Muga Blanco - 2025 - Bodegas Muga - Spanischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Weiße Rioja-Weine sind hierzulande nicht häufig anzutreffen, so ist die Gegend doch vor allem durch großartige Rotweine bekannt geworden. Doch das Gebiet wartet auch mit ausgezeichneten Weißen auf. Ein solcher ist der Muga Blanco. Auf seine Qualität ist Verlass, denn der Wein stammt vom renommierten Rioja-Weingut Muga. Dieser Weißwein besteht zum größten Teil aus der Rebsorte Viura – eine in Nordspanien vielfach angebaute Rebsorte, die unter dem Namen Macabeo vor allem für den Cava-Schaumwein eine große Bedeutung hat. Für den Muga Blanco wird diese Rebsorte in Kombination mit etwas Garnacha Blanca und Malvasia in Edelstahltanks vergoren. Anschließend gelangt ein Teil des Weines für drei Monate in neue Eichenholzfässer. Das merkt man dem Wein aromatisch kaum an, doch erhält der Blanco durch diesen Ausbau eine gute Struktur und Länge. Dass der Wein während der Fassreife auf der Feinhefe lag, lässt sich durch ein besonders feines und harmonisches Mundgefühl erkennen. Alles in allem ist der Muga Blanco ein hervorragendes Beispiel für einen gut gelungenen, weißen Rioja. Der Wein ist kein einfacher, leichter Sommerwein, sondern er eignet sich bestens für die Begleitung von herzhaften Gerichten – zum Beispiel von spanischen Tapas. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Mit einem leuchtenden Hellgelb im Glas. Der Duft wird durch gelbe Früchte und Zitrusanklänge dominiert: Orange, Mandarine, Pfirsich, Aprikose, weiße Blumen und etwas Nuss. Im Mund mit moderater Säure und etwas cremig wirkend. Der Ausbau im Holzfass wird durch Mandel- und Haselnussanklänge sowie einer guten Struktur deutlich. Im lang anhaltenden Abgang sehr harmonisch und rund.
Mundo de Yuntero blanco (Bio) - 2025 - Jesús del Perdón - Spanischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Biowein Mundo de Yuntero blanco stammt vom Weingut Jesús del Perdón, einer traditionsreichen Genossenschaft, die seit 1954 in der Region La Mancha hochwertige Weine produziert. Das Weinbaugebiet Castilla la Mancha befindet auf der zentralen Hochebene Spaniens, die von einem kontinentalen und trockenen Klima geprägt ist. Hier sind die Sommer heiß, die Winter kalt und der Niederschlag gering. Karge Böden bieten nur wenig Nährstoffe für die Reben. Diese Bedingungen erfordern eine geringe Pflanzdichte der Reben und begünstigen zugleich intensive und konzentrierte Weine. Der weiße Mundo de Yuntero ist eine Cuvée aus den Rebsorten Sauvignon Blanc und Verdejo. Die Trauben werden schonend geerntet und gepresst, um Frische sowie Aroma zu erhalten. Der Wein wird in Edelstahltanks ausgebaut und erhält so seine helle, klare Farbe. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas präsentiert sich der Mundo de Yuntero blanco in einem leuchtenden Strohgelb mit grünlichen Reflexen. Er duftet intensiv und frisch nach Zitrusfrüchten, grünem Apfel, tropischen Früchten und weißen Blüten. Am Gaumen ist er saftig und lebendig, mit angenehmer Säure und langem, fruchtbetontem Abgang.
Mundo de Yuntero tinto (Bio) - 2023 - Jesús del Perdón - Spanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Das Weingut Nuestro Padre Jesús del Perdón hat als erstes auf die ökologisch-nachhaltige Produktion von Weinen in der D.O. La Mancha gesetzt. Die Arbeit wurde belohnt: dieser nun wirklich als preisgünstig zu bezeichnende Tropfen wurde schon mit 90 Parker-Punkten ausgezeichnet! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Die Cuvée aus Tempranillo und Syrah schmeckt herzhaft und hat leckere Aromen von Kirschen, Himbeeren sowie eine zarte Würze. Bei warmen Temperaturen schmeckt er auch leicht gekühlt hervorragend. Ein Muss bei jeder Grillparty!
