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Kampa Verlag Meine frühen Jahre
»Ich hatte einen herrlichen Monat - ich habe ein Häuschen gebaut und ein Buch diktiert: 200 Ziegelsteine und 2000 Wörter am Tag«, erzählte Churchill Stanley Baldwin über seine Parlamentsferien 1928. Entstanden ist ein Buch, in dem die Erzählfreude des Autors auf jeder Seite spürbar ist: Churchills Erinnerungen an seine ersten dreißig Lebensjahre, geschrieben aus einer »jeweils meinem Lebensalter angemessenen Sichtweise«. Tatsächlich schönt Churchill nichts - weder seine miserablen Leistungen in der Schule noch seine peinliche Kriegsbegeisterung an der Militärakademie. Umso lebendiger, ehrlicher und aufschlussreicher liest sich sein Bericht: Churchill, dem nicht ohne Grund der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, fühlt sich in sein junges Ich ein wie in eine Romanfigur, und die Pleiten des jungen Winston wie auch die waghalsige Flucht vor den Buren, die ihn auf die Titelseiten der Boulevardpresse brachte, ergeben einen echten Abenteuerroman - geschrieben mit dem typisch Churchillschen Witz und einer gehörigen Prise Ironie. Zugleich wird der bedeutendste Staatsmann des 20. Jahrhunderts seinem Anspruch gerecht, »das Bild eines verschwundenen Zeitalters« zu zeichnen: Er betrachtet die politischen Ereignisse seiner Jugend und die Kriege, an denen er als Soldat und Kriegsberichterstatter teilgenommen hat, mit den Augen eines Zeitgenossen. Eine unverzichtbare Lektüre für alle, die Churchill und seine Zeit besser verstehen wollen.
OKTOPUS bei Kampa Das Schloss der Erinnerungen A1063602229
Ein Schlösschen im Südwesten Frankreichs, mit Blick auf die Pyrenäen. Lange war es im Besitz angesehener Familien, doch als Jean Durand, der letzte Schlossherr, stirbt, verfällt das Anwesen zusehends. Jeans Witwe, Madame Germaine, ist gezwungen zu verkaufen, an ein Münchner Ehepaar, das das Schloss saniert und zu einer Tagungsstätte mit Chambres d'hôtes ausbaut. Germaine, die die neunzig längst überschritten hat, erhält lebenslanges Wohnrecht, umsorgt von den neuen Besitzern und dem Personal, das die alten Gemäuer im Sommer mit Leben erfüllt, an dem Germaine aber nicht teilnimmt. Seit Jahren schon verlässt sie ihr Zimmer nicht mehr. Morgens hört sie Radio Vatican, abends schaut sie sich Western mit John Wayne an. Die übrige Zeit verbringt sie damit, auf den Tod zu warten, ihren verschwommenen Erinnerungen nachzuspüren und sich die Frage zu stellen, welchen Sinn ihr Leben besaß - und noch besitzt. Bis zwei junge Frauen und ein im Schloss Station machender Schriftsteller sie aus der Reserve locken. Wird der Tod noch eine Weile warten müssen?
Vom Abenteuer des Lebens erzählen sie uns, mal auf komische, mal auf tragische Weise und im besten Fall packend. Sie selbst hocken hinter dem Schreibtisch, Tag für Tag. Eher ereignisarm, so stellen wir uns das Leben von Schriftstellerinnen und Schriftstellern vor. Ein Irrtum, wie Rainer Moritz in dieser bunten Anekdotensammlung zeigt. So kommt es mehrfach zu heftigen, ja auch gewaltsamen Auseinandersetzungen. Der sterbenskranke Oscar Wilde kämpft in seinem Pariser Hotelzimmer mit der ästhetisch missglückten Tapete - zum Schaden der Weltliteratur unterliegt der Dichter. Marcel Proust fordert einen Widersacher zum Duell auf - zum Glück für die Weltliteratur schießen beide daneben. Anna Seghers muss sich bei einem Sonnenbad von ihrem Kollegen Johannes R. Becher als »alte Sau« beschimpfen lassen. Aber es geht auch ohne Gewalt: Wir begleiten Albert Camus auf den Fußballplatz und Ernst Jünger nach Venedig, werden Zeuge, wie Siegfried Lenz im Auto übel wird, Eduard Mörike sich in eine Gardine schnäuzt. Wenn das mal nicht ereignisreich ist ...
