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BoD – Books on Demand Czernowitz 1408 - 2008. Eine Suche nach dem Mythos A1001164432
Czernivtsi, Czerniowce, Czernowicz - die Stadt mit den vielen Namen zieht bis heute zahlreiche Besucher an. Bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs war sie Inbegriff der multikulturellen Gesellschaft. Rumänen, Ruthenen, Deutsche, Österreicher, Juden, Polen, Russen und Ungarn lebten hier friedlich miteinander - und schufen eine kulturelle Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Zahlreiche, vor allem jüdische Maler, Architekten und Literaten gingen aus ihr hervor, darunter Paul Celan, Rose Ausländer und Itzig Manger. Vor einem Rundgang durch Czernowitz nähert sich Edmund Targan der Stadt von verschiedenen Seiten. Er skizziert ihre historische Entwicklung, die Etappen und Strömungen in der jüdischen Gemeinde sowie das Leben Karl Emil Franzos’ und ermöglicht dem Besucher damit ein tiefer gehendes Verständnis dieser einzigartigen Stadt.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Österreichische Literatur zwischen Moderne und Postmoderne
Das Buch ist ein Wegweiser durch die österreichische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Autor nutzt als stoffordnendes Prinzip seine Theorie des österreichischen Kultur-Codes, um sinnstiftende Zusammenhänge zu bilden, die das Zusammenwachsen einer Literatur zeigen, welche aus vielen Kulturtraditionen besteht. Die multinationale Herkunft verleiht dieser Literatur eine Verwandlungsfähigkeit, die ihr die Überbrückung der Katastrophen des 20. Jahrhunderts ermöglichte. Im Zentrum der Untersuchung stehen zwei aufeinander eingestimmte Bewegungen, die Moderne und die Postmoderne, welche das Bewusstsein der österreichischen Literatur geprägt haben. Der Autor analysiert die charakteristischen Merkmale dieser Bewegungen unter anderem anhand der Werke von Arthur Schnitzler, Robert Musil, Rainer Maria Rilke, Franz Kafka, Elias Canetti, Paul Celan, Ingeborg Bachmann und Peter Handke.
Schlachtfeld und Kornkammer – so lauten die gängigen Kli- schees über jene nördlich der Donau zwischen Wien und Bratislava gelegene Ebene, die dem mittelalterlichen Geschichts- schreiber Thomas Ebendorfer als Österreichs „edler und reichs- ter Teil“ galt. Autorinnen und Autoren wie Theodor W. Adorno, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Jeannie Ebner, Gerhard Fritsch und Barbara Frischmuth waren fasziniert von einer Landschaft, die mit ihren Sanddünen und Steppen die Weiten Asiens be- schwor und in der 1927 das erste Naturschutzgebiet Österreichs geschaffen wurde. Wer das Marchfeld erliest, besucht die Stätten der fossilen Moderne, erlebt Bahnhofsbesetzungen des Revolu- tionsjahrs 1848, mörderische Grenzüberschreitungen sowie die Anfänge der Luftfahrt, der Eisenbahn und des Radsports.
Der bedeutende Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann hat sich jahrzehntelang mit Bertolt Brecht beschäftigt. Im Zentrum seiner hier versammelten Essays steht der Theaterautor und Theaterdenker. Sie wollen immer noch virulente Vorurteile über Brecht revidieren und einen „anderen“ Brecht jenseits der politischen, literarischen und theaterästhetischen Klischees sichtbarer werden lassen. Neben der Praxis und Theorie des epischen Theaters werden die sogenannten Lehrstücke, zumal ihr Potential für das Theater der Zukunft erörtert. Ausführlich wird die Lyrik einbezogen, die oft ein neues Licht auf die Theatertexte wirft. Weitere Untersuchungen gelten den Verbindungslinien des Werks zu Autoren wie Beckett, Celan, Adorno, Benjamin und Althusser, zentralen Motiven Brechts wie Tod, Vergessen und Verausgabung sowie Brecht dem Bearbeiter und der Brechtrezeption.