Muse de Miraval Rosé (Bio) - 2025 - Miraval by Pitt & Perrin - Französischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Die Grande Cuvée ist der Spitzenwein des Provence-Weinguts von Brad Pitt. Hier werden ausgewählte Parzellen von Schloss Miraval verwendet, in jeden Schritt von der Pflanze zum Wein wird höchste Sorgfalt gesteckt, so kommt das Beste von Miraval in die Flasche. Im Vergleich zu anderen Miraval-Weinen, wo meist eine komplexere Cuvée verwendet wird, konzentriert man sich beim Muse auf zwei Sorten: Grenache, die traditionell das fruchtbetonte Rückgrat der Provence-Weine bildet, wird mit Rolle ergänzt, einer Weißweinsorte, die vor allem unter ihrem italienischen Namen Vermentino bekannt ist. Der Muse de Miraval wird sorgfältig ausgebaut. Im Keller wird der Wein in ei-förmigen Betonbehältern und in 600-Liter-Fässern namens Demi Muid vergoren und ausgebaut. Das ist eine seltene, vielleicht sogar einzigartige Kombination. Das Beton-Ei gehört zu den neueren Entwicklungen in Weinkellern. Das Material sorgt für einen sanften Luftaustausch ähnlich zum Eichenfass, während die Form für die optimale Zirkulation der Flüssigkeit im Inneren sorgt. Was auf der einen Seite nach High-Tech klingt wird ergänzt durch ein Eichenfass, dass schon seit Jahrhunderten in Gebrauch ist. Demi-Muids kennt man vor allem von der Rhône und aus der Champagne sowie dem Languedoc. In Deutschland ist das Halbstück ein äquivalentes, traditionelles Fass. Durch die Größe wird im Vergleich zu Barriques der Einfluss des Holzes auf den Wein verringert. Weniger Tannin und weniger Luftkontakt führen zu einem frischeren, lebhafteren Wein. Die ganze Sorgfalt ergibt einen vielschichtigen und vor allem enorm lagerfähigen Wein. Mit den Klischees von Rosé als schnell leergetrunkenem Erfrischungs-Tröpfchen kommt man hier nicht weit. Um das zu betonen, hat man bei Miraval lange darauf bestanden, den Grande Cuvée ausschließlich als Magnum abzufüllen und zu verkaufen. Der 2024er ist der erste Jahrgang, von dem man auch frivole 0,75 Liter kaufen kann. Die Flaschen sind eigene Kunstwerke. Die strenge Limitierung und immer wieder neues Dekor verwandelt die Grande Cuvée in ein Sammlerstück. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch In der Nase feine Salzigkeit und kreidige Mineralität, umspielt von weißem Pfirsich, frischen Erdbeeren, Grapefruit, Orangenblüten und einem Hauch Meeresbrise. Am Gaumen sorgen rote Beeren, ein Hauch Safran und weißer Pfeffer für Tiefe und Spannung in dem filigran komponierten, eleganten Gesamteindruck. Feine Säure, geschmeidige Textur und ein irre langer Nachhall begeistern uns. Der Muse ist eine Ausnahmeerscheinung unter den Provence-Rosés, soviel Eleganz bei so viel Ausdruck ist vielleicht sogar einzigartig.
Muskateller feinherb - 2024 - Hiss - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Die Bezeichnung der Rebsorte lässt es bereits vermuten: Dieser Muskateller bezaubert durch feine Gewürznoten, die in allererster Linie an Muskatnuss erinnern. Aber auch blumige und zitrische Töne strömen bei dem feinherben Muskateller von Andreas Hiss aus dem Glas. Die Intensität ist ein klarer Hinweis auf die Herkunft des Weißweins: Der badische Kaiserstuhl ist die wärmste Region Deutschlands, die Trauben können hier mit voller Reife geerntet werden, um dann eine beeindruckende Aromatik zu zeigen. Eine sogenannte Aroma-Rebsorte, wie Muskateller, liefert dabei besonders eindrucksvolle Ergebnisse. Aber der Weinspaß endet bei diesem Weißwein nicht mit dem Geruch, auch im Mund wird viel geboten. Die überschwängliche Aromatik wird durch eine feine Restsüße ergänzt, die einfach herrlich zu der frischen Gesamtcharakteristik des Weines passt. Gut gekühlt, in weinseliger Gesellschaft, ist der Muskateller feinherb von Hiss ein hundertprozentiger Spaßgarant. Dabei geht es dem Winzer ganz und gar nicht um eine intellektuelle Erfahrung mit Tiefgang, dieser Muskateller soll möglichst vielen Weinfreunden ein spontanes Lächeln ins Gesicht zaubern. Noch dazu bietet der Wein eine gelungene Abwechslung in Sachen Rebsorte. Grau- und Weißburgunder, Riesling und Sauvignon Blanc sind zwar eine solide Wahl, doch sollte es auch mal etwas anderes sein. Winzer Andreas Hiss weiß das genau und präsentiert uns einen Weißwein, der die Rebsorte Muskateller in neuem Glanz erstrahlen lässt. Das passt auf der sommerlichen Terrasse richtig gut, macht durch den guten Trinkfluss aber eigentlich das ganze Jahr über eine gute Figur. Die zarte Muskatnote qualifiziert ihn sogar für die Weihnachtszeit. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Der Muskateller besitzt im Glas ein zartes Zitronengelb mit glänzenden Reflexen. Der intensive Duft erinnert an Zitrusfrüchte und weiße Blumen. Umrahmt wird die Aromatik durch betörende Gewürznoten, die primär an Muskat erinnern. Am Gaumen setzen sich diese Eindrücke fort und werden durch ein saftiges Mundgefühl passend untermalt. Die gelungene Kombination aus feiner Restsüße und wohldosierter Frische runden das Gesamtbild gekonnt ab.
