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Peter Lang Poetiken des Auf- und Umbruchs, Fachbücher
Der etymologische Bedeutungsgehalt der Worte Aufbruch und Umbruch ist nicht eindeutig und beinhaltet zum einen die kriegerischen Bedeutungen des Aufbruchs der Wunde und des Lagers. Zum anderen umfasst er aber auch positive Konnotationen wie den Aufbruch in eine neue Epoche und den Umbruch der Erde als Vorbereitung des Ackers auf neuen Ertrag. Die wissenschaftlichen Analysen nähern sich diesen Bedeutungen aus vielfältigen Perspektiven und zeigen, dass unterschiedliche Poeten des Auf- und Umbruchs diesen Zeitenwenden, Umbrüchen und Aufbruchsphänomenen in ihren Werken nachgehen. Die Namen der Schriftsteller reichen von Wolfram von Eschenbach, Georg Büchner, Anna Seghers, H. G. Adler, Yvan Goll, Wilhelm Furtwängler, Bertolt Brecht, Gertrud Kolmar, Elisabeth Langgässer, Paul Celan bis zu Andrzej Stasiuk.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften «Muster im Lebensteppich» A1071423205
Ausgehend von den aktuellen Debatten über Naturalisierung, Personbegriff und Postmoderne stellt der Verfasser die Frage, wie adäquat vom Menschen zu sprechen ist. Er findet Antworten im Werk Wittgensteins und in der literarischen Moderne. Der Schlusssatz des Tractatus lässt sich in Beziehung bringen zur Sprachkonzeption von Hofmannsthal und Rilke. Und während der späte Wittgenstein das Sprachspiel des Seelischen von der Objektsprache abhebt, zeigt die klassische Moderne den Menschen als Einzelnen in konsequenter Innensicht: Proust löst Objektivität auf in Subjektivität, Joyce ist der Dichter des Bewusstseinsstroms. Einen weiteren Schwerpunkt bildet Paul Celans Poetologie der radikalen Individuation. Von diesen Perspektiven auf das vom Menschen gelebte Leben her ergeben sich Muster im Lebensteppich (Wittgenstein) mit einer immanenten Sinnausrichtung.
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften Poetiken des Auf- und Umbruchs
Der etymologische Bedeutungsgehalt der Worte Aufbruch und Umbruch ist nicht eindeutig und beinhaltet zum einen die kriegerischen Bedeutungen des Aufbruchs der Wunde und des Lagers. Zum anderen umfasst er aber auch positive Konnotationen wie den Aufbruch in eine neue Epoche und den Umbruch der Erde als Vorbereitung des Ackers auf neuen Ertrag. Die wissenschaftlichen Analysen nähern sich diesen Bedeutungen aus vielfältigen Perspektiven und zeigen, dass unterschiedliche Poeten des Auf- und Umbruchs diesen Zeitenwenden, Umbrüchen und Aufbruchsphänomenen in ihren Werken nachgehen. Die Namen der Schriftsteller reichen von Wolfram von Eschenbach, Georg Büchner, Anna Seghers, H. G. Adler, Yvan Goll, Wilhelm Furtwängler, Bertolt Brecht, Gertrud Kolmar, Elisabeth Langgässer, Paul Celan bis zu Andrzej Stasiuk.
Die Gedichtsammlung Die Niemandsrose erschien im Oktober 1963 im S. Fischer Verlag in Frankfurt am Main. Sie enthält 53 Gedichte aus den Jahren 1959-1963. Das früheste Gedicht der Sammlung trägt das Datum vom 5. März 1959, die letzte Datierung einer Gedicht-Überarbeitung stammt vom 25. April 1963. Die frühesten Gedichte der Sammlung schließen also unmittelbar an die Fertigstellung des Bandes Sprachgitter an. Dass der Band unter Celans Gedichtesammlungen eine Sonderstellung einnimmt, zeigt sich zunächst schon am langen Entstehungszeitraum und den vielen, oft krankheitsbedingten Unterbrechungen, den wochen- und zum Teil monatelangen Lücken in der Entstehungs-Chronologie. In diese Phase fallen auch die Arbeiten am Gespräch im Gebirg und an der Büchner-Preis-Rede Der Meridian .
