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Audio Media Digital Das Fräulein von Scuderi A1069209038
Der Roman spielt im Paris des Jahres 1680, und beginnt damit, dass jemand in das Haus des Fräuleins von Scuderi will, einer alten Frau, die für Adelige Geschichten schreibt, in denen diese die Helden sind. Die Zofe Mariniere hat Angst, weil es schon spät ist, und weil der Diener, Bapiste, bei seiner Schwester auf Hochzeit ist. Die Angst besteht nicht zu Unrecht, denn zu jener Zeit gab es in Paris viele heimtückische Giftmorde, und die Kriminalität in den Straßen war sehr hoch. Besonders auf wertvolle Schmuckstücke haben es die Diebe abgesehen, und Ihre Opfer sind meist Liebhaber die zu Ihren Damen wollen. Obwohl alles versucht wurde, ist es den Behörden nie gelungen, die Verbrecher zu fassen, die Ihre Opfer nicht nur ausrauben, sondern sogar niederstechen.
Oliver Twist ist ein Gesellschaftsroman von Charles Dickens, der unter dem vollständigen Titel "Oliver Twist; or, The Parish Boy's Progress" ("Oliver Twist oder der Weg des Fürsorgezöglings") von Februar 1837 bis April 1839 in Fortsetzungen in der Zeitschrift "Bentley's Miscellany" erschien. Oliver Twist ist Dickens' zweiter Roman. Er wurde mehrfach für Theater, Kino, Fernsehen und Comic adaptiert. Der Roman erzählt die Geschichte des Findelkindes und Waisenjungen Oliver Twist, der im Armenhaus aufwächst, ohne etwas über seine Herkunft zu wissen. Durch die katastrophalen Zustände im Hause gezwungen nach mehr Nahrung zu bitten, wird er wochenlang in den Kohlenkeller gesperrt. Es wird ausgeschrieben, dass die Kirche denjenigen entlohne, der sich seiner annehmen würde. Dies führt ihn zum ansässigen Totengräber, der zwar einer ehrlichen Arbeit nachgeht und den Jungen allmählich auf seine Art liebgewinnt. Jedoch sieht sich Oliver durch einige Ereignisse, die im Zusammenhang mit Personen aus dem Umkreis des Totengräbers stehen, zur Flucht gezwungen. So verschlägt es ihn nach London.
Es war einmal ein kleines Mädchen, gar fein und hübsch; aber es war arm und musste im Sommer immer barfuß gehen, und im Winter mit großen Holzschuhen, so dass der kleine Spann ganz rot wurde; es war zum Erbarmen.
Schweigen will ich von Lokalen, Wo der Böse nächtlich prasst, Wo im Kreis der Liberalen Man den Heil'gen Vater hasst. Schweigen will ich von Konzerten, Wo der Kenner hoch entzückt Mit dem seelenvoll-verklärten Opernglase um sich blickt.
Glücklich sein geht nur zu zweit. Ist das wahr oder auch nur einer von diesen falschen Glaubenssätzen? Als der Journalist Felix Lill nach Tokio zog und seine Freundin mit ihm Schluss machte, stellte er fest: Single zu sein steht in Japan dem Leben zu zweit in nichts nach. Er erzählt, wie er die Vorstellung von einer Zweierbeziehung als einzigem Weg zum Glück überwand und was danach kam. Mit gut recherchierten Fakten zeigt er, wie und warum die Zukunft nicht nur in Japan zusehends den Singles gehört. Felix Lill, 1985 in Hamburg geboren, lebt seit 2012 in Tokio und Berlin. Nach seinen Volkswirtschafts-, Philosophie- und Politikstudien besuchte er eine Journalistenschule in London. Die für ihn reizvolle Kombination aus Politikstudium und freier journalistischer Tätigkeit führte ihn nach Japan. Mittlerweile ist Felix Lill mehrfach preisgekrönter Autor und berichtet aus Tokio für »Die Zeit«, »Der Spiegel«, »Neue Zürcher Zeitung«, »Die Presse« und viele mehr.
Danton, Desmoulins und andere wollen Robespierres Maßnahmen nicht weiter mittragen. Im Volk herrscht Unzufriedenheit über die Armut: Ein Bürger klagt, dass sich seine Tochter prostituieren muss. Im Konvent spricht sich Robespierre für die Beseitigung Dantons und seiner Anhänger aus, die den Erfolg der Revolution bedrohen. Danton interessiert sich mehr für leichtlebige Damen und zeigt sich illusionslos und angewidert. Auf die Bitten seiner Freunde willigt er in ein Treffen mit Robespierre ein, das jedoch ergebnislos verläuft. Robespierre beschließt die Vernichtung Dantons, zeigt sich aber von Skrupeln geplagt.
