Private Bin Sauvignon Blanc Marlborough - 2025 - Villa Maria - Neuseeländischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Eines steht schon lange fest: Das neuseeländische Weingut Villa Maria bietet genussvolle Weine zu einem sehr guten Preis und in verlässlicher Qualität. Nicht ohne Grund ist Villa Maria das am meisten ausgezeichnete Weingut Neuseelands. Das wirkt umso sympathischer, wenn man weiß, dass es sich noch zu 100 Prozent in Familienbesitz befindet. Der Wein stammt aus Marlborough, einer Region, die durch kühle Wintermonate geprägt ist, auf die einer langer, trockener Sommer folgt. In Kombination mit einem ausgedehnten, von Gletschern gespeisten Flusssystem existieren in der Region perfekte Bedingungen für den Anbau von Sauvignon Blanc Reben. Dabei kann schon fast unerwähnt bleiben, dass Marlborough außerdem die sonnenreichste Region des Landes ist. Der Private Bin Sauvignon Blanc wurde bei kühlen Temperaturen in Edelstahltanks vinifiziert, um die intensive Fruchtaromatik zu erhalten und besonders expressiv herauszustellen. Das macht den Wein zu einem Paradebeispiel eines Sauvignon Blancs aus Neuseeland. In dieser Qualität, und noch dazu biozertifiziert, ist solch ein Wein auf diesem Preisniveau nur selten anzutreffen. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit nur einem Hauch von Gelbfärbung sowie grünen Reflexen. Der intensive Duft betört mit Aromen von Zitronengras, grüner Paprika und frischen Kräutern. Im Mund mit kristallklarer Frische und einem enorm lebendigen Zug am Gaumen. Im Abgang wirken feine Zitrusnoten lange nach.
Private Collection Red - 2021 - Diemersdal - Südafrikanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein 62 Prozent Cabernet Sauvignon, 21 Prozent Merlot, 13 Prozent Petit Verdot, 2 Prozent Cabernet Franc sowie Malbec – was klingt, wie eine Cuvée vom linken Gironde-Ufer im Médoc, entpuppt sich hier als der Private Collection Red vom renommierten Weingut Diemersdal in Südafrika. Dabei muss man festhalten: Fast jedes südafrikanische Weingut, das etwas auf sich hält, hat einen Rotwein im Portfolio, der von den großen Vorbildern im Bordelais geprägt wurde. Nicht etwa, um den Weinen nachzueifern, sondern vielmehr, um ihnen eine Art Hommage, eine südafrikanische Interpretation zu widmen. Das Vorhaben funktioniert allerdings nur dann richtig gut, wenn sich dem Projekt Winemaker verschreiben, wie bei Diemersdal. Denn der Private Collection Red zeigt auf Anhieb, dass diese Menschen ihr Handwerk verstehen. Die einzelnen Rebsorten werden nur in Lagen angebaut, die ihnen ideale Voraussetzungen bieten. Die Ernte erfolgt ebenfalls unabhängig voneinander, ganz genau ausgerichtet auf den optimalen Reifezeitpunkt. Und letztlich ist es das kunstvolle Vermählen der fertigen Weine, um eine wirklich ausgewogene Cuvée zu erhalten. Die Vinifizierung der Rebsorten hingegen ist mehr oder weniger identisch: Nur intakte, unbeschädigte Trauben durchlaufen die alkoholische Gärung in offenen Behältern. Das dauert in der Regel fünf bis sieben Tage und findet bei kontrollierten Temperaturen zwischen 24 und 28 Grad Celsius in Edelstahltanks statt. Währenddessen wird der Tresterhut alle vier Stunden im Most untergetaucht, um möglichst viel Farbe, Aromatik und Tannin aus den Schalen zu lösen. Ausgebaut wird der Wein anschließend 20 geduldige Monate in französischen Eichenholzfässern mit einem Fassungsvolumen von 225 Litern (Barriques). Nur 40 Prozent davon sind neu, damit die Holzaromatik den Wein nicht zu stark beeinflusst. Der Private Collection Red von Diemersdal ist wie gemacht für einen schönen Abend mit Kerzenschein. Zudem veredelt er jedes Fleischgericht vom Grill. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Mit einem dunklen, aber leuchtenden Rot im Glas. Der maskuline Duft des Weines wird von reifen Brombeeren, Schwarzkirschen und Schwarzen Johannisbeeren geprägt. Im Hintergrund auch Zedernholz, Vanille und Zigarrenrauch. Am Gaumen fest, gut strukturiert und mit präsenten, jedoch abgeschliffenen Tanninen. Im langen Abgang erstaunlich gut balanciert. Hervorragendes Alterungspotenzial!
