pinot Noir VDP Großes Gewächs ist nach wie vor einer der besten Spätburgunder-Weine Deutschlands. Das lässt sich ohne Hang zur Übertreibung ganz nüchtern feststellen. Für den Wein werden 40 Prozent der Trauben im Ganzen in den Gärbehälter gegeben. Anschließend wird die Pressung ganz schonend mit den Füßen durchgeführt und der Start des Gärprozesses erfolgt danach spontan. Der Ausbau des Pinot Noirs findet in hochwertigsten Eichenholz-Barriques aus dem Burgund statt. 60 bis 70 Prozent davon sind neu. Eine Tatsache, die den Wein aromatisch nicht sonderlich prägt. Schlichtweg, da der Wein eine so große Intensität besitzt und sich diese von dem Holz nicht überdecken lässt. Vielmehr sorgt die Zeit im Fass für eine noch größere Aromakomplexität, eine Extraportion Tannin und ein überragendes Alterungspotential. Die Kombination aus Fülle und Vitalität ist bei diesem VDP Großen Gewächs wirklich beachtlich und ohnehin nur bei einer Rebsorte wie Spätburgunder möglich. Doch braucht es sowohl eine von Kalkstein geprägte Top-Lage wie den Kammerberg aka KB als auch so passionierte Winzer wie Friedrich Becker und seinen Junior. In Summe: Ein Wein aus der Pfalz mit Trauben aus dem Elsass und einer Stilistik wie im Burgund. Man könnte auch sagen: Das beste aus drei Weinwelten. Hinweis: Die Aussagen „Aus einer Kleinparzelle im Schweigener Kammerberg“ und „gereift in besten Eichenfässern“ sind gesetzlich nicht zulässig und wurden daher auf dem Rückenetikett vom Weingut geschwärzt. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Wein leuchtet in einem hellen Kirschrot im Glas. Sein Duft ist extrem vielschichtig und ganz typisch für die Rebsorte: Amarenakirschen, rote Johannisbeeren, etwas Erdbeere sowie ein betörender Duft von frischen Waldkräutern. Im Mund mit einer saftigen Frucht, die durch ein noch junges, robustes Tannin getragen wird. Die Säure wirkt extrem klar und rein, sie verleiht dem Wein eine unvergleichliche Vitalität. Man spürt förmlich die kalkige Mineralität des Weinbergs. Braucht noch mindestens fünf Jahre, um sein volles Potential zu entfalten.