Spätburgunder Blanc de Noir - 2025 - Manz - Deutscher Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Das Fruchtfleisch und der Saft einer Weinbeere sind immer weiß - ganz gleich, ob weiße oder rote Rebsorte. Daher lässt sich ohne Weiteres auch aus roten Trauben ein Weißwein herstellen. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass der Saft möglichst rasch und gleichzeitig schonend abgepresst wird, um den Kontakt mit den farbgebenden Schalen zu vermeiden. Das Verfahren kennt man vor allem aus der Champagne. Hier ist es völlig selbstverständlich, dass rote Rebsorten wie Pinot Meunier und Pinot Noir in einem weißen Champagner zum Einsatz kommen oder auch ausschließlich für ihn verwendet werden. Apropos Pinot Noir: Zwar ist der Blanc de Noir vom Weingut Manz ein Stillwein, doch besteht er aus ebendieser Rebsorte, in Deutschland Spätburgunder genannt. Die Gretchenfrage lautet natürlich: Merkt man dem Wein an, dass er aus roten Trauben vinifiziert wurde? Die Antwort lautet ganz klar: Jein! Der Blanc de Noir präsentiert sich zweifelsfrei als Weißwein. Nur wenn man weiß, worum es sich handelt, kann man Rückschlüsse auf den roten Spätburgunder ziehen. So besitzt er dezente Aromen von roten Beeren und die Farbe weist bei genauerer Betrachtung eine minimale Rotschattierung auf. Stilistisch ist der Spätburgunder Blanc de Noir vom Weingut Manz aber ein typisch rheinhessischer Weißwein. Mit Frische ohne Ende verspricht der Trinkspaß pur. Das passt besser in den Sommer als jeder Rotwein! Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Die Farbe ist ein helles Gelb mit rötlich schimmernden Reflexen. Der Wein duftet nach roten Beeren, Granatapfel und gerösteten Haselnüssen. Im Hintergrund auch etwas blumiges. Im Mund dann sehr lebendig, frisch und unkompliziert. Der Abgang ist schlank und wird durch die vitale Säure lange getragen.
Spätburgunder Classic trocken - 2023 - Burggarten - Deutscher Rotwein
Die Ahr ist bekannt für Ihre Spätburgunder, dieser vom Weingut Burggarten ist ein mehr als würdiger Vertreter dieser Rebsorte. Er bietet ein fruchtiger Spiel am Gaumen von Waldbeeren, wie Himbeere und Cassis und rundet den Geschmack mit einer feinen Würze ab.
Das Besondere an diesem Wein Die rote Rebsorte Spätburgunder (Pinot Noir) steht Pate für diesen Rosé-Sekt aus der Pfalz. Nach der Lese per Hand verbringen die Schalen nur fünf Stunden gemeinsam mit dem Saft, bevor die Trauben schonend gepresst werden. Das Ergebnis ist ein zart rosa schimmernder Sekt, der auf dem Pfälzer Wilhelmshof nach der in der Champagne verwendeten, traditionellen Methode vinifiziert wird. Der als Brut deklarierte Sekt ist – was viele Weinfreunde nicht vermuten – ein sehr guter Speisebegleiter, der auch mit Herzhaftem bestens zurecht kommt. Doch auch ohne Essen lässt sich dieser Gaumenkitzler gut gekühlt genießen. Dabei ist er als Rosé ein Schaumwein, der auch rotweintrinkende Sekt-Kritiker zu überzeugen weiß. Nicht zuletzt, da der „Sekterzeuger des Jahres 2018“ in Sachen Qualität kompromisslos nach höchster Güte strebt. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Bereits der Blick ins Glas lässt Gutes hoffen: Feine Perlenreihen steigen unaufgeregt nach oben und verleihen dem ohnehin schon schönen Rosé-Ton einen besonderen Glanz. An der Nase lassen sich feine, frisch wirkende Aromen von roten Früchten entdecken. Schwarze Johannisbeeren und Himbeeren im Vordergrund. Blutorangen und etwas Minze als zarte Noten im Hintergrund. Im Mund wird dann die mindestens 15-monatige Reife auf der Hefe durch den Eindruck von frisch gebackenem Brioche spürbar. Im Abgang wirkt der Sekt spürbar nach und beweist, dass dieser Rosé auch auf der Essenstafel bestens aufgehoben ist. Was Kritiker über den Wein sagen "Als bekennender Fan von Rosé-Champagner hat mich dieser Jahrgangs-Sekt von Anfang an begeistert. Mit Recht wurde Wilhelmshof zum besten Sekterzeuger Deutschlands gewählt. Für die Feiertage meine erste Wahl – auch als vielseitiger Essensbegleiter!" - Der Weinlakai