Promesse du Sud Colombard halbtrocken - 2023 - Les Vignobles Foncalieu - Französischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Mit dem Promesse du Sud kommt ein ganz besonderer, leichter und frischer Weißwein ins Glas, der eigentlich auf keiner sommerlichen Garten-Party fehlen darf – und der nebenher, auf seine ganz eigene Art und Weise, viel über seine Herkunft erzählt. Aber eins nach dem anderen. Languedoc-Roussillon ist das größte zusammenhängende Weinbaugebiet Frankreichs, fraglos nicht das prestigeträchtigste, gewiss aber das vielfältigste und überraschendste. Das ist zunächst einmal der Größe geschuldet, denn zwischen den kargen Schluchten des Minervois, dem vom Mittelmeer umwehten La Clape und den Terrasse-du-Larzac am Fuße der Pyrenäen bestehen wortwörtlich himmelweit unterschiedliche Bedingungen für den Weinbau. Nicht minder ist es aber die Mentalität der hiesigen Winzer, die weit weniger homogen ausfällt, als in anderen Weinregionen der Grande Nation. Hier trägt man nicht die stilbildende Vorbildfunktion des Bordelais und auch nicht die Bürde der strengen Traditionen im Burgund – und genauso wenig folgt man einer kollektiven Zauberformel, wie es etwa die Kollegen an der Côtes-du-Rhône mit „GSM“ vorexerzieren. Nein, hier im Süden des Landes, geht es alles ein wenig unkonventioneller zu. Und auch mutiger, denn hier wird experimentiert, mit nahezu sämtlichen Rebsorten des Landes, denen man hier einen südlichen Touch verleiht und die zum Teil auch in Cuvées zusammengeführt werden, die anderswo geradezu undenkbar sind. Diesen kreativen Geist repräsentieren nicht zuletzt die mehr als 600 regionalen Winzerbetriebe, die sich unter dem Dach der Les Vignobles Foncalieu vereint haben. Als eine der größten Genossenschaften des Landes treibt Foncalieu die Innovation und Dynamik der Region seit mehr als fünf Jahrzehnten voran. Mit großem Erfolg gelingt es den Vordenkern in Carcassonne, die Diversität der Languedoc-Roussillon-Weine als Markenzeichen zu pflegen und zugleich deren Qualität durchgehend zu steigern. Jedem Wein, der mit dem Foncalieu-Label auf den Markt kommt, wohnt stets eine ganz besondere Idee und Motivation inne. Immer steht er für seine Herkunft, den Boden und das spezifische Mikroklima. Eine gute Mischung aus Tradition und Moderne, Seriosität und Wagnis sorgt überdies dafür, dass Foncalieu-Weine immer auch aktuellen Trends und sich ändernden Konsumentenbedürfnissen Rechnung tragen – der Promesse du Sud ist dafür ein perfektes Beispiel. Beim Promesse du Sud, wortwörtlich „das Versprechen des Südens“, handelt es sich um einen reinsortig ausgebauten Weißwein aus der südfranzösischen Rebsorte Colombard. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen, könnte man sagen – und antworten: typisch Languedoc, typisch Foncalieu! Die Trauben der sehr fruchtbetonten, früher bei der Herstellung von Cognac und Armagnac eingesetzten, Rebsorte fallen zunächst einmal durch ihre taubengraue Farbe auf, was auch ihren Namen erklärt: Colombard, die Taube! Weiter westlich, in der Gascogne, findet sie bis heute Verwendung für zumeist recht alkoholisch daher kommende Weißweine. Nicht jedoch so im Languedoc-Roussillon und nicht so bei Foncalieu! Mit nur 11 Prozent überrascht der Promesse du Sud durch einen erstaunlich und höchst erfreulich niedrigen Alkoholgehalt. Vergegenwärtigt man sich die klimatischen Bedingungen im Süden Frankreichs, erklärt es sich von selbst, dass die Trauben früh geerntet werden. Nach einer schonenden pneumatischen Pressung folgt die gekühlte Fermentation. Die alkoholische Gärung findet danach in temperaturkontrollierten Edelstahltanks statt. Mit seinen aromatischen Attributen und seinem geringen Alkoholgehalt steht der Weißwein als „Versprechen des Südens“ für einen unkomplizierten und wunderbar leichten Weißwein-Genuss für praktisch jede Gelegenheit. Als Speisebegleiter machte er sich ganz vorzüglich zu Fisch und Meeresfrüchten wie auch zur leichten asiatischen Küche. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas zeigt sich der Promesse du Sud in einem strahlenden Zitronengelb mit hübschen grünen Reflexen. Schon
Prosecco Frizzante Anno Domini - 47 Anno Domini - Italienischer Prosecco
Das Besondere an diesem Wein Dieser als Prosecco DOC Frizzante klassifizierte Perlwein ist der perfekte Begrüßungsschluck, wenn ein Besuch von Weinfreunden ansteht. Häufig bleibt es aber nicht bei der Funktion als Aperitif – seine einladende Aromatik lässt den Frizzante in Verbindung mit seiner unbeschwerten Frische schnell zu einem Dauerbrenner werden. Der Prosecco Frizzante Anno Domini besteht zum überwiegenden Teil – zu 85 Prozent – aus der Rebsorte Glera. So schreibt es die offizielle Klassifikation der Region vor, um den typischen Charakter des Prosecco zu wahren. Die übrigen 15 Prozent dieses Frizzante setzen sich aus anderen Weißwein-Rebsorten zusammen. Unter anderem Chardonnay, Pinot Blanc und Pinot Grigio sorgen dafür, dass dieser Perlwein mit seinen Fruchtaromen noch interessanter und abwechslungsreicher wird. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas strohgelb mit feiner Perlage. Der Geruch wirkt sehr fein und wird vor allem durch ein Aroma von grünen Äpfeln geprägt. Im Mund dann mit lebendiger Säure, gut eingebundenem Alkohol und einem frischen Abgang.
Dieser Flaschen vergorene Schaumwein bietet ein komplexes Bukett. Die nuancierten Aromen in der Nase duften nach Apfel und Grapefruit. Am Gaumen präsentiert der Schaumwein eine balancierte Textur und mittlere Perlage. Wunderbarer Aperitifwein und auch ein Genuss zu Vorspeisen.