Natureo Free Blanco Muscat alkoholfrei - 2024 - Miguel Torres - Alkoholfreies Getränk
Das Besondere an diesem alkoholfreien Wein Miguel Torres betritt mit diesem Weißwein neue Wege abseits des Mainstreams, und zwar in Richtung alkoholfreien Genuss. Zunächst wird der Wein nach traditionellem Verfahren gemacht: Lese bei optimaler Reife, temperaturkontrollierte Vinifizierung im Edelstahltank. In einem dualen Verfahren, das Torres entwickelt hat, wird dem Wein daraufhin in konischen Säulen der Alkohol entzogen. Was bleibt sind die Noten und Aromen der Muskateller-Frucht, ohne Alkohol! Wie der alkoholfreie Wein schmeckt: fruchtig & frisch Helles Strohgelb leuchtet im Glas. In der Nase steigt ein Duft von grünen Äpfeln auf und ein sanfter Hauch der Muskateller-Frucht. Am Gaumen ist der Wein sehr sanft, frisch und voller Frucht, die zeitweise an Quittengelee erinnert. Der Wein kann bis zu fünf Tage nach der Öffnung im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nährwertangaben pro 100 ml Energiewert 97 KJ / 23 Kcal Kohlenhydrate 4 g, davon Zucker 4 g Fett 0 g Ballaststoffe 0 g Eiweiß 0 g Salz 0 g Allergene Schwefeldioxid Hinweis: Produkte mit der Bezeichnung 'alkoholfrei' dürfen laut Gesetzgeber bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten.
Das Besondere an diesem alkoholfreien Wein Zunächst wird der Wein nach traditionellem Verfahren gemacht: Lese bei optimaler Reife, temperaturkontrollierte Vinifizierung im Edelstahltank. In einem dualen Verfahren, das Torres entwickelt hat, wird dem Wein daraufhin in konischen Säulen der Alkohol entzogen. Was bleibt sind die Noten und Aromen der Muskateller-Frucht, ohne Alkohol! Wie der alkoholfreie Wein schmeckt: fruchtig & frisch Helles Kirschrot im Glas, aus dem ein Duft nach Walbeeren und reifen roten Kernobst (Kirsch, Pflaume) aufsteigt, sowie ein Hauch Zimt. Am Gaumen saftig, fruchtig und einer prägnanten Länge. Der Wein kann bis zu fünf Tage nach der Öffnung im Kühlschrank aufbewahrt werden Nährwertangaben pro 100ml Energiewert 126KJ / 16Kcal Fett 0 g Kohlenhydrate 2,6 g, davon Zucker 2,6 g Ballaststoffe 0 g Eiweiß 0 g Salz 0 g Allergene Schwefeldioxid Hinweis: Produkte mit der Bezeichnung 'alkoholfrei' dürfen laut Gesetzgeber bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten.
Das Besondere an diesem alkoholfreien Wein Miguel Torres betritt mit diesem Syrah Wege abseits des Mainstreams, und zwar in Richtung alkoholfreien Genuss. Zunächst wird der Wein nach traditionellem Verfahren gemacht: Lese bei optimaler Reife, kurze Maischestandzeit, temperaturkontrollierte Vinifizierung im Edelstahltank und Ausbau in neuen Fässern aus französischer Eiche (für 5 % des Weins). In einem dualen Verfahren, das Torres entwickelt hat, wird dem Wein daraufhin in konischen Säulen der Alkohol entzogen. Was bleibt sind die Noten und Aromen des Syrah, ohne Alkohol! Wie der alkoholfreie Wein schmeckt: fruchtig & frisch Dunkles Kirschrot im Glas. Das Bouquet zeigt sich fruchtbetont, mit Noten von Himbeeren und Quittengelee sowie sanften Anklängen von gerösteten Holz-Aromen. Am Gaumen ist der alkoholfreie Wein samtig, beeindruckend strukturiert und sehr feinfruchtig, was auch im Finale sehr präsent ist. Ein Schluck davon und man muss einfach „Wow!“ sagen! Der Wein kann bis zu fünf Tage nach der Öffnung im Kühlschrank aufbewahrt werden Nährwertangaben pro 100 ml Energiewert 134 KJ / 20 Kcal Fett 0 g Kohlenhydrate 3,5 g, davon Zucker 3,5 g Ballaststoffe 0 g Eiweiß 0 g Salz 0 g Allergene Schwefeldioxid Hinweis: Produkte mit der Bezeichnung 'alkoholfrei' dürfen laut Gesetzgeber bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten.
