Weißer Burgunder Kalkgestein trocken - 2023 - Friedrich Becker - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Die bis zu 40 Jahre alten Weißburgunder-Reben für den Kalkgestein von Friedrich Becker wachsen auf Muschelkalkböden – teils in der Pfalz gelegen, teils im Elsass beheimatet. Im Vergleich zu dem „normalen“ Weißburgunder des Weinguts, setzt man beim Kalkgestein auf etwas mehr Struktur und Fülle. Dafür sorgen nicht nur die vergleichsweise alten Reben, sondern auch der Ausbau des Weines: 36 Stunden verbringen die streng per Hand selektionierten Trauben auf der Maische. Dies sorgt für eine Extraportion Extrakt und Körper. Der Gärprozess und der weitere Ausbau erfolgen im großen Holzfass und zudem verbringt der Wein 10 Monate auf seinem Hefelager. Durch den von Muschelkalk geprägten Boden wirkt der Wein jedoch in keiner Weise fett oder müde. Im Gegenteil: Der mineralische Untergrund hat den Wein besonders frisch, klar und präzise werden lassen. Das Ergebnis ist ein Weißburgunder von großer Statur, der dennoch überraschend leichtfüßig daherkommt. So wird auch mit diesem Wein deutlich, dass das große Vorbild von Friedrich Becker die Stilistik der Premier und Grand Cru im Burgund ist. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein strahlendes Gelb mit hellen Reflexen präsentiert sich im Glas. Der intensive Duft des Weines erinnert an reifes gelbes Steinobst, aber auch an Äpfel, Birnen und Stachelbeeren. Eine mineralisch-steinige Note lässt sich zusätzlich ausmachen. Am Gaumen eine wunderbare Kombination aus Saftigkeit und besonders frisch wirkender Eleganz. Im Abgang zudem mit einer guten Struktur und Länge ausgestattet. Was Kritiker zu dem Wein sagen 90 Punkte von Falstaff „Strohblumen, Mandarine, Vanille, im Mund mit einiger Süße hinter recht präsenter Säure und mittelhohem Extrakt. Ein warmer und süßer Jahrgangstyp, der die Frucht in den Vordergrund stellt“.
Weißer Burgunder trocken - 2024 - Hauck - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Das Weingut Hauk findet jedes Jahr wieder den Applaus der Weinkritiker für das Gesamtsortiment. Der „stoffige Liter-Weißburgunder“ findet explizit Erwähnung bei der Begründung für die erste Traube im Gault&Millau 2018. Das macht eben ein herausragendes Weingut aus: nicht nur einen Spitzenwein im Sortiment zu haben, sondern allen Weinen die entsprechende Aufmerksamkeit im Keller und Weinberg zu schenken. Nur so kann man durchgängig bemerkenswerte Weine zeigen. Der unkomplizierte Weißburgunder wächst auf tonhaltigen Lehmböden und wird ausschließlich im Edelstahltank ausgebaut, um die pure Frucht zu erhalten und den Rebsorten-Charakter in den Vordergrund zu stellen. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Der Duft von frischen Birnen und Granny Smith-Äpfeln entsteigt dem Glas, gepaart mit einem Hauch von weißen Blüten. Am Gaumen spiegeln sich die Aromen wider und der Wein wirkt sehr saftig-fruchtig und einfach unkompliziert mit einer gewissen Stoffigkeit. Die Charakterstärke dieses Weißburgunders zeigt sich in seiner angenehmen Ausgewogenheit und entspannten Zurückhaltung.