Hier merkt man deutlich, dass die Malbec Grape Selection von den besten Malbec Anbaugebieten Argentiniens stammt. Die lebendige Säure mit einer Unendlichkeit an Facetten bringt den Wein in der Bewertung ganz weit nach vorne. Die Malbec Grape Selection würde in kleinen französischen Eichenfässern ausgebaut und überzeugt mit einem einzigartig ausdrucksstarken Charakter.
Intensiver Duft nach dunklen Früchten. Neun Monate lagerte dieser rote Tropfen in kleinen Eichenfässern, was diesen Wein zu einem Vorzeige-Exemplar für Chianti Classico macht. Die Familie Antinori hat aus den Rebsorten Sangiovese, Merlot und Syrah ein harmonisches Genusserlebnis erzeugt.
Pölicher Riesling trocken - 2023 - Lorenz - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein In den steinigen Schieferhanglagen des Moselortes Pölich reifen die Trauben für diesen Riesling. Auf kargen Boden entsteht dabei ein in durch und durch strahlender Wein. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Begeisternde Pfirsich- und Birnenaromen im Duft, gefolgt von einem frisch-fruchtigen, von der Schiefermineralität getragenen Geschmack, der lange am Gaumen bleibt. Riesling in Perfektion!
Das Besondere an diesem Wein Seit Gründung der Quintessa Estate 1989 besitzt das Land für Gründerin Valeria Huneeus oberste Priorität – angefangen mit der Bepflanzung kleiner Weinbergsparzellen („blocks“) im Einklang mit der hügeligen Landschaft. Zudem setzt die gebürtige Chilenin seit 1996 auf biodynamischen Weinbau, um ein ausgewogenes Ökosystem voller Leben auf dem Anwesen zu fördern. Auch das Weingut ist so konzipiert, dass es sich in die Konturen des Hügels einfügt, wobei die Schwerkraft genutzt wird, um die geernteten Trauben schonend in den Keller zu bringen. Der Quintessa Red ist der faszinierende Ausdruck dieses lebendigen und naturverbundenen Weinguts. Die Weinberge erstrecken sich im Napa Valley entlang des Silverado Trails und umfassen mehr als 100 Hektar Rebfläche. Die unterschiedlichen Parzellen, aus denen der Quintessa Red stammt – darunter Dragon’s Terrace, Monte Cruz und Silver Norte – tragen maßgeblich zur Komplexität des Weins bei. Unter der Leitung von Rodrigo Soto und der erfahrenen Winzerin Rebekah Wineburg entsteht so ein Wein, der das magische Terroir dank modernster Weinbaumethoden unverfälscht in die Flasche bringt. Die Cuvée des Estate Red besteht zum Großteil aus Cabernet Sauvignon und wird durch kleine Anteile von Cabernet Franc, Carménère, Merlot und Petit Verdot ergänzt. Die kunstvoll austarierte Assemblage lässt die klassischen Eigenschaften des Cabernet Sauvignons in den Vordergrund, wobei die übrigen Rebsorten dem Wein Tiefe und Struktur verleihen. Der Ausbau erfolgt über 22 Monate in Holzfässern, wobei über 50 Prozent neue französische Eiche verwendet wird, um dem Wein feine Holzaromen und Rundheit zu verleihen. Rund ein Drittel reift in neutralen Holzfässern und ein kleiner Teil in Terrakotta-Amphoren sorgt für zusätzliche Textur und Frische. Der Quintessa Red ist mehr als nur ein von internationalen Kritikern hochgelobter Spitzenwein; er ist das Ergebnis einer Vision, die den respektvollen Umgang mit der Natur und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Weinguts in den Mittelpunkt stellt. Diese Verbindung von Handwerkskunst und Natur macht ihn zu einem Wein, der den Geist des Napa Valley und das Terroir von Rutherford eindrucksvoll widerspiegelt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Quintessa Red zeigt sich im Glas in einem tiefen, dichten Purpur mit leichten violettfarbenen Reflexen. In der Nase entfaltet sich ein vielschichtiges Bouquet von Cassis und Schwarzkirschen, begleitet von floralen Noten wie Veilchen und Flieder. Feine Akzente von Anis, Lorbeer und erdigen Tönen wie Waldboden runden das aromatische Profil ab. Am Gaumen zeigt der Wein eine perfekte Balance aus kraftvollen, aber feinkörnigen Tanninen und frischen, dunklen Beerenaromen. Würzige Kräuter und mineralische Noten von Grafit und Eisen sind elegant verwoben. Die großzügige Textur trägt die komplexen Aromen zu einem langen, kreideartigen Abgang. Was Kritiker zu dem Wein sagen 100 Punkte vom Wine Enthusiast „Ein exquisiter Wein, der hauptsächlich aus Cabernet Sauvignon von einer Einzellage besteht. Aromen von Lavendel, getrockneten Kräutern und Grapefruitmark verbinden sich mit Aromen von prallen Früchten und Kakao auf einer Struktur aus reichlich vorhandenem, puderfeinem Tannin und einem köstlichen Abgang. Dieser Wein ist raffiniert, detailreich und köstlich, mit ebenso viel Eleganz wie Energie. Am besten 2026–2040“. 99 Punkte von James Suckling „So viel Grafit und vulkanischer Charakter in der Nase, dazu Metallspäne und Schießpulver. Auch schwarze Tinte, Eisen und Rost. Untertöne von Brombeere und Schwarzer Johannisbeere. Vollmundig, aber nicht überwältigend, mit festen und saftigen Tanninen, die lang und sehr subtil sind. Hervorragender Abgang. Aus biodynamischen Trauben mit Demeter-Zertifizierung. 91 % Cabernet Sauvignon, 4 % Cabernet Franc, 3 % Carménère, 1 % Merlot und 1 % Petit Verdot. Jetzt zu trinken, aber besser im Jahr 2027“. 96 Punkte von Robert Parker „Der fruchtbetonte 2021 Proprietary Red Wine
