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ERGON Literarische Praktiken in Skandinavien um 1900 A1026201127
Im Zuge der interdisziplinären Diskussion über das Performative wurde in den letzten Jahren verstärkt der Handlungsaspekt von Literatur in den Blick genommen. Die Aufsätze des vorliegenden Bandes knüpfen daran an und untersuchen die Vielfalt literarischer Praktiken jenseits der stillen Textlektüre und der Aufführung auf der Bühne. An Beispielen aus den skandinavischen Literaturen wird gezeigt, wie sich in den Jahrzehnten um 1900, einer markanten Phase der Literaturgeschichte, durch soziale, ökonomische und mediale Umbrüche Handlungsweisen verändern und neue Praktiken etablieren. Nach einer theoretischen Einführung, die den Begriff der literarischen Praktik in Bezug zu aktuellen Positionen der Performativitäts- und Handlungstheorie sowie der Praxeologie setzt, nehmen die Aufsätze jeweils unterschiedliche Akteure, Milieus und Medien in den Blick. Gender-, klassen- und altersspezifische Praktiken werden ebenso untersucht wie das Dichterbegräbnis als multimediale Masseninszenierung, traditionelle literarische Rezeptions- und Vermittlungsformen wie das Lesen und Vortragen ebenso wie Praktiken, die an der Schnittstelle von Literatur und den "neuen" Medien wie Phono- und Kinematographie entstehen.
ERGON Gnostischer Katechismus Mysterien der Gnosis A1055946601
Die vielschichtigen gnostischen Lehren der Antike sowie ihre Wiederbelebung und Remythifizierung in neognostischen und okkultistischen Gruppierungen am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts bilden den Kern dieser zweibändigen Publikation. Ausführlich dargestellt wird die „Gnostische Mysterienschule“ des Pastors E. C. H. Peithmann. Zur Einführung in die Ideenwelt dieser Bewegung und als außergewöhnliches zeitgeschichtliches Dokument wird Peithmanns Gnostischer Katechismus von 1904/05 als Reprint neu herausgegeben. Im Band Mysterien der Gnosis wird die Thematik in einen umfassenden Kontext gestellt. Geistige Grundlagen der Mysterienschule bildeten sowohl in Parallelen als auch in Differenzen: griechische Philosophie, antiker Gnostizismus, Mysterienkulte, christliche Theosophie, Alchemie, Rosenkreuzer, Kabbala, New Thought, Martinismus, gnostische Kirchen, Lebensreformbewegung u. a. Besondere Berücksichtigung finden „Sexualmystik“ (im Sinne der „Androgynität“ als Mythos vom Urmenschen) und „Sexualmagie“ als unterschiedliche und oft konträre Anschauungsformen einer „sakralen Sexualität“. Vorgenommen wir auch ein Vergleich mit den „Lehren des A“ von Oskar R. Schlag, insbesondere dem „Weg der Gnosis“ und den „Lehren des Yoga, Tantrismus und Taoismus“.
Der Ergon RM Touring Spiegel sorgt für mehr Sicherheit und Fahrkomfort. Trotz kompakter Bauform bietet der Außenspiegel einen weiten Sichtausschnitt. - Ergonomisch optimal im Blickfeld, der Kopf muss nicht zusätzlich bewegt werden - Einklappbarer Spiegelarm - optimal zum Rangieren oder als Kollisionsschutz - Spiegelfläche aus robustem Sicherheitsglas und Markierungen zur richtigen Einstellung - Spiegel: Glas - Spiegelarm: Recycelter Kunststoff - glasfaserverstärkt - Kompatibilität: Griffe mit offener Außenseite und ohne Barends, Passend für Lenkerinnendurchmesser: 17,2 - 22,0 mm - Klemme: Klemmkonus zur Klemmung im Lenkerende - Gewicht laut Hersteller: 100g
Der Ergon GP1 Evo bietet mit seinem optimierten Design und glasfaserverstärkten Innenkern höchsten Komfort und optimale Druckverteilung. Erhältlich in den Größen Small und Large.