Weißer Burgunder trocken - 2024 - Scheffer - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Das Weingut Scheffer kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits in der 5ten Generation haben sie sich dem Wein verschrieben. Im kleinen, bezaubernden Weinort Zotzenheim in Rheinhessen, zwischen Bingen und Bad Kreuznach, liegt das Weingut Scheffer und hat das Glück, Weinberge mit Muschelkalkböden mit hohem Lehm-Lössanteil sein Eigen zu nennen. Dieser Weiße Burgunder – sowie alle anderen Burgundersorten – lieben diese Art von Böden und gedeihen prächtig. So entsteht ein erstaunlich stoffiger Wein mit Schmelz zu einem ungeheuer attraktiven Preis. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Duft ist der Weißburgunder nicht aufdringlich, sondern wunderbar vielfältig: feine exotische Fruchtnoten entsteigen dem Glas, gepaart mit Birnen- und Zitrusaromen und einer Idee von frischen Kräutern im Hintergrund. Am Gaumen spiegeln sich die Aromen wider und der Wein wirkt gehaltvoll und saftig, mit einem schönen Schmelz und einer guten Länge
Weißer Burgunder trocken - 2025 - Friedrich Becker - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Dieser VDP-Gutswein vom Weingut Friedrich Becker stammt von Weinbergen rund um Schweigen – teils auf deutscher, teils auf elsässer Seite gelegen. Hier profitiert der Weißburgunder sowohl von Sandsteinverwitterungsböden als auch von Kalkböden. Beide Untergründe liefern Weine, die sich durch ihren klaren, mineralischen und frischen Stil auszeichnen. In diesen geschützten Lagen ist es vergleichsweise warm, doch wird der Abbau der Säure während der Reifephase durch kühle Nächte gebremst. Eine wunderbar frische Stilistik ist das Resultat. Die genutzten Weißburgunder-Reben für den Gutswein sind zwischen 13 und 32 Jahre alt sind. Die Weißburgunder-Trauben werden per Hand bereits bei der Lese streng selektioniert und der Ausbau des Weines erfolgt ausschließlich im Edelstahl, um die typische Weißburgunder-Stilistik zu erhalten. Vier Monate auf der Feinhefe verhelfen dem Wein schließlich zu einem besonders harmonischen Charakter. Friedrich Becker unterstreicht mit diesem Weißburgunder trocken, dass das Weingut nicht nur Spätburgunder und Chardonnay auf internationalem Spitzenniveau produziert, sondern ein besonderes Händchen für Burgunder-Rebsorten insgesamt besitzt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein helles Zitronengelb leuchtet im Glas. Der Duft des Weißburgunders erinnert an gelbes Steinobst, grüne Äpfel, reife Birnen und Zitronenschale. Im Mund auf der einen Seite sehr saftig und frisch. Auf der anderen Seite aber auch mit einer geschmeidigen Eleganz ausgestattet. Dieser Eindruck entsteht vor allem durch die Zeit auf dem Hefelager und der besonders harmonisch eingebundenen Säure im Abgang.
Einen deutschen Winzersekt mit traditioneller Flaschengärung aus der Liebhabersorte Morio-Muskat? Eine Seltenheit! Für unser 1-jähriges Jubiläum haben wir einen bei der Erzeugergemeinschaft Winzersekt im Rheinhessischen Sprendlingen aufgespürt. Hier wird die 1928 von Peter Morio gekreuzte aromatische Rebe noch kultiviert, aus deren Wein Kellermeister Hermann Hembd den unwiderstehlich fruchtigen WF1 gezaubert hat. Im Duft Zitrus, Muskatnuss, tropische Früchte und Holunderblüten, die Perlage ist fein und der charmante Fruchtschmelz lädt umgehend zum Nachschenken ein. Ein nicht alltäglicher Sekt für allerbeste Feierlaune!
Wickerer Nonnberg Riesling Erste Lage trocken - 2024 - Flick - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Als Monopol-Lage wird eine Weinlage bezeichnet, die sich ausschließlich im Besitz eines einzigen Weinguts befindet. Mit dem Wickerer Nonnberg kann das Weingut Joachim Flick genau diese nur selten existierenden Eigentumsverhältnisse für sich beanspruchen. Und der Wickerer Nonnberg erzählt eine weit zurückreichende Geschichte, die unter anderem auch die Namensgebung erklärt: Bevor die Lage in den Besitz des Weinguts Flick überging, gehörte die heutige Monopol-Lage 500 Jahre lang den Zisterzienserinnen des Kloster Tiefenthals im Rheingau. Aber es sind nicht das Monopol und nicht die Nonnen, die den Wein aus dieser Lage erstklassig machen. Es sind die idealen Voraussetzungen in Bezug auf Boden und Klima, die für besonders gute Riesling-Weine sorgen. Das sieht auch der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) so: Der Riesling Wickerer Nonnberg trocken ist als Erste Lage klassifiziert – die zweithöchste Qualitätsstufe des VDP überhaupt. Und das mit Recht, denn dieser Weißwein strotzt vor Kraft und Vielschichtigkeit und hält so auch dem Urteil der anspruchsvollsten Kenner stand. Regelmäßige, internationale Auszeichnungen untermauern diese Aussage.Neben dem exzellenten Traubenmaterial ist die hohe Güte des Riesling Wickerer Nonnberg trocken auch dem versierten Umgang von Joachim Flick im Keller zu verdanken. So wird dem Wein noch zusätzliche Struktur dadurch verliehen, dass er fünf Monate lang in alten Doppelstück-Fässern mit einem Volumen von 2.400 Litern ausgebaut wird. Eine bei Riesling eher selten anzutreffende Methode, die bei diesem Wein aber ein perfektes Ergebnis bringt: Durch das Alter und die Größe der Fässer wird der Wein aromatisch nicht beeinflusst, erhält aber zusätzlichen Körper und Aromentiefe. Riesling-Liebhaber und die, die es werden möchten, versetzt dieser Weißwein wahrlich in eine erstklassige Lage. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Ein leuchtendes Zitronengelb strahlt aus dem Glas. Die Nase ist durch einen intensiven Duft von reifem Steinobst gekennzeichnet. Ergänzt wird dieser Eindruck durch eine kräuterige Würze, die vom mineralisch geprägten Boden herrührt. Am Gaumen sehr kraftvoll und mit wunderbar vitaler Säure ausgestattet. Die Aromatik ist vielschichtig und wird über die kommenden Jahren noch an Komplexität gewinnen. Im langen Abgang wirkt der Wein sehr klar und verfügt über eine leichte, mineralische Salzigkeit.