Das Besondere an diesem Wein Der Racine vom südwestfranzösischen Winzerzusammenschluss Vinovalie ist ein Cabernet Sauvignon der besonderen Art: Überraschend harmonisch und außerordentlich trinkfreudig kommt der Rotwein daher, was ihn zu einem unkomplizierten Genuss für viele Gelegenheiten macht. Er stammt aus der IGP Comté Tolosan, einer vielseitigen Region im Südwesten Frankreichs, die sich über 12 Départements erstreckt. Die Lage entlang der Garonne bietet eine große Vielfalt an Böden und Mikroklimata, die den Weinen der Region ihre Eigenständigkeit verleihen. Links des Flusses werden bevorzugt Weißweine produziert, während auf der rechten Seite, wo das Klima trockener ist, vor allem Rotweine und Rosés gedeihen. Hier wurzeln auch die Cabernet-Sauvignon-Reben für den Racine. Tonhaltige Kalksteinböden verleihen dem Wein eine besondere Mineralität und Struktur. Auch seine Eleganz und Finesse rühren von dem kalkigen Untergrund her, wohingegen der Tonanteil ihm zugleich eine sanfte, fast seidige Textur verleiht. Diese natürliche Bodenbeschaffenheit trägt dazu bei, dass sich der Racine Cabernet Sauvignon von den oft kräftigeren Cabernet-Weinen anderer Regionen abhebt und eine eher weiche, zugängliche Stilistik entwickelt. Bei einer Serviertemperatur von etwa 15 Grad Celsius ist der Rotwein ein idealer Begleiter einer Vielzahl von Anlässen: Wegen seiner zugänglichen Art bietet er sich für den Solo-Genuss wunderbar an. Aber auch zu gegrilltem Fleisch oder einer Käse-Auswahl leistet die intensive Aromatik des Weins einen genussreichen Beitrag. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Cabernet Sauvignon präsentiert sich im Glas in einem satten, tiefen Rot, durchzogen von violettfarbenen Reflexen. In der Nase präsentieren sich intensive Noten reifer roter Früchte, wie Kirsche und Schwarze Johannisbeere. Ein dezenter Vanilleton sowie ein Hauch gerösteter Mandeln umrahmen diesen Eindruck. Am Gaumen fein und harmonisch strukturiert, mit einer geschmeidigen Fülle, die sich rund und zugänglich entfaltet. Die fruchtig-würzigen Noten am Gaumen führen in einen weichen, anhaltenden Abgang.
Das Besondere an diesem Wein Früher war die Rebsorte im Bordeaux ein wichtiger Bestandteil einer Cuvée, heute denken Weinfreunde beim Stichwort Malbec eher an Argentinien oder an die Appellation Cahors im Südwesten Frankreichs, wo Malbec als Côt bekannt ist. Aus der IGP-Region, die das Cahors umschließt, stammt wiederum dieser Malbec von dem Winzerzusammenschluss Vinovalie. Ein Wein, der durch seine typische Rebsortenstilistik zu überzeugen weiß und dabei sowohl eine intensive Aromatik als auch einen überraschend niedrigen Alkoholgehalt mitbringt. Geprägt von maritimen Einflüssen im Westen und einem mediterranen Klima im Osten, bietet die Region Comté Tolosan das ideale Terroir für den Anbau zahlreicher Rebsorten. So werden im Westen frische Weißweine aus Chardonnay oder Sauvignon Blanc hergestellt, während im Osten perfekte Bedingungen für tiefgründige, würzige Rotweine, wie den Racine Malbec zu finden sind. Wie die berühmten Cahors-Weine wächst auch der Racine Malbec auf einem kalkhaltigen Plateau, das den Trauben eine mineralische Tiefe und Struktur verleiht. Diese Böden in Kombination mit der intensiven Sonneneinstrahlung des Südwestens ermöglichen es dem Racine, die typischen Aromen eines Malbecs von reifen, dunklen Früchten und Gewürzen zu entwickeln. Der Vinifikationsprozess ist darauf ausgerichtet, diese Aromen möglichst ausdrucksstark in die Flaschen zu befördern. Der Clou: Ergänzt werden sie durch feine Röstaromen, die durch einen zweimonatigen Kontakt mit getoastetem Holz in den Racine Malbec übergehen. Der Rotwein eignet sich bestens als Begleiter von Fleischgerichten vom Grill und würzigem Käse. Dabei liegt die empfohlene Serviertemperatur zwischen 15 und 16 Grad Celsius – etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank lässt dies unkompliziert erzielen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dieser Malbec zeigt sich im Glas in einem tiefdunklen Purpurton mit violettfarbenen Reflexen. Der Duft des Weins erinnert an dunkle Früchte – vor allem reife Heidelbeeren und saftige Brombeeren. Diese fruchtigen Noten werden von einem feinen Hauch Vanille ergänzt. Am Gaumen zeigt sich der Wein vollmundig und fleischig. Die Struktur ist dicht und konzentriert, jedoch sorgen weiche, gut eingebundene Tannine für eine geschmeidige Textur, die den kräftigen Körper des Weins perfekt ausbalanciert. Der Abgang ist angenehm und sanft, bleibt jedoch präsent und lädt zu einem weiteren Schluck ein.