Nebbiolo Langhe - 2022 - Pio Cesare - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Kaum ein anderes Weingut steht so sehr für hochwertige Barolos und Barbarescos wie Pio Cesare. Der Einstieg in die Welt dieser Top-Weine ist der Langhe Nebbiolo. Auch er besteht zu 100 Prozent aus Nebbiolo und die Trauben für den Wein wurden in der Umgebung der Orte Barolo und Barbaresco geerntet. Stilistisch den großen Vorbildern also sehr ähnlich, aber nach deutlich weniger Reifezeit bereits zugänglich. Der Langhe Nebbiolo ist nach fünf Jahren schon ein absoluter Genuss, wohingegen man für die großen Geschwister deutlich mehr Wartezeit mitbringen sollte. Der Aufwand bei der Herstellung dieses Nebbiolo ist dennoch hoch: 20 Tage verbringt der Most in Kontakt mit den Schalen, um eine volle Konzentration zu erlangen. Anschließend reift er geduldige 24 Monate in großen Eichenfässern und zum Teil auch in kleinen, französischen Barriques. Das Ergebnis ist ein Wein mit viel Körper, fester Struktur und einem guten Alterungspotential. Dabei wirkt die Frucht vergleichsweise intensiv und reif, aber gleichzeitig auch frisch und mit sehr süßen Tanninen ausgestattet. Willkommen im Universum von Pio Cesare! Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Mit rubinrotem Farbton im Glas. Der Duft erinnert an rote Beeren und getrocknete Gewürze. Im Mund noch sehr jugendlich und erst mit mehr Luft aromatisch offen. Dann ist es ein wunderbar frischer und angenehmer Nebbiolo, der die Rebsorte wunderbar klar offenbart.
Die Rebsorte Negroamaro gehört zur Identität Apuliens. Dieses dunkle Exemplar überzeugt mit einem intensiven Aroma nach Pflaumen, Schlehe und getrockneten Kräutern. Kraftvoll und intensiv am Gaumen mit einer Idee von Lakritze. Die Heimat des Negroamaro wird auch als die „Kornkammer“ Italiens bezeichnet und ist somit auch die Wiege der italienischen Pasta aus Hartweizen. Probieren Sie den Wein doch einmal zu Rigatoni mit Schweinefleischragout - unverschämt lecker!
Das Besondere an diesem Wein Die nur wenig verbreitete Rebsorte Roter Muskateller ist eine Mutation des Gelben Muskatellers. Wie der Name bereits vermuten lässt, liegt der Unterschied in der Farbe. Genauer gesagt in der Schalenfarbe. Denn: Roter Muskateller ist eine weiße Rebsorte, doch erhält die Beerenhaut am Ende der Reifeperiode eine leicht rötliche Tönung – nicht unähnlich zum bekannten Grauburgunder. Das Weingut Fuhrgassl-Huber präsentiert uns einen Ortswein aus Neustift im Anbaugebiet Wien, der diese rare Rebsorte besonders eindrucksvoll vorführt: Wie zu erwarten, zeigt der trocken ausgebaute Neustifter Roter Muskateller eine ausgeprägte Muskatnote. Sie verschafft dem Wein etwas ganz Eigenständiges, das sich ausschließlich bei Muskateller-Rebsorten finden lässt. Neben dieser besonderen Charakteristik merkt man dem Roten Muskateller auch aromatisch seine dezente Farbgebung an: Rose, Blutorange und Erdbeere sind Assoziationen, die man bei einem Weißwein normalerweise nicht hat. So könnte man fast sagen, dass dieser Wein stilistisch zwischen einem Rosé und einem Weißwein changiert. So oder so beeindruckt der Rote Muskateller durch seine intensive Aromatik, die klar aufzeigt, warum Muskateller-Weine zu den sogenannten Bukett- oder Aromarebsorten zählen. Im Sommer eine willkommene Abwechslung zu den teils etwas eingefahrenen Weißwein-Gewohnheiten. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem hellen Messinggold. Der Duft des Roten Muskatellers beeindruckt mit intensiven Aromen von Pfirsich, Erdbeere, Blutorange, Mandarine, Muskatnuss und Rose. Am Gaumen trocken, mit lebendiger Säure, elegantem Körper und einem saftigen Mundgefühl. Im Abgang frisch sowie mit guter Struktur und Länge.