Der Mitinhaber des Pharmakonzerns Josset&Virieu; hat sich der Polizei gestellt - Adrien Josset wird verdächtigt, seine Frau ermordet zu haben. Er hat eine junge Geliebte und deren Vater versprochen, sie zu heiraten. Doch im Verhör beteuert er seine Unschuld. Maigret ist versucht, Josset zu glauben, zumal bei den Ermittlungen des Untersuchungsrichters offenbar einiges unter den Teppich gekehrt wird. Für die Presse steht Jossets Schuld längst fest, und Maigret scheinen die Hände gebunden zu sein.Maigrets 54. Fall spielt in Paris und in Fontenay-le-Comte.
Die Erzählungen des polnischen Auschwitz-Überlebenden Tadeusz Borowski gehören zu den beklemmendsten Zeugnissen des 20. Jahrhunderts. Scheinbar moralisch indifferent beschreibt Borowski die Greuel der nationalsozialistischen Vernichtungslager und verzichtet dabei auf eine klare Trennung zwischen Opfer und Täter. Aus der Perspektive des Kapos, der Mithäftlinge beaufsichtigt und dafür Privilegien erhält, schildert er mit zynischem Realismus den Wettlauf der Häftlinge ums Überleben. Mit einer Genauigkeit, die dem Leser nichts schenken will, berichtet er von der Mutter, die bei der Selektion ihr Kind verleugnet und der Arroganz der alteingesessenen Häftlinge gegenüber den Neuankömmlingen im Lager.Imre Kertész bewundert die »klaren, selbstquälerisch gnadenlosen Erzählungen« Borowskis, die in der europäischen Lagerliteratur einzigartig sind.
August 1914. Während über Europa der »große Krieg« aufzieht, beginnt Sir Ernest Shackleton eine gewagte Expedition. Als Erster will er den antarktischen Kontinent zu Fuß durchqueren. Mit an Bord seines Schiffes Endurance: 69 Schlittenhunde, ein Grammophon, ein Fahrrad - und ein blinder Passagier. Zwischen Ölzeug und Gummistiefeln versteckt, nimmt der siebzehnjährige Merce Blackboro Kurs auf den Südpol. Über das subantarktische Südgeorgien geht die Fahrt ins Eis. Doch der antarktische Sommer ist kurz, die Durchfahrt bleibt verschlossen. Im Weddellmeer wird die Endurance über Monate vom Packeis eingeschlossen;von da an driftet sie einem ungewissen Schicksal entgegen. Für die 28 Expeditionsmitglieder beginnt eine entbehrungsreiche Odyssee durch die Weiten des Südpolarmeers, zusammengehalten von Shackletons unbeugsamem Optimismus, vorwärtsgetrieben von Kälte, Hunger und der Hoffnung auf Rettung.
Hollywood im Jahr des Börsencrashs. Der Privatdetektiv Hardy Engel kommt endlich aus dem Gefängnis frei. William R. Hearst, der mächtige Filmmogul und Verleger höchstpersönlich, hat unter dubiosen Umständen seine Entlassung erwirkt. Jetzt soll Engel herausfinden, wer den Boulevard-Tycoon erpresst. Dabei geht es um einen seltsamen Todesfall, der Hardy immer mehr interessiert: 1924 verstarb der berühmte Filmpionier Thomas Ince kurz nach seiner Geburtstagsfeier auf Hearsts Jacht. War es wirklich ein natürlicher Tod, wie alle Anwesenden bezeugten? Welche Rolle spielt Hearsts Liebesbeziehung mit der Schauspielerin Marion Davies, und war auch der deutsche Universal-Chef Carl Laemmle an Bord? Um der Wahrheit auf den Grund zu kommen, muss Hardy Engel zunehmend gegen seinen eigenen Auftraggeber ermitteln. Ein gefährliches Doppelspiel beginnt … In die fesselnde Handlung eingewoben sind zahlreiche Ereignisse und Personen aus Hollywoods goldenem Zeitalter: eine heikle Affäre von Charlie Chaplin, das Aufkommen des Tonfilms, Intrigen um die erste Oscar-Verleihung. Und die Dreharbeiten zur ersten Verfilmung von Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues , die Hardy Engel als Kriegsveteran beratend begleitet und die ihn zusammen mit Laemmle wieder in seine deutsche Heimat führt.