Das Besondere an diesem Wein Der Racine Sauvignon Blanc der französischen Winzergenossenschaft Vinovalie ist ein Wein mit viel Frische und Frucht, der in Hinblick auf den Alkoholgehalt erfreulich moderat daherkommt. Der Weißwein stammt aus der hierzulande wenig bekannten Appellation Comté Tolosan im Südwesten Frankreichs. Die Region erstreckt sich entlang der Garonne und bietet eine beeindruckende Vielfalt an Böden, Mikroklimata und Weinstilen. Durch diese Vielfalt entstehen hier sowohl frische Weißweine als auch kräftige Rotweine. Der Westen der Comté Tolosan, wo der Einfluss des Atlantiks spürbar ist, bietet beste Bedingungen für Weißweinsorten wie den Sauvignon Blanc. Für den Racine wurzeln die Reben auf einem fruchtbaren Lehmboden, der dem Wein seine feine Mineralität und elegante Struktur verleiht. Die Herstellung des Racine Sauvignon Blanc legt besonderes Augenmerk darauf, dass die ausdrucksstarken Aromen und das hohe Maß an Frische der Beeren optimal bewahrt werden. Das beginnt bereits bei der Lese: Die Trauben werden sanft abgebeert, bevor eine vierstündige Maischegärung auf den Traubenschalen erfolgt. Dieser Vorgang fördert die Extraktion von Aromen und verleiht dem Wein so seine intensive Frucht, ohne Säure einzubüßen. Die alkoholische Gärung findet anschließend bei einer kontrollierten Temperatur von 16 bis 18 Grad Celsius in Edelstahltanks statt – ebenfalls eine Maßnahme, die zur Wahrung von Klarheit und unverfälschtem Ausdruck sorgt. Der Racine Sauvignon Blanc eignet sich besonders gut für sommerliche Abende oder als erfrischender Begleiter zu Meeresfrüchten und gegrilltem Fisch. Auch als leichter, unbeschwerter Aperitif entfaltet der Racine Sauvignon Blanc seine Stärken. Der Namensbestandteil „Comté“ der IGP Comté Tolosan bedeutet im Übrigen „Grafschaft“ und verweist auf die historische Bedeutung dieser Weinregion, deren Weinbautradition bis in das Mittelalter zurückreicht. Entlang des Flusses entstanden über die Zeit ganz unterschiedliche Weinbautraditionen: Während die westlichen Lagen – wie bei diesem Sauvignon Blanc – besonders für ihre frischen Weißweine bekannt sind, gedeihen auf der trockeneren Ostseite kraftvolle Rotweine, die auf den Rebsorten Malbec, Tannat, Merlot und Négrette basieren. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Sauvignon Blanc präsentiert sich im Glas in einem klaren, strahlenden Goldton, durchzogen von zarten grünen Reflexen. In der Nase entfaltet der Weißwein Aromen von intensiven Zitrusfrüchten wie Limette und Grapefruit, begleitet von Birne und grünem Apfel. Am Gaumen lebendig und fein: Eine klare Säure erfrischt den Mund, während die fruchtigen Aromen der Nase wieder in den Vordergrund treten. Im Abgang ist der Wein wiederum frisch und hinterlässt ein trinkanimierendes Gefühl am Gaumen.
Rechtenbacher Pfarrwingert Weißburgunder Erste Lage trocken (Bio) - 2024 - Weingut Jülg - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Riesling ist Trumpf in Deutschland, keine Frage. Doch befinden sich Burgunderrebsorten immer mehr auf dem Vormarsch. Das weiß auch der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) und klassifiziert gewisse Einzellagen ausschließlich für Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay. Etwa der als Erste Lage eingestufte Rechtenbacher Pfarrwingert. Die Reben wachsen hier auf Buntsandstein-Verwitterungsböden mit einer Felsunterlage aus reinem Kalkgestein. Hervorragende Voraussetzungen für Weißweine, die eine gewisse Fülle mitbringen, aber dennoch nach mineralischer Klarheit verlangen. Hervorragend in Szene gesetzt vom Rechtenbacher Pfarrwingert Weißburgunder Erste Lage aus dem Hause Jülg. Der Weißwein von Johannes Jülg beeindruckt mit einer hervorragend gelungenen Kombination aus gelber, saftiger Frucht und optimal integrierter Säure. Der Sandsteinboden steuert Tiefe und Struktur bei, das Kalkgestein ist für die mineralischen Noten und den feinen Charakter des Weins verantwortlich. Ohne einen talentierten Winzer wäre jedoch kein so gutes Endergebnis möglich. Erst die selektive Handlese lässt kompromisslos hochwertiges Lesegut in den Keller gelangen. Und der Ausbau in kleinen Barriques und großen Tonneaux aus Eichenholz beschert dem Wein zusätzliches Volumen und einen gut dosierten aromatischen Einfluss. Das Örtchen Schweigen, direkt an der Grenze zum Elsass, ist immer eine Reise wert – kulinarische Highlights reihen sich hier an fabelhafte Weingüter. Das Weingut Jülg ist dabei eine besondere Empfehlung wert. Hier entstehen ohne Ausnahme Weine, die ihre Herkunft authentisch widerspiegeln, dabei aber nicht zu viel wollen, sondern der unkomplizierte Genuss jederzeit im Vordergrund steht. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas mit einem tiefen Zitronengelb. Der Duft des Pfarrwingert Weißburgunders zeigt feine gelbfruchtige Aromen, begleitet von vegetativen und floralen Nuancen sowie Noten von gerösteten Mandeln und zarten Holzeinflüssen. Am Gaumen saftig und sehr geschliffen, mit einer kühl wirkenden Frucht. Eine feine Säure und zart hefige Töne lassen die gute Struktur federleicht wirken. Das Mundgefühl ist harmonisch, mit heller mineralischer Präsenz und einem druckvollen sowie wohl balancierten Abgang.