ERGON Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie A1043329082
Die Frage danach, wie Zukunft gedacht oder imaginiert wird, beschäftigt die meisten Disziplinen. Je nach disziplinärem Blickwinkel geraten dabei andere Aspekte ins Blickfeld und werden andere Mittel eingesetzt, um Aussagen über die Zukunft treffen zu können. Verweise auf Daten über den Klimawandel, Statistiken über die demografische Entwicklung oder auf Zahlenreihen zum Stand der Staatshaushalte werden allerdings oftmals in Narrative und theoretische Deutungsmuster eingebettet, die den Blick auf die Zukunft der gesamten Menschheit oder zumindest größerer Kollektive lenken. Zu diesen umfassenden Zukunftsvisionen gehören Apokalypse und Utopie, die infolgedessen für viele Disziplinen von Relevanz sind. Deswegen veranstaltete das Habilitandenkolleg des Exzellenzclusters „Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Wintersemester 2014/15 eine interdisziplinär ausgerichtete Ringvorlesung zum Thema ‚Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie‘. Nicht alle, aber ein Großteil der dort gehaltenen Vorträge sind in diesem Band zusammengetragen, ergänzt um eine archäologisch-numismatische Perspektive. Dabei sind sehr unterschiedliche Beiträge entstanden, die die Vielfalt der methodischen Zugänge und Arbeitsweisen zeigen. Vertreten sind hier Texte aus der Ägyptologie, der Archäologie, der Germanistik, der Philosophie, der Geschichts- und der Rechtswissenschaft.
ERGON Kulturkontakt zur Zeit der Völkerwanderung A1076460343
Im Zuge der sogenannten Völkerwanderung drangen zahlreiche barbarische Gruppierungen wie Goten, Langobarden und Vandalen in die römische Welt ein und gründeten dort ihre eigenen Königreiche. Der Sammelband untersucht die kulturellen Kontakte, die sich zwischen den barbarischen Immigranten und der einheimischen romanisierten Bevölkerung ergaben. Diese Kontakte konnten friedlicher Natur sein und in kulturellen Austauschprozessen resultieren, von denen beide Seiden profitierten. Häufig jedoch schlugen sie in Konflikt und exzessive Gewalt um, was der Band ebenfalls thematisiert. Neben geschichts- und literaturwissenschaftlich ausgerichteten Beiträgen stellt die jüngere Disziplin der Archäogenetik Ergebnisse ihrer Forschungen vor. Mit Beiträgen von Marco Cristini Wolfram Drews Joscha Gretzinger Hendrik Hess Sophia C. Mösch Walter Pohl Jacob Riemenschneider Laury Sarti Stephan Schiffels Christian Scholl Christian Stadermann Roland Steinacher Philipp Winterhager
ERGON Zum Verhältnis von Pädagogik und Politik bei Schleiermacher A1058538701
Lange bevor sich jene modernen demokratischen Staaten entwickeln konnten, die ihr Selbstverständnis auf eine aktive Beteiligung ihrer Bürger gründen, steht für Schleiermacher bereits fest, dass die Bereitstellung demokratischer Institutionen allein nicht genügen kann. Die Entwicklung von innerer Stabilität in modernen demokratischen Staaten kann historisch nur unter der Voraussetzung flächendeckender Etablierung einer öffentlichen Erziehung geschehen, die sich gleichermaßen an alle in einem Staat lebenden Menschen wendet. Der besondere Beitrag von öffentlicher Erziehung, als dem zur ursprünglich rein privaten Erziehung neu hinzukommenden Faktor, ist die Initiierung eines vom Erfahrungsraum Schule ausgehenden politischen Bildungsprozesses.
Das Selbst steht heute ohne Frage im Mittelpunkt sämtlicher Reflexionen: da lautet es, man solle sich auf sich ‚selbst' besinnen, seine Beziehung zu sich ‚selbst' pflegen, ‚Selbst'verantwortung übernehmen, oder gar der Manager seiner ‚Selbst' werden. Soziale Netzwerke, Lebenslauf, Krankenakten, Fingerabdrücke, DNS-Datenbanken etc. rücken das Selbst in den Fokus des Interesses. Allen gleichermaßen unterliegt ein unüberhörbarer Imperativ, der von uns verlangt, Individuum zu sein und uns als solches narrativ über eine Lebensgeschichte verfügbar zu machen. Was aber heißt es, Individuum zu sein? Warum brauchen wir eine Lebensgeschichte? Warum müssen wir uns unentwegt mit uns selbst beschäftigen? Wie aus dem Zirkel der Selbstthematisierung aussteigen? Als ein praxisfähiger Umgang mit dem Aufruf zur Selbstbeschäftigung wurden zahlreich von der Rezeption Michel Foucaults Untersuchungen zu den Technologien des Selbst ("Formen, in denen das Individuum auf sich selbst einwirkt und sich selbst zum Kunstwerk macht") erörtert. Eine analytische Korrelation sozialer Zeitverhältnisse im Anschluss an Niklas Luhmann und Armin Nassehi mit den dadurch erwachsenden Anforderungen an das Individuum legt die Technologien des Selbst jedoch als ein gesellschaftliches Funktionserfordernis offen, das sich im Zuge medialer Revolutionen und damit korrelierender gesellschaftsstruktureller Umwälzungen sehr schnell und unter den Füßen der Individuen zu ändern vermag.