Theater der Zeit Brecht lesen, Sachbücher von Hans-Thies Lehmann
Der bedeutende Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann hat sich jahrzehntelang mit Bertolt Brecht beschäftigt. Im Zentrum seiner hier versammelten Essays steht der Theaterautor und Theaterdenker. Sie wollen immer noch virulente Vorurteile über Brecht revidieren und einen "anderen" Brecht jenseits der politischen, literarischen und theaterästhetischen Klischees sichtbarer werden lassen. Neben der Praxis und Theorie des epischen Theaters werden die sogenannten Lehrstücke, zumal ihr Potenzial für das Theater der Zukunft, erörtert. Ausführlich wird die Lyrik einbezogen, die oft ein neues Licht auf die Theatertexte wirft. Weitere Untersuchungen gelten den Verbindungslinien des Werks zu Autoren wie Beckett, Celan, Adorno, Benjamin und Althusser, zentralen Motiven Brechts wie Tod, Vergessen und Verausgabung sowie Brecht dem Bearbeiter und der Brechtrezeption.
Frank & Timme Zweiter Weltkrieg und Shoah in der deutschsprachigen hermetischen Lyrik nach 1945
Hermetische Lyrik, so Jana Hrdličkovás These, ist nicht dunkel und undurchdringlich, sondern dialogisch, engagiert und realitätsnah. In ausführlichen Interpretationen von zehn Gedichten, bei denen jeweils zwei Texte unterschiedlicher Autorschaft miteinander kommunizieren, erweisen sich Nelly Sachs, Erich Arendt, Ernst Meister, Paul Celan und Ingeborg Bachmann als präzise Chronistinnen und Chronisten ihrer Zeit. Die Vertreter der bislang letzten Phase hermetischer Lyrik im deutschen Sprachraum waren also keineswegs selbstbezogen oder gar eskapistisch. Sie haben sich – immer auch vor dem Hintergrund ihrer Lebensgeschichten – nicht nur intensiv mit dem Zweiten Weltkrieg und der Shoah auseinandergesetzt. Sie haben ein angemessenes Sprechen über deren Gräuel überhaupt erst initiiert und ermöglicht.
Frank & Timme Hrdlicková:Zweiter Weltkrieg und Shoah, Sachbücher von Jana Hrdlicková
Hermetische Lyrik, so Jana Hrdlickovás These, ist nicht dunkel und undurchdringlich, sondern dialogisch, engagiert und realitätsnah. In ausführlichen Interpretationen von zehn Gedichten, bei denen jeweils zwei Texte unterschiedlicher Autorschaft miteinander kommunizieren, erweisen sich Nelly Sachs, Erich Arendt, Ernst Meister, Paul Celan und Ingeborg Bachmann als präzise Chronistinnen und Chronisten ihrer Zeit. Die Vertreter der bislang letzten Phase hermetischer Lyrik im deutschen Sprachraum waren also keineswegs selbstbezogen oder gar eskapistisch. Sie haben sich - immer auch vor dem Hintergrund ihrer Lebensgeschichten - nicht nur intensiv mit dem Zweiten Weltkrieg und der Shoah auseinandergesetzt. Sie haben ein angemessenes Sprechen über deren Gräuel überhaupt erst initiiert und ermöglicht.
Frank & Timme Einführung in die französische Gegenwartspoesie, Fachbücher von Sidonia Bauer
Diese erste Einführung in die französische Gegenwartspoesie in deutscher Sprache stellt mehr als zwanzig der wichtigsten zeitgenössischen Dichterinnen und Dichter Frankreichs vor: Adonis, Bianu, Bonnefoy, Celan, Chédid, Cheng, Deguy, Du Bouchet, Eck, Garanjoud, Gaspar, Khoury-Ghata, Longchamp, Romanès, Sautreau, Segalen, Siméon, Velter, Vigée, White u.a. Den roten Faden dieser Einführung bildet die These einer Mondopoethik, die die Poetiken des Oikos (des Wohnens auf der Erde) als die Trias Dichter - Erde - Anderer auffasst und damit die romanistische Forschung zum Thema Literatur und Ökologie um einen neuen Blickwinkel bereichert. Dieses Buch richtet sich an Studierende der Fächer Französisch und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie an alle, die sich für Poesie begeistern.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Österreichische Literatur zwischen Moderne und Postmoderne A1055517223
Das Buch ist ein Wegweiser durch die österreichische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Autor nutzt als stoffordnendes Prinzip seine Theorie des österreichischen Kultur-Codes, um sinnstiftende Zusammenhänge zu bilden, die das Zusammenwachsen einer Literatur zeigen, welche aus vielen Kulturtraditionen besteht. Die multinationale Herkunft verleiht dieser Literatur eine Verwandlungsfähigkeit, die ihr die Überbrückung der Katastrophen des 20. Jahrhunderts ermöglichte. Im Zentrum der Untersuchung stehen zwei aufeinander eingestimmte Bewegungen, die Moderne und die Postmoderne, welche das Bewusstsein der österreichischen Literatur geprägt haben. Der Autor analysiert die charakteristischen Merkmale dieser Bewegungen unter anderem anhand der Werke von Arthur Schnitzler, Robert Musil, Rainer Maria Rilke, Franz Kafka, Elias Canetti, Paul Celan, Ingeborg Bachmann und Peter Handke.
