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Unterschieden werden kann zunächst zwischen analogen und digitalen Babyphones. Die analogen verfügen nur über 1 bis 4 Kanäle, können sich daher mit anderen Geräten stören und von außen abgehört werden. Teilweise ist die Sprachqualität sehr schlecht, jedoch empfängt man häufig auch die Signale der Nachbarn. Digitale Babyphones arbeiten wie Schnurlostelefone, haben eine sehr gute Sprachqualität und sind weitgehend störungs- und abhörsicher. Allerdings sind DECT-Babyphone umstritten, weil sie Strahlung aussenden. Einfache Babyphones können nur senden, jedoch keine Geräusche oder Stimmen empfangen. Mit bidirektionalen Geräten kann man aber auch mit dem Kind sprechen. Eine Zusatzoption sind Kameras. Über einen kleinen Bildschirm am Empfangsteil oder die Möglichkeit, dieses an einen Fernseher anzuschließen, kann man dann sein Kind beobachten. Umgebaute PMR-Funkgeräte mit Babyfonfunktion haben eine Reichweite im Kilometerbereich und können später als Walky-Talky verwendet werden.
Jedes Gerät mit Netzteil verursacht magnetische Wechselfelder. Die bei Funktechnik entstehenden elektromagnetischen Felder stehen im Verdacht, die Hirnströme zu verändern und das Krebsrisiko zu erhöhen. Jedoch gibt es dazu keine eindeutige Meinung. Anderen Aussagen zufolge ist der Elektrosmog nach heutigem wissenschaftlichen Stand unbedenklich. Babyphones, die mit einer Einschaltautomatik arbeiten, schalten sich nur bei einem gewissen Geräuschpegel ein und reduzieren so gleichfalls den Elektrosmog. Geräte mit Reichweitenkontrolle sorgen zwar für reduzierte Störungen und erkennen das Verlassen der Empfangsreichweite, jedoch senden sie dauernd ein Signal aus. Generell sollte ein Babyfon im Abstand von mindestens eineinhalb Metern zum Kinderbett stehen.