Das Besondere an diesem Wein Der Name des Weins ist schnell erklärt: Seit 2004 bearbeitet das Spitzenweingut R&A Pfaffl auch Weingärten auf einem Hochplateau am Bisamberg direkt vor den Toren der österreichischen Hauptstadt. Wien ist also eine ehrliche Herkunftsbezeichnung, denn die Reben überblicken tatsächlich das Stadtpanorama. Die nachgestellte 1 gibt einfach nur an, dass es die erste Weißweincuvée von Pfaffl aus den Herrenholz und Praschen genannten Lagen ist. Dort sind die Böden besonders kalkhaltig, was dem Wein seine mineralische Finesse einträgt. Mit dem Wien.1 kommt ein ebenso unkomplizierter wie eleganter Weißwein daher, der einfach nur gefallen kann. Die Cuvée aus Riesling (60%), Grüner Veltliner und Weißburgunder ist spritzig, frisch und wartet mit einem wunderbaren Aromenstrauß auf. Die Fruchtaromen und die animierende Säure steuert der Riesling bei. Der Grüne Veltliner ergänzt seine feinen Würznoten, die wunderbar mit dem mineralischen Einschlag harmonieren. Der Weißburgunder verleiht dem Wein etwas mehr Körper. Eine absolut ausgewogene Cuvée, die erneut das große Handwerk von Pfaffl beweist. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mittleres Zitronengelb mit grünen Reflexen glänzt im Glas. Der Duft von gelber Steinfrucht und frischem Apfel wird von einem zitrischen Spiel unterlegt. Dazu noch Eindrücke von weißen Blumen. Im Mund sehr animierend mit feiner Säure und den mineralischen Noten, während im Finale sich eher würzige Aromen in den Vordergrund schieben. Tolle Fülle und wunderbare Frische.
Das Besondere an dem Wein Bekannt ist Pfaffl für seinen legendären Grünen Veltliner. Mit der außergewöhnlichen Cuvée aus Zweigelt (70%) und Pinot Noir (30%) – dem „Wien. 2“ – lässt das Weingut auch in Sachen Rotwein aufmerken. Wie immer bei Pfaffl bestimmt die schonende Arbeit in Weinberg und Keller die Herstellung des Weins. Die Trauben für den „Wien. 2“ stammen aus den Lagen Herrenholz und Praschen, beide auf einem Hochplateau mit Blick auf Wien gelegen. Der Boden des Hochplateaus besteht aus sogenanntem Flysch, einer Kombination aus Ton- und Sandstein, die charakteristisch für den gesamten Höhenzug ist. Noch im Weinberg werden die Zweigelt- und Pinot Noir-Trauben selektiert, um bestmögliches Rebmaterial zu erzielen. Die alkoholische Gärung erfolgt im Edelstahltank mit etwa 20 Tagen Maischestandzeit. Für die perfekte Reife des „Wien. 2“ wandern 20 Prozent des Weines in gebrauchte Barriques. Wie der Wein schmeckt Das kräftige Rubinrot im Glas verdankt sich dem Zweigelt, doch an der Nase wird schnell die glückliche Vermählung mit dem Pinot Noir offenbar. Deutlicher Eindruck von Kirsche, aber auch Aromen von roten Beeren. Dazu gesellen sich mineralische und erdige Noten. Am Gaumen zeigt sich die ganze Balance des Weines, die sanft von Tanninen bis in das geradezu animierende Finale getragen wird.