Spätburgunder trocken (Bio) - 2023 - Rings - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Steffen und Andreas Rings haben ihr Weingut in den letzten Jahren zu einem der großen Namen in der Pfalz gemacht. Fleiß, Handwerkskunst und jede Menge Talent standen für diese Erfolgsgeschichte Pate. Seit 2015 ist dies auch vom Verband der deutschen Prädikatsweingüter (VDP) offiziell attestiert. Als Mitglied dieses erlauchten Kreises bespielt das Weingut Rings – vom Gutswein bis zum Großen Gewächs – die gesamte Qualitäts-Klaviatur des Verbands. Der Spätburgunder trocken ist der rote Einstiegswein von Rings und nach VDP-Statuten als Gutswein klassifiziert. Im Klartext bedeutet dies, dass der Wein von Spätburgunder-Trauben aus Kallstadter und Freinsheimer Weinbergen stammt, die vom Weingut Rings vom Rebschnitt bis zur Lese selbst bewirtschaftet werden. Noch dazu: Bei Rings setzt man zu 100 Prozent auf Bio-Qualität: In die Rebzeilen wird Buchweizen, Klee und Rettich gepflanzt, um den Boden zu durchwurzeln und nützliche Insekten anzulocken. Zudem werden die Weinberge mit Pferdemist gedüngt. Aber auch die Qualitätsoptimierung am Rebstock selbst nimmt bei Rings einen hohen Stellenwert ein. Dafür wird auch bei einem Gutswein keinen Unterschied gemacht. So werden Doppeltriebe konsequent entfernt und Bereiche mit den Trauben sorgfältig freigeschnitten. Die Ernte der Spätburgunder-Trauben erfolgt natürlich per Hand und im Weingut wird das Lesegut nochmals streng selektioniert. Nach einer kurzen Mazeration der ganzen Beeren startet die alkoholische Gärung des Spätburgunders spontan – also durch Hefen, die sich auf den Beerenschalen oder in der Luft befinden. Dies fördert eine höhere aromatische Komplexität im fertigen Wein. Ein extrem großer Aufwand für einen Einstiegswein. Aber damit nicht genug: Der Spätburgunder trocken vom Weingut Rings wird 15 Monate in gebrauchten Barriques ausgebaut. Die kleinen Eichenholzfässer verleihen diesem eleganten, frischen und fein-fruchtigen Wein eine zusätzliche Portion Struktur. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Wein präsentiert sich in einem hellen Rubinrot. Sein Duft zeigt sich kühl und wird vor allem durch reife Beeren und Kirschen geprägt. Im Hintergrund aber auch getrocknete Kräuter, Haselnuss, Tabak und eine mineralisch-steinige Note. Im Mund ebenfalls fruchtig, würzig und kräuterig. Die gute Säure verleiht dem Wein eine hervorragende Frische. Davon profitiert die Wahrnehmung der Tannine im Abgang ganz besonders. Der Wein befindet sich in einer guten Balance.
Spätburgunder trocken - 2022 - Düringer - Deutscher Rotwein
Auf Vulkangestein und tiefgründigem Lößboden wachsen die Reben für diesen Badener Spätburgunder. Im Duft herrliche Kirsch- und Brombeernoten, die von einer präzisen Frucht, mittlerem Körper und einem samtig-charmanten Abgang begleitet werden.
Spätburgunder trocken - 2024 - Kruger-Rumpf - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein In dem kleinen Anbaugebiet Nahe ist Spätburgunder nur die sechsthäufigste Rebsorte – lediglich 7 % der Rebfläche entfallen auf Pinot Noir (Stand 2022). Jedoch ist die Tendenz steigend, insbesondere im Vergleich zu dem etwas aus der Mode geratenen Dornfelder. Georg Rumpf hat da ebenfalls klare Präferenzen und so ist Spätburgunder die einzige rote Rebsorte beim VDP-Weingut in Münster-Sarmsheim. Der Spätburgunder Gutswein von Kruger-Rumpf stammt von mindestens 15 Jahre alten Reben, die besonders kleinbeerige Trauben tragen und auf einem Boden wurzeln, der vorrangig von Quarzit und Löss geprägt wird. Die daraus resultierende Mineralität ist entscheidend für den klaren und präzisen Charakter des Weines. Nach der selektiven Ernte startet der Gärprozess spontan und findet in gebrauchten Stückfässern statt. Dabei hat der Most 20 Tage Schalenkontakt, um Farbe, Aromatik und Tannine ideal zu extrahieren, ohne den Spätburgunder zu „fett“ zu machen. Der weitere Ausbau erfolgt ebenfalls im großen, gebrauchten Eichenfass. Eine aromatische Prägung ist unerwünscht, vielmehr geht es bei der Zeit im Holz um zusätzliche Eleganz und Struktur. Der Spätburgunder trocken von Kruger-Rumpf ist ein typischer Vertreter der Rebsorte, doch spielt er eher leise Töne. Die Aromatik des Weines kommt offen und attraktiv daher, dabei werden die Fruchtnoten durch eine würzige Komponente ergänzt. Das Gesamtpaket des Rotweines ist darüber hinaus von einer Leichtigkeit geprägt, wie man sie nur bei einem Spätburgunder finden kann. Solch ein Wein kann ohne Weiteres solo genossen werden, doch empfiehlt das Weingut Kruger-Rumpf als Essensbegleitung eine Auswahl an libanesischer Mezze. Das klingt ungewöhnlich, ist aber eine treffende Empfehlung für einen Rotwein, der strahlende Frucht so gekonnt mit einem würzigen Einschlag verbindet. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Der Spätburgunder zeigt im Glas ein helles Kirschrot mit strahlenden Reflexen. Der Duft des Weines ist geprägt von Schwarzkirschen, Roten Johannisbeeren und knackigen Pflaumen. Im Hintergrund lassen sich aber auch rauchige und würzige Noten finden, die an Pfeifentabak erinnern. Im Mund klar, gut strukturiert und mit einer erfrischenden Säure ausgestattet, die den Wein gekonnt zusammenhält, ohne ihn zu überlagern. Hervorragend balanciert im Abgang.