In seinem wohl berühmtesten Roman verknüpft Theodor Fontane das im 19. Jahrhundert beliebte Thema der unschuldig-schuldigen Ehebrecherin mit einer Kritik an der Gesellschaft und am Unwesen des Duells. Beschrieben wird das Schicksal Effi Briests, die als siebzehnjähriges Mädchen auf Zureden ihrer Mutter den mehr als doppelt so alten Baron von Innstetten heiratet. Dieser behandelt Effi nicht nur wie ein Kind, sondern vernachlässigt sie zugunsten seiner karrierefördernden Dienstreisen. Vereinsamt in dieser Ehe, geht Effi eine flüchtige Liebschaft mit einem Offizier ein. Als Innstetten Jahre später dessen Liebesbriefe entdeckt, ist er außerstande, Effi zu verzeihen. Zwanghaft einem überholten Ehrenkodex verhaftet, tötet er den verflossenen Liebhaber im Duell und lässt sich scheiden. Effi ist fortan gesellschaftlich geächtet und wird sogar von ihren Eltern verstoßen. Erst drei Jahre später sind diese bereit, die inzwischen todkranke Effi wieder aufzunehmen. Oftmals verfilmt, zuletzt unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder mit Hanna Schygulla.
Hans hatte sieben Jahre bei seinem Herrn gedient, da sprach er zu ihm: "Herr, meine Zeit ist herum, nun wollte ich gerne wieder heim zu meiner Mutter, gebt mir meinen Lohn." Der Herr antwortete: "Du hast mir treu und ehrlich gedient, wie der Dienst war, so soll der Lohn sein," und gab ihm ein Stück Gold, das so groß als Hansens Kopf war. Hans zog ein Tüchlein aus der Tasche, wickelte den Klumpen hinein, setzte ihn auf die Schulter und machte sich auf den Weg nach Haus.
Audio Media Digital Die letzten Tage von Pompeji A1068909154
Vor dem Hintergrund der Naturkatastrophe vom 24. August 79, dem Ausbruch des Vesuv, entsteht ein spannendes Bild des damaligen Leben im alten Rom, einem Schmelztiegel aus Römern, Griechen und Ägyptern, in dem der (betrügerische) Mysterien- und Orakelkult der Göttin Isis mit der Heilslehre der "Nazarener" konkurriert. Mit der Entlarvung eines Mörders entgeht der Held mit seiner Geliebten Jone dem Verderben und beide werden Christen.
E.T.A. Hoffmann: Don Juan – Eine fabelhafte Begebenheit, die sich mit einem reisenden Enthusiasten zugetragen. Hoffmanns spiritistisches Tête-à-têtes mit Donna Anna in einer Theaterloge hat die Wirkungsgeschichte von Mozarts "Don Giovanni" bis heute nachhaltig beeinflusst. 1813, ein Vierteljahrhundert nach der Uraufführung, schwelgt Hoffmann in der Vergötterung des Mozart'schen Meisterwerks. Er ist von der Musik fasziniert – und hat Probleme mit dem Libretto. Hoffmann schreibt: "Betrachtet man das Gedicht, ohne ihm eine tiefere Bedeutung zu geben, so dass man nur das Geschichtliche in Anspruch nimmt, so ist es kaum zu begreifen, wie Mozart eine solche Musik dazu denken und dichten konnte." Hoffmann quält die Frage, warum das lasterhafte, abstoßende Leben Don Giovannis Mozart zu solcher Musik inspiriert hat und warum sich der Teufel selbst um diesen Burschen kümmert. Hat die Hölle ihre Flammen, hat Mozart seine Musik nicht an einem unwürdigen Gegenstand verschwendet?
Audio Media Digital Das Heimchen am Herde A1068758154
Mrs. Peerybingle ging in die unheimliche Dämmerung hinaus und klapperte mit ihren Pantoffeln, unendlich viele rohe Abdrücke des ersten Euklidischen Lehrsatzes auf dem Hofe zurücklassend, über die nassen Steine, um den Kessel aus dem Wasserfass zu füllen. Sodann kehrte sie in das Haus zurück, d. h. ohne die Pantoffel - und das ist ein großer Unterschied, denn die Pantoffel waren hoch und Mrs. Peerybingle war klein - und nun stellte sie den Kessel ans Feuer. Dabei verschwand ihre gute Laune, oder Mrs. Peerybingle hatte sie beiseitegelegt. Denn das Wasser auf dem Hofe - das sehr kalt war und außerdem so klebrig und glitschig, dass es alle möglichen Stoffe, selbst Pantoffel nicht ausgenommen, durchdringt - hatte Mrs Peerybingles Füße nicht geschont und selbst ihre Waden bespritzt.
Franz Schubert (1797 - 1828) wurde am 31. Jänner 1797 in Wien geboren und starb dort am 19. November 1828. Als eines von 19 Kindern eines Lehrers bekam er schon sehr früh Geigenunterricht. Dank eines Stipendiums trat er 1808 in das Wiener Satdtkonvikt ein. Als Chorsänger in der Hofkapelle studierte er fünf Jahre bei Antonio Salieri und hatte Gelegenheit das Schülerorchester zu dirigieren. Ab 1814 war er dann Schulgehilfe seines Vaters. In diesem Jahr entstand auch das Lied 'Gretchen am Spinnrad'. Im folgenden Jahr schrieb er nicht weniger als 145 Lieder, 4 Singspiele und 3 Symphonien. Dank der Großzügigkeit seines Freundes F. v. Schober konnte Schubert den Beruf des Lehrergehilfen aufgeben. Als Gast seines Gönners veranstaltete er musikalische Abende, die sogenannten "Schubertiaden". Schuberts Gesundheit war schon einige Zeit angegriffen, als er im Oktober 1828 an Typhus erkrankte wovon er sich nicht mehr erholte.