Wiener Gemischter Satz - 2025 - Fuhrgassl-Huber - Österreichischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Gemischte Satz lädt mit jugendlichen, frischen Fruchtnoten und zarter Würze ein. Sein lebendiger Trinkfluss macht ihn zum idealen Aperitif Wein und er lässt sich auch wunderbar zu Vorspeisen trinken.
Wiener Grüner Veltliner Klassik trocken - 2025 - Fuhrgassl-Huber - Österreichischer Weißwein
Wie der Wein schmeckt Helles Strohgelb leuchtet im Glas. In der Nase zeigt der Weißwein einen sanften Duft nach Edel-Pflaume, Granatapfel und grünen Birnen. Der Grüne Veltliner ist im Mund frisch und sehr lebendig, mit einem zärtlichen Weinsäurebogen und einer zärtlichen Struktur unterlegt. Die klassische Würze dieser österreichischen Paradesorte zeigt sich besonders im Finale. Ein toller Wein, der enorm viel Trinkspaß bietet.
Wilker Sauvignon Blanc trocken - 2023 - MEJS - Die Weinspezialisten - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Seine Kreationen sind im Weinfreunde-Shop gern gesehene Gäste: Jürgen Wilker widmet sich in der südlichen Pfalz primär den Burgunderrebsorten, doch dieser Sauvignon Blanc beweist, dass er auch ein Händchen für internationale Rebsorten besitzt. Sauvignon Blanc ist praktisch in allen Weinländern zu finden, besonders häufig natürlich in Neuseeland und Frankreich. In Deutschland ist die Rebsorte noch eine Randerscheinung, doch steigt die belegte Rebfläche hierzulande Jahr für Jahr sprunghaft an. Die Gründe dafür sind einfach: Sauvignon Blanc ist bei Weinfreunden beliebt und in Deutschland findet die Sorte beste Voraussetzungen. Zudem sind Winzer schon lange nicht mehr auf die typischen deutschen Rebsorten festgelegt. Wichtiger ist mittlerweile die Frage: Aus welchen Rebsorten kann ich wirklich gute Weine produzieren? Diese Frage hat sich Jürgen Wilker ganz offensichtlich schon von einiger Zeit beantwortet und Sauvignon Blanc als Folge in sein Rebsorten-Portfolio aufgenommen. Gut so, denn der Wein schafft es, eine ganz eigene Ausdruckskraft an den Tag zu legen: nicht ganz so fruchtintensiv, wie die meisten neuseeländischen Sauvignon Blanc, aber auch nicht so karg, wie manche Exemplare von der Loire. Für die goldene Mitte möchte man sagen, steht der Wilker Sauvignon Blanc trocken. Dabei besitzt er die ganz typische Rebsortenstilistik, aber mit einem deutschen Twist sozusagen. Unbedingt empfehlenswert! Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem hellen Gelb, das grüne Reflexe funkeln lässt. Der Duft des Weines ist äußerst fruchtbetont, mit den rebsortentypischen Noten von Stachelbeere, Passionsfrucht, Grapefruit und etwas Minze. Auch am Gaumen geht es für einen Sauvignon Blanc ganz klassisch zu: Ein leichter, straffer Körper trifft auf eine sehr energiereiche Säure, die im Abgang wunderbar mit den Fruchtaromen in Einklang kommt.