Das Besondere an diesem Wein Die Reben für diesen Wein pflanzt das Weingut Pfaffl in der Nähe eines Waldes. Dadurch kommen die Trauben in Kontakt mit der kühlenden Luft am Abend und in der Nacht, die vom Dickicht des Gehölzes hinüber greift. Die Trauben wurden nach der Lese sanft gepresst und im Edelstahltank temperaturkontrolliert vergoren. Der Sankt Laurent wurde daraufhin komplett in gebrauchten Barriques ausgebaut. Dies dauerte sechs Monate lang, bis der Wein auf die Flasche gezogen wurde. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Der Wein zeigt im Glas ein dunkles Rubinrot. Das Bouquet duftet zart nach Erdbeeren und Kräuterwürze, Pflaumen und Cassis. Am Gaumen ist der Wein mit lebendiger Weinsäure und elegantem Körper strukturiert. Das Tannin ist samtig, im Finale klingen Brombeeren lange nach. Ein toller Rotwein von Pfaffl.
Das Besondere an diesem Wein Georg Fogt in Rheinhessen hat mit dem Steinschliff einen Wein geschaffen, der Herkunft und Handwerk auf den Punkt bringt. Der Name ist Programm: Die Reben wachsen auf vulkanischem Porphyr, einem Gestein, das dem Wein seine charakteristische Struktur und eine feine mineralische Spannung verleiht. Dieses Terroir ist die Basis, auf der alles aufbaut. Der Ausbau erfolgt bewusst reduziert und präzise. Hier wird nichts überlagert, nichts geschönt. Stattdessen bleibt die Herkunft klar erkennbar. Leichtigkeit und Geradlinigkeit stehen im Vordergrund, ohne dass der Wein an Substanz verliert. Der Stein gibt die Struktur vor, der Ausbau verleiht den Schliff – so einfach und so treffend lässt sich die Philosophie hinter diesem Wein beschreiben. Rheinhessen ist bekannt für seine Vielfalt an Böden, und der vulkanische Porphyr gehört zu den spannendsten. Er bringt Weine hervor, die nicht nur fruchtig sind, sondern auch eine gewisse Tiefe und Spannung mitbringen. Genau das macht den Steinschliff zu einem idealen Begleiter für Gerichte, die selbst eine klare, unverfälschte Aromatik mitbringen – wie Spargel. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch In der Nase zeigt sich der Steinschliff mit Ananas und kandierter Zitrone. Dazu gesellt sich reifer Pfirsich, und im Hintergrund tauchen würzige Noten auf – irgendwo zwischen Anis, Fenchel und Knollensellerie. Mit etwas Luft öffnet sich der Wein weiter und zeigt eine zarte florale Note, die an Lindenblüte erinnert. Am Gaumen ist er sehr fruchtig und rund, dabei frisch und geradlinig. Die Aromen schießen förmlich durch den Mundraum, wobei die süßen Fruchtkomponenten zurücktreten und floralen sowie würzigen Noten mehr Raum geben.
Das Besondere an diesem Wein Die Steytler-Familie beweist seit 1946 und mittlerweile in vierter Generation, dass Kaapzicht durch einen besonders hohen Qualitätsanspruch geprägt ist. Der Steytler Vision ist die Beweisführung für diese Maßstäbe des Ausnahme-Weinguts aus Stellenbosch. Der Topwein von Kaapzicht wurde erstmals im Jahrgang 2000 hergestellt und er führt die hochwertigsten Weinsorten des Weinguts in einer einzigen Premium-Cuvée zusammen: 50 Prozent Pinotage treffen auf 35 Prozent Cabernet Sauvignon und 15 Prozent Merlot. Dabei stammen alle Trauben aus strengster Selektion, um ein qualitativ einmaliges Ergebnis zu erzielen. Man könnte den Wein daher auch als „Best of“ von Kaapzicht bezeichnen. Eine streng limitierter Rotwein, der durch zahlreiche Kritiker-Auszeichnungen bereits internationale Anerkennung erlangen konnte. Der Wein entsteht nur in besonders guten Jahrgängen und die Zusammenstellung der drei Rebsorten scheint ideal zu sein: Pinotage sorgt für die typisch südafrikanische Aromatik, der Cabernet Sauvignon verleiht dem Wein Kraft, Länge und Struktur und der Merlot verbindet die beiden Rebsorten auf besonders harmonische und fruchtbetonte Art und Weise. Dabei wurden die drei Rebsorten getrennt voneinander vinifiziert und verbrachten jeweils beeindruckende 28 Monate in kleinen, französischen Eichenholzfässern. Das Ergebnis ist ein Wein auf Weltklasse-Niveau, der in Sachen Preis-Genuss-Verältnis in einer eigenen Liga spielt. Horizonterweiternd! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Mit undurchsichtigem Violett präsentiert sich der Wein im Glas. Der Duft ist von intensivem Cassis geprägt und wird durch Vanille- und Gewürzaromen in seiner Komplexität erweitert. Auch im Mund extrem vielschichtig und mit festen, noch jugendlich wirkenden Tanninen. Im sehr langen Abgang zeigt der Wein – durch den Ausbau in kleinen Eichenfässern – eine schöne Mokkanote und wirkt bei aller Kraft durchaus elegant.