Niederhäuser Hermannshöhle Riesling Große Lage Spätlese - 2024 - Dönnhoff - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein In der legendären Hermannshöhle in Niederhausen an der Nahe erzeugt das VDP-Weingut Dönnhoff nicht nur ein trockenes Großes Gewächs und eine Riesling Auslese, auch diese Spätlese stammt aus der altehrwürdigen Lage. Ein sehr klarer, reiner und geradezu schwereloser Wein, zu dem das Adjektiv süß eigentlich gar nicht passt. Zwar spricht der Restzuckergehalt mit circa 70 Gramm pro Liter zunächst eine andere Sprache, doch verleiht die Säure dem Wein einen so energiereichen Zug, dass man den Wein bei jedem Schluck als unglaublich frisch und elegant wahrnimmt. Dazu trägt auch die mineralische Prägung des von Vulkangestein und Schwarzschiefer durchzogenen Bodens in der VDP Große Lage Hermannshöhle bei. Flintig und im Abgang geradezu salzig mutet diese Spätlese an. Dabei ist der Riesling stets unaufgeregt in seinem Charakter, alles wirkt absolut ausgewogen. Diese hohe Qualität ist neben der Lage auch den Riesling-Reben zu verdanken, die dort seit rund 70 Jahren wurzeln. Sie liefern aufgrund ihres Alters nur noch einen geringen Ertrag, doch dieser hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich: konzentriert, vielschichtig und extraktreich. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Winzerlegende Helmut Dönnhoff nebst Sohn Cornelius ihr Übriges besteuern, um die Qualität auf dieses faszinierende Niveau zu hieven. Die Lese der Riesling-Trauben erfolgt streng selektiv per Hand, sodass nur vollreifes und perfektes Lesegut in den Keller gelangt. Die Vinifizierung und der Ausbau des Weines erfolgt ausschließlich im Edelstahl, um so viel möglich von seinem ursprünglichen Charakter zu erhalten. Und erhalten bleibt einem dieser Wein ohnehin noch sehr lange. Zumindest, wenn man sich zurückhalten kann und nicht nur eine Flasche im heimischen Keller auf das Entkorken wartet. 30 bis 40 Jahre Alterungspotenzial sind eine fast konservative Einschätzung bei dieser Spätlese aus der Hermannshöhle. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Goldgelb mit hellen Reflexen. Der Duft der Spätlese ist von reifem, gelbem Steinobst sowie Zitrusfrüchten geprägt. Aber auch geröstete Mandeln und Schieferwürze sind präsent. Sehr vielschichtige Aromatik. Im Mund eine perfekt austarierte Balance zwischen Süße und lebendiger Säure. Der lange Abgang besitzt eine kristalline Klarheit und Mineralität.
Niederhäuser ‚In der Lay‘ Riesling trocken - 2024 - Jakob Schneider - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Lay ist ein Begriff keltischen Ursprungs, der für Schiefer respektive Schieferfelsen steht. Die davon geprägte Bodenbeschaffenheit existiert im Anbaugebiet Nahe etwa in der Top-Lage Niederhäuser Rosenheck. Hier findet sich wiederum die 60 Prozent steile Parzelle mit dem passenden Namen „In der Lay“. Die Schieferprägung passt hervorragend zu der hier angebauten Rebsorte Riesling – eine Tatsache, die auch Winzer anderer deutschen Anbaugebiete ganz genau wissen; die Mosel lässt grüßen. Das Weingut Jakob Schneider kann man ohne Einschränkungen als Riesling-Spezialist bezeichnen. Zwar werden auch Weiß-, Grau- und Spätburgunder produziert, doch liegt der Fokus ganz klar auf der Königin der Rebsorten – insbesondere in den höheren Qualitäten. Der Niederhäuser ‚In der Lay‘ Riesling trocken verrät sich bereits durch seinen Duft als echter Schiefer-Riesling: kräuterig-würzig, mineralisch klar und von Zitrusnoten geprägt. Der Ausbau im großen Holzfass beeinflusst den Wein keineswegs aromatisch, stattet ihn jedoch mit mehr Struktur und straffem Körper aus. Ein trockener Riesling, der qualitativ, aber auch preislich, vielen Mitstreitern davoneilt. Das wird auch durch die 96 Punkte von James Suckling bestätigt, die der „In der Lay“ für den Jahrgang 2020 erhielt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit strahlendem Zitronengelb im Glas. Der vielschichtige Duft erinnert an gelbes Steinobst, exotische Früchte und würzig-kräuterige Anklänge von Schiefer-Mineralität. Im Mund straff und frisch, aber gleichzeitig schön saftig und fast cremig. Im Abgang sehr präzise, klar und wohl balanciert.
Das Besondere an diesem Wein Die Brüder Damiano und Amedeo Reale stammen aus einer neuen Generation junger, talentierter und ambitionierter Winzer Apuliens, die auf ihre Region mit tollen Qualitäten aufmerksam machen. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Dieser sanfte Negroamaro stammt aus der Lage Norie und hat ein intensives Aroma von Pflaumen, Wacholderbeeren, getrockneten Kräutern und süßlichen Zimtnuancen.
