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Audio Media Digital Die polnische Jüdin A1068440106
Es ist nicht anders: Tritt dir ein weltbewegendes Gefühl, eine formschaffende, alle Adern unseres Lebens durchsausende Leidenschaft in irgendeiner Gestalt in den Kreis deiner Alltagsteilnahmslosigkeit, dann wachst du auf wie aus einem bilderlosen Schlaf, staunst ob dieser gewaltigen Macht, die sich vor dir aufbäumt und fühlst erst, was es bedeutet, Mensch zu sein.
"Ich wollte einst tanzen, er hörte die Stille." Es war am 18. Februar 1916 in Kopenhagen. In der Zeit der Spiegel und der Sterne. Mein Herz war müde wie das einer alten Frau.
Audio Media Digital Die schmutzige Emanzipation A1069031226
Erotik und Karriere sind enger verknüpft, als die Frauenbewegung das zugeben würde. Wie eng - dieser Frage sind News-Chefredakteur Walter Pohl und seine Co-Autorin Lara Theiss nachgegangen. Mit Beispielen von Madame Pompadour über Ivana Trump bis Carla Bruni und einer Analyse der modernen Arbeitswelt beschreiben die Autoren, mit welchen Tricks und Strategien intelligente Frauen auf dem Weg nach oben Männer für sich einsetzen. Es geht um die Grenzen der Moral und die wachsende gesellschaftliche Akzeptanz von Erotik als Karriere-Tool. Ein freches Buch, das polarisiert. - inklusive einer repräsentativen Exklusiv-Umfrage zum spannenden Thema.
Audio Media Digital Zehn auf einen Streich A1069063586
Zehn auf einen Streich: Es war einmal ein Schuster, der bei seiner Arbeit ab und zu ein Auge durch das Fenster auf die Straße warf, um nicht was Wichtiges zu übersehen. Richtig kam ein Mädchen her, das schöne Äpfel feilbot. "Schätzle, komm doch her, ich will auch welche kaufen!", schrie der Schuster, langte nach dem Korbe, wühlte alles durcheinander, zahlte für drei wunderschöne Äpfel einen Kreuzer und entließ das Mädchen mit den Worten: "Schätzle, jetzt kannst weitergehen." Die drei wunderschönen Äpfel legte unser Schuster in das Fenster, um mit ihnen Staat zu machen und sich an dem Anblick zu ergötzen.
Audio Media Digital Ethnologische Feldforschung A1068871745
"Ethnologische Feldforschung" ist eine Weihnachtsgeschichte von Johannes Epple die auf Basis eines Gesprächs mit Franziska Doralt beruht. – Da mein Vater einen radikal umweltfreundlichen Lebensstil fordert und weder Mikrowelle noch Staubsauger oder Waschmaschine akzeptierte, musste ich beim Wäschewaschen selbst Hand anlegen. Meine Mutter zupfte an den Saiten ihrer Gitarre, mein Vater fummelte wiederum am Weihnachtsbaum herum.
Audio Media Digital Abschließende Buchhaltung A1068852125
"Abschließende Buchhaltung" ist eine Erzählung von Nadja Bucher die auf Basis eines Gesprächs mit Anita Bergerl (geboren 1918) beruht. In meinem Leben gab es fünf Eckpfeiler: meine Arbeit, meinen Mann, unsere Wohnung, mein Kinderwunsch und meine Handarbeit.
Audio Media Digital Der Ball der Bälle A1068850036
"Der Ball der Bälle" ist eine Erzählung von Jörg Zemmler die auf Basis eines Gesprächs mit Karoline Wegert (geboren 1921) beruht. Ich habe in Wien, Kaisermühlen, siebzig Jahre lang im gleichen Haus gewohnt. Alle hier nennen mich Lintschi, das kommt von Karoline. Daraus wurde zuerst Lina, dann Lini und dann eben Lintschi.
Audio Media Digital Schweine und Menschen A1068868287
"Schweine und Menschen" ist eine Weihnachtsgeschichte von Johannes Epple die auf Basis eines Gesprächs mit Josef Ploimüller beruht. – Die Handlung spielt im Jahr 1943, am 21. Dezember, kurz vor Weihnachten.
Audio Media Digital Schneemann auf Schlittschuhen A1068838520
"Schneemann auf Schlittschuhen" ist eine Erzählung von Stephanie Mold die auf Basis eines Gesprächs mit Josefine Sevelda (geboren 1921) beruht. Am 7. November 1940 sagte mein Verlobter zu mir, dass wir am kommenden Mittwoch heiraten werden. Wenige Tage danach würde Franz mit anderen Wiener nach Russland aufbrechen.