Wiltinger Riesling Alte Reben feinherb - 2023 - Weingut Nik Weis - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Jahr für Jahr mit internationalem Kritikerlob bedacht zu werden, ist für einen Ortswein nach VDP-Statuten nicht selbstverständlich. Schließlich befindet sich der Wiltinger Riesling Alte Reben damit nur auf Nummer Zwei des vierstufigen Klassifikationssystems des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter. Doch der Zusatz „Alte Reben“ macht die Besonderheit des Weins aus Wiltingen klar: Nur Riesling-Trauben aus altem Rebbestand kommen zum Einsatz und sie sorgen für einen Wein, der durch seine aromatische Komplexität – einerseits – und seiner saftigen Fülle – andererseits – zu beeindrucken weiß. In Kombination mit der typischen Schieferwürze und einer Säure – so klar wie ein Glockenschlag – kommt ein Riesling der Extraklasse ins Glas. Dass dabei mehr Restzucker im Spiel ist, als es die Bezeichnung „trocken“ erlauben würde, ist reine Formsache. Einen spürbaren Süßeeindruck besitzt der Wein nicht – der enormen Frische sei Dank. Die tief im Schieferboden der Steilhänge verwurzelten, alten Reben tragen wesentlich zur Intensität und Komplexität des Weins bei. Sie nehmen die mineralischen Elemente und Nährstoffe aus tiefen Bodenschichten auf. Dadurch bleiben die Pflanzen von Wetterkapriolen weitestgehend unbeeindruckt. Vielmehr sind die Trauben stets bestens versorgt, sodass sie perfekt ausreifen können. Bei Reben, die bereits ein gewisses Alter erreicht haben, ein absoluter Qualitätsgarant. In kulinarischer Hinsicht ist der Wiltinger Riesling feinherb Alte Reben äußerst vielseitig. Er harmoniert hervorragend mit frischen Ofenkartoffeln und einer Vielzahl von Dips wie Kräuterquark, Pesto oder Lachscreme. Die Aromen des Weins ergänzen die frischen und würzigen Noten dieser Gerichte auf wunderbare Weise. Ebenso gut passt dieser Riesling zu einem Pfifferlings-Risotto, dessen cremige Textur und intensive Aromen durch die Struktur und Säure des Weins perfekt ausbalanciert werden. Auch Sommersalate mit Geflügel finden in diesem Wein einen idealen Begleiter, der die Leichtigkeit und Frische der Salate unterstreicht und zugleich geschmackliche Tiefe hinzufügt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mittleres Zitronengelb. Schieferduft mit reifer, gelber Frucht, Zitrus und grüner Birne an der Nase. Im Mund wieder Würze und auch frische Kräuter. Eine durchschneidende Säure hebt alles in die Höhe. Dabei mit unaufgeregtem Kern am mittleren Gaumen. Der Restzucker ist kaum wahrnehmbar. Klarheit und Struktur pendeln im frischen Abgang harmonisch miteinander aus.
Das Besondere an diesem Wein Südtirol ist eine Weinregion, die immer noch als eine Art Geheimtipp gehandelt wird. Die Bedingungen für Weinbau sind hier sehr gut, da die hoch gelegenen Weinberge durch die Alpen vor rauen Nordwinden geschützt werden und gleichzeitig von mediterranen Einflüssen aus dem Süden profitieren. Der Sauvignon Blanc Winkl wird von der Kellerei Terlan bereits seit 1956 reinsortig produziert und ist somit ein ganz klassischer Vertreter der Region. Dabei hat der Wein überhaupt nichts mit der Stilistik eines Sauvignon Blanc aus der Neuen Welt zu tun. Zum einen reift er zwölf Monate auf der Feinhefe („sur lie“) und zum anderen wird ein Teil des Weines in großen Eichenfässern ausgebaut. Das Resultat ist ein Sauvignon Blanc mit vergleichsweise moderater Säure und einem kräftigen Körper. Trotzdem bleibt der Winkl seiner Rebsorte treu: Die Frische, die intensiven Fruchtaromen und die schöne Mineralität machen ihn zu einem Weißwein, der als Essensbegleiter auch kräftigeren Speisen standhält. Wer diese Art von Sauvignon Blanc noch nie probiert hat, findet mit dem Sauvignon Winkl einen Einstieg auf Top-Niveau. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas strahlt der Wein in einem satten Strohgold. Der Geruch ist intensiv und fruchtbetont. Vor allem Aromen von Aprikosen, Mandarinenschalen und Maracuja sind zu entdecken und werden durch blumige und kräutrige Eindrücke ergänzt – allen voran Holunder und Minze. Im Mund setzen sich die Aromen fort und erhalten durch die feine Säure eine angenehme Frische. Im Abgang mit sehr guter Struktur und einem mineralischen Anklang.