„[P]lus d’une langue“ – so versuchte Derrida, seine Ideen über die Dekonstruktion zusammenzufassen. Was es heißt, mehr als eine Sprache zu sprechen, zeigt sich aber weniger in der Vielsprachigkeit automatisierter Übersetzung oder der sprachlichen Indifferenz von Large Language Models. Stattdessen wird seit langem in der Lyrik das Zusammentreffen von Mehrsprachigkeit und Mehrdeutigkeit als gesellschaftsrelevantes Sprachspiel (Wittgenstein) spürbar. Was ist etwa ein „Haut Mal“ und was sieht Hamlet (nicht) im Titel „Hamlet No See“? Es wird gezeigt, wie Lyrik in der Krisensituation Sprache und ihre eigene Medialität erweitert, um Handlungsoptionen zu erkunden. Dies gelingt einerseits durch die tiefgehende Analyse je eines einzelnen Gedichtes von T. S. Eliot, Paul Celan und Yoko Tawada und andererseits durch thematische Überblicke über eine Vielzahl weiterer Gedichte aus Moderne und Gegenwart.
Ein Schlüsselwerk der deutschen Nachkriegslyrik jetzt in bibliophiler Neuausgabe 1952 erschien der schmale, in schwarzes Leinen gebundene Gedichtband „Mohn und Gedächtnis” bei der DVA. Der Autor, eigentlich als Paul Antschel 1920 in Czernowitz/Bukowina geboren, war damals der literarischen Öffentlichkeit unbekannt. Heute zählen diese 56 Gedichte, darunter »Todesfuge«, sein berühmtestes, zu den bedeutendsten des 20. Jahrhunderts; auch weil sie zu den frühesten Zeugnissen einer dichterischen Auseinandersetzung mit der Shoa in der Bundesrepublik gehören. Diese Thematik wie Celans disziplinierte und dabei magisch assoziative Sprache ermöglicht es uns heute noch, „Mohn und Gedächtnis” wie eine Neuentdeckung zu lesen. Nun, zum 60. Jahrestag, liegt dieser Band in einer der Erstausgabe nachempfundenen, bibliophilen Ausstattung wieder vor.
Erich Schmidt Verlag Identität und Gedächtnis in der jüdischen Literatur nach 1945
Das Jahr 1945 bedeutet auch in der jüdischen Literatur einen tiefen Einschnitt. Zu den Folgen der Shoah zählt nicht zuletzt die Notwendigkeit einer neuen Auseinandersetzung vieler Juden mit ihrer Identität. In dieser Suche nach einer neuen jüdischen Identität vor dem Hintergrund des Holocaust, aber auch der kulturellen Tradition des Judentums spielen Erinnerung und Gedächtnis eine zentrale Rolle. Der komparatistisch ausgerichtete Band geht dem Zusammenhang von Identität und Gedächtnis – einschließlich der Problematisierung dieser Kategorien – in der jüdischen Literatur Europas und der USA anhand einiger Fallstudien nach. Die Beiträge behandeln u.a. die Autoren I. Katzenelson, P. Celan, E. Canetti, J. Améry, Ph. Roth, C. Ozick, H. Pinter, R. Gary und G.-A. Goldschmidt.
