Te Koko Sauvignon Blanc - 2023 - Cloudy Bay - Neuseeländischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Cloudy Bay Te Koko Sauvignon Blanc ist ein großartiger Weißwein aus renommiertem Hause – gewissermaßen der große Bruder des so beliebten Cloudy Bay Sauvignon Blanc. Er entsteht in den Weinbergen des Wairau-Tals in Neuseeland. Hier wird er aus sorgfältig ausgewählten Trauben der älteren Rebstöcke von Cloudy Bay gewonnen, die in den Lagen von Motukawa, Widow's Block, Estate und Brook Street wurzeln. Diese Standorte zeichnen sich durch warme Tage und durchlässige, kiesige Böden aus, die ideale Bedingungen für den Anbau von Sauvignon Blanc bieten. Die Herstellung des Te Koko erfolgt mit viel Präzision und Hingabe. Nach einer behutsamen Pressung und einer 24-stündigen Sedimentation wird der Most in kleine französische Eichenfässer (acht Prozent neu) sowie in große Holz-Fuder gegeben, um dort fermentiert zu werden. Die alkoholische Gärung wird ausschließlich mit einheimischen Hefen durchgeführt und dauert vier bis fünf Monaten. Nach Abschluss der Gärung wird der Te Koko Sauvignon Blanc 11 Monate im Fass auf der Feinhefe ausgebaut, bevor die Partien schließlich kunstvoll miteinander verschnitten werden. Dieser aufwendige Reifungsprozess verleiht dem Te Koko seine einzigartige Textur und ein ausgewogenes Säureprofil. Der Cloudy Bay Te Koko Sauvignon Blanc ist ein Wein von außergewöhnlicher Qualität und Präzision, der das Terroir des Wairau-Tals perfekt einfängt. Mit seinen komplexen Aromen und seiner eleganten Struktur ist er eine hervorragende Wahl für anspruchsvolle Weinfreunde. Mit anderen Worten: Der Cloudy Bay Te Koko ist alles andere als ein Durchschnitts-Sauvignon-Blanc. Vielmehr setzt er dem zurecht weltweit beliebten Cloudy Bay Sauvignon Blanc eine Krone auf. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas zeigt der Wein ein Zitronengelb mit schimmernden Goldreflexen. Der Duft des Sauvignons ist intensiv und vielschichtig, mit dem Eindruck von Zitrusfrüchten, reifem Pfirsich, Birne, warmem Heu und weißen Blumen. Aber auch mineralisch-steinige Noten sowie ein feiner Hefe-Anklang zeigen sich. Im Mund mit spritziger Säure geprägt, jedoch ist die Dichte des Weines am Gaumen ein eindeutiger Hinweis auf die Zeit im Holz. Genauso wie die ausgeprägte Balance, die der Wein im langen Abgang zeigt. Was Kritiker zu dem Wein sagen 95 Punkte von James Suckling „Würzige, reine, leicht rauchige und cremige Nase mit reifen goldenen Beeren, Quitten und karamellisierten Äpfeln. Auch ein Hauch von nassen Steinen. Am Gaumen ist er sehr strahlend, geschmackvoll und konzentriert, mit bemerkenswerter Intensität und einem langen, frischen und mineralischen Abgang. Ein frischer, komplexer Sauvignon Blanc, der dicht mit Aromen bepackt ist. Beeindruckende Länge. Trinken oder lagern“. 94 Punkte vom Wine Spectator „Dieser intensive, konzentrierte und aromatische Weißwein ist frisch und lebendig, mit knackigen Noten von Key Lime Pie und Graham Cracker, gefolgt von Zitronenblüten, Geißblatt und Zitronenverbene. Der Körper ist gleichzeitig geschmeidig und schlank, mit einer pikanten Meersalznote und einem Hauch von Feuerstein im Abgang. Jetzt trinken. 8.000 Kisten“.
Das Besondere an diesem Wein Die unfassbare Macht des Superstars Taylor Swift hat das Weingut Terres Blanches kürzlich erlebt. Für wenige Sekunden war eine Flasche in Folge fünf der aktuellen Doku-Serie ""End of an Era"" zu sehen. Eifrige Fans identifizierten den Wein und kauften innerhalb kürzester Zeit alle Bestände in den USA auf. Winzer Laurent Saget sagte der Revue du Vin de France, dass er kein Kenner von Taylor Swift sei und von diesem Ansturm völlig überrascht wurde. Er lud die Künstlerin aber augenzwinkernd ein, sich vor Ort in Sancerre ein Bild des Weinguts zu machen. Am Oberlauf der Loire, im Land der Weißweine aus Sauvignon Blanc, gibt es zwei grundverschiedene Bodentypen: Feuerstein, auf Französisch ""Silex"", der rauchige Aromen im Wein hervorruft sowie kalkhaltiges, helles Gestein, die sogenannten ""Terres Blanches"", also weiße Erde. Dieser Bodentyp ist im Gebiet Sancerre der vorherrschende und bestimmt die hier typischen, fein-mineralischen und sehr frischen Weißweine. Terres Blanches heißt auch das Weingut der Familie Saget in dem Dörfchen Bué, das zu Sancerre gehört. Hier wurde ein neues Weingut aufgebaut, gemeinsam mit einem der berühmtesten Önologen der Bordeaux-Region, Stéphane Derenoncourt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit seinem Team von Weinberatern die einzigartigen Eigenschaften der Weinberge herauszuarbeiten. Das Resultat ist ein erstaunlich feiner, subtiler Wein, der Aufmerksamkeit reich belohnt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Aromen sind klar, aber zurückhaltend, Blüten und Zitrusfrüchte wirken frisch und wecken den Geist, ehe etwas Cassis und eine fein-säuerliche exotische Note für Tiefe sorgen. Am Gaumen nimmt die Frucht etwas mehr Raum ein, dazu kommt eine Ahnung von Kräutertee. Der Wein ist geradlinig und klar, richtiggehend knackig.