Das Besondere an diesem Wein Mit klarem Bekenntnis zu traditionellem Handwerk, naturnaher Arbeit im Weinberg und zurückhaltender Vinifikation ist dem VDP-Weingut Jürgen Ellwanger hier ein Weißburgunder gelungen, der Lust auf mehr weiße Vertreter aus dem Rotweinland Württemberg macht. Die Weinberge in Winterbach zeichnen sich durch die für die Region typischen Keuperböden aus. Dieser Untergrund verleiht dem VDP Ortswein eine mineralische Note, die als kalkig oder kreidig beschrieben werden kann und ein gelungenes Zusammenspiel mit den Aromen des Weißburgunders eingeht. Doch neben dem Boden spielt auch das Mikroklima eine wichtige Rolle: Die sonnenexponierten Hänge und die kühlen Nächte in den Weinlagen rund um Winterbach begünstigen die langsame Reifung der Trauben. Die Kombination aus Bodeneigenschaft und dem Wechselspiel von warmen und kühlen Temperaturen ist entscheidend für die Balance zwischen Frucht und Mineralität dieses Weißburgunders. Ausgebaut wird Weißwein ausschließlich im Edelstahltank, was die frischen und fruchtigen Noten der Rebsorte unterstreicht. Er behält seine Lebendigkeit, Frische und präzise Struktur, ohne von Holztönen überdeckt zu werden. Diese Vinifikation unterstreicht zudem den puristischen Charakter des Winterbach Weißburgunders von Jürgen Ellwanger. In Summe: Ein Wein, den es sich unbedingt lohnt, kennenzulernen. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas zeigt der Weißburgunder ein helles Strohgelb mit goldenen Reflexen. Das Bouquet verströmt einen feinfruchtigen, facettenreichen Duft: Knackige Äpfel und Zitrusfrüchte verbinden sich harmonisch mit Noten von Aprikosen sowie einem nussigen Anklang. Am Gaumen zeigt sich der Wein vollmundig und geprägt von einer moderaten Säure und einer feinen, kreidigen Mineralität. Der Wein hinterlässt einen eleganten Eindruck und entfaltet im Abgang seine ganze aromatische Komplexität.
Würzburger Silvaner trocken - 2025 - Juliusspital - Deutscher Weißwein
Das Besondere am Würzburger Silvaner Ortswein Die heimische Rebsorte Silvaner hat eine ganz besondere Stellung für das VDP-Weingut – man könnte sie auch als Leitrebsorte von Juliusspital bezeichnen. Mehr als 40 % der Produktion besteht aus dieser Rebsorte und damit ist Juliusspital das größte Silvaner-Weingut der Welt. Dieser Silvaner Ortswein ist unkompliziert und zugänglich, mit dem Anspruch wiedererkennbarer regionale Herkunft und ist außerdem ein perfekter Speisebegleiter. Das spezielle Mikroklima, in dem die Trauben für diesen Wein wachsten, wird geprägt von den bekannten Muschelkalkböden der Würzburger Weingärten und dem Flusslauf des Mains. Die hervorragende Qualität ist außerdem dem perfekten, nachhaltigen Weinbergsmanagement zu verdanken. Im modernen Weinkeller werden die ausgewählten Silvaner-Trauben schonend weiterverarbeitet. Über 30 Tage lang findet langsam und temperaturkontrolliert die Vergärung statt. Danach reift der junge Wein eine Zeit lang im Edelstahltank auf der Feinhefe weiter. So entsteht ein typisch fränkischer Silvaner, mit einer animierenden Frische, spürbarer Mineralität und den bekannten, leicht pfeffrigen Feuersteinnoten, der zudem noch ein gewisses Entwicklungspotential auf der Flasche besitzt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Duft erwarten Dich intensive, saftige Birnenaromen, gepaart mit Eindrücken von fruchtiger Ananas sowie feine Würznuancen im Hintergrund. Am Gaumen spiegeln sich die Aromen in etwas dezenterer Form wider und werden ergänzt von erfrischenden Zitrusnuancen. Dieser Ortswein präsentiert sich sehr balanciert, mit einer gut integrierten Säure und spannender Mineralität. Ein ansprechender, präsenter Silvaner mit regionalem Charakter!
Würzburger Stein Riesling Erste Lage trocken - 2025 - Juliusspital - Deutscher Weißwein
Das Besondere am Würzburger Stein Riesling Erste Lage Das VDP-Spitzenweingut Juliusspital, mit seiner jahrhundertealten Tradition und den unermesslichen Erfahrungsschätzen seiner Mitarbeiter, besitzt auch Weingärten in Frankens berühmtester Lage überhaupt: dem Würzburger Stein. Das Besondere dieser am Main gelegenen, muschelförmigen Lage sind die typischen Muschelkalkböden in Verbindung mit einem besonders warmen Kleinklima. Die Lage Würzburger Stein ist nach Süden ausgerichtet, vor kalten Winden geschützt und hat die Stadt sowie auch den angrenzenden Fluss als Wärmepuffer. Juliusspital arbeitet hochwertig und nachhaltig im Weinberg, setzt auf bewusste Ertragsreduzierung, sanften Rebschnitt und intensive Handarbeit in der Ersten Lage. Im Keller werden die Riesling-Trauben schonend weiterverarbeitet. Der Wein wird im großen Holzfass ganz ursprünglich spontan vergoren und danach für mehrere Monate auf der Feinhefe im großen Holzfass ausgebaut. Das Augenmerk liegt hier auf dem Bewahren der fränkischen Riesling-Persönlichkeit. Das Weingut selbst nennt das Konzept in seinem Keller „kontrolliertes Nichtstun“. So entsteht ein unnachahmlicher Wein mit einem aussagekräftigen Lagen-Charakter und einem sehr guten Reifepotenzial. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas erstrahlt ein brillantes Hellgelb. Im komplexen Bukett zeigen sich frisch-fruchtige Aromen von gelbem Steinobst, die an Aprikosen und Pfirsiche erinnern, gepaart mit saftigen Grapefruit- und Limettennoten. Am Gaumen spiegeln sich die fruchtigen Eindrücke präzise wider und werden ergänzt von filigranen, würzigen Nuancen. Der Riesling hat eine lebendige Frische und eine ansprechende Mineralität. Dieser dicht gewobene Wein besitzt außerdem ein sehr gutes Reifepotential – auch wenn es jetzt schon eine Freude ist, ihn zu genießen, kann er mit weiterer Zeit auf der Flasche noch mehr Tiefe erreichen.