Studio by Miraval blanc - 2025 - Miraval by Pitt & Perrin - Französischer Weißwein
Das Besondere an diesem Wein Wenn Promis Wein machen, lohnt durchaus ein kritischer Blick auf die Unternehmung, denn der verkaufsfördernde Effekt steht nicht selten im Vordergrund. Ganz anders bei Miraval by Pitt & Perrin: Mit Marc Perrin zeichnet sich ein wahrer Star-Winzer für die Weine verantwortlich. Nicht zuletzt durch die Weine des Kultweinguts Château Beaucastel ist die Frage nach seinem Qualitätsanspruch beantwortet. Der Studio by Miraval Blanc ergänzt ab sofort den so beliebten Rosé aus der Studio-Linie. Und auch für den Weißwein gilt: Trotz erstaunlich hoher Qualität, bietet er einen preisgünstigen Einstieg in die Welt von Miraval. Er besteht aus der für die Mediterranee typischen Rebsorte Rolle, die man Italien unter dem Namen Vermentino kennt. Der Studio by Miraval Blanc begeistert mit intensiven Fruchtaromen und einer extrem klaren Stilistik. Dabei wirkt der Wein zwar frisch, doch hält sich der Säureeindruck in Grenzen. Ein Ausflug in die Mediterranee mit einer Extra-Portion Glamour! Übrigens: „Studio“ heißt der Wein, da im Anwesen von Miraval ein Tonstudio untergebracht war, in dem Bands wie Pink Floyd Musik aufnahmen. Die Studio-Weine sind nun eine Hommage an diese Zeit. Wie der Wein schmeckt: harmonisch & mild Im Glas funkelt der Wein in einem blassen Gold. Der intensive Duft erinnert an reife, gelbe Äpfel, Birnen und etwas Quitte. Aber auch die Aromen von Aprikosen und weißen Blumen lassen sich ausmachen. Im Mund ebenfalls sehr fruchtaromatisch, aber mit feiner Klarheit und durchaus präsentem Körper. Ein lockerer und frischer Weißweingenuss, der keinen Zweifel an der hohen Qualität aufkommen lässt.
Studio by Miraval Rosé - 1,5 L-Magnum - 2025 - Miraval by Pitt & Perrin - Französischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Das gemeinsame Weinprojekt von Hollywood-Star Brad Pitt mit Star-Winemaker Marc Perrin (Famille Perrin) findet auch nach dem Ende der Ehe mit Angelina Jolie eine Fortsetzung. Kein Wunder eigentlich, denn der internationale Erfolg des roséfarbenen Miraval ist unvergleichlich. Mit seiner überragenden Qualität und dem Hauch von Hollywood hat der Wein auch Skeptiker zu Fans gemacht. Nun läutet der „Studio by Miraval“ eine willkommene Fortsetzung ein. In Anlehnung an das legendäre Tonstudio, das auf dem Weingut ehemals betrieben wurde, wird mit dem „Studio by Miraval“ ein Rosé für jeden Anlass präsentiert: Wo der Miraval vielleicht nur zu besonderen Gelegenheiten geöffnet wird, bietet der Studio eine willkommene Ergänzung. Mit seiner rotbeerigen Frucht und der schönen Frische ist er der perfekte „Swimmingpool-Rosé“, der nicht nur Frauenherzen höher schlagen läßt. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Aus der attraktiven Flasche glänzt ein zartes Rosa hervor, das auf den nur sehr kurzen Schalenkontakt mit den roten Trauben hinweist. Der Duft im Glas ist dann typisch für einen Rosé aus der Provence: Das Aroma von Erdbeeren und roten Johannisbeeren lässt sofort Urlaubs-Feeling aufkommen. Im Mund setzt sich der schöne Fruchteindruck fort, doch wird er durch moderate Säure und eine feine mineralische Note ergänzt, die für einen wunderbaren Trinkfluss sorgen. Ein Rosé zur großzügigen Bevorratung!
