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Kinderfahrradsitze günstig kaufen: Verbrauchertipps
Nur Kinder unter sieben Jahren dürfen von Personen, die mindestens 16 Jahre alt sein müssen, mitgenommen werden. Dabei können die Sitze an verschiedenen Stellen des Fahrrades angebracht werden, worin sich auch die verschiedenen Modelle unterscheiden.
So gibt es zum Beispiel Sitze, die an der Front, also am Lenker, angebracht werden. Hierbei zeigen sie entweder in Fahrtrichtung und sind vor dem Lenker befestigt, oder sie zeigen in entgegen gesetzter Richtung, also zum Fahrer hin. Diese Modelle können Kinder mit einem Gewicht von maximal 15 Kilogramm tragen. Kinder bis 22 Kilogramm können hingegen auch auf dem Gepäckträger transportiert werden. Möchte man den Sitz vorne am Rad anbringen, ist zu beachten, dass der Lenker durch den Sitz nicht zu sehr in seinen Lenkungen eingeschränkt werden darf, da somit auch Quetschungsgefahr für die Beine des Kindes zwischen Lenker und Sitz besteht. Außerdem ist es dem Kind in dieser Sitzposition möglich, am Lenker oder an den Bremshebeln zu ziehen. Man muss zudem beachten, dass die Sitzrückenlehne nicht so hoch ist, wie bei anderen Systemen, da diese sonst die Sicht behindern könnte. Dies hat wiederum den Nachteil, dass das Kind nicht optimal gesichert ist.
Die andere Variante ist die Gepäckträger-Befestigung. Wie bereits erwähnt können hier auch Kinder bis 22 Kilogramm transportiert werden. Wichtig dabei ist, dass der Gepäckträger diese Last auch tragen kann. Manche Gepäckträger sind zum Beispiel nur für 15 Kilogramm zugelassen. Es ist wichtig, dass die Sattelfedern nicht freiliegen, da Kinder oftmals ihre Finger dazwischen stecken, um sich festzuhalten. Liegen die Federn frei, ist der Kauf eines Federschutzes unabdingbar, um die Verletzungsgefahr des Kindes zu verringern. Bei dieser Konstruktion ist es ebenfalls ratsam, dass das Rad über 2-Bein-Ständer verfügt, um das Rad beim Abstellen zu stabilisieren, damit es nicht umkippt. Außerdem sollte die Rückenlehne hoch genug sein, sodass das Kind den Kopf anlehnen kann.
Was muss ich beim Kauf beachten?
Beim Kauf eines Kinderfahrradsitzes sind eine Menge wichtiger Punkte zu beachten. Um die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten, sollte der Sitz über ein gutes Gurtsystem verfügen. Als optimal gelten hierbei sogenannte Hosenträgergurte, die über die Schulter des Kindes geführt und zwischen den Beinen verschlossen werden. Damit die Gurte auch immer fest anliegen, sollten sie verstellbar sein und sich optimal an den Kinderkörper anschmiegen, weil sonst die Kinder seitlich aus dem Sitz fallen könnten. Ähnlich wie die Gurte sollten auch die Kopf- sowie die Fußstützen verstellbar sein, sodass der Kindersitz „mitwachsen“ kann. Der Sitz sollte zudem über einen Fußraster verfügen, damit die Beine des Kindes vor den Speichen geschützt sind. Nach hinten verstellbare Rückenlehnen bei Gepäckträger-Sitzen sind zwar praktisch, da das Kind so auch während der Fahrt schlafen kann, können jedoch zu einer nicht unerheblichen Gewichtsverlagerung des ganzen Rads führen, was wiederum Auswirkungen auf die Steuerung und die Kontrolle haben kann. Außerdem sollten die Stoffbezüge der Sitze abnehmbar und waschbar sein, da sie oftmals den verschiedensten Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Um die Sicherheit des Kinderfahrradsitzes zu gewährleisten, sollte der Sitz TÜV-geprüft sein und über das GS-Zeichen verfügen. Es ist zu beachten, dass neben dem Transport eines Kinderfahrradsitzes, das Rad nicht noch andere Lasten (zum Beispiel Einkäufe oder ähnliches) tragen sollte, da dies die Kontrolle über das Rad erheblich einschränken kann.














































