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De Gruyter Poetische Interaktion A1030134564
Die Übersetzertätigkeit von Friedhelm Kemp, Paul Celan, Ludwig Harig und Volker Braun repräsentiert eine bislang nur teilweise erforschte Hochphase französisch-deutscher Lyrikvermittlung. Unter Einbezug historischer Entstehungskontexte und poetologischer Prämissen untersucht die vorliegende Arbeit Strategien semantischer, klanglicher und metrischer Transformation, mit denen die Übersetzer in der Zielsprache individuelle Lesarten der Ausgangstexte – u. a. von Yves Bonnefoy, René Char, Raymond Queneau, Alain Lance – gestalten. Diese Übersetzungen, so die These, zeugen von einem sich neu herausbildenden Paradigma: dem der poetischen Interaktion.
Frölich und Kaufmann Dichterpaare. Lass uns Worte finden.... 1215051
Legendäre Dichterpaare! Anhand von Romanen, Briefen, Gedichten und Tagebüchern stellt Simone Frieling in ihren Porträts drei legendäre Dichterpaare vor: Im Fokus steht die langjährige und überaus schwierige Liebes- und Arbeitsbeziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Daneben untersucht die Autorin den wechselseitigen Einfluss der Beziehung von Boris Pasternak und seiner Geliebten Olga Iwinskaja, Vorbild für die Figur der Lara aus Doktor Schiwago. Die tiefe Bindung zwischen Franz Kafka und Milena Jesenska schließlich ist in Kafkas Tagebüchern zu spüren: Ihr widmete er Liebesbriefe, die zu den schönsten und zugleich beklemmendsten Zeug-nissen dieses Genres zählen.
Das Universum Anselm Kiefers birgt eine Vielzahl von Welten und Labyrinthen. Sie gemeinsam zu ergründen, unternehmen die Gesprächspartner Streifzüge durch die Gefilde der jüdischen Mystik, sie kreisen um die Geschichten des Alten und Neuen Testaments und gehen der Bedeutung von Langeweile und Leere nach. In der Auseinandersetzung mit der Wiederkehr des Vergangenen reflektieren die Gespräche die Stellung des Menschen im Kosmos und die Möglichkeiten künstlerischen Schaffens und offenbaren schließlich die tiefe Zuneigung eines der großen bildenden Künstler unserer Zeit zum Theater und zur Literatur, zu Tadeusz Kantor, Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Dabei findet Kiefer in Klaus Dermutz denjenigen, »der mich durch sein Fragen dazu bringt, mich selbst zu verstehen«.
Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg Schneegespräche an gastlichen Tischen
Die Übersetzungs- und Dichtungsbeziehung Celans und du Bouchets ist bestimmt durch die seltene Konstellation der Wechselseitigkeit. Die Studie mißt die poetologische Reichweite und Sprengkraft des darin liegenden Rollentauschs anhand der Figur des Schnees aus. Auf der Basis von Derridas Konzept des Einsprachlers werden biographische sowie unter Rückgriff auf Deleuze/Guattaris Konzept des Rhizoms und Foucaults Beschreibung der Bibliothek poetologische Figuren und Motive untersucht. Die Analyse zweier Texte du Bouchets nimmt als weitere Figuren Hölderlin, Kassandra, Lucile und Kolumbus in den Blick. Die Studie erweist, inwiefern die Kohabitation der Sprachen die Ahnung eines 'glücklichen Babel' (Barthes) beschert.
Die Geschichte der Stadt Czernowitz und ihrer Menschen ist die Geschichte einer einzigartigen Kulturmetropole, die zum Symbol für das lange Zeit friedliche Zusammenleben von Ukrainern, Rumänen, Polen, Ruthenen, Juden und Deutschen wurde, ehe der Zweite Weltkrieg und die Verbrechen der deutschen Besatzer die kulturelle Blüte der Stadt ein für allemal zerstörten. Zvi Yavetz läßt in seinen Erinnerungen an die 1930er und 1940er Jahre in Czernowitz eine untergegangene Welt wieder lebendig werden. In bewegenden Bildern berichtet er vom jüdischen Alltag in einer Stadt, aus der so unterschiedliche Dichter und Gelehrte wie Paul Celan, Rose Ausländer, Erwin Chargaff oder Josef Schumpeter hervorgingen.