Terroir de Familia Carmenère Reserva - 2024 - Casa Silva - Chilenischer Rotwein
Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Das Premium-Weingut Casa Silva ist Spezialist für Chiles rote Charakterrebsorte Carménère. Der vollmundige Fruchtriese präsentiert sich als Reserva mit intensiven Noten von Brombeeren, Pflaumen und Kirschen, gepaart mit feiner Holzwürze sowie wundervollen Kakao- und Tabakaromen. Ansonsten ist der Wein gekennzeichnet von Konzentration, Tiefe und süßlichen Tanninen. Ein unschlagbarer Typ.
Terroir Reserva - 2023 - Quinta Nova - Portugiesischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Über 40 Weinlagen stehen der Quinta Nova für die Komposition ihrer Weine zur Verfügung. Ein wahrer Luxus, denn so lassen sich die Stilistik und auch die Güte der gewünschten Weine bestmöglich austarieren. Für den Terroir Blend Reserva finden Trauben aus verschiedenen Premium-Lagen zusammen und die verwendeten Rebsorten sind für die Weinregion am Douro mehr als typisch: Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Roriz und Tinto Cão verleihen dem Terroir Blend Reserva seine portugiesische DNA. Es überrascht demnach nicht, dass es sich um Rebsorten handelt, die auch in den weltberühmten Portweinen zu finden sind. Der Terroir Blend begeistert nicht nur durch seine aromatische Intensität, sondern auch durch seine Klarheit und Eleganz. Diese Eigenschaften rühren zum einen von den mineralischen Schieferböden der terrassierten Weinberge her, zum anderen sind es die vielen Monate, die der Wein als Reserva in französischen Eichenholzfässern reift. Vor allem ist es aber die hohe Qualität des eingesetzten Traubenmaterials, die den Wein so außergewöhnlich macht. Denn nicht nur stammen die Trauben für den Terroir Blend aus besonders guten Lagen, sie durchlaufen auch einen besonders strengen Selektionsprozess. Nur 3.500 Kilogramm pro Hektar werden geerntet. Ein sehr niedriger Wert. Der Terroir Blend von der Quinta Nova ist genau das, was der Name suggeriert: Eine gelungene Cuvée aus typischen Rebsorten der Region Douro – gewonnen aus unterschiedlichen Toplagen des Weinguts. Die imposante Flasche mit dem schönen Etikett erweckt demnach genau die richtige Erwartungshaltung. Es ist ein Wein, der Portugal vielen Weinfreunden in einem ganz neuen Licht präsentieren wird. Unbedingt probieren! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Die Farbe des Weines leuchtet in einem tintigen Dunkelrot. Der Duft ist intensiv, komplex und sehr dicht gewoben. Waldbeeren, schwarze Johannisbeeren, Heidelbeeren und weißer Pfeffer lassen sich identifizieren. Im Mund mit einer gelungenen Balance zwischen muskulöser Kraft und saftiger Frische. Im Abgang wirkt die vielschichtige Aromatik lange nach.
Terza Generazione 98 Primitivo di Manduria - 2021 - Casa Vinicola Botter - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Bezeichnung „Terza Generazione“ macht es auf den ersten Blick auch für Weinfreunde deutlich, die nicht dem Italienischen mächtig sind: Dieser Primitivo di Manduria feiert die drei Generationen, die sich bei der Casa Vinicola Botter in Apulien so leidenschaftlich dem Thema Wein verschrieben haben. Dabei hat das Jahr 1998 eine besondere Bedeutung, denn es steht für die Übernahme des Weinguts durch die dritte, aktuelle Generation. Um dieses besondere Ereignis zu würdigen, entschloss man sich mit dem „Terza Generazione“ einen ganz besonderen Primitivo aus der apulischen Traumgegend Manduria aufzulegen. Aus besonders streng selektiertem Traubenmaterial ist so ein Rotwein entstanden, der die Herzen aller Primitivo-Fans höher schlagen lässt. Intensive, reif wirkende Fruchtaromen treffen auf eine satte Struktur, die den Wein auch als Essensbegleiter zu einer idealen Wahl werden lässt. Und allen Fans sei zudem gesagt: Dieser Wein ist bei Weinfreunde auch als Riserva erhältlich. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas präsentiert sich der Wein in einem dunklen Purpur. Er verströmt einen intensiven Duft, der vor allem an Brombeeren, Pflaumen und feine Gewürznoten erinnert. Im Mund kraftvoll, aber dennoch fruchtbetont und frisch. Der Abgang ist von feinen Tanninen geprägt und der Fruchteindruck wirkt leicht süßlich lange nach.