Der bedeutende Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann hat sich jahrzehntelang mit Bertolt Brecht beschäftigt. Im Zentrum seiner hier versammelten Essays steht der Theaterautor und Theaterdenker. Sie wollen immer noch virulente Vorurteile über Brecht revidieren und einen „anderen“ Brecht jenseits der politischen, literarischen und theaterästhetischen Klischees sichtbarer werden lassen. Neben der Praxis und Theorie des epischen Theaters werden die sogenannten Lehrstücke, zumal ihr Potential für das Theater der Zukunft erörtert. Ausführlich wird die Lyrik einbezogen, die oft ein neues Licht auf die Theatertexte wirft. Weitere Untersuchungen gelten den Verbindungslinien des Werks zu Autoren wie Beckett, Celan, Adorno, Benjamin und Althusser, zentralen Motiven Brechts wie Tod, Vergessen und Verausgabung sowie Brecht dem Bearbeiter und der Brechtrezeption.
„[P]lus d’une langue“ – so versuchte Derrida, seine Ideen über die Dekonstruktion zusammenzufassen. Was es heißt, mehr als eine Sprache zu sprechen, zeigt sich aber weniger in der Vielsprachigkeit automatisierter Übersetzung oder der sprachlichen Indifferenz von Large Language Models. Stattdessen wird seit langem in der Lyrik das Zusammentreffen von Mehrsprachigkeit und Mehrdeutigkeit als gesellschaftsrelevantes Sprachspiel (Wittgenstein) spürbar. Was ist etwa ein „Haut Mal“ und was sieht Hamlet (nicht) im Titel „Hamlet No See“? Es wird gezeigt, wie Lyrik in der Krisensituation Sprache und ihre eigene Medialität erweitert, um Handlungsoptionen zu erkunden. Dies gelingt einerseits durch die tiefgehende Analyse je eines einzelnen Gedichtes von T. S. Eliot, Paul Celan und Yoko Tawada und andererseits durch thematische Überblicke über eine Vielzahl weiterer Gedichte aus Moderne und Gegenwart.
Frank & Timme Einführung in die französische Gegenwartspoesie A1040092838
Diese erste ‚Einführung in die französische Gegenwartspoesie‘ in deutscher Sprache stellt mehr als zwanzig der wichtigsten zeitgenössischen Dichterinnen und Dichter Frankreichs vor: Adonis, Bianu, Bonnefoy, Celan, Chédid, Cheng, Deguy, Du Bouchet, Eck, Garanjoud, Gaspar, Khoury-Ghata, Longchamp, Romanès, Sautreau, Segalen, Siméon, Velter, Vigée, White u.a. Den „roten Faden“ dieser Einführung bildet die These einer ‚Mondopoethik‘; die die Poetiken des Oikos (des Wohnens auf der Erde) als die Trias ‚Dichter – Erde – Anderer‘ auffasst und damit die romanistische Forschung zum Thema Literatur und Ökologie um einen neuen Blickwinkel bereichert. Dieses Buch richtet sich an Studierende der Fächer Französisch und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie an alle, die sich für Poesie begeistern.
Erich Schmidt Verlag Identität und Gedächtnis in der jüdischen Literatur nach 1945 A1000503503
Das Jahr 1945 bedeutet auch in der jüdischen Literatur einen tiefen Einschnitt. Zu den Folgen der Shoah zählt nicht zuletzt die Notwendigkeit einer neuen Auseinandersetzung vieler Juden mit ihrer Identität. In dieser Suche nach einer neuen jüdischen Identität vor dem Hintergrund des Holocaust, aber auch der kulturellen Tradition des Judentums spielen Erinnerung und Gedächtnis eine zentrale Rolle. Der komparatistisch ausgerichtete Band geht dem Zusammenhang von Identität und Gedächtnis – einschließlich der Problematisierung dieser Kategorien – in der jüdischen Literatur Europas und der USA anhand einiger Fallstudien nach. Die Beiträge behandeln u.a. die Autoren I. Katzenelson, P. Celan, E. Canetti, J. Améry, Ph. Roth, C. Ozick, H. Pinter, R. Gary und G.-A. Goldschmidt.
