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Fahrradbekleidung günstig kaufen: Verbrauchertipps
Fahrradfahren ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung und Sportart, die von entspannten Sonntagstouren über waghalsige Trails bis hin zu schweißtreibenden Bergrennen reicht. Die richtige Fahrradbekleidung macht das Radfahren in jeder Situation angenehmer und sicherer. Funktionsbekleidung bietet Komfort auf langen Touren, Wetterschutz und verbessert die Leistung beim Radfahren. Hier sind einige wichtige Faktoren, die beim Kauf von Fahrradbekleidung berücksichtigt werden sollten.
Welche Funktionen erfüllt Fahrradbekleidung?
Fahrradbekleidung kann eine ganze Reihe von Funktionen erfüllen. Sie dient zum einen als Schutz vor Wind und Wetter, zur Temperaturregulierung des Körpers, und kann mit Reflektoren die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöhen und Unfällen vorbeugen. Für den Feuchtigkeitstransport sorgen atmungsaktive Materialien, die den Schweiß von der Haut weiterleiten und man beim Radfahren nicht überhitzt. Wer bei jedem Wetter fährt, braucht außerdem Schutz vor Witterungseinflüssen und in der kalten Jahreszeit eine entsprechende Isolation in der Fahrradbekleidung, um während der Fahrt nicht auszukühlen. Aber auch vor starker Sonneneinstrahlung im Sommer schützt ein gutes Trikot mit hohem UV-Schutz. Ein Sitzpolster in der Radhose sorgt dafür, dass man auch auf langen Touren bequem und ohne Schmerzen unterwegs ist. Dabei wird funktionale Fahrradbekleidung aus einer Vielzahl von schnelltrocknenden Materialien gefertigt, die schnell wieder einsatzbereit ist, nachdem sie gewaschen wurde. Grundsätzlich ist sind die Schnitte eher körpernah gehalten, damit zum einen der Feuchtigkeitstransport gut funktioniert und zum anderen nicht zu sehr im Wind flattert. Gerade bei sehr sportlichen Raddisziplinen ist aerodynamische Bekleidung besonders wichtig. Die Hersteller haben aber auch alltagstaugliche und trotzdem sehr funktionale Fahrradbekleidung in ihrem Sortiment, denn nicht jeder fühlt sich in den enganliegenden Teilen wohl.
Welche Arten von Fahrradbekleidung gibt es?
Fahrradbekleidung gibt es für die verschiedenen Einsatzbereiche des Radsports und ist jeweils auf die Disziplin abgestimmt. Beim Rennradfahren oder zum Gravel-Bike wird eng anliegende Radsportbekleidung getragen. Beim Mountainbiken sind die Textilien etwas weiter geschnitten und beim Trekking-, City- oder Alltagsrad ist eher urbane und dennoch funktionelle Kleidung angebracht. Grundsätzlich sollte man sich nach dem Zwiebelprinzip kleiden und mehrere atmungsaktive Schichten miteinander kombinieren, um bei jeder Temperatur und jedem Wetter möglichst flexibel unterwegs zu sein.
- Radhosen bieten durch ihr ergonomisch geformtes Sitzpolster erhöhten Komfort und Schutz im Sattel. Das Sitzpolster reduziert den Druck auf die Sitzknochen und Flachnähte sorgen dafür, dass nichts unangenehm reibt oder scheuert. Für eine optimale Funktion sollte keine zusätzliche Unterwäsche unter der Radhose getragen werden. Das Sitzpolster besteht aus einem antibakteriellen Material, das schnell trocknet. Außerdem sind die Sitzpolster speziell an die Anatomie von Frauen und Männern angepasst. Fahrradhosen gibt es als kurze, 3/4 lange und lange Hosen, mit und ohne Träger (Bib). Es gibt auch Radhosen mit herausnehmbarem oder ganz ohne Sitzpolster und spezielle Unterhosen mit Sitzpolster, die unter einer normalen Funktionshose getragen werden können.
- Fahrradtrikots sind leichte Oberteile mit kurzen oder langen Ärmeln und einem halben oder durchgehenden Reißverschluss zur Belüftung bzw. zum leichteren An- und Ausziehen. Sie haben in der Regel ein verlängertes Rückenteil mit einer aufgesetzten Rückentasche, in der Energieriegel oder andere Kleinigkeiten verstaut werden können. Es gibt sie in verschiedenen atmungsaktiven Materialien und Designs und auch als Herbst- und Wintervariante mit aufgerauter Innenseite für mehr Wärme.
- Fahrradhandschuhe dämpfen durch ihre Polsterung die Vibrationen des Fahrrads und schützen vor Schwielen an den Händen durch Reibung an den Lenkergriffen. Im Sommer werden Halbfingerhandschuhe oder ungefütterte Fingerhandschuhe getragen, die bei Stürzen noch besseren Schutz bieten. Wer im Sommer viel unterwegs ist, wird einen Handschuh mit durchbräunendem Obermaterial schätzen, damit die Hände gleichmäßig braun werden. Im Winter kommen gefütterte Langfingerhandschuhe zum Einsatz, die meist wind- und wasserdicht sind. Für eine optimale Griffigkeit sind die Handschuhe auf der Innenseite mit einem rutschfesten Material ausgestattet. Viele Handschuhe ermöglichen mittlerweile auch die Bedienung eines Smartphones, ohne den Handschuh ausziehen zu müssen.