Studio by Miraval Rosé - 2025 - Miraval by Pitt & Perrin - Französischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Das gemeinsame Weinprojekt mit Star-Winemaker Marc Perrin (Famille Perrin) und Hollywood-Star Brad Pitt. Ein großer Erfolg - Kein Wunder eigentlich, denn der internationale Erfolg des roséfarbenen Miraval ist unvergleichlich. Mit seiner überragenden Qualität und dem Hauch von Hollywood hat der Wein auch Skeptiker zu Fans gemacht. Nun läutet der „Studio by Miraval“ eine willkommene Fortsetzung ein. In Anlehnung an das legendäre Tonstudio, das auf dem Weingut ehemals betrieben wurde, wird mit dem „Studio by Miraval“ ein Rosé für jeden Anlass präsentiert: Wo der Miraval vielleicht nur zu besonderen Gelegenheiten geöffnet wird, bietet der Studio eine willkommene Ergänzung. Mit seiner rotbeerigen Frucht und der schönen Frische ist er der perfekte Sommer-Rosé. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Aus der attraktiven Flasche glänzt ein zartes Rosa hervor, das auf den nur sehr kurzen Schalenkontakt mit den roten Trauben hinweist. Der Duft im Glas ist dann typisch für einen Rosé aus der Provence: Das Aroma von Erdbeeren und roten Johannisbeeren lässt sofort Urlaubs-Feeling aufkommen. Im Mund setzt sich der schöne Fruchteindruck fort, doch wird er durch moderate Säure und eine feine mineralische Note ergänzt, die für einen wunderbaren Trinkfluss sorgen. Ein Rosé zur großzügigen Bevorratung!
Studio by Miraval Rosé - 3,0 L-Doppelmagnum - 2025 - Miraval by Pitt & Perrin - Französischer Roséwein
Das Besondere an diesem Wein Das gemeinsame Weinprojekt mit Star-Winemaker Marc Perrin (Famille Perrin) und Hollywood-Star Brad Pitt. Ein großer Erfolg - Kein Wunder eigentlich, denn der internationale Erfolg des roséfarbenen Miraval ist unvergleichlich. Mit seiner überragenden Qualität und dem Hauch von Hollywood hat der Wein auch Skeptiker zu Fans gemacht. Nun läutet der „Studio by Miraval“ eine willkommene Fortsetzung ein. In Anlehnung an das legendäre Tonstudio, das auf dem Weingut ehemals betrieben wurde, wird mit dem „Studio by Miraval“ ein Rosé für jeden Anlass präsentiert: Wo der Miraval vielleicht nur zu besonderen Gelegenheiten geöffnet wird, bietet der Studio eine willkommene Ergänzung. Mit seiner rotbeerigen Frucht und der schönen Frische ist er der perfekte Sommer-Rosé. Wie der Wein schmeckt: fruchtig & frisch Aus der attraktiven Flasche glänzt ein zartes Rosa hervor, das auf den nur sehr kurzen Schalenkontakt mit den roten Trauben hinweist. Der Duft im Glas ist dann typisch für einen Rosé aus der Provence: Das Aroma von Erdbeeren und roten Johannisbeeren lässt sofort Urlaubs-Feeling aufkommen. Im Mund setzt sich der schöne Fruchteindruck fort, doch wird er durch moderate Säure und eine feine mineralische Note ergänzt, die für einen wunderbaren Trinkfluss sorgen. Ein Rosé zur großzügigen Bevorratung!
Das Besondere an diesem Wein Die Rebsorte Syrah, auch Shiraz genannt, verbindet man vor allem mit der nördlichen Rhône, dem Roussillon oder gar Australien. Doch auch in Südafrika entstehen unwahrscheinlich interessante Interpretationen dieser Traube. Dieser hundertprozentige Shiraz stammt vom namhaften Weingut Kaapzicht in Stellenbosch und er bricht stilistisch mit der typischen Rebsorten-Charakteristik eines Weins dieser Rebsorte aus der „Alten Welt“. Was hier bei Kaapzicht entstanden ist, wirkt extrem fruchtbetont und dennoch sehr würzig, ja, geradezu maskulin. Viel Körper, eine gute Struktur, bestens eingebundene Tanninen und eine erstaunlich gute Länge lassen den Shiraz zu einem Rotwein werden, der auch Kenner beeindrucken dürfte. Für die Extraportion Struktur und Kraft zeichnet sich nicht nur das exzellente Traubenmaterial verantwortlich, auch der 24 Monate währende Ausbau in französische Eichenfässern leistet seinen Beitrag. Dabei kam allerdings nur 50 Prozent neues Holz zum Einsatz, um den Fruchteindruck nicht zu überdecken. Was Kenner der Materie schon lange wissen, bestätigt sich mit diesem Wein: Shiraz aus Südafrika ist eine feste Größe am internationalen Rebsorten-Himmel. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Wein zeigt einen tiefpurpurnen Kern mit rubinrotem Rand. Der Duft wirkt zunächst süß und blumig, öffnet sich dann aber schnell und zeigt Aromen von Brombeeren, Maulbeeren, würzigem Rhabarber und Lakritz. Im Mund reichhaltig und saftig, aber auch fokussiert und elegant. Die durch den Holzausbau präsente Eichennote ist harmonisch und gut integriert. Im Abgang wirkt der Wein sauber, klar und lang.
