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Mountain Bike kaufen: Verbrauchertipps
Ein Mountain Bike, oder auch MTB genannt, ist ein besonders gelädegängiges Fahrrad, das seine Stärken besonders auf unbefestigten Wegen in den Bergen auspielt. Sie bieten einen optimalen Mix aus Geländegängigkeit, Geschwindigkeit und Fahrkomfort. Um das passende Mountain Bike zu finden, sollte man verschiedene Faktoren wie Rahmenmaterial, Fenderung, Geometrie und Reifengröße berücksichtigen. Im Folgenden zeigen wir einige wichtige Aspekte, die bei der Suche nach dem idealen Mountain Bike hilfreich sind.
Was zeichnet ein Mountain Bike aus?
Ein Mountainbike ist ein Fahrrad, das speziell für das Fahren im Gelände entwickelt wurde. Das Mountainbike entstand in den 1970er Jahren in Kalifornien aus dem Bedürfnis heraus, auch auf schwierigen Trails und abseits befestigter Wege fahren zu können. Es ermöglicht das Fahren auf Schotterstraßen, Feldwegen und Bergpfaden abseits asphaltierter Straßen. Im Laufe der Zeit hat sich das Mountainbike zu einem Fahrrad entwickelt, das in verschiedenen Disziplinen wie Cross-Country, Downhill, All-Mountain und Enduro eingesetzt wird. Cross-Country umfasst das Fahren auf natürlichen und künstlichen Strecken mit einer Mischung aus technischen Abschnitten und steilen Anstiegen. Beim Downhill hingegen steht das Fahren in steilem und technisch anspruchsvollem Gelände mit hohen Geschwindigkeiten im Vordergrund. Ein weiteres Merkmal von Mountain Bikes ist ihre robuste und langlebige Konstruktion, die es ihnen ermöglicht, Stürze und harte Landungen zu überstehen. Die Rahmen sind in der Regel aus Aluminium oder Carbon gefertigt, aber auch Stahl und Titan finden ihre Anwendung. Weiter erhöhen Scheibenbremsen, breite Lenker und gefederte Gabeln die Geländetauglichkeit. Mountainbikes haben Gangschaltungen mit vielen Gängen. Die Übersetzung kann somit genau auf die Streckenverhältnisse abgestimmt werden. Heute gibt es eine breite Palette von Mountainbikes auf dem Markt, darunter Hardtails mit reiner Vorderradfederung und Full-Suspension-Bikes (Fullys) mit Vorderrad- und Hinterradfederung.
Hardtail oder Fully - Wieviel Federung braucht man?
Ob man sich für ein Hardtail mit Federgabel oder ein vollgefedertes Fully entscheidet, hängt vor allem vom Einsatzgebiet ab. Je besser ein Mountainbike gefedert ist, desto mehr Komfort, Stabilität und Kontrolle bietet es auch in sehr anspruchsvollem Gelände. Hindernisse werden ohne große Erschütterungen überfahren und schlagen nicht wie bei einem Hardtail durch. Dadurch können auf Single Trails und Downhillstrecken hohe Geschwindigkeiten erreicht werden. Wer sich auf angelegten Parcours austoben will und auch vor Sprüngen nicht zurückschreckt, braucht unbedingt die Vollfederung eines Fullys. Nachteile sind das höhere Gewicht, der höhere Wartungsaufwand der verbauten Komponenten und der deutlich höhere Anschaffungspreis. Hardtails sind für weniger anspruchsvolle Trails konzipiert und eignen sich auch sehr gut als Allwetterrad in der Stadt. Das geringere Eigengewicht und der attraktive Preis machen das Hardtail-MTB zu einem guten Allrounder. Wer ambioniert mit dem Fully unterwegs ist sollte über einen Rückenprotektor und die dazugehörige Schutzausrüstung verfügen. Beliebte Knieschoner für MTB im Vergleich stellen wir unserer Kaufberatung zur Verfügung.
Welche Ausstattung haben Mountain Bikes?
Ein Mountainbike ist ein sportliches Fahrrad für schnelle und anspruchsvolle Fahrten im Gelände. Seine Funktionen und Eigenschaften sind speziell auf die Anforderungen in unwegsamem Gelände abgestimmt. Nachfolgend sind einige typische Ausstattungsmerkmale eines Mountainbikes aufgeführt.
- Die Federgabel wird mit verschiedenen Federwegen angeboten. Je nach Anforderung des Geländes empfiehlt sich ein angepasster Federweg, um Unebenheiten optimal auszugleichen. Einige Federgabeln können auch gesperrt werden (Lock-Out), um die Kraftübertragung beim Wiegetritt und auf ebenen Strecken zu verbessern.