Das Besondere an diesem Wein Die Hochebene Terra D'Arneo umfasst neun Gemeinden auf der apulischen Halbinsel Salento. Hier finden sich verträumte Dörfer und eine bezaubernde Landschaft, die von Olivenhainen und Weinbergen geprägt ist. Wer diese Gegend einmal besucht hat, versteht sofort, warum dieser Wein „Tesori D’Arneo“ – die Schätze von Arneo – heißt. Die Cuvée aus 80 Prozent Negroamaro und 20 Prozent Malavsia Nera huldigt der süditalienischen Gegend mit einem ganz typischen, sehr charaktervollen Rotwein. Schon der erste Schluck lässt an Sonne denken, so reif und fruchtintensiv kommt der Wein daher. Sein harmonisches Mundgefühl bezaubert mit einer dezenten Süße, die durch ausreichend viel Frische wunderbar ausbalanciert wird. Zudem ist der Wein am Gaumen strukturvoll und saftig. Diese Kombination ist nicht nur in gemütlicher Zweisamkeit eine perfekte Wahl, auch in geselliger Runde bei Sommerwetter bietet der Tesori D'Arneo jede Menge Genuss – dann aber gerne etwas gekühlt. Die in Apulien weitverbreitete Rebsorte Negroamaro wird hierzulande immer populärer. Getragen vom Erfolg von Primitivo, schätzen viele Weinfreunde die geradezu verschwenderisch wirkende Fruchtaromatik. Rote und schwarze Beeren, Kirschen und Oliven sind die typischen Noten, die sich in einem von Negroamaro geprägten Wein finden. Nicht selten dient Primitivo als Verschnittpartner, im Falle des Tesori D'Arneo ist es allerdings Malvasia Nera, auch Malvasia Nera di Basilicata genannt. Weine aus Apulien sind gewissermaßen eine zu Wein gewordene Verkörperung von Lebensfreude. Entspannt und unkompliziert kommen die Weine daher, ohne dabei einfältig oder langweilig zu sein. Der Tesori D'Arneo aus dem Hause Vecchia Torre bildet hier keine Ausnahme, sondern führt diese Charaktereigenschaften nach allen Regeln der Kunst vor. Bellissimo! Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Auge leuchtet der Wein mit einem tiefen Rubinrot. Der Duft des Weines ist offen und intensiv: Reife Schwarzkirschen, Brombeeren und eingekochte Pflaumen sind die ersten Assoziationen. Im Mund dann überraschend frisch und saftig. Die weichen Tannine lassen den Wein sehr ausgewogen wirken und passen hervorragend zu dem eleganten und facettenreichen Abgang.
Dieser Nero d´Avola aus Sizilien, der von Einheimischen gerne ""Principe Siciliano"" genannt wird, zeigt sich von seiner schönsten Seite. Seine leicht würzigen Noten gepaart mit Heidelbeeraromen lassen jedes Weinfreunde-Herz höher schlagen. Im Abgang sind seine gut integrierten Tannine spürbar, sein komplexes Aromenspiel garantiert pures Trinkvergnügen.
Das Besondere an diesem Wein Die Cooperativa Vecchia Torre hat mit dem Teuta Salento Rosso einen Wein geschaffen, der die Seele Apuliens einfängt. Im Herzen des Salento, wo die Sonne das ganze Jahr über großzügig scheint und das Meer nie weit ist, wachsen die Trauben für diesen besonderen Rotwein. Negroamaro und Susumaniello – zwei Rebsorten, die tief in der Geschichte dieser Region verwurzelt sind – bilden die Grundlage für diesen authentischen Ausdruck des Salento. Die Trauben stammen aus sorgfältig ausgewählten Weinbergen, in denen das warme Klima und die Nähe zum Meer für optimale Bedingungen sorgen. Hier reifen die Beeren langsam und konzentriert, entwickeln intensive Aromen und eine kraftvolle Struktur. Die Lese erfolgt zum perfekten Zeitpunkt, wenn die Trauben ihr volles aromatisches Potenzial erreicht haben. In der Vinifikation setzt Vecchia Torre auf moderne Methoden, wie temperaturkontrollierte Gärung und die Reifung im Edelstahltank. Das Ergebnis ist ein Rotwein mit tiefem, leuchtendem Rot, der die Kraft und Eleganz des Salento in sich trägt. Ein Wein, der zeigt, dass Apulien weit mehr zu bieten hat als nur Primitivo und einlädt, über den Tellerrand zu schauen. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig In der Nase ein verführerisches Bouquet aus reifen Kirschen, Pflaumen und dunklen Beeren. Dazu gesellen sich herb-frische Akzente von Sauerkirsche und Granatapfel, die dem Wein eine lebendige Spannung verleihen. Würzige Noten von Nelke und mediterrane Kräuter runden das Aromenprofil ab. Im Hintergrund schwingt eine leicht salzige Nuance mit, als würde man das nahe Meer riechen – ein typisches Merkmal der Küstennähe des Salento. Am Gaumen zeigt sich der Wein saftig und fruchtbetont, mit viel roten Beeren, sehr reifer Erdbeere und Pflaume. Die Frische überrascht positiv – für einen apulischen Rotwein wirkt der Teuta ungewöhnlich lebendig und dynamisch. Ein klassischer italienischer Rotwein, der nach Essen ruft. Ideal zu italienischen Schmorgerichten oder würzigen Käsesorten.