Syrah Große Réserve (Bio) - 2018 - Rings - Deutscher Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Es gibt nur wenige Beispiele von erstklassigen Syrah-Weinen aus Deutschland, und die Große Réserve vom VDP-Weingut Rings gehört unbedingt dazu. Und der Wein beweist noch etwas: Den beiden Brüdern Andreas und Steffen gelingt in den vergangenen Jahren scheinbar alles – ihrem Talent und den hervorragenden Lagen direkt vor der Haustür sei Dank. Die trockenen Kies- und Sandböden bieten in Kombination mit dem milden Klima in Freinsheim eine optimale Grundlage für die wärmeliebende Rebsorte. Syrah kennt man reinsortig hauptsächlich von der nördlichen Rhône oder in der häufig etwas „marmeladigen“ Variante aus Australien und unter dem Namen Shiraz. Wer die Rings-Brüder kennt, weiß das Vorbild für diesen Wein in Frankreich zu verorten. Zudem macht der Name Große Réserve bereits deutlich, dass ein solcher Wein nur dann entsteht, wenn die Syrah-Trauben perfekt ausreifen – und zwar sowohl in Bezug auf den Zuckergehalt als auch die Phenolik der Kerne und Stiele. Die Entstehung eines so hochwertigen Weins fängt natürlich mit einem ganz besonderen Augenmerk auf die Arbeit im Weinberg an. Hier zeigt sich die Qualitätsbesessenheit des Weinguts Rings besonders eindrucksvoll: Reine Handarbeit ist Pflicht, die Einsaat von Buchweizen, Klee und Rettich dient der Durchwurzelung des Bodens und der Förderung des natürlichen Gleichgewichts durch das Anlocken nützlicher Insekten. Pferdemist wird als natürlicher Dünger eingesetzt, um den Reben eine bestmögliche Nährstoffversorgung zu bieten. Und das Entfernen von Doppeltrieben und das Freistellen der Traubenzone sorgt für eine weitere Qualitätssteigerung des späteren Leseguts, da die Belüftung verbessert und das Risiko von Krankheiten minimiert wird. Im Keller gehen die beiden Brüder ohnehin keine Kompromisse ein, zu groß ist das Risiko, die hohe Traubenqualität nicht bestmöglich in die Flasche zu überführen. Nur die besten Trauben werden nach der Handlese nochmals streng selektiert, um dann mithilfe von natürlichen Hefen spontan zu vergären. Bei einem Weingut dieser Klasse zugegebenermaßen Standard, aber eben auch ein Goldstandard. Nach dem Gärprozess wird der Wein für 22 Monate in neuen und gebrauchten Barriques aus französischer Eiche ausgebaut. Dieses sehr vorsichtige Holz-Management sorgt für eine harmonische Integration von Holztanninen im Wein und verleiht dem Syrah dadurch Tiefe, Struktur, aber auch Lebensdauer. Der Wein wird anschließend unfiltriert abgefüllt, um nichts von seinem ursprünglichen Charakter einzubüßen. Der größte Luxus, der dem Große Réserve Syrah letztlich zuteilwird, ist eine vier Jahre dauernde Flaschenreife vor der offiziellen Vermarktung des Weins. So hat der Réserve viel Zeit, sich nach dem Ausbau im Fass zu finden und bereits bei Veröffentlichung eine herrliche Trinkreife an den Tag zu legen. Dennoch werden weitere Jahre im heimischen Keller dafür sorgen, dass dieser Ausnahmewein an Vielschichtigkeit und aromatischer Tiefe gewinnt. Aber warten lässt sich ohnehin nur dann, wenn man die Zeit mit weiteren Flaschen des Weins überbrücken kann. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Der Syrah zeigt im Glas ein tiefes, nahezu undurchdringliches Rubinrot. In der Nase entfaltet sich ein klarer Duft von reifen Brombeeren, begleitet von zarten floralen Noten. Eine feine Spur von weißem Pfeffer durchzieht das Bouquet und sorgt für eine würzige, rebsortentypische Nuance, die sich harmonisch mit den fruchtigen Aromen verbindet. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit einer wunderbaren Klarheit und einem lebendigen Auftakt. Dunkle Beerenaromen wie Brombeeren und Schwarzkirschen prägen den Geschmack, begleitet von einem subtilen Hauch von Rauch. Der Wein wirkt geschmeidig und kraftvoll zugleich, während sich die Würze des weißen Pfeffers im Verlauf verstärkt und dem Wein eine markante Tiefe verleiht. Der Abgang ist sanft und von bemerkenswerter Länge, getragen von einer kräftigen Würze und einer lebendigen Energie, die noch lange nachklingt.