Oberbergener Bassgeige Grauburgunder Erste Lage trocken - 2023 - Franz Keller - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Beim Weingut Franz Keller mag man Weine, die durchgegoren wurden und dadurch nur noch ein Minimum an Zucker enthalten. Auch dieser Grauburgunder aus der bekannten Lage Bassgeige weist deutlich weniger Restzucker auf als ein „trockener“ Wein offiziell besitzen dürfte. Bei einer Rebsorte wie Grauburgunder ist das besonders sinnvoll, da sie nicht den Säuregehalt eines Rieslings mitbringt, der die Süße „abpuffern“ würde. So besitzt der Wein einen klaren, frischen Charakter und kommt dennoch mit vergleichsweise moderater Säure daher. Die besondere Stilistik erhält dieser Wein aber auch durch seine Herkunft: Das von Vulkangestein geprägte Terroir der Ersten Lage Oberbergener Bassgeige lässt einen Wein entstehen, der alles übertrifft was man gemeinhin von einem Grauburgunder erwarten würde. Es ist ein wunderbar feiner Wein mit intensiven Fruchtaromen, die beeindruckend vielschichtig daherkommen – einen wahrhaften „Riech-Wein“ liefert uns hier das Weingut von Fritz Keller! Struktur und Rasse bringt der Wein ebenfalls mit – nicht zuletzt durch den Ausbau in großem Holz und in kleinen Eichenfässern. Aromatisch macht sich das Holz nur subtil bemerkbar, doch präsentiert der Wein einen Körper, der einer Ersten Lage mehr als würdig erscheint. Ein echter Luxus-Grauburgunder, den man probiert haben muss. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Leuchtendes Zitronengelb mit grünen Reflexen im Glas. Der Duft zeigt sich sofort sehr intensiv und vielschichtig: reife Birnen, Honigmelone, Brioche, frische Walnüsse sowie feine Kräuternoten an der Nase. Eine leichte Würzigkeit verrät den Einsatz von Holz bei diesem Grauburgunder. Am Gaumen wird dieses Fruchtspiel durch eine gute Struktur und eine wohl dosierte in Einklang gebracht. Im langen Abgang mit gutem Druck, der auf den Ausbau im kleinen Holzfass hinweist.
Oberbergener Bassgeige Spätburgunder Erste Lage trocken - 2022 - Franz Keller - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Oberbergener Bassgeige wurde vom VDP als Erste Lage klassifiziert und ihr besonderes Terroir wird von Lössboden auf Vulkangestein bestimmt. Dies sorgt für Weine, die sehr mineralisch geprägt sind und über ein hervorragendes Maß an Frische und Vitalität verfügen. Für einen Spätburgunder beste Voraussetzungen, um leichtfüßig, elegant und nicht schwer oder marmeladig daherzukommen. Die Identität der Rebsorte bleibt zudem erhalten – die Terroir-Prägung geht mit der Stilistik des Pinot Noirs eine wunderbare Verbindung ein. Um dem Wein zusätzliche Struktur, Komplexität und Alterungsfähigkeit mit auf den Weg zu geben, verbringt der Oberbergener Bassgeige Spätburgunder mehrere Jahre in kleinen Eichenholz-Barriques. Allerdings werden alle Fässer in dritter und vierter Belegung genutzt, um die aromatische Beeinflussung möglichst gering zu halten. Spätburgunder sind ein absolutes Spezialgebiet des Weinguts von Fritz Keller und die Bassgeige Erste Lage weiß nicht nur Fans der Rebsorte zu entzücken. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Glas mit einem hell leuchtenden Kirschrot. An der Nase duftet der Wein intensiv nach Kirschen, Cassis, weißen Blumen sowie Lakritz, Pfeffer, Waldboden und getrockneten Pilzen. Am Gaumen mit gut eingebundener Säure und einem moderaten Eindruck von Tanninen. Im Abgang mit einem rauchigen Aromaprofil und einer sehr guten Länge.