INGEBORG UND PAUL. ROMAN Eine anscheinend wahre Geschichte. „Nur das Echo blieb“ Zwei die nie zusammenkamen. INGEBORG UND PAUL.– Ein Roman über eine Liebe, die nie erfüllt werden konnte, aber immer fortdauerte. Die Geschichte von Ingeborg Bachmann und Paul Celan, erzählt durch die leisen, unsichtbaren Fäden ihrer Beziehung, die niemals den Raum der Worte erreichte. Ein Roman, der sich nicht mit den großen Gesten beschäftigt, sondern mit der stillen, tragischen Intensität einer unerfüllten Liebe, die sich in Gedichten, Briefen und unerwiderten Versprechen verstrickt. Über die Jahre hinweg, durch Städte und stille Momente, verfolgt dieser Roman die unausgesprochene Geschichte zweier Seelen, die sich in ihrer Nähe doch immer wieder verloren haben.
"Solange es nur Menschenrechte gibt, gibt es noch keine Menschengerechtigkeit." Werner Hamacher In den aktuellen Debatten um Menschenrechte und Vernunftrecht, Persönlichkeitsrechte und internationales Recht beruft man sich gern und häufig auf Gerechtigkeit. Doch wie soll sie gefasst werden? Im Anschluss an die klassische politische Philosophie geht der international bekannte Literaturwissenschaftler Werner Hamacher davon aus, dass Sprache der Grund der Gerechtigkeit ist. Er zeigt in Studien zu Platon, Aristoteles und Kant, zu Milton, Locke, Mendelssohn und Hamann, zu Celan und Legendre die Geschichte einer Sprachverkürzung in den herrschenden Rechtstheorien auf und hält ihr die Erinnerung an eine Sprache entgegen, die sich nicht auf Urteile einschränkt, sondern auf die Erweiterung und Entgrenzung des Sprechens hinwirkt. Ein inspirierender und wichtiger Beitrag zu einer grundlegenden Debatte.
»Jedes Kind, sollte ich meinen, kann die Schönheit einer Schneelandschaft im Herzen verstehen, das feine, saubere Weiß ist so leicht verständlich« - so Robert Walser. Schwieriger ist allerdings oft der Umgang mit diesem Naturphänomen, keineswegs nur ein Kinderspiel! Was sich da als flaumleicht verfestigter Niederschlag in Form glitzerig-weißer Kristalle zu Schneeflocken ballt und tonnenweise türmt, ist Faszination und Gefahr zugleich. Nachgespürt haben dem Schnee in all seinen Erscheinungsformen Autoren von Paul Celan bis Max Frisch, Sarah Kirsch und Peter Handke. Abgerundet wird der Band durch Bilder von Kirchner, Monet, Segantini. Dieser Band ist eine unnummerierte Sonderausgabe der Insel-Bücherei und textidentisch mit IB1179.
Frank & Timme Germanistik im Umbruch - Literatur und Kultur, Fachbücher von Dolors Sabaté Planes, Sebastian Windisch
Neue Themen, neue Partner, neue Methoden - die Germanistik befindet sich im Umbruch. Eine internationale Gruppe von 21 Germanistinnen und Germanisten hat die neuen Fragen der Germanistik zusammengetragen und gibt Antworten, die um den Themenkomplex Literatur, Identität und Gedächtnis kreisen. Sie zeigen, welches Potenzial in komparatistischen Perspektiven, interdisziplinären Kooperationen und digitalen Möglichkeiten steckt. Diese neuen Perspektiven auf das Werk von Ingeborg Bachmann, Verena Boos, Marte Brill, Paul Celan, Dimitré Dinev, Olga Grjasnowa, Elfriede Jelinek, Nicol Ljubic, Jonas Lüscher, Robert Menasse, Katja Petrowskaja, Bernhardine Schulze-Smidt, Georg Trakl, Ilija Trojanow, Mathilde Weber, Franz Werfel und anderen verdeutlichen die internationale Dimension der Germanistik.