São Miguel dos Descobridores Reserva - 2022 - Herdade de São Miguel - Portugiesischer Rotwein
Das Besondere am São Miguel dos Descobridores Reserva Touriga Franca, Touriga Nacional – noch nie gehört? Das sind in Portugal heimische Rebsorten. Das Gute ist, niemand kennt alle zirka 350 portugiesischen Rebsorten auswendig, doch nach dem Genuss von diesem Rotwein bekommt man eine Idee wie genial es ist, einen immensen Genpool an ursprünglichen Sorten zu haben, um authentische und besondere Weine zu kreieren. Im Alentejo-gebiet werden seit Jahrzehnten zwar auch internationale Rebsorten angebaut, wie zum Beispiel Syrah, damit man eventuell international vergleichen kann, was die Winzer so können, aber wer etwas Neues erleben will, mit Kraft und Potenzial, dem sei der São Miguel dos Descobridores Reserva ans Herz gelegt. Alexandre Relvas Junior und Senior wissen die hervorragenden Gegebenheiten im Herzen des Alentejos am Fuße der Serra d'Ossa zu schätzen. Auf Granit und Schieferböden wachsen die Trauben für diesen Reserva, sie werden von Hand gelesen, komplett entrappt und danach gönnt man ihnen eine Maischestandzeit von 48 Stunden – für Extrakt und Farbe. Die temperaturkontrollierte Vergärung findet bei 22 - 28° Celsius in offenen Bottichen statt. 12 Monate reift dieser Reserva insgesamt in französische Holzfässern von 400 l Fassungsvermögen. Ein spannender, samtiger und harmonischer Wein ist das Ergebnis von Terroir sowie dem Know-how von Vater und Sohn Relvas. Lass Dich inspirieren! Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein tiefes Rubinrot erstrahlt im Glas. Das Bukett überrascht mit sehr feinen, würzigen Barrique-Noten, gepaart mit intensiven Fruchtaromen von schwarzen Beeren, Pflaumen sowie süßlichen Noten von dunkler Schokolade und Tabak im Hintergrund. Am Gaumen spiegeln sich die komplexen Aromen wider und der Wein präsentiert sich sehr dicht, mit einem vollen Körper, einer starken Struktur und einen wunderbaren Schmelz. Satte Frucht und feine Kräuternuancen begleiten den angenehmen, nachhaltigen Abgang. Dieser Alentejo-Wein macht Lust auf viel mehr Portugal im Weinkeller!
Das Besondere an diesem Wein Das portugiesische Anbaugebiet Dão ist noch nicht vielen Weinfreunden bekannt. Es wird zu oft von dem Glanz des Douro-Tals oder dem aufstrebenden Alentejo überstrahlt. Zu Unrecht, denn die 1990 als DOC-Gebiet klassifizierte Region ist eine Entdeckung wert. Wie auch das Douro, wurde Dão nach dem gleichnamigen Fluss benannt, der das Mikroklima in den Weinbergen nachhaltig prägt. Dão liegt im Norden Portugals – im Landesinneren – und der Weinbau hier geht bereits auf die griechische Antike zurück (ausnahmsweise einmal nicht auf die Römer). Damals wie heute zeichnet sich die Region durch ein Granit-Gebirge aus, das einen markanten Schutz gegen zu kühle Einflüsse des Atlantiks bietet. Zudem sorgt der Stein im Boden für eine ausgezeichnete Mineralität in den Weinen aus Dão. Gute Voraussetzungen für Weine, die durch den heißen Sommer zwar sehr kräftig sind, aber dennoch eine schöne Frische und Eleganz zeigen. Genau diese Kombination zeichnet auch den roten Taboadella Villae von der Quinta da Taboadella aus. Die Trauben für den Wein stammen aus Lagen auf bis zu 530 Metern Höhe, was den frischen Charakter noch weiter fördert, da die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht hier besonders groß sind. Der Taboadella Villae besteht aus Tinta Roriz (Tempranillo), Jaen, Alfrocheiro und Tinta Pinheira (Rufete). Auch wenn diese Rebsorten nur echten Portugal-Fans bekannt sein dürften, handelt es sich bei dieser Zusammenstellung um eine exzellente Cuvée: Tinta Roriz verleiht dem Wein Struktur und Kraft, Jaen hebt seine fruchtbetonte Seite hervor, Alfrocheiro zeigt eine besonders klare Mineralität und Tinta Pinheira steuert Aromen von Unterholz und Gewürzen bei. Die für den Wein genutzten Reben der Quinta da Taboadella sind mindestens 30 Jahre alt, aber zum Teil sogar bis zu 100 Jahre. Das macht den Villae zu einem sehr ernsthaften Wein, der sich nicht durch eine vordergründige Frucht hervortut, sondern mit viel Struktur und Vielschichtigkeit glänzt. In diesem Preisbereich ein seltener Fund, den man fast nur in dieser vergleichsweise wenig bekannten Region Portugals findet. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Ein leuchtendes Rubinrot erstrahlt im Glas. Der Duft des Weines erinnert an überreife Erdbeeren, Rote Johannisbeeren und knackige Pflaumen. Im Hintergrund auch zerstoßene Gewürze. Im Mund mit guter Struktur, wunderbarer Frische und noch etwas jugendlichen Tanninen. Eine mineralische Mitte sorgt für ein schönes Gleichgewicht im eleganten Abgang.