Was wäre Herkules ohne Keule, was Napoleon ohne Zweispitz und Old Shatterhand ohne Henrystutzen? Helden sind angewiesen auf Objekte, die sie als Helden kenntlich machen und ihre Außerordentlichkeit verbürgen. Auch für die Verbreitung ihrer Taten sind Objekte unverzichtbar: Ohne Druckerpresse keine Heldenromane. In Objekten des Kults und der Erinnerung schließlich finden die Praktiken der Heldenverehrung ihren materiellen Ausdruck: Helden setzt man Denkmäler, ihr Konterfei prägt man auf Münzen und Briefmarken, man widmet ihnen Epen oder Fernsehdokumentationen und vermarktet ihren Ruhm durch den Verkauf von Kaffeebechern, T-Shirts und anderem Nippes. Die Beiträge des vorliegenden Bandes nehmen solche Objekte zum Ausgangspunkt, um exemplarisch die Transformationen des Heroischen im Wandel der historischen Zeit nachzuzeichnen. Die Bandbreite der vorgestellten Gegenstände reicht vom antiken Weihegefäß bis zur bewaffneten Drohne im Anti-Terror-Krieg der Gegenwart, von der Gedenkmedaille bis zur Armprothese, von Theaterbauten und Sportstadien bis zum Zauberstab Harry Potters.
ERGON Deutsche im multikulturellen Umfeld Südkaukasiens A1047990769
Das Schicksal der Deutschen in Südkaukasien, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts ihre schwäbische Heimat verlassen hatten, gehört zu den bisher weniger berücksichtigten Themen der Forschung zur Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen und der Heimatgeschichte Baden-Württembergs. Als relativ kleine Siedlungsgruppe mit ca. 20 Tausend Kolonisten im Jahre 1920 und rund 50 Tausend Zugehörigen bei der Deportation im Jahre 1941 schrieben die Deutschstämmigen jedoch mit an der neuzeitlichen Geschichte der deutsch-kaukasischen Beziehungen. Eine besonders interessante Seite dieser gemeinsamen Vergangenheit ist die Rolle schwäbischer Winzer bei der Entwicklung der aserbaidschanischen Wein- und Spirituosenindustrie. Im Jahre 2009, anlässlich des 190. Jubiläums der Gründung Helenendorfs (heute Göygöl in Aserbaidschan), fand in Berlin eine wissenschaftliche Tagung statt, deren Beiträge in diesem Band versammelt sind. Sie gehen über die Betrachtung des aserbaidschanischen Raumes hinaus und berücksichtigen auch georgische und dagestanische Siedlungen. Die Herausgeberin, Eva-Maria Auch, ist Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin und Inhaberin des Stiftungslehrstuhls „Geschichte Aserbaidschans“. Sie ist u.a. Autorin der Bücher „Öl und Wein am Kaukasus. Deutsche Forschungsreisende, Kolonisten und Unternehmer im vorrevolutionären Aserbaidschan“ (Wiesbaden 2001) sowie „Deutsche Spuren in Aserbaidschan“ (Baku 2014) und steht dem Verein „EuroKaukAsia e.V.“ vor, der sich für verschiedene Projekte zum Kulturerhalt des deutschen Erbes in Kaukasien einsetzt. So findet die Wanderausstellung „Entgrenzung. Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasiens“ seit 2017 nicht nur in Deutschland, sondern auch in Aserbaidschan, Georgien und der Ukraine großes Interesse bei einer breiten Öffentlichkeit.