S. Fischer Publishing Sprachgerechtigkeit, Fachbücher von Werner Hamacher
"Solange es nur Menschenrechte gibt, gibt es noch keine Menschengerechtigkeit." Werner Hamacher In den aktuellen Debatten um Menschenrechte und Vernunftrecht, Persönlichkeitsrechte und internationales Recht beruft man sich gern und häufig auf Gerechtigkeit. Doch wie soll sie gefasst werden? Im Anschluss an die klassische politische Philosophie geht der international bekannte Literaturwissenschaftler Werner Hamacher davon aus, dass Sprache der Grund der Gerechtigkeit ist. Er zeigt in Studien zu Platon, Aristoteles und Kant, zu Milton, Locke, Mendelssohn und Hamann, zu Celan und Legendre die Geschichte einer Sprachverkürzung in den herrschenden Rechtstheorien auf und hält ihr die Erinnerung an eine Sprache entgegen, die sich nicht auf Urteile einschränkt, sondern auf die Erweiterung und Entgrenzung des Sprechens hinwirkt. Ein inspirierender und wichtiger Beitrag zu einer grundlegenden Diskussion.
Verlag am Goetheanum Anthroposophie, Judentum und Antisemitismus
Aus dem Vorwort: «Die vorliegende Schrift wendet sich Rudolf Steiners Auseinandersetzung mit dem Judentum zu («Rudolf Steiner, das Judentum und der Antisemitismus»), sodann der Autobiografie eines Menschen aus Israel, der sich bereits früh mit der Anthroposophie beschäftigte (Udi Levy). Im dritten Teil werden humanistische Entwürfe jüdischer Philosophen des 20. Jahrhunderts skizziert (Hermann Cohen, Franz Rosenzweig, Emmanuel Levinas und Martin Buber), die nicht nur von grundlegender Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft sind, sondern, im Durchgang durch den Abgrund der Zeit, mit den geistigen Intentionen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft (Goetheanum) zusammenklingen. Den Abschluss des Buches bildet eine Studie zur Lyrik Paul Celans, einem Überlebenden der Shoa.»
Rolf Schroers (1919–1981) war nach 1945 ein Literat (Mitglied der »Gruppe 47«), Publizist, später Direktor der Heuss-Akademie in Gummersbach. Von Ernst Jünger und Paul Celan lief er gleichsam zu Carl Schmitt über, dem er 1955 erstmals begegnete und mit dem sich sogleich intensive Korrespondenz und lebenslanger freundschaftlicher Umgang ergab. Die vorliegende, in 214 Briefen und Gegenbriefen ziemlich vollständig erhaltene Korrespondenz ist ein Schlüssel zu Schmitts ›Theorie des Partisanen‹ (1963), die direkt auf Schroers' Buch ›Der Partisan‹ (1961) antwortet. Sie erinnert mit zahlreichen unbekannten Texten und Materialien auch an einen markanten Repräsentanten der existentialistischen Kriegsgeneration und »Kahlschlagliteratur«, der als Publizist und Akademiedirektor die politischen Diskurse der alten Bundesrepublik mit gestaltete und von Schmitt sehr geschätzt wurde.
Über dem eiskalten Meer liegt Winternebel, Wellen spülen ans Ufer, das Dünengras ist gebeugt vom Wind. Kapstadt und Jakarta kommen in den Blick. Vom Potsdamer Belvedere und seiner langen stillen Zeit berichtet ein Gedicht. An den Ausbruch des dreißigjährigen Krieges wird erinnert. Gedichte sind Paul Celan gewidmet. Bis zum Horizont konnte man einst Divisionen erblicken. Seiltänzer bekommen ihren Auftritt. Ein Dichter geht ins Zwiegespräch mit Eva Strittmatter. Immer wieder gelangt im Band der Herbst zur Sprache. Warum neigt sich die Waage zum Risiko hin, drohen uns Lawinen einzuholen? Olivenbäume begleiten uns. Höfe wie Laternen sind in den Berg gehängt.