Das Besondere an diesem Rum Bei manchen Geschichten weiß man nicht, wie viel Dichtung und wie viel Wahrheiten in ihnen steckt. Das macht sie nicht schlechter, nur muss man sie richtig zu lesen wissen. Die Geschichte vom Spiced Rum des Apothekers Farrington aus New York ist so eine. Dort soll zu Zeiten der Prohibition, im Jahr 1922, der Farrington’s Drug Store zu einer der besten Adressen für schwarz hergestellten Rum gezählt haben. Der Remedy gelangte gewissermaßen von „unter dem Ladentisch“ bis in die angesagtesten illegalen Bars. Farringtons Rezept greifen Spirituosen-Profis aus Deutschland über 90 Jahre später auf und legen den Remidy Spiced Rum neu auf. Die Basis für den mit Gewürzen aromatisierten Rum bildet ein karibischer Blend mit Rums aus Trinidad und Tobago, Barbados und der Dominikanischen Republik. Der Blend wird mit Vanille, Zimt und Orangenschalen aromatisiert und erhält so sein intensives Geschmacksprofil. Diese Extraportion Aromatik empfiehlt den Remedy Spiced Rum für den puren Genuss, macht ihn aber auch zur Spirituose für Longdrinks und für klassische Rum-Cocktails, denen man etwas mehr Nachhall und feine Süße einhauchen will. Der Erfolg gibt dem wiederbelebten Rezept recht. Mittlerweile zählt der Remedy Spiced Rum zu den beliebtesten seiner Art in Deutschland. Klare Empfehlung, wenn es um einen aromatisierten Rum im heimischen Barregal geht. Wie der Rum schmeckt Die Farbe changiert zwischen dunklen Kupfertöne und einem hellen Braun. Der Remedy erklärt das Spiced in seinem Namen mit dezent würzigem Duft, der von fruchtigen Noten und deutlichen Vanilletönen angereichert wird. Im Mund zeigen sich die Würztöne stärker, Zimt gesellt sich dazu und eine Spur Schärfe, alles untermalt von Orangenzeste. Im Nachhall spielen alle Aromen noch einmal auf, jedoch ein Quäntchen herber.
Das Besondere am Roda Reserva Ende der 1980er Jahre kam es im Weinbau in Spanien, vor allem durch eine neue Generation von Winzern und Önologen, zu einem unheimlichen Aufschwung und Engagement in vielen Regionen. Zu diesen Enthusiasten gehörten auch Mario Rotllant und Carmen Daurella, die ins Rioja-Gebiet nach Haro kamen und nach und nach ein erfahrenes Spitzen-Team für Ihre Kellerei um sich versammelten. Heute besitzen sie 150 ha Weinberge in den unterschiedlichsten Mikroklimazonen, die auf Höhen zwischen 380 – 650 m über dem Meeresspiegel liegen. In diesen Lagen findet man natürlich zudem noch die verschiedensten Böden wie Sand, Ton-Kalkstein, Ton und Kiesterrassen. So kann man sich vorstellen, wie komplex der Roda durch diese Vielfalt an Weingärten werden kann. Nach eingängiger Prüfung werden die besten Weinberge für die Produktion ausgewählt. Der Hauptanteil der Cuvée ist immer Tempranillo (ungefähr 80-90 %). Es variiert von Jahrgang zu Jahrgang wie viel Garnacha, der Würz und Kraft mitbringt und Graciano für die Komposition verwendet werden. Die Parzellen werden im Keller separat ausgebaut. Sie vergären temperaturkontrolliert in großen Holzbottichen - den sogenannten „tinas“ - aus französischer Eiche und reifen danach 16 Monate in Barriques, wobei die fast Hälfte der Fässer ganz neu sind. Jedes Fass wird verkostet und einzeln für den Roda selektioniert. Wein, der nicht den hohen Qualitätsansprüchen des Hauses Roda entspricht, wird als Fassware verkauft. Nachdem die Weine für den Roda zusammengeführt wurden, reift dieser noch für viele Monate auf der Flasche weiter, denn Mario und Carmen ist es wichtig, dass die Weine immer absolut genussreif in den Verkauf kommen. Obwohl diese großen Weine dann immer noch über ein sehr gutes Reifepotenzial verfügen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Es erwartet uns ein kräftiges Rubinrot mit granatroten Reflexen im Glas. Im Bukett zeigen sich intensive rote Fruchtaromen von saftigen Kirschen, Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren, gepaart mit wunderschönen Röstaromen wie Mokka und Karamell, ergänzt durch Nuancen von Zedernholz und Vanille im Hintergrund. Am Gaumen überzeugt der Roda Reserva mit einer satten Frucht und einer jugendlichen Frische, die für einen sehr guten Trinkfluss sorgt. Trotz seiner Eleganz strotzt dieser Rioja vor Kraft! Die samtigen Tannine sind gut integriert und insgesamt zeigt er sich sehr balanciert. Sein langer Nachhall lässt feine, süßliche Noten von Dörrobst am Gaumen zurück. Ein grandioser Rioja - angenehm trinkreif und trotzdem immer noch mit einem guten Potenzial ausgestattet.