Die Übersetzertätigkeit von Friedhelm Kemp, Paul Celan, Ludwig Harig und Volker Braun repräsentiert eine bislang nur teilweise erforschte Hochphase französisch-deutscher Lyrikvermittlung. Unter Einbezug historischer Entstehungskontexte und poetologischer Prämissen untersucht die vorliegende Arbeit Strategien semantischer, klanglicher und metrischer Transformation, mit denen die Übersetzer in der Zielsprache individuelle Lesarten der Ausgangstexte – u. a. von Yves Bonnefoy, René Char, Raymond Queneau, Alain Lance – gestalten. Diese Übersetzungen, so die These, zeugen von einem sich neu herausbildenden Paradigma: dem der poetischen Interaktion.
BoD – Books on Demand Als quäle mich eine Schlange A1079463854
Die Dortmunder Autorin Cornelia Ertmer nimmt sich mit ihrer romanhaften Melange aus Fiktion und exakter Recherche eines der großen Skandale der Bundesrepublik in den 50er und 60er Jahren an: die Plagiatsvorwürfe von Claire Goll gegen Paul Celan. Die Verteidigung der Sprache gipfelt nicht nur in persönlichen Verhängnissen mit dramatischer Konsequenz, sie enthüllt auch die literarischen Mechanismen, Eitelkeiten und Mentalitäten in einem Land, das noch längst nicht mit sich im Frieden ist. »Cornelia Ertmer gestaltet mit eleganten Spiegelungs- und Projektionsverfahren eine Art Totentanz, bei dem sich das Ringen zweier Figuren zu einer Groteske auswächst.« (Barbara Maria Kloos)
Mit der vor hundert Jahren erschienenen Hölderlin-Ausgabe von Norbert von Hellingrath begann eine weitreichende Rezeption des Dichters in Europa. Um diese systematisch nachzuzeichnen, werden hier die poetologischen Auseinandersetzungen mit Hölderlins Dichtung durch Rudolf Pannwitz, Georg Trakl, Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Paul Celan, Philippe Jaccottet, Andrea Zanzotto und Durs Grünbein sowie philosophische Interpretationen von Martin Heidegger, Hans Blumenberg, Alain Badiou, Jean-Luc Nancy und Bernard Stiegler aus jeweils zeitgenössischer Perspektive vorgestellt und analysiert.
Königshausen u. Neumann Konstellationen der Nachkriegsliteratur: A1071838221
Gottfried Benns Marburger Vortrag ,Probleme der Lyrik’ aus dem Jahr 1951 gilt allgemein als ein zentrales lyriktheoretisches Manifest der jungen Bundesrepublik. Wie ist dieser Beitrag entstanden, auf welchen Quellen baut er auf, und wie wurde er zeitgenössisch rezipiert? Diese Fragen behandelt die vorliegende Studie erstmals im Zusammenhang. Man begegnet großen Namen, wie etwa Rilke, Adorno, Celan oder Hugo Friedrich … und heute weniger bekannten, wie Rainer Maria Gerhardt, Hans Sedlmayr oder Margret Boveri. Insgesamt zeichnet die Verfasserin dabei ein faszinierendes Panorama, über das Benn im literarischen Feld der Nachkriegszeit verortet wird.
Anna Karenina scheint alles zu besitzen, was glücklich macht. Doch als der leidenschaftliche Offizier Graf Wronskij in ihr Leben tritt, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie muss ihrer bedingungslosen Liebe folgen - bis zum bitteren Ende. Tolstois berühmtes Werk gilt als sein künstlerisch vollkommenstes, mit Charakterbildern von unerreichter Feinheit. Zugleich ist es ein unerbittliches Porträt der russischen Gesellschaft. Rosemarie Tietzes hochgelobte Neuübersetzung setzt neue Massstäbe und lässt das eindrucksvolle Werk in neuem Glanz erstrahlen. Paul-Celan-Preis 2010 für Rosemarie Tietze. Mit umfangreichem Anhang zu Leben und Werk des Autors.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Philosophische Hermeneutik
Die Arbeit verfolgt den Weg von den Anfängen der Hermeneutik im abendländischen Denken hin zu einer allgemeinen und explizit philosophischen Hermeneutik, die im 20. Jahrhundert entscheidende Anstöße seitens der Phänomenologie erhielt. Nach einer allgemeinen Einleitung und einer kurzen Darstellung antiker und mittelalterlicher Positionen in Philosophie und Theologie folgt ein Blick auf die Anfänge der Hermeneutik in der Neuzeit. Weitere Stationen sind die Hermeneutik Spinozas und die von Schleiermacher. Die Bedeutung der Hermeneutik für die Geisteswissenschaften kommt mit Droysen und Dilthey zu Wort. Der Hauptteil enthält die beiden phänomenologischen Schwerpunkte: Heideggers hermeneutische Phänomenologie und Gadamers phänomenologische Hermeneutik (mit Gadamers Interpretation eines Gedichtes von Paul Celan).