Duncker & Humblot Gespräch zwischen Partisanen A1078333004
Rolf Schroers (1919–1981) war nach 1945 ein Literat (Mitglied der »Gruppe 47«), Publizist, später Direktor der Heuss-Akademie in Gummersbach. Von Ernst Jünger und Paul Celan lief er gleichsam zu Carl Schmitt über, dem er 1955 erstmals begegnete und mit dem sich sogleich intensive Korrespondenz und lebenslanger freundschaftlicher Umgang ergab. Die vorliegende, in 214 Briefen und Gegenbriefen ziemlich vollständig erhaltene Korrespondenz ist ein Schlüssel zu Schmitts ›Theorie des Partisanen‹ (1963), die direkt auf Schroers' Buch ›Der Partisan‹ (1961) antwortet. Sie erinnert mit zahlreichen unbekannten Texten und Materialien auch an einen markanten Repräsentanten der existentialistischen Kriegsgeneration und »Kahlschlagliteratur«, der als Publizist und Akademiedirektor die politischen Diskurse der alten Bundesrepublik mit gestaltete und von Schmitt sehr geschätzt wurde.
Die Gedichte von „Atemwende“ sind zwischen September 1963 und September 1965 entstanden. Der Gedichtband mit 80 Gedichten erschien, in einer Anordnung von sechs Binnenzyklen, erstmals 1967 beim Suhrkamp Verlag in Frankfurt am Main. Der erste Zyklus mit 21 Gedichten war bereits im Herbst 1965 mit acht Radierungen von Gisèle Celan-Lestrange als bibliophiler Druck bei Brunidor in Paris erschienen. Die Rezeption dieses Gedichtbandes gestaltete sich zwar außerordentlich rege, blieb ihm gegenüber aber, in Verkennung seines Reichtums an erheblichen realistischen, zeithistorischen und auch politischen Bezügen, zu großen Teilen fremd. Die Tübinger Ausgabe enthält die Endfassung, ergänzt um ausgewählte Zeugnisse früherer Arbeitsstadien.
Die Tragödien des Jean Racine galten in Deutschland, zumal nach Lessings gnadenlosem Verdikt, nicht nur als unspielbar, sondern auch als unübersetzbar. Schiller, der selbst eine deutsche Übertragung der "Phädra" geschaffen hat, bemerkt dazu in einem Brief an Goethe: "Wenn man in der Übersetzung (von französischen Stücken) die Manier zerstört, so bleibt zu wenig poetisch Menschliches übrig, und man behält die Manier bei und sucht die Vorzüge derselben auch in der Übersetzung geltend zu machen, so wird man das Publikum verscheuchen." Es ist das Verdienst von Simon Werle, durch eine neue Übersetzung die großen Tragödien des französischen Klassikers für das deutsche Theater entdeckt und aufführbar gemacht zu haben. Für seine Racine-Übersetzungen erhielt Werle 1988 den Paul-Celan-Preis.
Uwe Kraus, ausgebildeter Maler und Lackierer, Schriftsteller und Poet, veröffentlicht mit diesem Band sein neuntes Werk. Er verarbeitet den tragischen Tod seines Vaters, die schwere Aufgabe, die sein Erbe darstellt, sowie seine eigene seelische Grundstimmung, die ihn schon seit 18 Jahren plagt. Er tut dies auf sehr anrührende und schwerelose Weise, indem er sich einem lakonischen Ton öffnet. War noch vorher in seinen Werken das Wirken von Novalis, Nietzsches oder Celan spürbar, so stellt dieses kurze Fragment eine Neulanderschließung eines eigenen Tones dar. Der 1979 geborene Autor befindet mit diesem Werk einen verdichteten, aber auch milden Abgesang seines Gefühlslebens in einen neuen Aufbruch, ein neues Leben ...