Das Besondere an diesem Wein Kleinood macht mit dem Tamboerskloof Syrah seinem Namen alle Ehre. Dem südafrikanischen Haus ist in der Tat ein kleines Syrah-Juwel gelungen. Der Tamboerskloof beweist ein besonderes Format als Neue-Welt-Rotwein, für das andere Häuser den doppelten oder dreifachen Preis abrufen. Allein die handwerklichen Details sind atemberaubend: Shiraz (96 %), Mourvèdre (2 %) und Viognier (2 %) werden per Hand gelesen und dann einer dreifachen Selektion unterzogen. Die Vinifizierung findet im Edelstahltank statt. Und dann folgt der Ausbau in französischen Eichenfässern (Fassung: 300 L und 500 L), wobei 16 % der Cuvée in neue Fässer gefüllt wird. Ein gigantischer Aufwand. Und das Ergebnis ist überzeugend – der 2014er Jahrgang wurde mit 4,5 Sternen vom südafrikanischen Platter’s Wine Guide gekrönt. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Dichtes Purpurrot im Glas. Ein komplexer und intensiver Duft von Pflaumen und Schwarzer Johannisbeere, begleitet von Gewürzen und Veilchen, steigt in die Nase. Am Gaumen harmonisch und üppig, sehr erhaben konzentriert. Mit feinverwobenem Tannin und einer wohldosierten Holznote unterlegt, setzt der Wein im Finale zu einem faszinierend langen Ausklang an, in dem nochmals die Gewürze vordringen. Wirklich grandios.
Tarima Hill Old Vines - 2022 - Bodegas Volver - Spanischer Rotwein
Das Besondere an diesem Wein Die Rebsorte Monastrell wird in den Händen von Winzer Rafael Cañizares zu einem besonderen Tinto gekeltert. Allein der Tarima Hill, mit Trauben von alten Reben gekeltert, zeigt was für großartige Weine dabei entstehen. Die Buschreben wurden zwischen 1935 und 1970 gepflanzt, sie gedeihen auf 650 bis 750 m Höhe, wobei das Terroir extrem trocken ist. Lediglich die kühlen und feuchten Brisen vom Mittelmeer sorgen für Wasser. Entsprechend gering ist der Ertrag – der hier bei knapp 1,5 kg Trauben pro Stock liegt. Die Fermentierung geschieht mit weinbergseigenen Hefen, gefolgt von einem Ausbau in Barriques aus französischer Eiche. Die Reife dauert dabei 15 Monate an. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas zeigt sich Tarima Hill mit kirschroter Robe und einem rubinroten Saum. Der Wein präsentiert sich mit einem feinen Duft nach reifen roten Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren) und balsamischen Noten und Gewürz-Aromen. Auch am Gaumen verführt diese beeindruckende Vielschichtigkeit, stets mit viel Körper und mit seidigem Tannin unterlegt. Der ausgewogene, harmonische Eindruck hält noch lange im Finale an. Ein wirklich toller Wein!
Das Besondere an diesem Wein Ein Tawny Port stellt stilistisch betrachtet den Gegenpol zu einem Ruby Port dar. Im Vergleich zu den rubinroten Rubys macht die orange-braune Farbe („tawny“) dies bereits am Auge deutlich. Aber auch aromatisch ist ein Tawny Port ganz anders als die fruchtbetonten, frisch anmutenden Ruby Ports. Der Fonseca Tawny Port erhielt seine an Trockenfrüchte, Nüsse und Karamell erinnernde Stilistik vor allem durch die drei Jahre dauernde Reife in kleinen Holzfässern und den damit verbundenen Sauerstoffkontakt. Während der Reife im Fass verliert der Tawny Port allmählich die tiefrote „Ruby“-Farbe seiner Jugend und nimmt die Tawny-typische Bernsteinfarbe an. Gleichzeitig gewinnen seine Aromen an Fülle und Komplexität. Dabei treten frische Fruchtaromen in den Hintergrund und es zeigen sich von Reife geprägte Aromen, die nur in einem Tawny Port so zu finden sind. Der Tawny Port von Fonseca ist für den sofortigen Genuss komponiert und benötigt keine weitere Reifezeit in der Flasche. Wie der Wein schmeckt: samtig & weich Im Glas mit einer orange-braunen Farbe, die zum Rand hin verblasst. Der verführerische Duft beeindruckt mit Aromen von Aprikosen und Zwetschgen mit dezenten Untertönen von Butterkaramell und Gewürzen. Im Mund dann satte, süße Marmeladenaromen, die im Abgang durch eine knackige Säure bestens aufgefangen werden. Dieser Tawny Port eignet sich als Dessertwein besonders gut zu Aromen von Mandeln, Beerenfrüchten oder dunkler Schokolade. Aber auch mit einem Teller Walnüssen oder gerösteten Mandeln serviert man ihn zu recht gerne. Er profitiert davon leicht gekühlt serviert zu werden.