Reserva - 2021 - Bodegas Roda - Spanischer Rotwein
Das Besondere am Roda Reserva Ende der 1980er Jahre kam es im Weinbau in Spanien, vor allem durch eine neue Generation von Winzern und Önologen, zu einem unheimlichen Aufschwung und Engagement in vielen Regionen. Zu diesen Enthusiasten gehörten auch Mario Rotllant und Carmen Daurella, die ins Rioja-Gebiet nach Haro kamen und nach und nach ein erfahrenes Spitzen-Team für Ihre Kellerei um sich versammelten. Heute besitzen sie 150 ha Weinberge in den unterschiedlichsten Mikroklimazonen, die auf Höhen zwischen 380 – 650 m über dem Meeresspiegel liegen. In diesen Lagen findet man natürlich zudem noch die verschiedensten Böden wie Sand, Ton-Kalkstein, Ton und Kiesterrassen. So kann man sich vorstellen, wie komplex der Roda durch diese Vielfalt an Weingärten werden kann. Nach eingängiger Prüfung werden die besten Weinberge für die Produktion ausgewählt. Der Hauptanteil der Cuvée ist immer Tempranillo (ungefähr 80-90 %). Es variiert von Jahrgang zu Jahrgang wie viel Garnacha, der Würz und Kraft mitbringt und Graciano für die Komposition verwendet werden. Die Parzellen werden im Keller separat ausgebaut. Sie vergären temperaturkontrolliert in großen Holzbottichen - den sogenannten „tinas“ - aus französischer Eiche und reifen danach 16 Monate in Barriques, wobei die fast Hälfte der Fässer ganz neu sind. Jedes Fass wird verkostet und einzeln für den Roda selektioniert. Wein, der nicht den hohen Qualitätsansprüchen des Hauses Roda entspricht, wird als Fassware verkauft. Nachdem die Weine für den Roda zusammengeführt wurden, reift dieser noch für viele Monate auf der Flasche weiter, denn Mario und Carmen ist es wichtig, dass die Weine immer absolut genussreif in den Verkauf kommen. Obwohl diese großen Weine dann immer noch über ein sehr gutes Reifepotenzial verfügen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Es erwartet uns ein kräftiges Rubinrot mit granatroten Reflexen im Glas. Im Bukett zeigen sich intensive rote Fruchtaromen von saftigen Kirschen, Himbeeren, Johannisbeeren und Brombeeren, gepaart mit wunderschönen Röstaromen wie Mokka und Karamell, ergänzt durch Nuancen von Zedernholz und Vanille im Hintergrund. Am Gaumen überzeugt der Roda Reserva mit einer satten Frucht und einer jugendlichen Frische, die für einen sehr guten Trinkfluss sorgt. Trotz seiner Eleganz strotzt dieser Rioja vor Kraft! Die samtigen Tannine sind gut integriert und insgesamt zeigt er sich sehr balanciert. Sein langer Nachhall lässt feine, süßliche Noten von Dörrobst am Gaumen zurück. Ein grandioser Rioja - angenehm trinkreif und trotzdem immer noch mit einem guten Potenzial ausgestattet.
Reserva - 2022 - Bodegas Muga - Spanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der als Reserva klassifizierte Rioja der Bodegas Muga ist zweifelsfrei ein echter Kultwein. Er besitzt weltweit viele Fans und auch die schreibende Zunft attestiert dem Wein immer wieder Bestnoten. Und das bei einem Preis, der im direkten Vergleich zu anderen Spitzenweinen durchaus moderat ist. 70 Prozent Tempranillo, 20 Prozent Garnacha sowie 10 Prozent Mazuelo und Graciano kommen für den Muga Reserva zum Einsatz. Alle genutzten Rebstöcke sind deutlich über 15 Jahre alt und stehen auf terrassierten Kreide-Ton-Böden. Zudem wird das Lesegut sowohl bei der Ernte als auch bei der Anlieferung im Weingut streng selektioniert. Bereits die alkoholische Gärung findet in großen Eichenholzfässern statt und danach folgt die eigentliche Spezialität von Muga: Der Wein wird für 24 Monate in kleinen Eichen-Barriques ausgebaut, die in der eigenen Küferei hergestellt und so auf die Anforderungen des Reservas genau ausgerichtet wurden. Ein Aufwand, den sich nur wenige Weingüter auf der Welt leisten können. Nach der Fassreife verbringt der Wein nochmals 12 Monate in der Flasche und weist damit eine Gesamtreife von 36 Monaten auf – eine Anforderung, die den Rioja schließlich zu einem 'Reserva' macht. Der Wein profitiert aber nicht nur von dem hochwertigen Lesegut und der Reife im Fass. Es ist vor allem die Erfahrung und das Fingerspitzengefühl der Winzer bei Muga. Sie verstehen es hervorragend einen Rioja herzustellen, der eine durchaus traditionelle Machart aufweist, aber dennoch einen modernen Gesamtcharakter besitzt. Ein wahrhaftes Glanzstück aus Spanien. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas ein dunkles Rubinrot mit hellen Reflexen am Rand. Der Duft wirkt spontan noch vergleichsweise verschlossen. Mit mehr Luft dann viele reife Süßkirschen und einem feinen, aber gut eingebundenen Holzeindruck. Vor allem das schöne Vanille-Aroma verrät die Zeit im Eichenholz. Im Mund dann mit roter und schwarzer Frucht, die sehr fein wirkt. Sehr elegant und balanciert wirkend. Aber auch mit jeder Menge Struktur. Im Abgang mit deutlichen Tannine, die aber feinkörnig sind und vor allem an den Zungenseiten präsent werden. Mit sehr guter Länge und Frische.