Würzburger Stein Silvaner Erste Lage trocken - 2025 - Juliusspital - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Das Juliusspital hat sich nicht nur auf die Rebsorte Silvaner spezialisiert, das renommierte Weingut ist auch der größte Produzent von Weinen dieser Rebsorte. Nicht nur im Anbaugebiet Franken, sondern auf der ganzen Welt! Der Silvaner aus dem vom VDP als Erste Lage klassifizierten Würzburger Stein beweist eindrucksvoll, dass das Juliusspital dabei höchste Qualitätsstandards anlegt. Seit 1955 ist das Weingut bereits im prestigeträchtigen Verband der deutschen Prädikatsweingüter und besitzt heute Parzellen in nicht weniger als 24 Ersten und Großen Lagen des VDPs. Der Würzburger Stein ist vielleicht die bekannteste Lage in Franken, denn allein ihr muschelförmiger Verlauf den Main entlang ist ein echter Hingucker. Zudem herrscht im Stein ein perfektes Mikroklima: In der nach Süden ausgerichteten Lage ist es besonders warm, denn sie ist vor Winden geschützt und profitiert zusätzlich von einer Art Wärmespeicher in Form der Stadt Würzburg und des Flusses. Der Boden hier ist von dem für die Gegend typischen Muschelkalk geprägt. Eine ideale Unterlage für die Entstehung von feinen, aber dennoch kraftvollen Weißweinen. Der Würzburger Stein Silvaner Erste Lage trocken wird ganz traditionell hergestellt: Sowohl der Gärprozess als auch die mehrmonatige Reife auf seiner Vollhefe erfolgt in großen Holzfässern. Diese geben kein Aroma an den Wein ab, doch sorgen sie für eine kraftvolle Statur dieses Vorzeige-Silvaners. Das Ergebnis ist ein Wein, der auf der einen Seite fein, frisch und balanciert wirkt und auf der anderen Seite durchaus Länge und Körper besitzt. Das verleiht dieser Ersten Lage jede Menge Alterungspotential – in fünf Jahren kann dieser Silvaner aus dem Würzburger Stein eigentlich nur noch besser sein. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit einem mittleren, leuchtenden Gelbton im Glas. Der Duft wirkt vielschichtig und spannungsreich. Aromen von gelben Äpfeln, Birnen und frischen Kräutern weisen eindeutig auf die Rebsorte hin. Im Mund mineralisch fein und gleichzeitig sehr druckvoll. Die aromatische Komplexität lässt sich bereits erahnen und wird in den kommenden Jahren sicher noch zunehmen.