Mit der vor hundert Jahren erschienenen Hölderlin-Ausgabe von Norbert von Hellingrath begann eine weitreichende Rezeption des Dichters in Europa. Um diese systematisch nachzuzeichnen, werden hier die poetologischen Auseinandersetzungen mit Hölderlins Dichtung durch Rudolf Pannwitz, Georg Trakl, Hugo von Hofmannsthal, Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Paul Celan, Philippe Jaccottet, Andrea Zanzotto und Durs Grünbein sowie philosophische Interpretationen von Martin Heidegger, Hans Blumenberg, Alain Badiou, Jean-Luc Nancy und Bernard Stiegler aus jeweils zeitgenössischer Perspektive vorgestellt und analysiert.
Datieren heißt, das Unwiederholbare zu wiederholen und so zugleich seine nicht-reduzierbare Einzelheit auszustreichen. Folgt aus dieser Einsicht aber unausweichlich der Vorrang des Allgemeinen in unserer Kultur – auf Kosten des Einzelnen? Mit seinem Buch für Paul Celan setzt Derrida seine Randgänge der Philosophie fort. Nicht die Literatur im Allgemeinen, wohl aber manche literarische Texte widersetzen sich den philosophischen Voraus-Setzungen, die unsere Kultur prägen. Die Arbeit mit ihnen ermöglicht, philosophische Grundfragen neu zu stellen und vielleicht anders zu beantworten, als es im Inneren des philosophischen Diskurses möglich wäre.
Rowohlt Taschenbuch Die Kunst des Hungers A1000380917
Gibt es einen inneren Zwang zur Literatur? Unterscheiden sich die großen Bücher von allen übrigen dadurch, dass sie geschrieben werden mussten? In seinen Essays über Franz Kafka, Samuel Beckett, Paul Celan, Knut Hamsun und andere große Autoren des 20. Jahrhunderts ergründete Paul Auster die existentiellen Bedingungen des Schreibens. In seinen Studien wird deutlich, warum er als der europäischste unter den wichtigen amerikanischen Schriftstellern gilt. In vier ausführlichen Interviews gibt er zudem Auskunft über sein eigenes Werk und erzählt von der Notwendigkeit, die Grenze zwischen Schreiben und Leben aufzuheben.
So außergewöhnlich das Thema zu sein scheint, so allgegenwärtig ist es in der Weltliteratur: Ton und Krüge. Goethe erzählt von Adam, der nur "ein Erdenkloß" ist, bis er mit einigen Tricks zum Leben erweckt wird. Marie Luise Kaschnitz, inspiriert von den Bildern auf einer Schale, macht die Abenteuer des jungen Theseus greifbar. Und Walter Helmut Fritz beschreibt, wie Tonscherben Erinnerungen bewahren. Eine Anthologie, die von Vasen und Krügen erzählt, vor allem aber vom Leben, das hier metaphernreich beschrieben wird. Mit Texten u. a. von Heinrich Heine, Paul Celan und Durs Grünbein und mit Bildern von Gefäßen, die berühmte Künstler aus dem magischen Stoff Ton geschaffen haben.