Reserva Selección de la Familia - 2019 - Luis Cañas - Spanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Aus dem heißen, trockenen Jahr 2015 erreicht uns der Reserva Selección de la Familia, der mit einer Besonderheit aufwartet: Neben der spanischen Edelrebe Tempranillo (85%) finden sich noch 15 Prozent Cabernet Sauvignon in der Cuvée dieses Rioja. Auch dem Herstellungsprozess des Reservas hat sich Önologe Fidel Fernández Gómez mit besonderer Sorgfalt gewidmet.Durch eine drei Tage lang dauernde, kontrolliert gekühlte Maischestandzeit (Kaltmazeration) werden die Aromen besonders sanft aus den Trauben gelöst, so dass ein intensiverer Fruchteindruck entsteht. Anschließend erfolgt die alkoholische Gärung in Betontanks. Dabei übersteigt die Temperatur niemals 26 Grad Celsius, um die Umwandlung von Zucker in Alkohol möglichst langsam und schonend zu vollziehen. Zudem wird der Most regelmäßig bewegt, um tatsächlich alles aus den Trauben rauszuholen.Die für einen Reserva vorgeschriebene Fassreife von 18 Monaten erfährt der Reserva Selección de la Familia in Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche. Die folgende Flaschenreife beträgt weitere 24 Monate. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dunkles Rubinrot leuchtet im Glas, am Rand zeigen sich kirschfarbene Töne. Rote Frucht stellt sich als erstes an der Nase ein, intensiv, aber nicht aufdringlich, da sich sofort würzige Noten dazugesellen. Tabak, Pfeifenrauch, Schokolade und Lakritz umreißen die Eindrücke dazu. Am Gaumen erweitern sich die Fruchtnoten um Cassis. Dabei wirkt der Wein trotz des Alters überraschend frisch. Die Tannine tragen noch leicht bittere Töne. Die Säure ist präsent und sorgt für wachsende Länge.Der Wein steht sicherlich erst am Anfang seines Trinkfensters und wird es mit Hochgenuss danken, wenn man ihm noch ein wenig Zeit gibt.
Riesling -W- trocken - 2024 - Meinhard - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Die Edition Weinfreunde zieht das Weingut Meinhard exklusiv für Weinfreunde auf die Flasche. Es sind wunderbare Weine für jeden Tag mit bestem Preis-Genuss-Verhältnis! Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Riesling zeigt sich mit einer strohgelben Robe. Aus dem Glas steigt ein Duft nach Zitrusfrüchten auf, nach Pfirsich und Aprikosen. Am Gaumen ist eine Melange von üppiger Fruchtkonzentration (grüner Apfel) und zarter Weinsäure präsent , die diesen hervorragenden Riesling so saftig macht. Im schönen Finale dominieren schließlich Aromen von grünem Tee. Ein toller Riesling!
Riesling Alte Reben (Bio) - 2015 - Dreissigacker - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Jochen Dreissigacker gehört zu den herausragenden Winzerpersönlichkeiten in Rheinhessen. Immer ein bisschen gegen den Strom, unangepasst. So gehört er weder dem VDP, noch einem Biodynamie-Verband an. Und das, obwohl er seine Weine wie im VDP in Guts-, Orts- und Lagenweine einteilt, und in den Weinbergen biodynamisch arbeitet. Auch seine Weine sind Charakterköpfe. Dreissigacker ist spezialisiert auf Riesling, der bei ihm aber so vielseitig ist, wie bei sehr wenigen seiner Kollegen. Je nach Lage fällt der Wein duftig und aromatisch aus oder karg und mineralisch. Dazu kommt, dass fast alle seine Weine, auch die Basis-Qualitäten auf Lagerung ausgelegt sind. Da Jochen Dreissigacker aber weiß, dass die meisten Weine innerhalb eines Jahres nach Kauf getrunken werden, hält er grundsätzlich Flaschen in seinem Keller zurück. Das Archiv kann große Teile einer Füllung beinhalten, die erst auf den Markt kommen, wenn sie für bereit befunden werden. So wie bei diesem 2015er Alte Reben, der jetzt nach zehn Jahren voll im Saft steht. Der 2015er Jahrgang in Rheinhessen hatte eine ideale Witterungsfolge von einem warmen Sommer mit kühlem Herbst. Manche sprechen vom besten Jahrgang der 2000er. Die Trauben wurden perfekt reif, daraus ergab sich in den Weinen eine lebhafte Frische und expressive Frucht. Besonders die trockenen Rieslinge haben sich sehr früh von ihrer besten Seite gezeigt. Entsprechend selten sind wohl die 15er, die so lange reifen durften, wie dieser Alte Reben. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Wein zeigt eine würzige Riesling-Nase mit viel Charakter und klarem Reife-Profil. In der Aromatik finden sich Anklänge der typischen Petrolnote, begleitet von Apfelkuchen, Mandel und Pfirsich. Am Gaumen präsentiert er sich würzig-wild mit der für Riesling charakteristischen, präsenten Säure. Er ist zugleich komplex und klar strukturiert mit Frische, kräuterigen Noten und einer cremigen Frucht. So richtig zum Leben erwacht er aber als Essensbegleiter. Was er an Kanten hat, spielt hervorragend mit herzhaften, deftigen Gerichten.