Kuriose Wiener Geschichten die Jung und Alt zum Schmunzeln bringen. Von Autoren die Wien nie vergessen haben. Autorenband mit Vinzenz Chiavacci, Alfred Eduard Forschneritsch, Emil Kralik und Eduard Pötzl.
Audio Media Digital Die wilden Schwäne A1069213143
Weit von hier, dort, wo die Schwalben hinfliegen, wenn wir Winter haben, wohnte ein König der elf Söhne und eine Tochter Elisa hatte. Die elf Brüder waren Prinzen und gingen mit dem Stern auf der Brust und dem Säbel an der Seite in die Schule. Sie schrieben mit Diamantgriffeln auf Goldtafeln und lernten ebenso gut auswendig, wie sie lasen; man konnte gleich hören, dass sie Prinzen waren. Die Schwester Elisa saß auf einem kleinen Schemel von Spiegelglas und hatte ein Bilderbuch, welches für das halbe Königreich erkauft war. Oh, die Kinder hatten es so gut; aber so sollte es nicht immer bleiben!
Audio Media Digital Einen Augenblick später A1069037932
Es war Kriegsende, auf dem Augustbeton lag eine funkelnde, rote Scheibe in der Größe eines "Sechsers", dieses Halbgroschens, mit dem mein Vater eine Zigarette anzahlte. Ich hob das Ding auf und untersuchte es...
"Im Schweigen vermählt" Im Des Moines Art Center in Iowa stand kurz vor der Sperrstunde eine alte, nahezu hundertjährige, seltsam strahlende Frau vor einem Bild der Sammlung "Wie jung war ich da?". Sie versucht die Jahreszahl auf der Bildbeschreibung zu lesen: "1927, Edward Hopper. Automat. Da war ich erst 24 Jahre." Der Kurator, Wichtigkeit in Person, nähert sich katzenbuckelnd. Die Alte, wie eine Ewigbelichtung aus den siebziger Jahren, erklärt mit dem Herzschlag und der Verwirrung einer Braut ihre Zeitreise. Der Kurator blickt auf seine Uhr. Er hüstelt. Das Bild war im August 1955 Time-Cover, der Blues des zwanzigsten Jahrhunderts.
Romanzen II ... diese Ausgabe kann ich dem überrheinischen Publikum nicht zuschicken, ohne sie mit freundlichsten Grüßen in ehrlichster Prosa zu begleiten. Ich weiß nicht, welches wunderliche Gefühl mich davon abhält, dergleichen Vorworte, wie es bei Gedichtsammlungen üblich ist, in schönen Rhythmen zu versifizieren. Seit einiger Zeit sträubt sich etwas in mir gegen alle gebundene Rede, und wie ich höre, regt sich bei manchen Zeitgenossen eine ähnliche Abneigung. Es will mich bedünken, als sei in schönen Versen allzu viel gelogen worden, und die Wahrheit scheue sich, in metrischen Gewanden zu erscheinen. – Heinrich Heine Inhalt: Der Traurige / Bergstimme / Zwei Brüder / Der arme Peter / Lied des Gefangenen / Die Grenadiere / Die Botschaft / Die Heimführung / Don Ramiro / Belsazer / Die Minnesänger / Die Fensterschau / Der wunde Ritter / Wasserfahrt / Liedchen von der Reue / An eine Sängerin / Lied von den Dukaten / Paderborner Heide / Lebensgruß / Wahrhaftig
Audio Media Digital Die Teufelsbrücke im Montafon A1069063582
Im Montafon lebte einmal ein armer Zimmermann, der gern reich geworden wäre. Aber mit dem Reichwerden war es eine eigene Sache. Zwar verstand sich der Mann auf seine Arbeit, war flink und geschickt und von früh bis spät auf den Beinen, aber der Lohn war gering, und die fünf Kinder daheim brauchten an einem Tag mehr, als er in zwei Tagen schaffen konnte. Es war also nichts mit dem Reichwerden, ja, Sorgen und Not waren häufige Gäste im Haus.
Audio Media Digital Weihnachten mit Mutter A1069209035
Meine Mutter freut sich, wenn ich sie zu Weihnachten anrufe. Deshalb tue ich es jedes Jahr, wo immer ich auch gerade bin. Zumindest nehme ich es mir jedes Jahr fest vor.
Audio Media Digital Das Fräulein von Ruckberg A1069049654
Das Fräulein von Ruckberg: Auf der Ruckburg lebte vor Zeiten ein Ritterfräulein, die schönste Maid weitum im Land. Viele Ritter und Adelige kamen aus fernen Gegenden, ließen sich den weiten Weg nicht verdrießen und freiten um sie...