Königshausen & Neumann Discursive Osmosis, Fachbücher von Michael Eskin
"Discursive Osmosis" ist eine Sammlung provokativer Essays des New Yorker Kulturkritikers und Philosophen Michael Eskin. Diese Essays, die über zwei Jahrzehnte hinweg verfasst wurden, bieten einen tiefen Einblick in die Fragen der Literaturgeschichte, kulturellen Kritik, Linguistik und literarischen Übersetzung. Eskin untersucht die ethischen und erkenntnistheoretischen Schnittstellen zwischen Literatur und Philosophie und beleuchtet die moralisch-politische Kraft der Worte. Die Essays sind eine Auseinandersetzung mit bedeutenden Denkern und Schriftstellern wie Mikhail Bakhtin, Virginia Woolf und Paul Celan, die Eskins kritische Perspektiven herausfordern und inspirieren. Diese Sammlung ist nicht nur eine intellektuelle Herausforderung, sondern auch eine Einladung, die gesellschaftlichen Auswirkungen von Sprache und Literatur zu reflektieren.
Fischer Taschenbuch Verlag Wer war Ingeborg Bachmann?
Erweiterte Neuausgabe zum 100. Geburtstag Ingeborg Bachmanns am 25. Juni 2026 Ina Hartwig entdeckt in ihrer erfolgreichen Biographie in Bruchstücken eine andere Ingeborg Bachman. Die Dichterin wurde längst zum Mythos der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Ihre divenhaften Auftritte und die frühe Berühmtheit, die Beziehungen mit Paul Celan und Max Frisch und nicht zuletzt ihr rätselhafter, tragischer Tod sorgten für ein glamouröses Bild. Ina Hartwig schaut hinter die Fassade und entdeckt in zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen wie Hans Magnus Enzensberger, Martin Walser oder Henry Kissinger eine andere Persönlichkeit: Ingeborg Bachmann als politisch denkende Intellektuelle und Medienprofi, als Dichterin, die trotz all ihrer Gefährdungen überrascht mit Witz und lebenspraktischer Klugheit.
Frank & Timme Einführung in die französische Gegenwartspoesie
Diese erste ‚Einführung in die französische Gegenwartspoesie‘ in deutscher Sprache stellt mehr als zwanzig der wichtigsten zeitgenössischen Dichterinnen und Dichter Frankreichs vor: Adonis, Bianu, Bonnefoy, Celan, Chédid, Cheng, Deguy, Du Bouchet, Eck, Garanjoud, Gaspar, Khoury-Ghata, Longchamp, Romanès, Sautreau, Segalen, Siméon, Velter, Vigée, White u.a. Den „roten Faden“ dieser Einführung bildet die These einer ‚Mondopoethik‘; die die Poetiken des Oikos (des Wohnens auf der Erde) als die Trias ‚Dichter – Erde – Anderer‘ auffasst und damit die romanistische Forschung zum Thema Literatur und Ökologie um einen neuen Blickwinkel bereichert. Dieses Buch richtet sich an Studierende der Fächer Französisch und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie an alle, die sich für Poesie begeistern.
Wolke Verlagsgesellschaft Nach-Zeichnung, Fachbücher von Habakuk Traber
Peter Ruzicka verfügt über viele Begabungen - wissenschaftliche, sprachliche, leitende und gestaltende. Im Mittelpunkt steht seine schöpferische Leidenschaft, das Komponieren. Diese Monographie konzentriert sich auf seine musikalischen Werke. Sie versucht, den Weg des Künstlers von seiner Sprachfindung und seinen frühen Erfolgen bis in die aktuelle Gegenwart des Jahres 2013 nachzuzeichnen. Ruzickas Schaffen gab dabei selbst die Gliederung des Buches vor. Die Darstellung folgt weder nur der Chronologie, noch allein einer Systematik der Gattungen. Die beiden Hauptwerke, die Opern Celan und Hölderlin, bilden gleichsam die Brennpunkte einer Ellipse, in deren Spannungsfeld die Topographie von Ruzickas Komponieren exemplarisch durchschritten wird. Biographische Aspekte fliessen dort mit ein, wo sie sich mit der Musik notwendig verschränken.