- Bei der Gangschaltung wird eine Kettenschaltung von Shimano oder SRAM verwendet, die einen großen Übersetzungsbereich ermöglicht. Im Enduro- und Cross-Country-Bereich werden oft Einfachkurbeln verwendet, da diese Gewicht sparen. Die meisten Mountainbikes sind jedoch mit Zweifach- oder Dreifachkurbeln ausgestattet, die einen noch größeren Übersetzungsbereich bieten.
- Bei der Bereifung werden Grobstollenreifen zwischen 2 und 2,5 Zoll verwendet, um bestmöglichen Grip und Traktion zu gewährleisten. Plus-Reifen für Fat Bikes werden bis 5 Zoll angeboten und sind ideal für Schnee und Sand.
- Hydraulische Scheibenbremsen sind bei Mountainbikes mittlerweile Standard und bieten auch bei schnellen Abfahrten optimale Bremseigenschaften und eine sehr genaue Dosierbarkeit. Obwohl sie etwas wartungsintensiver sind als Felgenbremsen, haben sie sich in den letzten Jahren durchgesetzt.
- Die Laufräder moderner Mountainbikes haben eine Größe von 27,5 (auch 650B genannt) oder 29 Zoll. Beide Größen bieten hohen Fahrkomfort auf unebenem Gelände, sind agil und wendig. 26-Zoll-Laufräder findet man nur noch bei Dirtjump- und Fatbikes oder bei günstigen Einsteigermodellen.
- Der Lenker eines Mountainbikes ist in der Regel breiter als bei herkömmlichen Fahrrädern. Je breiter der Lenker, desto mehr Druck kann auf den Lenker übertragen werden und desto besser lassen sich die Lenkbewegungen kontrollieren.
Carbon oder Aluminium - welches Rahmenmaterial für ein Mountain Bike?
Die meisten Mountainbike-Rahmen im unteren bis mittleren Preissegment bestehen aus Aluminium. Es ist sehr leicht, verwindungssteif und witterungsbeständig, bietet aber keine guten Dämpfungseigenschaften und fährt sich entsprechend hart. Bei hochwertigen Modellen wird Carbon als Rahmenmaterial verwendet. Es ist noch leichter und verwindungssteifer als Aluminium und bietet durch die gute Vibrationsdämpfung einen hohen Fahrkomfort. Der große Nachteil von Carbon ist, dass bei einem Sturz oder Unfall nicht sichtbare Schäden entstehen können. Auch wenn das Mountainbike einmal aus der Hand rutscht und auf den Boden fällt, kann dies bedeuten, dass der Rahmen beschädigt ist und ausgetauscht werden muss. Neben Carbon und Aluminium wird bei Gravel- und Bikepacking-Rädern wegen des hohen Fahrkomforts nach wie vor Stahl eingesetzt. Hochwertiger CroMo-Stahl ist leicht und korrosionsbeständig. Auch Titan wird wegen seiner Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit bei sehr teuren Fahrrädern eingesetzt. Allerdings handelt es sich dabei meist um kleinere Hersteller mit einer begrenzten Modellvielfalt. Beliebte Mountainbikes für Damen und Herren vergleichen wir in unserer Kaufberatung miteinander und zeigen ein paar interessate Modelle.
Wie unterscheiden sich die Laufradgrößen bei Mountain Bikes?
- Laufräder mit 26 Zoll sind zwar sehr wendig und waren lange Zeit die Standardgröße bei Mountainbikes, rollen aber weniger gut über Hindernisse. Daher sind sie heute bei hochwertigen Modellen nicht mehr zu finden. Bei Dirtjump- oder Kinder- und Jugendrädern werden sie noch verwendet.
- Laufräder mit 27,5 Zoll sind die gängigste Laufradgröße bei Mountainbikes. Sie bieten eine sehr gute Stabilität und Beschleunigung. Besonders beliebt sind sie im Freeride- und Endurobereich, wo ein besonders verwindungssteifes Laufrad gefragt ist.
- Laufräder mit 29 Zoll bieten die besten Überroll-Eigenschaften und damit den höchsten Komfort auf unebenen Strecken. Obwohl die Beschleunigung mit 29-Zoll-Rädern etwas mehr Kraft erfordert, sind die höheren Geschwindigkeiten und die Laufruhe deutliche Vorteile gegenüber kleineren Größen.





























