Blechstahl-Drehgelenkrolle LK-ALB-FI, Raddurchmesser 200 mm, Tragfähigkeit 600 kg, Plattenmasse 140 x 110 mm. Hergestellt aus dickem Blechstahl, verzinkt, blau passiviert und Cr6-frei. Verfügt über doppelte Kugellager im Drehkopf und eine robuste Mittelachse (ab Raddurchmesser 125 x 50 mm). Enthält eine Drehkranzdichtung, minimales Spiel im Drehkopf, ruhigen Lauf und lange Lebensdauer dank dynamischer Blickle-Rivettierung. Die Lauffläche besteht aus hochwertigem Blickle Besthane® Polyurethan-Elastomer, das keine Spuren hinterlässt. Der Radkern ist aus silbergrauem Druckguss-Aluminium. Bietet hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen aggressiven Medien. Temperaturbeständigkeit reicht von -20 °C bis +70 °C, mit reduzierter Tragfähigkeit über +40 °C. Diese robuste Blechstahl-Drehgelenkrolle wird mit einer verschraubbaren Platte und einer Feststellbremse geliefert und verfügt über ein schweres Rad mit Blickle Besthane® Polyurethan-Lauffläche und einem Aluminium-Radkern.
Ab den späten 1920er Jahren hat sich Martin Heidegger intensiv mit Schellings Philosophie beschäftigt. Dieser Band geht seiner komplexen Auseinandersetzung mit diesem Denker nach und zeigt seinen maßgeblichen Einfluss auf Heideggers Denkweg. Führende Expertinnen und Experten aus u.a. Deutschland, Spanien, Italien, Lateinamerika, Japan und Australien wenden sich dabei insbesondere den Vorlesungen zu, die Heidegger über Schellings „Vom Wesen der menschlichen Freiheit” gehalten hat. Ergänzt werden die Studien zu Heideggers Schelling-Lektüren durch einen zweiten Schwerpunkt, der seinem „Natorp-Bericht” gewidmet ist. Mit Beiträgen von Anelli Alberto | Alfred Denker | Ingo Farin | Hans-Joachim Friedrich | Bärbel Frischmann | Mario Martìn Gòmez Pedrido | Rolando González Padilla | Jan Kerkmann | Erik Kuravsky | Hans-Ulrich Lessing | Michael Medzech | Mark Michalski | Günter Neumann | Joseph S. O‘Leary | Rebecca Reichenberg | Alejandro Rojas Jiménez | Philipp Schwab | Steve Stakland
Gmeiner-Verlag Was soll ich auf der Schwäbischen Alb? A1062581478
Severin Kühn, Betriebsleiter einer Gerüstbaufirma in Ostberlin, muss erleben, wie sein Betrieb nach der Wende an den schwäbischen Unternehmer Müllerschön verkauft wird. Nun steht er vor dem Nichts. Unverhofft unterbreitet ihm sein Nachfolger ein Angebot und Kühn macht sich in seinem Trabbi auf den Weg durch ein für ihn fremdes Deutschland. Auf der Schwäbischen Alb wird er mit starken Vorurteilen konfrontiert. Zwei Welten prallen aufeinander. Schafft es Kühn von den Schwaben akzeptiert zu werden?
Wanderkleinode der Alb – Premiumwanderwege Schwäbische Alb Wandergeheimtipps auf der vielbesuchten Schwäbischen Alb? Ja, die gibt es noch! Weitgehend stille Pfade zu den Geheimorten der Alb. Das Mittelgebirge Schwäbische Alb erfreut sich bei Wanderern steigender Beliebtheit. Kein Wunder, denn die bis zu 1.000 Meter hohen Gipfel und sanften Höhenzüge versprechen ein Wandererlebnis par excellence. Doch wo auf der Alb genießt man dieses Erlebnis abseits des Trubels? Folgen Sie einfach unserem Wanderführer und den 25 Geheimtipps von » Wanderpapst « Dieter Buck . Durch Wiesen, Wälder und Täler, zu Seen, Ruinen und in die Höh. Schwäbische Alb Reiseführer : Die Schwäbische Alb abseits des Trubels neu erleben Mit Tipps zu Entdeckungen und Erlebnissen am Wegesrand Ausführliche Wegbeschreibungen, Detailkarten und GPS-Tracks zum Download
Die meisten Religionen versprechen ein Leben nachdem Tod, in dem es glücklicher oder gerechter oder sonst wie besser zugehen soll als auf der Erde. Wie schön wäre es, wenn wir wirklich auf ein ewiges Leben in der Gegenwart Gottes oder auf ein neues Leben in einem unverbrauchten Körper hoffen könnten! Wir könnten gelassener mit irdischem Scheitern umgehen und eher loslassen, wenn wir sicher sein könnten, dass alles, was uns hier widerfährt, nur ein Übergang in eine bessere Existenz ist. Aber lenken die Religionen mit solchen Versprechungen nicht nur von irdischen Missständen ab? Mit solchen Argumenten sind die Religionen als Opium des Volkes in Sippenhaft genommen worden. Jenseits dessen stellt sich das Problem des szientistischen Zweifels. Wie soll mich eine religiöse Überzeugung durch mein Leben tragen, wenn die Überzeugung nicht überzeugend ist? Ist es wirklich glaubwürdig, dass Jesus von Nazareth nach drei Tagen im Grab wieder auferstanden sein soll? Wenn ich das nicht glauben kann, kann ich auch nicht an meine eigene Auferstehung glauben. Wohl kaum eine andere Religionsphilosophie stellt eine so enge Beziehung zwischen religiösem Glauben und irdischem Wohlergehen her wie die des amerikanischen Pragmatismus: Bei William James heißt es ausdrücklich, dass ein religiöser Glaube das Leben 'leicht und glücklich' machen könne. Und kaum eine Religionsphilosophie benennt so deutlich das Problem des szientistischen Zweifels. Im ersten Teil des Buches, Religion, pragmatisch betrachtet, befassen sich Johannes Ev. Hafner, Christian Thies und Christoph Türcke mit der Funktion von Religion in unserer Gesellschaft und in unseren konkreten Lebensvollzügen. Im zweiten Teil stellen Michael Blume, Matthias Jung, Ludwig Nagl und Marie-Luise Raters Positionen der pragmatistischen Religionsphilosophie auf den Prüfstand.