Audio Media Digital Die Marquise von O. A1068832533
Marquise von O…, eine Dame von vortrefflichem Ruf hat zwei Kinder von ihrem verstorbenen Mann. Nach dem Tod ihres Mannes, verließ sie ihren Landsitz, um wieder bei ihren Eltern im Kommandantenhaus zu wohnen. Als Krieg in der Gegend herrscht, und die Zitadelle von russischen Truppen berennt ist, erklärt der Obrist gegen seine Familie, dass er sich nunmehr verhalten würde, als ob sie nicht vorhanden wäre. Bei einem nächtlichen Überfall begegnet MvO auf der Flucht einer Truppe. Misshandelt erscheint ihr ein russischer Offizier, welcher sie rettet und in Sicherheit bringt und anschließend wieder in den Kampf kehrt. Der Obrist, die weiße Fahne geschwenkt, und MvO aus ihrer Ohnmacht erholt, begeben sie sich auf die Suche nach ihrem Engel, dem Retter.
Audio Media Digital Spiel im Morgengrauen A1068405983
"Spiel im Morgengrauen" ist wohl mit das Beste, was Schnitzler je geschrieben hat. Wie Willi das Geld ständig gewinnt und verliert, was später noch passiert und welche schwierigen Wege er gehen muss und welche Überraschungen er erlebt, das ist durch und durch genial - komisch, dramatisch und unsagbar spannend. Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien geboren, starb am 21. Oktober 1931 ebenda. Epiker und Dramatiker; stammte aus großbürgerlichem jüdischen Elternhaus, studierte Medizin und interessierte sich schon früh für Psychologie. Ab 1890 gehörte Schnitzler dem Literatenzirkel um Hermann Bahr an. 1895 wurde er mit der Burgtheateraufführung von "Liebelei" einem breiten Publikum bekannt. Der ab 1888 entstandene Einakterzyklus um die dekadente Gestalt des Anatol prägte das Schnitzler-Bild sehr stark. Aufgrund seiner kompromisslosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt. Die Erzählung "Leutnant Gustl" (1900), bahnbrechend durch die Verwendung des inneren Monologs, zog für Schnitzler den Verlust des Offiziersrangs nach sich. Das Drama "Professor Bernhardi" (entstanden 1912) konnte aus Zensurgründen bis 1918 nicht aufgeführt werden. Mit "Der grüne Kakadu" (1899) brachte Schnitzler die Hofkreise gegen sich auf, und sein "Reigen", 1900 "als unverkäufliches Manuskript" auf eigene Kosten in 200 Exemplaren gedruckt, verursachte im Jahr nach der Uraufführung 1920 einen Skandal; daraufhin verbot Schnitzler weitere Aufführungen. Im 1. Weltkrieg stimmte Schnitzler niemals in die Kriegsbegeisterung ein. In der 1. Republik galt er zu Unrecht als "Dichter einer versunkenen Welt" und Schilderer des "süßen Mädels".
Drüben in der Straße stand ein altes, altes Haus, das war fast dreihundert Jahr alt, so konnte man an einem Balken lesen, an dem die Jahreszahl zugleich mit Tulpen und Hopfenranken eingekerbt war. Da standen ganze Verse in der Schreibweise alter Tage, und über jedem Fenster war ein fratzenhaftes Gesicht in den Balken eingeschnitten. Das obere Stockwerk hing weit über das untere, und unter dem Dache war eine Bleirinne mit Drachenköpfen. Das Regenwasser sollte aus dem Rachen herauslaufen, aber es lief aus dem Bauche, denn es war ein Loch in der Rinne.
Audio Media Digital Das Land der Verheißung A1069475771
Erst wenn wir den Tieren wieder, wie ältere Geschwister begegnen, kann die uralte Verwundung der Erde heilen und unser Planet sich wieder ganz in die Sphärenharmonie einfügen. Die Heiligen und Meister, die uns auf diesem Weg vorangegangen sind, reichen uns dazu die Hand, allen voran Franz von Assisi. Diese Wahrheit erfahren wir aber erst, wenn wir uns auf den Weg machen und unseren ureigenen, individuellen Pfad zum Frieden mit der Natur beschreiten. Ein zutiefst wahres und anrührendes Buch, das einen Weg zum echten inneren und äußeren Frieden weist. Inhalt: Der Weg in die Wildnis / Der erste Bruder / Die Kette der Dinge / Die Bärin und ihr Kind / Die irdene und die kristallene Schale / Gottes Gäste / Das Land der Verheißung
Audio Media Digital Der gestiefelte Kater A1069410922
Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne, seine Mühle, einen Esel und einen Kater; die Söhne mussten mahlen, der Esel Getreide holen und Mehl forttragen, die Katze dagegen die Mäuse weg fangen. Als der Müller starb, teilten sich die drei Söhne in die Erbschaft: der älteste bekam die Mühle, der zweite den Esel, der dritte den Kater; weiter blieb nichts für ihn übrig. Da war er traurig und sprach zu sich selbst: »Mir ist es doch recht schlimm ergangen, mein ältester Bruder kann mahlen, mein zweiter auf seinem Esel reiten – was kann ich mit dem Kater anfangen? Ich lass mir ein Paar Pelzhandschuhe aus seinem Fell machen, dann ist's vorbei.«
Audio Media Digital Alice im Wunderland A1068361630