The Cape Sugarbird - 2023 - Du Toitskloof - Südafrikanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Der Cape Sugarbird ist eine, vielleicht sogar die südafrikanische Antwort auf Primitivo. Weich und üppig, leicht zu trinken und perfekt als Begleiter von dunklem Fleisch, zum Beispiel auf dem Grill, bzw wie es in Südafrika heißt: Braai. Hier ist das Grillen ein gesellschaftliches Happening, zu dem auch ein unmittelbar zugänglicher Wein wie dieser perfekt passen würde. Nur, ob er sich auch als Begleiter zum exotischeren Grillgut in Südafrika (Kudu oder Oryx) eignet, das ist nicht klar. Der Kaphonigvogel, nach dem dieser Wein benannt ist, trinkt zwar gern Nektar direkt aus der Blüte (und hat dafür einen dieser eleganten, lang gebogenen Schnäbel), ist aber durchaus auch Jäger und erbeutet seine Nahrung im Flug. Also gar nicht mal so harmlos, dieser Sugarbird. Ähnlich verhält es sich auch bei diesem Wein, der weit mehr ist, als nur casual drinking. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Duft nach Rosinen und eingekochten Pflaumen, Brombeergelee, Piment und Rosmarin. Dazu ein Anflug erdiger Aromen, der an gekochte Rote Beete erinnert. Am Gaumen dann überraschend frisch und fruchtig, gerade wenn das Wort Sugar im Namen vorkommt, rechnet man mit mehr Zucker. Hier ist aber eine gute Balance aus Süße und Säure getroffen, dir Gewürze aus dem Duft sind jetzt kaum noch zu erkennen. Im Nachhall treten dann süß-bittere Töne hervor, etwas Mokka, auch Bitterschokolade.
Das Besondere am Allesverloren Tinta Baroca Danie Malans Leidenschaft gehört den Rotweinen. So erklärt sich auch, warum er sich der ursprünglich in Portugal beheimatete Rebsorte Tinta Barroca gerne gewidmet hat. Danie ist der Überzeugung, in Swartland ein perfektes Terroir für diese Rebsorte zu besitzen und er hat natürlich auch das Glück, Weinberge in seinem Portfolio zu haben, die schon zwischen 1958 und 1996 gepflanzt worden sind. Er ist nun bereits in der fünften Generation Weinmacher auf Allesverloren und liebt es, die sortentypischen Aromen der Rebsorten herauszuarbeiten. Allesverloren liegt ungefähr 100 km nordöstlich von Kapstadt an den südöstlichen Ausläufern des großen Kasteelbergs im wunderschönen Riebeek Valley. Die Trauben für den Tinta Barroca wachsen in nach Süden ausgerichteten Weingärten, mit Sandstein- und Schieferböden, auf 150 – 300 m Höhe über dem Meeresspiegel. In dieser warmen Gegend, mit geringen Niederschlägen, sind die erfrischenden Westwinde ein wichtiger Aspekt für die hochwertige Weinproduktion. Ein kleiner Teil der Weingärten wird durch Tröpfchen-Bewässerung vor zu großem Stress bewahrt. Dazu kommt natürlich das professionelle Weinbergs-Management und geringe Erträge durch Grünschnitt der Trauben im Frühsommer. Geerntet wird per Hand Ende Februar, wenn die Komplexität der Aromen in den Trauben am höchsten ist, die Tannine reif sind, aber die Trauben immer noch fest. Jeder Weinberg wird separat vinifiziert. Im Keller wird temperaturkontrolliert für 5-7 Tagen auf den Schalen vergoren. Später reift der Tinta Barroca für 18 Monate in Holzfässern. Ein faszinierender und authentischer Wein, der sogar noch ein gutes Potenzial von mindestens 7 Jahren auf der Flasche hat. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Ein tiefdunkles Rubinrot mit dezenten violetten Reflexen erstrahlt im Glas. Ein angenehmer, intensiver Duft nach roten Früchten, Brombeeren und schwarzen Johannisbeeren erwartet Dich, gepaart mit einem Hauch dunkler Schokolade, Kaffee und feiner Holzwürze. Am Gaumen spiegeln sich die Aromen wider und die kraftvolle Beerenfrucht wirkt sehr saftig. Der Tinta Barroca hat einen guten Körper, wunderschön eingebundene, griffige Tannine und wirkt insgesamt unheimlich balanciert. Sehr gelungener Auftritt!