Als Kriminalkommissar Manz und sein Kollege Borowski im Frühsommer 1983 in eine Neuköllner Altbauwohnung gerufen werden, in der die schon halb verweste Leiche eines Pfarrers entdeckt wurde, stellt sich ihnen vor allem eine Frage: Warum hat es eine ganze Woche gedauert, bis die Polizei alarmiert wurde, obwohl alle Mieter eine vertrauliche Beziehung zum Pfarrer Busse beteuern? Die Hausbewohner haben nur Gutes über ihren Nachbarn zu berichten: von seinem ehrenamtlichen Engagement in einem Hospiz und der von ihm gegründeten Aids-Stiftung, von seinem gutherzigen Wesen und dem Einsatz für die Hausgemeinschaft. Doch Manz beschleicht immer mehr das Gefühl, nach Strich und Faden belogen zu werden. Beinahe vierzig Jahre später, während der Konfirmation seines jüngsten Enkels Matti, werden bei Manz Erinnerungen an den Fall wach. Auch an die familiären Herausforderungen von damals muss er denken: Manz' Frau Christine war dienstlich verreist, und er hatte die drei Töchter allein zu versorgen. Aber nicht der Anblick der Kirche oder des Pfarrers werfen Manz in der Zeit zurück, sondern ein Gedicht, das Matti im Gottesdienst vorträgt: »Wer bin ich?« von Dietrich Bonhoeffer. Denn damals, 1983, war wirklich niemand, was er zu sein vorgab ...
Dr. Kay Scarpetta, seit Kurzem Leiterin der Gerichtsmedizin in Richmond, Virginia, erhält frühmorgens einen Anruf von Sergeant Pete Marino von der Mordkommission: »Mr. Nobody« hat wieder zugeschlagen, ein grausamer Serienkiller, der Frauen erwürgt - immer am Samstagmorgen und ohne jedes erkennbare Motiv. Auch scheint es zwischen den Opfern keine Verbindung zu geben. Scarpetta greift bei ihren Ermittlungen auf die neuesten Erkenntnisse der forensischen Forschung zurück. Und tatsächlich bringt die Analyse einer fluoreszierenden Substanz, die der Mörder an jedem der Tatorte hinterlassen hat, Scarpetta schließlich auf die entscheidende Fährte. Doch wird die Zeit reichen, einen weiteren Mord zu verhindern? Der Druck auf Scarpetta wächst: Ihre Vorgesetzten und die Öffentlichkeit wollen Ergebnisse sehen. Und der nächste Samstagmorgen rückt bedrohlich näher ...
Dr. Kay Scarpetta, leitende Gerichtsmedizinerin von Virginia, will noch eine Obduktion abschließen, bevor sie nach Miami fliegt, um mit ihrer Familie Weihnachten zu feiern. Aber ihre Pläne werden durchkreuzt: Im verschneiten Central Park wird eine nackte Frauenleiche mit kahl geschorenem Kopf gefunden. Der Mord trägt eindeutig die Handschrift von Scarpettas langjährigem Erzfeind Temple Gault, einem hochintelligenten, sadistischen Serienmörder. Trotz ihres schlechten Gewissens – die Mutter liegt im Krankenhaus, die Schwester macht ihr Vorwürfe – muss Scarpetta ihren Weihnachtsbesuch hinten anstellen und für die Ermittlungen nach New York reisen. Gault versucht nicht mal, seine Spuren zu verwischen. Im Gegenteil: Er lässt Scarpetta Botschaften zukommen, ermordet Polizisten in ihrem Umfeld und zeigt ihr so, wie nahe er ihr kommen kann. Denn in Wahrheit hat er es auf die Gerichtsmedizinerin selbst abgesehen.