Frölich und Kaufmann Lemberg. Die vergessene Mitte Europas. 820040
Einst Teil des Habsburger Reiches, prägten brillante Künstler und Wissenschaftler in Lemberg eine Moderne, die der in Berlin und Wien in nichts nachstand. Durch Krieg, Holocaust und Vertreibung verlor Lemberg fast alle Einwohner - und damit sein Gedächtnis. Bei Ausbruch der Ukraine-Krise 2014 reist Lutz Kleveman nach Lemberg, um die verschüttete Vergangenheit der Stadt freizulegen. Er stößt auf Berühmtheiten wie Joseph Roth und Paul Celan sowie Persönlichkeiten wie die jüdische Dichterin Debora Vogel und den Seuchenforscher Rudolf Weigl, der in seinem Labor hunderte Menschen vor dem mörderischen Terror der Sowjets und der Nazis rettete. In der Ukraine werden die Verbrechen jener Jahre bis heute totgeschwiegen oder umgedeutet. Wer aber den aktuellen Konflikt verstehen möchte, muss die wahre Geschichte Lembergs kennen.
Die drei in diesem Band versammelten Versuche (zu einem Gedicht Paul Celans; zu Charles Baudelaire als Übersetzer Edgar Allan Poes; zu schriftlichen - und gekritzelten - Spuren eines Drogenversuchs von Walter Benjamin) sind unabhängig voneinander entstandene Gelegenheitsarbeiten. Was sie im nachhinein verbindet, sind ihre ersten Sätze: "Wer liest, liest jetzt"; "Wer spricht, spricht unter Druck" und: "Schreiben geht von der Hand". Die drei Sätze bilden keinen Dreisatz, eine vierte - unbekannte - Größe zu ermitteln. Das Verhältnis der drei Essays zueinander stiftet keinen verbindlichen, weder erkenntnistheoretisch noch terminologisch ausgerichteten Zusammenhang zwischen Lesen, Sprechen, Schreiben (Kritzeln), sondern skizziert eine bewegliche Gegend (aus Gegenden), das Ineinanderspiel der drei - +n -, im Lesen, Sprechen, Schreiben angerissenen Erfahrungen genauer, unvoreingenommen wahrzunehmen.
Europa Verlag Geheimes, Sachbücher von Rüdiger Sünner
Wenn es uns in den kommenden zehn Jahren nicht gelingt, Europa eine Seele zu geben, es mit einer Spiritualität und einer tieferen Bedeutung zu versehen, dann wird das Spiel zu Ende sein, warnte Jacques Delors, ehemaliger Präsident der EU-Kommission. Der Filmemacher Rüdiger Sünner ist seit drei Jahrzehnten auf der Suche nach spirituellen Traditionen Europas. In seinem Buch schildert er Begegnungen mit wichtigen Vorbildern und Inspiratoren. Dabei beschäftigt er sich mit den spirituellen Visionen der Romantik, dem Mythenmissbrauch der Nazis, den Friedensmissionen des Schweden Dag Hammarskjöld, der Tiefenpsychologie des Schweizers C. G. Jung, der Anthroposophie des Österreichers Rudolf Steiner, der Mystikerin Dorothee Sölle, dem Schamanen Joseph Beuys und dem aus Rumänien stammenden Dichter Paul Celan. Mystik und Mythologie, die Traditionen der Gnosis, Kabbala, Alchemie, die Welt.
Frölich und Kaufmann Otto Schauer. »Das Leben hat sich direkt vor mich gestellt«. 1502506
Otto Schauers Werk ist stark von französischen Landschaften wie der Umgebung von Paris, dem Tal der Loire oder der Provence sowie der kanadischen Wildnis bei Québec geprägt. Mit allen subtilen Finessen im Kolorit bewegt er sich an den Grenzlinien realistischer Darstellung. Anlässlich des 100. Geburtstags entdeckt die Monografie das Werk dieses lyrischen Landschaftsmalers neu. 1950 reist Otto Schauer (1923-1985) mit einem Empfehlungsschreiben seines Lehrers Willi Baumeister an Fernand Léger von Stuttgart nach Paris. Gegen die vorherrschende Abstraktion setzt er sich aber eigenwillig mit figurativer Malerei durch. Sein Freund Heinrich Maria Ledig-Rowohlt bringt ihn in Kontakt mit Sammlern und Schriftstellern wie Paul Celan. Der Band spürt Schauers künstlerischen Weg im Kontext seines französischen Freundeskreises nach. Ein Werkverzeichnis dokumentiert sein Schaffen.