Tomatin Highland Single Malt Scotch Whisky 12 Jahre - Tomatin Distillery -
Das Besondere an diesem Whisky Nicht umsonst ist der 12 Jahre alte Tomatin Single Malt der Klassiker der Destillerie aus den schottischen Highlands. Das Reifen in Fässern unterschiedlichen Charakters und verschiedener Größe lässt einen Whisky entstehen, der sich durch besonders fruchtige und malzige Noten auszeichnet. Dieser Single Malt reifte zunächst in ehemaligen Bourbon Barrels und den etwas größeren Refill Hogsheads, bevor er für das Finish einige Monate in Ex-Oloroso-Sherryfässer wanderte. Sicherlich stellen die 12 Jahre gereiften Spirituosen den wesentlichen Bestandteil des Tomatin 12 Years, doch nicht zu vergessen, dass der Blend durch beigegebene, wesentlich ältere Releases von 14, 18, 30 oder auch 36 Jahren zusätzlichen Schliff erhält. Der beliebte Single Malt erlebte seine erste Auflage im Jahr 2004. Es ist seine angenehme Zugänglichkeit, die sich den wunderbar präsenten Noten von Früchten sowie dem spürbar malzigen Charakter verdankt, die gerade Whisky-Einsteiger anzieht, die sich an die besseren Qualitäten wagen. Doch genau dieser einzigartige Geschmack des 12 Jahre alten Tomatin Single Malt ist es, der auch die Kenner zu der Flasche mit den runden Schultern greifen lässt. Mit Recht, meinen auch Kritiker und Spirituosenwettbewerbe, die den Single Malt reichlich mit Auszeichnungen und Punkten bedacht haben. Dem Whisky-Papst Jim Murray war der Tomatin 12 Jahre immerhin 91,5 Punkte wert, sogar 94 Punkte erntete der Whisky zuletzt bei der International Wine & Spirit Competition (IWSC) – von dem Gold und Doppelgold bei anderen Wettbewerben ganz zu schweigen. Der Tomatin 12 Jahre gehört unbedingt in die gut sortierte Hausbar. Der Single Malt gewinnt sowohl unter Whisky-Nerds als auch Whisky-Novizen schnell Freunde. Zu einnehmend ist sein charmante, fruchtig-malzige Auslage. Wie der Whisky schmeckt: Leuchtendes Gold im Glas. Bereits an der Nase spielen die Fruchtnoten auf, der Highländer zeigt sich aber auch mit malzigen und dezenten, torfigen Eindrücken. Im Mund spielen diese Noten vollmundig auf: Vor allem Äpfel und Birnen treten hervor, erneut der malzige Grundton, der von Sherry-Tönen und Nussigem umgeben ist. Im Finale noch einmal nachdrücklich aromatisch und mit frischer Betonung. Was Kritiker zu dem Whisky sagen Der Tomatin 12 Jahre gewann bereits zahlreiche Auszeichnungen. 2021 Goldmedaille – International Spirits Challenge (ISC) 2021 Goldmedaille – San Francisco (WSC) 2021 Silbermedaille – The Spirits Business 2021 94 Punkte –International Wine & Spirit Competition (IWSC) 2019 Doppelgoldmedaille – San Francisco WSC 2018 Goldmedaille – San Francisco WSC 2017 Goldmedaille – San Francisco WSC 2016 Doppelgoldmedaille – San Francisco WSC
Das Besondere an diesem Gin Mit dem Tonka Gin erhielt die Palette der modernen Gin-Kreationen einen ganz besonderen Zuwachs. Gin ist ein Klassiker in der Spirituosenwelt, der sein etwas angestaubtes Image in den letzten Jahren durch viele kreative Hände mächtig aufpolieren konnte. Vor allem der kreative Umgang mit den aromatischen Zutaten – genannt Botanicals – spielt hierbei eine große Rolle. Neben dem verpflichtenden Wacholder spielt beim Tonka Gin, wie der Name schon verrät, die Tonkabohne die entscheidende Rolle. Die Tonkabohne ist der Samen des tropischen Tonkabohnenbaums. Getrocknet findet sie mit ihrem leicht bitter-süßen Vanille-Aroma in Küchen und Bars Verwendung, indem sie fein gerieben oder ausgekocht wird. Auf einer Reise durch Spanien lernte Daniel Soumikh die Tonkabohne kennen und ließ sich von ihr dazu inspirieren, diesen ganz besonderen Gin herzustellen. Nach zwei Jahren Entwicklung war es geschafft: Der Tonka Gin war geboren. Dieser Gin wird in einer kleinen Brennerei gänzlich von Hand gefertigt. Vom sorgsamen Herstellen des Destillats, über die Abfüllung und Etikettierung der besonderen Flaschen. Diese sollen mit ihrer flachen und eckigen Form an die Zeit der Prohibition in Amerika erinnern, als es sehr praktisch war, Flaschen zu verwenden, die leicht stapelbar sind, möglichst wenig Platz benötigen und bei Bedarf schnell unter den Autositz geschoben werden können. Insgesamt 23 Botanicals, allen voran natürlich Tonkabohne und Wacholder, bilden beim Tonka Gin ein harmonisches Aromenspiel, das seinesgleichen sucht. Produktionsnummer, Flaschennummer sowie Monat und Jahr der Herstellung werden ebenfalls händisch auf dem Etikett vermerkt und verleihen den Flaschen somit etwas sehr persönliches. Wie der Gin schmeckt Das Aroma der Tonkabohne, welches an süße Vanille erinnert, steigt zusammen mit Wacholderduft in die Nase. Geschmeidig am Gaumen zeigen sich zudem würzige Noten von Heublumen sowie ein Hauch herber Bittermandel. Sehr elegant und ausgewogen, ist dies ein ganz besonderes Gin-Erlebnis. Egal, ob man ihn pur, mit Tonic Water oder als Longdrink genießt.