- Regenbekleidung schützt in den kalten und regnerischen Monaten des Jahres vor Nässe und auch vor Wind. Eine Regenhose sowie eine Regenjacke sollten mindestens zur Ausrüstung gehören, wenn man trocken bleiben möchte. Zusätzlich schützen wasserdichte Überschuhe oder ein Helmüberzug vor Nässe. Eine weitere Möglichkeit, trocken zu bleiben, ist der klassische Poncho, der Oberkörper und Beine bedeckt und an den Händen befestigt wird. Ein Poncho schützt aber nicht vor Wasser und Schmutz von unten, den man mit dem Fahrrad aufwirbelt. Damit man nicht von innen durch den eigenen Schweiß nass wird, sollte man unbedingt atmungsaktive Regenbekleidung kaufen.
- Windbreaker schützen vor dem Auskühlen des Körpers bei Fahrtwind und sind vor allem bei langen Abfahrten in den Bergen von großem Nutzen. Sie sind ungefüttert, extrem leicht und klein im Packmaß, sodass sie problemlos in die Rückentaschen des Trikots oder eine kleine Fahrradtasche passen. Auch ein leichter Regenschauer lässt sich mit einem Windbreaker gut überstehen.
- Fahrradschuhe haben eine besonders steife Sohle, um eine bessere Kraftübertragung zu ermöglichen als normale Straßenschuhe. Trekking- oder Tourenschuhe haben eine gut profilierte Sohle, mit der man noch gut laufen kann und auch mal einen Nachmittag ohne Fahrrad in der Stadt verbringen kann. Sportliche Fahrradschuhe für das Mountainbike oder Rennrad haben dagegen eine glatte Sohle ohne Profil oder mit groben Stollen. Außerdem sind die meisten Schuhe für Klickpedale geeignet. Dabei wird der Fahrradschuh über ein Klicksystem fest mit den Pedalen verbunden und ermöglicht so eine maximale Leistung und Kraftübertragung beim Treten. Das gängigste Klicksystem für Fahrradschuhe auf dem Markt ist das Shimano SPD-System, daneben gibt es Systeme von Look, Time. Die Klicksysteme sind untereinander nicht kompatibel und man sollte sich vor dem Kauf gut über die Vor- und Nachteile informieren.
- Schutzkleidung darf auf dem BMX oder auch auf Downhill-Strecken beim Mountainbiken nicht fehlen. Zur Schutzausrüstung gehören auf jeden Fall ein Fahrradhelm, Handschuhe, Knie- und Ellbogenschoner sowie ein Rückenprotektor. Im Falle eines Sturzes kann die Schutzausrüstung vor schweren Verletzungen schützen.
- Fahrradbrillen schützen die Augen vor Sonne, Wind und Insekten und sorgen für klare Sicht während der Fahrt. Von ungetönten Brillen über Sportbrillen mit Wechselgläsern gibt es verschiedene Modelle für unterschiedliche Einsatzbereiche wie Rennrad, Mountainbike, Freizeit.
Welche Materialien werden für Fahrradbekleidung verwendet?
Fahrradbekleidung wird aus einer Vielzahl von funktionellen Materialien hergestellt, darunter Polyester, Nylon, Merinowolle und Lycra. Diese Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften in Bezug auf Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsmanagement, Isolation und Elastizität und werden auch miteinander kombiniert, um die besten Eigenschaften des jeweiligen Materials zu erzielen. Polyester und Polyamid sind Kunstfasern, die wegen ihres geringen Gewichts, ihrer Haltbarkeit und ihrer schnellen Trocknungseigenschaften gerne für Sportbekleidung verwendet werden. Polyester ist eine besonders weiche und anschmiegsame Kunstfaser, die sich ideal für Trikots und Radhosen eignet. Polyamid, auch Nylon genannt, ist das robustere Material und wird vor allem dort eingesetzt, wo das Textil besonders abriebfest oder winddicht sein soll. An besonders beanspruchten Stellen wie der Innenseite oder dem Gesäßbereich der Radhose kommt auch das extrem abriebfeste Cordura zum Einsatz. Elastan oder Spandex sorgen für die nötige Elastizität und Bewegungsfreiheit der Kleidung. Da Kunstfasern schneller nach Schweiß riechen können, werden sie häufig zusätzlich antibakteriell ausgerüstet oder mit Silberfäden versehen, um dem unangenehmen Geruch entgegenzuwirken. Seit vielen Jahren erfreuen sich aber auch Naturfasern zunehmender Beliebtheit und sind durchaus auch in Fahrradbekleidung zu finden. Allen voran die Merinowolle - ein natürliches Material, das von Merinoschafen gewonnen wird und wegen seiner hervorragenden Klimaregulierung und Geruchsneutralität geschätzt wird.











