Geschichten und Betrachtungen um das Land- und Stadtleben aus dem Biosphärenreservat Schwäbische Alb. Mit nachhaltigen Anregungen ganz im Blickpunkt der Zeit, heiter und hintergründig, nachdenklich und satirisch und daher nicht immer ernst gemeint.
Bildung war bereits in den Anfängen der abendländischen Philosophie ein zentrales Anliegen philosophischen Denkens. Der Band thematisiert - auch in historischer Perspektive - das Verhältnis von Philosophie und Bildung und diskutiert die Grundlagen zur Vermittlung philosophischer Inhalte.
Josef Albers, Anfang der 1920er-Jahre Schüler und Lehrer am Bauhaus, später Professor an amerikanischen Kunstschulen, ist berühmt für seine quadratischen Bilder. Nun tritt sein Frühwerk aus der Zeit von 1911 bis um 1920 ins Zentrum der Betrachtung. Sein Aufbruch in die Moderne, seine persönliche und künstlerische Entwicklung werden im Kontext seiner Zeit beleuchtet.Wie wurde Josef Albers aus Bottrop zum Vorreiter der Moderne? Albers’ künstlerische Entwicklung führte ihn vom Ruhrpott ins Münsterland, ins Rheinland und an die Akademien in Berlin und München. Angeregt von geistigen Strömungen und künstlerischen Bewegungen trieb Albers seine Ausbildung als Kunstlehrer und Künstler voran. Sein frühes Schaffen umfasst Farbmalereien, vor allem Stillleben, außerdem eine größere Anzahl Selbstporträts, Natur- und Stadtlandschaften, Zeichnungen und Druckgrafiken sowie Glasarbeiten aus den ersten Jahren am Bauhaus ab 1920. Auch Künstler, die Albers’ Werdegang flankierten, werden vorgestellt, darunter Philipp Franck, Johan Thorn Prikker, Franz von Stuck. Nachhaltig geprägt hat ihn zudem die Folkwang-Idee von Karl Ernst Osthaus.
»Eine neue Barbarei durchdringt unsere Gesellschaft, da erstmals Wissen und Kultur auseinanderfallen. Seit dem ›Galileischen Projekt‹ will die Naturwissenschaft die allein objektive Erkenntnis sein und klammert die sinnlichen Naturqualitäten wie die damit verbundene Subjektivität aus: d.h. unser Leben selbst. Weil die Kultur besonders die Lebensselbststeigerung als Kunst, Religion und Ethik ist, findet sie sich so aus der Moderne ausgeschlossen. Diese prinzipielle Lebensverneinung, die Husserls Lebensweltrehabilitierung tiefer sehen lässt, vollendet sich im Technikprozess, der dem Individuum in seinem unaufhebbaren Lebenspathos nur die ›mediale Existenz‹ des Audiovisuellen als Fluchtort für seinen Bedürfnisaustausch lässt.« Michel Henry Henrys Kulturkritik kulminiert in seiner Kritik an der Zerstörung der Universität und an der Verdummung durch die Massenmedien, vor allem durch das Fernsehen. Vor dreißig Jahren geschrieben, trifft seine Kritik heute, da die Ökonomisierung in der Zwischenzeit unaufhaltsam fortgeschritten ist, erst recht ins Schwarze.
„Den Menschen zu helfen, in Wachheit zu lieben, das ist das Ziel, dem ich dieses Buch zudenke.“ So beschließt Hermann Schmitz seine phänomenologische Untersuchung, in der er Chancen, Gefahren und Gebrechlichkeit der Liebe aufweist. Im Lichte seiner Neuen Phänomenologie analysiert Schmitz Liebe als gemeinsame Situation, gefüllt mit einer Atmosphäre, die als Gefühl eine zentrierte Gestalt mit Verdichtungsbereich und (eventuell) Verankerungspunkt ist und in leiblich-affektivem Betroffensein gefühlt wird. Während Situation und Atmosphäre gemeinsam sind, bleiben die Liebenden durch die Subjektivität dieses Fühlens radikal geschieden, zugleich aber in leiblicher Kommunikation aufeinander eingespielt.
