
























































Doch auch unter Hobbyschneidern erfreuen sich kompakte Nähmaschinen mit zahlreichen Funktionen großer Beliebtheit. Mit einem solchen Gerät kann man mit ein wenig Übung und Sorgfalt nicht nur eigene Kleider nähen, sondern auch Hosen kürzen. Und das Beste ist: Eine gute Nähmaschine muss nicht teuer sein. Wir helfen dabei, ein geeignetes Modell zu finden.
Noch vor wenigen Jahrzehnten war der Kauf einer neuen Nähmaschine mit hohen Kosten und langem Sparen verbunden. Ein gutes Gerät war teuer und musste mit Bedacht gewählt sein. Oftmals war der Anschaffungspreis so hoch, dass die Nähmaschine Hausfrauen und Hobbyschneider ein Leben lang begleiten sollte. Heute haben sich die Verhältnisse geändert. Man kann ein ordentliches Modell bereits ab etwa 50 Euro kaufen. Ist man bereit mehr Geld zu investieren, sind natürlich auch Nähmaschinen für rund 500 Euro eine Option. Diese erinnern nicht mehr an die Maschinen vergangener Jahrzehnte. Stattdessen verbirgt sich im Gehäuse solcher Varianten eine leistungsstarke Recheneinheit, die die Vorauswahl und Einstellung verschiedener Programme ermöglicht.
Unabhängig von Hersteller und Preis bieten moderne Nähmaschinen oft einige Komfortfunktionen, die einem Arbeit abnehmen. Ein Nadeleinfädler verhindert langes Fummeln mit dem Garn. Ein möglicher Handantrieb kann das Fußpedal ersetzen. Das ist praktisch, wenn man beispielsweise gerade nicht gut mit dem Fuß arbeiten kann. Rückwärtsnähen ist ebenfalls für viele Geräte kein Problem. Somit kann man Säume sicher absteppen. Ebenso vorteilhaft ist eine Knopflochautomatik. Diese erleichtert das Anbringen von Knöpfen ungemein. Anstatt immer wieder darauf zu achten, wo die Nadel sticheln muss, kann man auf die Führung der Maschine vertrauen. Die besten Nähmaschinen mit Einfädelautomatik haben wir miteinander verglichen.
Wenn man passioniert schneidern möchte, kommt der Kauf einer einfachen Nähmaschine, die nur Grundfunktionen beherrscht, vermutlich nicht infrage. Man sollte eher ein Gerät wählen, das auch anspruchsvolle Sticharten beherrscht, ohne dass die Nadel bricht. Auch der Dauerbetrieb sollte reibungslos funktionieren, wenn man oft und viel Zeit mit Stoffen, Reißverschlüssen und Nähten verbringt. Digitale Nähmaschinen mit Display sind eine echte Alternative. Die Geräte sind mit Dutzenden Nähprogrammen ausgestattet, die man nach Belieben anwählen kann. Einige Geräte erlauben sogar die Speicherung eigener Konfigurationen. Eine weitere Art ist die Overlock-Nähmaschine - dieser Typ kann in einem Arbeitsschritt Stoffe zusammennähen, abschneiden und versäubern.
Bevor man die Nähmaschine bedient, sollte man sich die Anleitung durchlesen. Alternativ kann man notfalls einen Blick auf die Herstellerseite werfen. Insbesondere die Bedienung einer programmierbaren Maschine wird andernfalls schwierig. Ebenfalls wichtig: Man sollte die Nähgeschwindigkeit anpassen können. Es ist hilfreich, wenn das Gerät auch langsam nähen kann. Hierfür sollten nicht wesentlich mehr als 60 Stiche pro Minute erreicht werden. So vermeidet man schiefe Nähte oder andere Missgeschicke an der Nähmaschine.