Die Titelheldin Alice wird während eines langweiligen Picknicks mit ihrer Schwester auf ein weißes Kaninchen aufmerksam, dem sie schließlich in dessen Kaninchenhöhle folgt. Dabei landet sie in einer traumhaften Unterwelt, die vor Paradoxa und Absurditäten nur so strotzt. Bei dem Versuch, dem Kaninchen zu folgen, passieren ihr zahlreiche Missgeschicke. So begegnet sie einer Gruppe winziger Tiere, die in einem Meer von Alices Tränen gestrandet sind, wird im Kaninchenbau gefangen, trifft auf einen Säugling, der sich plötzlich in ein Schwein verwandelt und die Grinsekatze (Cheshire Cat), die verschwindet, bis nur noch ihr Grinsen sichtbar ist. Neben einer unendlichen Teeparty kommt auch noch ein Croquet-Spiel mit vermenschlichten Spielkarten vor, bevor die Geschichte damit endet, dass der Herz-Bube wegen Diebstahls vor Gericht gestellt wird. NEU aus dem Englischen übersetzt! Lewis Carroll (* 27. Januar 1832 in Daresbury im County Cheshire; † 14. Januar 1898 in Guildford im County Surrey; eigentlich Charles Lutwidge Dodgson) war ein britischer Schriftsteller des viktorianischen Zeitalters, Fotograf, Mathematiker und Diakon. Er ist der Autor der berühmten Kinderbücher Alice im Wunderland, Alice hinter den Spiegeln (oder Alice im Spiegelland) und The Hunting of the Snark. Mit seiner Befähigung für Wortspiel, Logik und Fantasie schaffte er es, weite Leserkreise zu fesseln. Seine Werke, als sogenannte Nonsense-Literatur bezeichnet, sind bis heute populär geblieben und haben nicht nur die Kinderliteratur, sondern ebenso Schriftsteller wie James Joyce, die Surrealisten wie André Breton und den Maler und Bildhauer Max Ernst oder den Kognitionswissenschaftler Douglas R. Hofstadter beeinflusst. Bekannt wurde Carroll auch als Fotograf: Wie Julia Margaret Cameron und Oscar Gustave Rejlander betrieb er bereits ab der Mitte des 19. Jahrhunderts Fotografie als Kunst.
Audio Media Digital Hinab in den Maelström A1068583117
Wir waren auf dem Gipfel der höchsten Klippe angelangt. Einige Minuten schien der Alte zu erschöpft, um zu sprechen. "Vor drei Jahren noch", sagte er schließlich, "hätte ich diesen Weg geradeso leicht und ohne Ermüdung gemacht wie der jüngste meiner Söhne; aber dann hatte ich ein Erlebnis, wie wohl noch kein Sterblicher vor mir hatte – wenigsten wie keiner es überlebte, um davon zu berichten – und die sechs Stunden tödlichen Entsetzens, die ich damals durchmachte, haben mich an Leib und Seele gebrochen.
Audio Media Digital Die Prinzessin auf der Erbse A1069212954
Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten. Aber das sollte eine wirkliche Prinzessin sein. Da reiste er in der ganzen Welt herum, um eine solche zu finden, aber überall fehlte etwas. Prinzessinnen gab es genug, aber ob es wirkliche Prinzessinnen waren, konnte er nie herausfinden. Immer war da etwas, was nicht ganz in Ordnung war. Da kam er wieder nach Hause und war ganz traurig, denn er wollte doch gern eine wirkliche Prinzessin haben.
Mancher gibt sich viele Müh' Mit dem lieben Federvieh; Einesteils der Eier wegen, Welche diese Vögel legen; Zweitens: Weil man dann und wann Einen Braten essen kann; Drittens aber nimmt man auch Ihre Federn zum Gebrauch In die Kissen und die Pfühle, Denn man liegt nicht gerne kühle. Inhalt: Einleitung - Streich 1-7 - Schluss
Ein sicherer Angestelltenjob, ein Eigenheim auf Pump, ein Leasingauto und ein bisschen an der Börse spekulieren: Wer in diesem Hamsterrad strampelt, wird immer nur abgezockt. Investmentbanker Gerald Hörhan zeigt den Weg in die wirtschaftliche Unabhängigkeit: Wahre Aufsteiger müssen bereit sein, die ökonomischen Konventionen der Mehrheit hinter sich zu lassen.
Audio Media Digital Rede an die Filmakademie A1068429879
Rede an die Filmakademie: o. Univ. Prof. Peter Patzak, Institutsleiter der Filmakademie, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, begrüßt die Filmschaffenden und Freunde der Filmakademie am 18. Juni 2009 anlässlich der jährlichen Galaveranstaltung im neu gestalteten Orang-Utan Haus, Tiergarten Schönbrunn. Dort wo viele Jahre davor die Studios der Filmakademie und das Regiebüro von Peter Patzak zu Hause waren. Peter Patzak, geboren in Wien; Studium der Kunstgeschichte, Psychologie und Malerei in Wien; seit 1971 arbeitet er als Regisseur und ist seit 1993 o. Univ. Prof. an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien; einem großen Publikum wurde er mit seiner Parodie auf das Kriminalgenre mit der Serie "Kottan ermittelt" bekannt; Peter Patzak erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen, so u. a. Adolf Grimme Preis, UNESCO Preis, Goldene Kamera, Romy.