Das Besondere am Würzburger Stein Silvaner GG Schöner Weise hat das VDP-Weingut Juliusspital beschlossen, die Großen Gewächse erst mit einem Jahr der Flaschenreife auf den Markt zu bringen. So viel Kunden- und Genussfreundlichkeit gebührt ein großer Applaus! Die Trauben für diesen Spitzen-Silvaner wachsen in der berühmtesten Lage in Franken: dem Würzburger Stein. Das Besondere dieser am Main gelegenen, muschelförmigen Lage sind die typischen Muschelkalkböden in Verbindung mit einem besonders warmen Kleinklima. Die Lage Würzburger Stein ist nach Süden ausgerichtet, vor kalten Winden geschützt und hat die Stadt sowie auch den angrenzenden Fluss als Wärmepuffer. Das Große Gewächs stammt aus einem sogenannten „Filetstück“, der besten Parzelle des Würzburger Steins für Silvanerreben. Juliusspital arbeitet hochwertig und nachhaltig im Weinberg und setzt für das Große Gewächs auf niedrigste Erträge, sanften Rebschnitt und Handselektion, um eine gleichmäßige Traubenreife zu erreichen. In der Kellerei werden die angequetschten Trauben für einen Zeitraum von 24 Stunden bis 5 Tagen in Kontakt mit den Schalen belassen, um einen besonders extraktreichen, aromatischen Wein hervorzubringen. Im Anschluss wird der Silvaner im großen Holzfass ganz ursprünglich spontan vergoren und danach für 18 Monate auf der Feinhefe im 500 Liter Tonneaux (Holzfass) ausgebaut. So entsteht ein unnachahmlicher Silvaner mit einem aussagekräftigen Lagen-Charakter und einem sehr guten Reifepotential. Tipp: dieses Große Gewächs präsentiert seinen ganzen, vielfältigen Charakter ungefähr drei bis fünf Jahre nach der Ernte und besitzt darüber hinaus noch Potenzial für eine weitere Entwicklung auf der Flasche. Wenn Du nicht so lange warten möchtest, dann dekantiere den Weißwein am besten vor dem Genuss! Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Ein intensiver Duft, gekennzeichnet von einem komplexen Frucht-Bukett, entsteigt dem Glas. Die Aromen von reifen Mirabellen und Birnen, gepaart mit frischen Nuancen von Orangenschalen, Sanddorn und Grapefruit, verbunden mit einer sehr feinen Würze im Hintergrund, sind beeindruckend. Am Gaumen spiegelt sich das ganze Füllhorn der Aromen mit einer enormen Kraft wider. Die typischen Feuersteinaromen des Muschelkalkbodens sind bemerkenswert. Der Wein präsentiert sich insgesamt sehr harmonisch, mit viel Schmelz und einer animierenden, gut integrierten Säure. Dieser druckvolle Wein hat eine sehr gute Struktur, die ein großes Reifepotential verspricht. Wahrlich ein Aushängeschild des deutschen Weines und ein Ausnahme-Silvaner!
Das Besondere an diesem Wermut An der Mosel hat sich ein Dream-Team gefunden und einen Wermut aus heimischen Riesling und lokalen Botanicals kreiert. Für den Grundwein des Wermuts zeichnet mit Ernst Loosen ein internationaler Top-Winzer verantwortlich. Nichts weniger als einen restüßen Riesling Kabinett aus der VDP Großen Lage Ürziger Würzgarten steuert er für den Würzgarten Vermouth bei. Die Auswahl der Botanicals nimmt Kräuter-Expertin Tanja Grandbois vor und Bar-Profi Philippe C. Grandbois feilte am Geschmacksprofil des Wermuts. Was die Botanicals so besonders macht: Sie stammen überwiegend aus dem Gewürzgarten, der bekannt ist für seine vielfältigen Würz- und Heilkräuter. Für diesen Mosel-Terroir-Wermut hat Tanja Grandbois Holunderblüte, Kamille, natürlich Wermutkraut, Schwertlilie, Enzian, Wald-Engelwurz, Zitronenmelisse, Zitronenschale, Anis, Koriander und Wacholder ausgesucht. Der aromatisierte Wein wird mit einem Destillat aus Wein verstärkt. Erwähnenswert ist zudem, dass der Würzgarten Vermouth komplett ohne Zuckerzusatz auskommt. Seine feine Süße bezieht er ausschließlich aus dem Riesling Kabinett. Der Wermut gibt sich mild, mit klaren Fruchtakzenten und wunderbar vielschichtigem Spiel von Kräuter- und Würznoten. So macht er sich leicht gekühlt hervorragend als klassischer Aperitif vor dem Essen. Mit etwas Eis lässt er sich aber in einen tollen Sundowner verwandeln. Bestens gerüstet ist er zudem als Zutat in einschlägigen Cocktails wie einem Martini. Im Jahr 2021 wurde der Würzgarten Vermouth mit Gold bei den World Vermouth Awards ausgezeichnet. Wie der Wermut schmeckt An der Nase hält sich der Wermut zunächst etwas zurück, zeigt dann aber einen großen Strauß an Kräuter- und Fruchtnoten mit gelbem Steinobst, frisch gepflückter Minze und einem Hauch von Fenchel. Im Mund kontrastiert die feine Bitterkeit angenehm die Süße des Kabinetts. Aprikose und Pfirsich treten jetzt deutlicher hervor. Wunderbare elegant im Abgang.