Oberrotweil Spätburgunder trocken - 2021 - Salwey - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Reserve Salwey Weine aus dem Hause Salwey stehen für eine ganz eigene Kategorie innerhalb der VDP Klassifikation der Ortsweine. Qualitativ liegen sie mindestens auf dem Niveau von Weinen aus Erster Lage. Das beweist auch der Spätburgunder Oberrotweil trocken. Um die hohe Qualität zu verstehen, lohnt ein Blick auf das aufwendige Herstellungsverfahren dieses Rotweins. Die Trauben für den Spätburgunder stammen aus der Ortsgemarkung Oberrotweil und werden zu 100 Prozent per Hand geerntet und es erfolgt dabei eine strenge Selektion. Die vollreifen und unbeschädigten Trauben werden anschließend mit Hilfe von natürlichen Hefen schonend und über einen Zeitraum von 14 Tagen vergoren. Der darauf folgende Ausbau findet in kleinen Eichenholz-Barriques über einen Zeitraum von 12 Monaten statt. Ein Drittel der Fässer sind neu, der übrige Teil kommt aus Zweit- und Drittbelegung. Das Eichenholz für die Fässer stammt nicht etwa aus Frankreich, sondern aus Kaiserstühler Wäldern. Im Burgund werden die Fässer dann von einem renommierten Küfer gefertigt. Nach der Zeit im Holz wird der Spätburgunder ohne Filtrierung auf die Flaschen gefüllt. Nach zwei weiteren Jahren Lagerung wird der Wein in den Handel gebracht. Erst dann hält Konrad Salwey die Säure und die Tannine im Wein für ausreichend integriert. Der Spätburgunder Oberrotweil trocken vom badischen Vorzeige-Weingut Salwey unterstreicht die Bedeutung von Spätburgunder-Weinen aus Deutschland. Insbesondere in Bezug auf das gebotene Preis-Genuss-Verhältnis bietet dieser Wein eine eindrucksvolle Alternative zu Pinot Noirs aus dem Burgund. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Spätburgunder kommt mit einem hell leuchtenden Kirschrot ins Glas. Der aromatische Duft präsentiert reife rote Früchte – allen voran Kirschen, Himbeeren und Erdbeeren. Im Hintergrund feine Rauch- und Gewürznoten. Am Gaumen mit klarem Mundgefühl, guter Frische und insgesamt lebhaftem Charakter. Der Abgang wirkt nachhaltig und die dezenten Tannine weisen auf eine lange Lebensdauer hin.
Das Besondere an diesem Wein Die VDP Große Lage Henkenberg ist ein Bergrücken vulkanischen Ursprungs auf rund 250 Metern Höhe im badischen Kaiserstuhl. Der Boden hier ist extrem mineralisch geprägt und es findet sich sogar der Edelstein Granat. Die südlich ausgerichtete Lage wird nicht nur durch eine gute Sonnenexposition erwärmt, mediterrane Winde sorgen für zusätzliches „Wohlfühlklima“ für die Reben. Diese Kombination aus steinigem Untergrund und optimalen klimatischen Bedingungen bietet perfekte Voraussetzungen für Weine, die Klarheit und Frische bei voller Reife ausdrücken. So wundert es nicht, dass der Grauburgunder vom Weingut Salwey einen perfekten Ausdruck des Henkenbergs liefert. Das Grauburgunder Große Gewächs präsentiert sich dicht und mit guter Struktur, dabei aber auch leichtfüßig, elegant und von guter Frische gekennzeichnet. Eine Rezeptur, die für besonders langlebige Weine steht. In direktem Zusammenhang bietet der Wein frühestens vier Jahre nach ausgewiesenem Jahrgang optimale Trinkfreude. Daher wird er vom Weingut Salwey vergleichsweise spät in den Handel gebracht. Die Trauben für den Wein werden selbstverständlich streng selektiv per Hand geerntet. Im Zuge der Pressung werden möglichst viele Gerbstoffe aus Schalen und Kernen herausgelöst. Die alkoholische Gärung findet dann in 1.200 Liter fassenden Eichenholzfässern statt. Auch der biologische Säureabbau wird hier durchgeführt und sorgt für eine weniger spitze Säure. Der Wein verbringt im Fass insgesamt 24 Monate auf der Vollhefe. Weitere 6 Monate wird er im Edelstahltank ausgebaut. Erst dann wird er ohne Filtration auf die Flaschen gefüllt. Und auch nach dem Kauf können sich Weinfreunde geduldig zeigen. Der Henkenberg Grauburgunder Großes Gewächs hat ohne Weiteres eine Lebensdauer von 10 Jahren und mehr. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Das Große Gewächs leuchtet in einem strahlenden Tiefgelb im Glas. Der Duft des Weines zeigt sich weniger fruchtig als eher pflanzlich-grün, nussig und leicht kreidig. Erst im Hintergrund lassen sich Ausprägungen von Zitrusfrüchten und gelbem Steinobst finden. Zudem sind auch rauchige Holznoten zu entdecken. Im Mund mit viel Struktur, vitaler Säure und einer feingliedrigen Eleganz. Dabei saftig, tief und komplex wirkend. Im Abgang zeigt der Grauburgunder durch seine Länge, die gute Struktur und zupackende Frische sowie die feinen Gerbstoffe sein exzellentes Reifepotenzial. Was Kritiker zu dem Wein sagen 94 Punkte von Falstaff „Dezentes Holz, würzig, eher mineralisch als fruchtig in der aromatischen Tönung. Im Mund mit samtener Phenolik, griffig, saftig, reife Säure, sehr viel Extrakt, aber ganz unbeschwerlich in Szene gesetzt. Dicht und dabei sehr fein.“