Torre il Cerreto Governo - 2021 - Rossetti - Italienischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Trauben zu trocknen, bevor sie gepresst und zu Wein vergoren werden, hat in Italien eine lange Tradition. Dieses Appassimento genannte Verfahren spielt beispielsweise beim Amarone und beim Doppio Passo eine entscheidende Rolle. Durch das Trocknen verlieren die Beeren Wasser und Gewicht, jedoch bleiben die Aromen in konzentrierter Form zurück. Diese Weine zeichnen sich durch intensive Fruchtaromatik und eine gute Struktur aus. In der Toskana ist dieser Kniff gleichfalls bekannt und nennt sich Governo. Beim Governo all’Uso Toscano trocknen die Winzer jedoch nur einen kleineren Teil der Trauben, so dass die Konzentration von Frucht und Tannin etwas sanfter ausfällt als bei den extrem kräftigen Amarone. Rund zehn Prozent des Rebmaterials sind es beim Torre Il Cerreto, die diese Vorbehandlung erhalten haben. Das genügt, um dem Wein aus der typisch toskanischen Rebsorte Sangiovese und ein wenig Merlot zusätzliche würzige Noten zu verleihen und mit einem sanften Tanningerüst auszustatten – durch die dezente Holzreife noch zusätzlich verfeinert. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Reife Kirschen und Pflaumen begrüßen den Weinfreund. Die Fruchtaromen erinnern an Konfitüre und werden von würzigen Anklängen begleitet. Die Eindrücke von roten Beeren setzen sich im Mund fort, ebenso dieser feinwürzige Begleitton. Nun sorgen Tannine, aber auch die leichte Restsüße für ein volles, mildes Mundgefühl. Hinzu kommt eine erstaunliche Frische, die zum komplexen Finale hinführt. Ein echter Gaumenschmeichler.
Das Besondere an diesem Wein Die Winzergenossenschaft Cantina Vecchia Torre wird 1959 von Männern und Frauen gegründet, die ihre Heimat Apulien lieben und daran glauben, dass hier mit Leidenschaft und harter Arbeit etwas Großartiges entstehen kann. Ihr andauernder Erfolg gibt ihnen recht und macht Vecchia Torre zu einem der wichtigsten Repräsentanten der süditalienischen Weinregion. Der Torre Quadris Primitivo von der Cantina Vecchia Torre stammt aber nicht nur aus Apulien, sondern genauer gesagt aus Salento. Auf dieser Halbinsel, die den Stiefelabsatz Italiens bildet, sind die Bedingungen für die ursprünglich aus Kroatien stammende Rebsorte Primitivo ideal. Das mediterrane Klima und die von Kalk und Ton geprägten Böden lassen die Trauben früh heranreifen und machen so dem Namen der Rebsorte, „die zuerst Reifende“, alle Ehre. Seine dunkle Farbe und die opulente Aromatik verdankt der Torre Quadris unter anderem der zehn bis zwölf Tage dauernden Mazeration, also der „Einwirkzeit“ des Mosts mit den Schalen. Anschließend wird der Primitivo zum Teil im Edelstahl und zum Teil in französischen Eichenfässern ausgebaut. Dadurch erhält er zum einen seine fruchtige Frische und zum anderen eine geschmeidige Struktur sowie eine enorme Vielschichtigkeit. Mit seinem fruchtigen und üppigen Charakter eignet sich dieser Primitivo ausgezeichnet als Begleiter zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch sowie zu kräftig gewürzten Nudelgerichten und gereiftem Käse. Aber auch solo oder in Kombination mit einem Stückchen Edelbitterschokolade lässt er sich wunderbar genießen. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Wie für Primitivo typisch, steht der Torre Quadris tiefdunkelrot im Glas und besitzt funkelnde, violettfarbene Reflexe. Das opulente Bouquet verströmt intensive Aromen roter Beeren, von saftigen Kirschen und reifen Pflaumen sowie angenehme, würzige Noten. Vollmundig und kraftvoll präsentiert er sich am Gaumen, zeigt sich dabei aber zugleich harmonisch strukturiert und mit samtenen Tanninen. Die fruchtig-süßen und würzigen Aromen bleiben auf der Zunge, bis sie im lang anhaltenden Finale ganz langsam verblassen.