Die demokratische Dynamik gibt heute den Individuen die Möglichkeit, mit alternativen Formen der politischen Gewalt zu experimentieren, die das Wahlverfahren umgehen und subvertieren. Vor dem Hintergrund einer Vergegenwärtigung der Formen öffentlicher Meinungsbildung von den Anfängen der Medienkulturtheorien bis zur Revolution der neuen Kommunikationstechnologien geht es in diesem Buch um die „präsentative Öffentlichkeit“; die sich heutzutage der öffentlichen Sphäre bemächtigt hat. Gesucht wird der schmale Pfad einer Rettung der deliberativen Politik in einer Welt, deren Vergesellschaftungs- und Kommunikationsmodelle dieses Verständnis von Politik in die Enge treiben.
Der vorliegende Band untersucht die Verwendung von Metaphern in der Moralsprache und macht deren erkenntnistheoretische, kommunikative und praktische Bedeutung sichtbar. In Auseinandersetzung mit klassischen und jüngeren metaphorologischen Positionen wird gezeigt, dass Metaphern nicht nur rhetorisches Dekor und begrifflicher Ersatz sind, sondern eigenständige Denkformen, die Bedeutungsspielräume öffnen und zur Interpretation herausfordern. Der zweite Teil widmet sich der Erschließung exemplarischer Metaphern in der Ethik. Sie werden hinsichtlich ihres bildlichen Ursprungs, ihrer Ambivalenz, ihrer normativen Implikationen sowie ihrer Verwendung in Geschichte und Gegenwart analysiert. Der Versuch einer systematischen Ordnung und die Diskussion um Macht und Ohnmacht moralischer Metaphern runden den Band ab.
Angst gilt als Grundbefindlichkeit des Menschseins. In der Philosophiegeschichte kann man keinen anderen Affekt finden, dem eine solch fundamentale Funktion für die Entstehung etwa von Religion, Sprache oder selbst des Staates zugesprochen wurde. Zugleich stellt das Phänomen der Angst eine der schwierigsten Herausforderungen der anthropologischen Untersuchungen dar: Es gibt in der Welt nichts Zweideutigeres als die Angst (Kierkegaard). Wovor ängstigt man sich? Ist die Angst gegenstandslos? Oder verweist sie indirekt auf eine sich entziehende Quelle? Ist diese Quelle in der Phantasie oder in der Wahrnehmung verankert? Birgt die Angst eine Möglichkeit zum authentischen Selbstsein? Oder ist sie primär ein Ausdruck von unbewussten Triebdynamiken? Wie lässt sich eine Grenze zwischen normaler und pathologischer Angst ziehen? Wie kann man Ängste beherrschen? Die Beiträge des vorliegenden Sammelbandes beschäftigen sich mit diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen. Neben dem Dialog zwischen Philosophie und Psychotherapie werden kulturwissenschaftliche und theologische Ansätze berücksichtigt, um die Angst als Ausdrucksgestalt eines affektiven Selbst- und Weltverhältnisses zu untersuchen. Mit Beiträgen von Emil Angehrn, Hartmut Böhme, Michael Bongardt, Jagna Brudzinska, Arne Grøn, Hermann Lang, Alice Holzhey-Kunz, Stefano Micali, Enno Rudolph und Magnus Schlette.
Seit einigen Jahren erlebt die alte Tugend Demut eine neue Blüte. Zeitgenössische Aneignungen und Fortschreibungen der Demut zeichnen sich dadurch aus, dass der Demut dunklere und kompliziertere Seiten eher ausgespart werden. Dies ist grundsätzlich nachvollziehbar, gleichzeitig jedoch auch bedauerlich, denn gerade die Verwicklungen und Paradoxien, ja die Abgründe der Demut haben das Nachdenken über diese prekäre Tugend immer wieder stark inspiriert. Am Beispiel des Motivs der hochmütigen Demut spürt das Buch Aushandlungen der ungefälligen, verwickelten, aber gerade darin äußerst vielsagenden und erhellenden Seiten der Demut nach. Dabei wird deutlich: Das von großen Texten der Tradition inspirierte Nachdenken über Demut betrifft nicht die Demut allein, sondern rührt an Grundfragen der Ethik.
Bei Fachdebatten über philosophische Themen stehen meist wenige Autoren im Fokus. Mit „Facetten“ versucht Rainer Specht, einen Einblick in die Vielfalt philosophischer, d.h. wissenschaftlicher Theorien aus acht Jahrhunderten zu geben, die heute zum Teil vergessen sind, zunächst antiquiert oder irrelevant erscheinen, in ihrer Zeit aber breit rezipiert oder weiterentwickelt wurden. So prägten sie indirekt unser heutiges Verständnis von Wissenschaft und Philosophie und erlauben zum Teil eine differenziertere Sicht auf zeitgeschichtliche Konstellationen.