Odoardo - 2021 - La Carraia - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Riccardo Cotarella ist der mit Abstand gefragteste Önologe Italiens, auf der ganzen Welt berät er heute Weingüter. Zu seinen Kunden gehören auch Prominente wie Weltstar Sting, der Cotarella als Berater für sein Weingut eingespannt hat. Zudem war der Erfolgswinzer unter der Riege von Papst Franziskus für die Entwicklung eines neuen Messweins im Vatikan beauftragt worden. Doch Cotarella ist nicht nur an exklusiven Auftragsarbeiten interessiert, sein Herz schlägt vor allem für die italienische Heimat Umbrien. Seine Weingüter Falesco und La Carraia gelten als Leuchttürme der Region, waren sie doch dafür verantwortlich, dass die Region außerhalb Italiens erste Bekanntheit erlangte. La Carraia wurde einst von Odoardo Gialleti gegründet, selbst ein passionierter Winzer und Namensgeber dieser gelungenen Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Sangiovese. Das Weingut besitzt alle Rebflächen in der DOC Orvieto Classico, die direkt an der Grenze zu Latium liegt. Hier sind eigentlich Weißweine Trumpf, doch der Odoardo beweist eindrucksvoll, wie das vergleichsweise milde Klima auch rote Rebsorten verwöhnt. Die Güte des Weines, den es für bemerkenswert wenig Geld zu kaufen gibt, untermauert den Qualitätsanspruch und das Talent des Ausnahmewinzers Riccardo Cotarella. Bei dieser Cuvée reiften nach einer längeren Maischegärung 50% im Edelstahltank und 50% im gebrauchten französischen Barrique. Dabei präsentiert sich der Odoardo wunderbar aromatisch und mit einer Vollmundigkeit, die den Rotwein auch als Essensbegleiter attraktiv macht. Natürlich denkt man hier zuallererst an die italienische Küche. Pizza, herzhafte Pasta, aber auch Fleischgerichte finden mit dem Odoardo den passenden Partner. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Wein zeigt sich im Glas mit einer rubinroten, sehr satten Farbe. Der betörende Duft wirkt vornehmen und erinnert an rote Beeren und Schwarzkirsche. Im Mund mit guter Struktur sowie robusten, aber dennoch seidigen Tanninen. Der Abgang wirkt lange und mit viel Frische nach.
Oktav Grauburgunder trocken - 2025 - Heger - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Deutscher Grauburgunder hat sich zu einer wahren Weißwein-Instanz entwickelt. Exemplare wie dieser Grauburgunder aus dem Kaiserstuhl zeigen auf, warum die Beliebtheit dieser Rebsorte mehr als verdient ist. Das Weinhaus Heger steht ohnehin für Weinqualität auf deutschem Spitzenniveau, so markiert der Oktav einen besonders gelungenen Prototypen dieser beliebten Weinkategorie. Zum einem merkt man dem Wein sofort die große Wärme im badischen Kaiserstuhl an – dichte Fruchtaromen steigen aus dem Glas – zum anderen wirkt der frisch und mineralisch – ein Beleg für die vulkansteinreichen Böden der Weinberge. Zu dieser Stilistik passt auch der Ausbau des Weißweines: Sowohl im Edelstahltank als auch im großen Holzfass verbrachte der Wein Zeit. Ersteres erhält den aromatischen Charakter des Oktav Grauburgunders und die Zeit im Holz verleiht dem Wein zusätzlichen Schmelz. Das Resultat ist ein Weißwein, der eigentlich immer gut passt – ob als Aperitif, „Solokünstler“ oder Essensbegleiter. Und bei Speisen darf es ruhig mediterran zugehen; Pizza, Pasta, aber auch Gerichte mit hellem Fleisch fühlen sich vom Oktav Grauburgunder bestens umsorgt. Das Angebot von deutschen Grauburgunder Weinen scheint unerschöpflich zu sein. Umso wichtiger beim Einkauf etwas genauer hinzuschauen. Der Oktav Grauburgunder vom renommierten Weinhaus Heger ist in Sachen Preis-Genuss-Verhältnis allzeit eine sichere Bank. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Zitronengelb im Glas und auch mit Zitrusnoten an der Nase. Aromatisch verstärkt werden diese durch Noten von grünen Äpfeln und etwas Honigmelone. Im Mund zeigt sich der Grauburgunder dann wunderbar saftig, frisch und wiederum von attraktiven Zitrusnoten durchsetzt. Im Abgang mit schöner Klarheit und harmonischem Gesamteindruck.