Ganz London, scheint es, steht vor dem Woffington Schlange. Nach zwei Jahren Spielzeit ist dies die letzte Woche von Wussten Sie es nicht? . Wer das legendäre Musical noch einmal sehen will, muss stundenlang vor der Theaterkasse ausharren. Als inmitten des Gedränges ein Mann ohnmächtig zusammensackt, weichen die Umstehenden erschrocken zurück: Aus seinem Rücken des Mannes ragt der Griff eines Dolchs. Der Unbekannte ist tot, heimtückisch erstochen in der Menschenmenge. Inspector Alan Grant von Scotland Yard, der mit den Ermittlungen beauftragt wird, sieht sich einer schier unlösbaren Aufgabe gegenüber: Nicht nur hat niemand der Anwesenden irgendetwas beobachtet;auch die Identität des Toten ist vollkommen unbekannt. Grant hält sich an die wenigen Indizien, die er hat - den altmodischen Typ des Dolchs, die Kleidungsstücke des Toten und die merkwürdige Mordmethode -, und tut, was er am besten kann: Er nutzt die Kraft seiner Gedanken.
Die Mauritius-Unternehmung hat Jack Aubrey so hohe Prisengelder eingebracht, dass er für eine Weile an Land bleiben könnte. Dennoch dauert es nicht lange, bis der Kapitän sich wieder nach unbekannten Meeren sehnt. Zum Glück winkt ein neues Kommando: Aubrey soll in Ostindien Kapitän Bligh zu Hilfe kommen, der wegen der Meuterei auf der Bounty zu zweifelhafter Berühmtheit gelangt ist. Mit an Bord der HMS Leopard, eines klapprigen Fünfzig-Kanonen-Schiffs vierter Klasse, befinden sich auch drei gefangene Zivilisten, die Aubrey im Auftrag der britischen Krone nach Botany Bay bringen muss. Darunter Louisa Wogan, eine geheimnisvolle Schönheit, auf die Aubreys Freund und Schiffsarzt Stephen Maturin ein Auge geworfen hat. Manches Gerücht rankt sich um diese Frau. Als die Leopard in ein schweres Unwetter gerät, das einige Matrosen das Leben kostet, muss Kapitän Aubrey sein ganzes Geschick aufbringen, um eine Meuterei zu verhindern.
Nach einem harten Winter erwacht Three Pines zu neuem Leben. Während die Dorfbewohner Vorbereitungen für einen ganz besonderen Gedenktag treffen, machen sich Chief Inspector Armand Gamache und Jean-Guy Beauvoir zunehmend Sorgen: Ein junger Mann und seine Schwester sind nach Three Pines zurückgekehrt. Als die Ermittler sie kennengelernt haben, waren Fiona und Samuel noch Kinder. Ihre Mutter war ermordet worden, an einem trostlosen Novembermorgen am Ufer eines gottverlassenen Sees. Es war der erste gemeinsame Fall der Ermittler. Was wollen die Geschwister Jahre später in Three Pines? Während Gamache versucht, Antworten zu finden, wird der 160 Jahre alte Brief eines Steinmetzes entdeckt. Darin beschreibt der Mann, wie ihn die Angst überkam, als er im Dorf eine Dachkammer zumauerte. Die Bewohner von Three Pines finden den Raum und beschließen, ihn zu öffnen. Gamache merkt bald, dass mehr darin steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Durch die Enthüllung betritt ein alter Feind ihre Welt und bedroht, was Gamache am meisten bedeutet: sein Zuhause.
Am verlassenen Ufer des An Loch Dubh, des »Schwarzen Wassers« auf der Isle of Lewis, liegt die Leiche der achtzehnjährigen Caitlin. Hauptverdächtiger: Fionnlagh Macleod, dreißig Jahre alt, Lehrer des Mädchens und Sohn von Detective Inspector Fin Macleod und seiner Frau Marsaili. Als diese Nachricht die Eltern erreicht, die seit zehn Jahren in Glasgow leben, kehren sie auf die Hebriden zurück, um den Namen ihres Sohnes reinzuwaschen. Aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, ist Fin inzwischen dafür zuständig, täglich Tausende verstörender Bilder aus dem Darknet auszuwerten. Traumatisiert und deprimiert von seiner Arbeit, hat er auch zu spüren, wie seine Ehe bröckelt. Als Fin und Marsaili erfahren, dass Fionnlagh ein sexuelles Verhältnis zu seiner Schülerin pflegte, stellen sie alles infrage, was sie über ihren Sohn zu wissen glaubten, und ihre Liebe steht endgültig vor einer harten Zerreißprobe.