Das Besondere an diesem Wein Die Winzergenossenschaft Cantina Vecchia Torre wird 1959 von Männern und Frauen gegründet, die ihre Heimat Apulien lieben und daran glauben, dass hier mit Leidenschaft und harter Arbeit etwas Großartiges entstehen kann. Ihr andauernder Erfolg gibt ihnen recht und macht Vecchia Torre zu einem der wichtigsten Repräsentanten der süditalienischen Weinregion. Der Torre Quadris Primitivo von der Cantina Vecchia Torre stammt aber nicht nur aus Apulien, sondern genauer gesagt aus Salento. Auf dieser Halbinsel, die den Stiefelabsatz Italiens bildet, sind die Bedingungen für die ursprünglich aus Kroatien stammende Rebsorte Primitivo ideal. Das mediterrane Klima und die von Kalk und Ton geprägten Böden lassen die Trauben früh heranreifen und machen so dem Namen der Rebsorte, „die zuerst Reifende“, alle Ehre. Seine dunkle Farbe und die opulente Aromatik verdankt der Torre Quadris unter anderem der zehn bis zwölf Tage dauernden Mazeration, also der „Einwirkzeit“ des Mosts mit den Schalen. Anschließend wird der Primitivo zum Teil im Edelstahl und zum Teil in französischen Eichenfässern ausgebaut. Dadurch erhält er zum einen seine fruchtige Frische und zum anderen eine geschmeidige Struktur sowie eine enorme Vielschichtigkeit. Mit seinem fruchtigen und üppigen Charakter eignet sich dieser Primitivo ausgezeichnet als Begleiter zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch sowie zu kräftig gewürzten Nudelgerichten und gereiftem Käse. Aber auch solo oder in Kombination mit einem Stückchen Edelbitterschokolade lässt er sich wunderbar genießen. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Wie für Primitivo typisch, steht der Torre Quadris tiefdunkelrot im Glas und besitzt funkelnde, violettfarbene Reflexe. Das opulente Bouquet verströmt intensive Aromen roter Beeren, von saftigen Kirschen und reifen Pflaumen sowie angenehme, würzige Noten. Vollmundig und kraftvoll präsentiert er sich am Gaumen, zeigt sich dabei aber zugleich harmonisch strukturiert und mit samtenen Tanninen. Die fruchtig-süßen und würzigen Aromen bleiben auf der Zunge, bis sie im lang anhaltenden Finale ganz langsam verblassen.
Touraine Sauvignon Blanc - 2025 - J. De Villebois - Französischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Der Abschnitt Touraine an der Loire war schon früh als „Garten Frankreichs“ bekannt. Nicht ohne Grund war Touraine im Mittelalter und der Renaissance ein bevorzugter Aufenthaltsort des französischen Königs. Die von hier stammenden Sauvignon Blanc Weine zeichnen sich durch ihre typische Feuersteinnote und den kraftvollen Gesamtcharakter aus. Nicht ohne Grund stellt der Touraine von J. de Villebois den ersten Schritt in die faszinierende Welt der Sauvignon Blancs aus dem Loire-Tal dar. Als Brot und Butter Wein lässt sich dieser Touraine trotzdem nicht bezeichnen. Zu anspruchsvoll und komplex kommt er für einen vergleichsweise günstigen Weißwein daher. Ein guter Essensbegleiter ist der Wein aber in der Tat, denn der Touraine Sauvignon Blanc von Villebois harmoniert ausgezeichnet mit leichten Speisen. Ob Ziegenkäse oder Austern – dieser Weißwein bietet eine gelungene Ergänzung. Nicht zuletzt dank seiner ausgeprägten Struktur. Weinfreunde, die nur den fruchtigen, Stachelbeer-geprägten Stil von Sauvignon Blanc kennen, sollten sich diesen Wein von J. de Villebois nicht entgehen lassen. Er bietet für einen günstigen Preis eine hervorragende Möglichkeit die typische Feuerstein-Stilistik eines Sauvignon Blancs von der Loire kennenzulernen. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Mit einem zarten Gelbton im Glas. Der Duft zeigt einen sehr würzigen Stachelbeerton, der durch eine rauchige Feuersteinprägung ergänzt wird. Im Mund sehr klar und mit vergleichsweise moderater Säure für diese Rebsorte. Der Abgang zeigt eine feste Struktur, die den Wein zu einem guten Essensbegleiter macht.
Das Besondere an diesem Wein Dieser aus 100 Prozent Sauvignon Blanc produzierte Weißwein stammt aus der Appellation Touraine, die im Osten der mittleren Loire zu finden ist. Der Name geht auf die Stadt Tours zurück, die auch Bischofssitz der Region ist.La Perrière produziert in mehreren Appellationen an der Loire Wein und im Vergleich zu den prestigeträchtigeren Weinbaugebieten sind in Touraine viele Weine zu finden, die über ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen.So transportiert der Touraine von La Perrière die typischen Eigenschaften eines Sauvignon Blanc von der Loire, wirkt dabei aber besonders zugänglich und gefällig. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Im Glas strahlt der Wein in hellem Gold und die Nase offenbart das für die Rebsorte typische Stachelbeer-Aroma. Gelbe Früchte und eine frisch wirkende Mineralität machen den vielschichtig. Die Fruchtbetontheit setzt sich am Gaumen fort und gewinnt durch die Säure eine wohltuende Lebendigkeit. Wer diesen Wein mag, wird großes Gefallen daran haben, auch die höherwertigen Weine der Gegend zu erkunden.