Frölich und Kaufmann O Chicago! O Widerspruch!. Hundert Gedichte auf Brecht. 1004093
73 Autoren unterschiedlicher Generationen illuminieren den großen Dramatiker aus vielfältigen Perspektiven in teils eigens für diesen Band geschriebenen Gedichten. Günter Kunert attestiert ihm »Viel Lust an Frauen. Und Genuß am Streit«, Volker Braun fragt, »Brecht, ist Ihnen die Zigarette ausgegangen?« und Wolf Biermann sinniert beim Anblick von Brechts Grab »Wie nah sind uns manche Tote, doch/Wie tot sind uns manche, die leben«. Dazu halten Heinrich Böll, Heiner Müller, Thomas Brasch, Hanns Eisler, Paul Celan u.v.m. Zwiesprache mit Brecht und seinem Schaffen.
Transcript Verlag Utopielyrik, Fachbücher von Bjorn Hayer
Während utopische Romane zum Kanon der Literaturwissenschaft gehören, steht utopische Lyrik selten im Fokus. Wie Björn Hayer zeigt, ist eine neue Lesart der poetischen Werke von Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke und Paul Celan, denen man bislang nicht unbedingt eine optimistische Sicht auf die Moderne bescheinigt hat, im Lichte der Zukunftsgerichtetheit lohnenswert: Zum einen werden darin politische und kulturelle Visionen ersichtlich, die vom Traum einer egalitären Gesellschaft bis hin zu einer die Grenze des Jenseits überschreitenden Erinnerungskultur reichen. Zum anderen fördert die Untersuchung sprachästhetische Entwürfe zutage, die unmittelbar an die Dynamik der Utopie als Denkprozess gekoppelt sind.
So außergewöhnlich das Thema zu sein scheint, so allgegenwärtig ist es in der Weltliteratur: Ton und Krüge. Goethe erzählt von Adam, der nur "ein Erdenkloß" ist, bis er mit einigen Tricks zum Leben erweckt wird. Marie Luise Kaschnitz, inspiriert von den Bildern auf einer Schale, macht die Abenteuer des jungen Theseus greifbar. Und Walter Helmut Fritz beschreibt, wie Tonscherben Erinnerungen bewahren. Eine Anthologie, die von Vasen und Krügen erzählt, vor allem aber vom Leben, das hier metaphernreich beschrieben wird. Mit Texten u. a. von Heinrich Heine, Paul Celan und Durs Grünbein und mit Bildern von Gefäßen, die berühmte Künstler aus dem magischen Stoff Ton geschaffen haben.
Suhrkamp Die Kunst geht knapp nicht unter, Belletristik von Anselm Kiefer, Klaus Dermutz
Das Universum Anselm Kiefers birgt eine Vielzahl von Welten und Labyrinthen. Sie gemeinsam zu ergründen, unternehmen die Gesprächspartner Streifzüge durch die Gefilde der jüdischen Mystik, sie kreisen um die Geschichten des Alten und Neuen Testaments und gehen der Bedeutung von Langeweile und Leere nach. In der Auseinandersetzung mit der Wiederkehr des Vergangenen reflektieren die Gespräche die Stellung des Menschen im Kosmos und die Möglichkeiten künstlerischen Schaffens und offenbaren schliesslich die tiefe Zuneigung eines der grossen bildenden Künstler unserer Zeit zum Theater und zur Literatur, zu Tadeusz Kantor, Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Dabei findet Kiefer in Klaus Dermutz denjenigen, der mich durch sein Fragen dazu bringt, mich selbst zu verstehen.
Waffeltuch Mega Clean Microfasertuch blau 50x70 cm spezielle Waffelstruktur für hohe Schmutz und Wasseraufnahme 086
Das Mega Clean Mikrofaser Waffeltuch besitzt eine spezielle Waffelstruktur für eine besonders hohe Fett-, Schmutz- und Wasseraufnahme. Durch diese besondere Struktur ist das Mega Celan Waffeltuch zudem sehr gleitfähig. Dieses Microfaser Waffeltuch eigent sich für vielerlei Einsatzmöglichkeiten, egal ob für den Küchen-, Sanitär- oder Bürobereich bis hin zur KFZ-Pflege! Mega Cleans Mikrofaser Waffeltuch besitzt einen doppelt vernähten Kantenschutz und ein zusätzliches Qualitäts- Einfassband. Das Reinigungstuch ist silikonfrei, waschmaschinenfest bis 95 Grad und Trockner geeignet. Gewicht: ca. 310 g/qm Größe: ca. 50x70 cm, Farbe: blau