Ergon Kunst und Leben, Sachbücher von Giovanna Caruso
Das Buch verfolgt das Ziel, die Relevanz der Kunst für das Leben zu erschliessen. In kritischer Auseinandersetzung mit Adorno, Benjamin und Heidegger, die ihre Kunstanschauungen in ihre Denksysteme eingebettet haben, diskutiert das Buch den systematischen Zusammenhang zwischen Kunst und Leben aus einer Perspektive, die sowohl dem Leben als auch der Kunst immanent ist. Vom einzelnen Menschen und vom einzelnen Kunstwerk ausgehend wird der Mensch, der sein Leben in einer Welt verbindlicher Praktiken frei gestaltet, als Ergebnis eines bewussten Selbstwerdungsprozesses begriffen, wogegen das Kunstwerk als autonome Erfahrungsgestalt definiert wird. Weiterhin zeigt die Analyse, dass die ästhetische Erfahrung, die das Kunstwerk als solches ausmacht, durch eine immanente Verbindlichkeit ausgezeichnet ist, die alle anderen Verbindlichkeiten suspendiert. Dies bewirkt eine Aufhebung der gültigen Weltstrukturen und stellt den Betrachter immer wieder aufs Neue vor die Aufgabe der Selbstwerdung.
Alles, was du brauchst! Der Frachtgurt ist ein praktisches Zubehör für den neuen Urban-Rucksack von Ergon und eignet sich perfekt für den Transport von Paketen und anderen sperrigen Gütern. Es wird mit vier Haken schnell am Rucksack befestigt und kann bei Bedarf einfach angepasst werden. Der perfekte Begleiter für Ihren nächsten Stadtspaziergang! Praktisches Zubehör für den Pakettransport Einfache Hakentechnologie Der Frachtgurt ist ein praktisches Accessoire für den Ergon BC Urban Rucksack. Mit diesen Gepäckgurten können größere Objekte sicher an den Rucksack angeschlossen werden. Egal, ob Sie Pakete oder andere umfangreiche Waren transportieren möchten, dieser Frachtgurt stellt sicher, dass alles fest bleibt. Die Gurte sind leicht zu befestigen und können bei Bedarf leicht eingestellt werden. Dieser Frachtgurt aus recyceltem Material trägt auch zu einer nachhaltigen Wahl. Ein unverzichtbarer Begleiter für Ihren nächsten Stadtspaziergang!
Ergon Selbstverstehen und Fremdverstehen, Fachbücher von Mathis Lessau
Das Fachbuch "Selbstverstehen und Fremdverstehen" von Mathis Lessau bietet eine tiefgehende Analyse des Selbstverständnisses, wie es in Autobiographien zum Ausdruck kommt. Es untersucht die Modellfunktion des Selbstverständnisses für das geschichtliche Verstehen, basierend auf den Schriften von Wilhelm Dilthey. Die Studie rekonstruiert Diltheys Konzept der Autobiographie und grenzt es von vereinfachten Forschungsdarstellungen ab. Lessau zeigt, wie das autobiographische Selbstverständnis als konstruktive Verstehensleistung fungiert und in Verbindung mit Paul Ricoeurs Konzept der narrativen Identität steht. Zudem wird das Verstehen anderer als eine Form der Transposition des Selbstverständnisses betrachtet, was zu aktuellen Diskussionen in der Empathieforschung und Literaturphilosophie führt. Diese innovative Perspektive auf Diltheys Verstehenslehre eröffnet neue Ansätze für die Forschung in diesen Bereichen.
Dieser neuentwickelte Ergon SRS Pro Herren Sattel wurde konzipiert, um Taubheitsgefühle und Druckbeschwerden im Sitzbereich wirksam zu reduzieren. Er passt ideal zu modernen Rennrad-Geometrien, bei denen eine kompakte, aerodynamische Sitzposition und effiziente Kraftübertragung gefragt sind. Im Inneren sorgt ein speziell entwickelter Reactive-Performance-Schaum für eine gleichmäßige Druckverteilung und eine hohe Rückstellkraft. Dadurch bleibt der Komfort auch auf langen Strecken erhalten und unterstützt entspanntes Sitzen über viele Kilometer. Die ergonomische Form wird durch einen großzügigen, neu positionierten und geschlechtsspezifisch abgestimmten Entlastungskanal ergänzt, der den Druck im empfindlichen Bereich reduziert und die Belastung gleichmäßig auf die Sitzknochen verteilt. Eine kurze, flache Sattelnase verhindert zudem unangenehme Druckspitzen - selbst bei langen Anstiegen oder intensiven Kletterpassagen. Gefertigt wird der Sattel in Europa und überzeugt durch hochwertige Materialien sowie eine präzise Verarbeitung.