Tre Filer - 2021 - Cà dei Frati - Italienischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Auch Weinfreunden mit nur rudimentären Italienischkenntnissen dürfte der Zusatz auf dem Etikett des Tre Filer etwas sagen: „Vino da uve stramature dolce“ beschreibt einen Süßwein aus überreifen Trauben. In gewisser Weise stellt er eine Süßwein-Variante des halbtrockenen Pratto von Cà dei Frati dar, denn die eingesetzten Rebsorten sind identisch. Turbiana steht als Repräsentant der Gardasee-Region und ihren Lugana-Weinen. Chardonnay ergänzt die Cuvée mit Struktur und Schmelz. Sauvignon Blanc liefert intensive Fruchtaromatik sowie belebende Frische. Letztere entscheidet bei einem Süßwein in hohem Maße über die Qualität des Weines, denn ohne ausreichende Säure würde der Tre Filer klebrig und müde wirken. Die überreifen Trauben kündigen sich bereits im Glas mit einem schönen Goldton an. Doch erst der Duft, den der Wein verströmt, zieht vollends in seinen Bann. Extrem vielschichtig kündigen die Aromen bereits die Süße des Weißweines an. Im Mund bezaubert der Tre Filer mit einem ausbalancierten Zusammenspiel zwischen Süße, Säure und Aromen. Das passt gut zu Desserts, aber zu gereiftem Schimmelkäse ganz hervorragend. Der Turbiana, Chardonnay und Sauvignon Blanc stammt von den typischen kalk- und tonhaltigen Böden der Region rund um den Gardasee. Die Weinbereitung mutet zunächst etwas überraschend an, denn es wird auf den Einsatz von Holz verzichtet. 14 Monate Reifezeit im Edelstahl auf der Feinhefe sorgen für einen besonders unbeeinflussten Charakter dieses Süßweines. Zusätzliche Tiefe erhält der Tre Filer durch diese Zeit unverkennbar, nicht zuletzt da der Wein vor Vermarktung noch ein ganzes Jahr in der Flasche nachreift. Eine Besonderheit abseits vom klassischen Lugana, die es unbedingt zu probieren gilt. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas mit einem mittleren Goldton. Der Duft des Weines zeigt eine dezente Botrytis-Note sowie reife Ananas und Mirabellenmarmelade. Mit mehr Luft auch Schalenabrieb einer Orange. Im Mund geradezu viskos wirkend und mit ausgeprägter Süße, die durch eine harmonische Säure gekontert wird. Auf einer traumhaften Honignote nachwirkend.
Tres Reyes Tempranillo-Syrah Bag-in-Box - 3,0 L - 2022 - Bodegas y Viñedos Muñoz - Spanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Er ist die ewige Nummer 1, wenn es um unseren Wein des Jahres geht. Der Tres Reyes eröffnet die Reihe unserer Zusammenarbeit mit ausgewählten Top-Winzern, die Jahr für Jahr ein Ziel verfolgt: Einen außergewöhnlichen Wein mit attraktivem Preis-Genussverhältnis zu finden, der eine echte weinfreundschaftliche Entdeckung ist.Dafür sind uns keine Mühen zu gering. In einer Blindverkostung von mehreren Dutzend Weinen setzte sich diese besondere Cuvée aus dem erzspanischen Tempranillo und dem international geschätzten Syrah von Nachwuchs-Weinmacher Pedro Huerta durch. Der Tres Reyes sucht die authentische Frucht der Reben und fängt die Kraft der kastilischen Sonne ein. Die viermonatige Reife im Holzfass schmiegt die charakterstarke Noblesse des Tempranillo und die würzige Kraft des Syrah zusammen. Ein Wein, der nicht nur solo, sondern auch als Essensbegleiter insbesondere beim Grillen seine Stärken offenbart. Eben unser Wein des Jahres 2016. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch In der Cuvée dominiert der Tempranillo mit immerhin 85 Prozent und lässt sich in der Nase deutlich vernehmen. Kirsche und Johannisbeere, die sich ganz frisch aufführen. Hier hält sich der Syrah noch zurück, doch am Gaumen trägt er eine merkliche Gewürznote bei, die nun die Fruchtaromen flankiert. Das verleiht dem Tres Reyes einen wunderbaren Trinkfluss. Auch Dank der guten Säure des Weins und der zurückhaltenden, durch die Holzreife gut eingebundenen Tannine, gewinnt der Tres Reyes an Länge und Spannung. Dabei geht es absolut unkompliziert daher, denn der Wein weiß von alleine zu gefallen – ohne großes Vokabular.
Das Besondere an diesem Wein Rafa Cañizares, Weinmacher und Gründer der Bodegas Volver, erzeugt mit Triga einen großen Wein im besten mediterranen XL-Stil. Das bedeutet: kompromisslose Kraft und bezaubernde Frucht gepaart mit üppigem, aber wohldosiertem Holz. Allein wie die Cuvée assembliert wird, beweist, dass Cañizares an keinem Detail spart: Die Monastrell-Trauben (85 % des Weins) stammen teilweise von alten Rebstöcken – eine Parzelle wurde 1925 gepflanzt. Gemeinsam mit dem Cabernet Sauvignon (15 %) gedeihen die Weingärten auf 600-700 m hohen Kalkböden. Die Lagen werden separat vinifiziert, assembliert und schließlich 22 Monate in Barriques aus französischer Eiche ausgebaut. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas kündigt das dunkle Granatrot einen Wein mit voller Konzentration an. Das Bouquet strotzt nur so vor komplexen, eingekochten Frucht-Aromen (Himbeere, Schwarze Johannisbeere), die sich harmonisch mit den Röstaromen der langen Barrique-Reife vermengen. Genauso geht es am Gaumen weiter, mit einem Auftakt von satter Konzentration und sehr seidigem Tannin, mit tiefer Struktur und beeindruckender Kraft. Im Finale blitzen zartbittere Schokoaromen und Röstaromen auf, der Ausklang hält lange an und verstärkt den Eindruck, einen großen, mediterranen Blockbuster genossen zu haben.