In einem Haus mitten in Lemberg leben vier Frauen, die einander ebenso lieben, wie sie sich hassen. Sie einen ihren Freiheitsdrang, ihre Aufsässigkeit - und ihre unglücklichen Lieben. Bis zu dem Tag, der alles verändert: Marianna wird auf offener Straße erschossen. Vom Fenster aus beobachtet ihre Tochter, wie sich der Trauerzug zu einer Demonstration auswächst. Marianna war nicht nur eine gefeierte Sängerin, sondern auch Aktivistin im Kampf für eine unabhängige Ukraine. Unter demselben Fenster steht Jahre später ein Mann, der Mariannas Tochter ihre Heimatstadt näherbringt - und die viel zu früh verstorbene Mutter. Vor dem Hintergrund der bewegten Geschichte Lembergs erzählt Zanna Sloniowska von Müttern und Töchtern, von privaten und gesellschaftlichen Revolten, dem unbedingten Glauben an Freiheit, Emanzipation und an die Liebe.
Lucy Pym, ehemalige Französischlehrerin und unverhoffte Bestsellerautorin, wird ans Leys Physical Training College eingeladen, um einen Vortrag zu halten. Eigentlich will sie nur eine Nacht bleiben – die Glocke schrillt morgens um halb sechs, und das Essen im Speisesaal ist nur allzu nahrhaft –; aber die angehenden Sportlehrerinnen, die hier ausgebildet werden, wickeln die Autorin, die noch dabei ist, sich an ihre neue Berühmtheit zu gewöhnen, um den Finger, und zu Hause in London hat Lucy ohnehin nicht viel zu tun. Sie verlängert ihren Aufenthalt um ein paar Tage, dann um ein paar Wochen und taucht in das scheinbar idyllische Collegeleben ein, in die abgeschiedene Gemeinschaft junger Frauen, die Lucy alle nur so vor Fleiß, Gesundheit, Selbstbewusstsein und Intelligenz zu strotzen scheinen. Und vor Normalität. Dass die Studentinnen Kuchen stehlen und die unerlaubte Abkürzung durch die Turnhalle nehmen, sind die schlimmsten Verbrechen, die man sich an diesem Ort ausmalen kann. Oder?
»Eine Verfolgungsjagd quer durch Paris am Heiligabend« und »Ein Weihnachtswunder in einem kleinen Restaurant in Montmartre« - zwei Weihnachtsgeschichten in einer schönen Geschenkausgabe.Zu Weihnachten leuchtet Paris noch glanzvoller als sonst. Ein ganz anderes Blinken beschäftigt die Inspektoren, die in der Weihnachtsnacht Dienst haben: Auf einem großen Stadtplan leuchtet ein Lämpchen auf, wenn jemand an einer der zahllosen Notrufsäulen der Stadt Alarm schlägt. Als plötzlich ein Lämpchen nach dem anderen anfängt zu blinken, ist die Ruhe dahin. Nie ist jemand am anderen Ende der Leitung, aber Inspektor Janvier ahnt, dass die Weihnachtsnacht auf den Boulevards alles andere als friedlich ist. Hat der Serienmörder wieder zugeschlagen, der ganz Paris seit Wochen in Atem hält?So ungewöhnlich die Jagd nach einem Mörder am Heiligabend, so traurig die Gewissheit, dass an den Feiertagen die Selbstmordrate steigt. Als sich in einem Restaurant in Montmartre ein Mann erschießt, bringt er mit seiner verzweifelten Tat zwei Frauen zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, und ermöglicht so ein kleines Weihnachtswunder.
Beim Luftfrachtunternehmen Hendrick Freights am Londoner Heathrow Airport fällt so oft ein Karton von der Palette und verschwindet, dass Newtons Gravitationsgesetz nicht alleine schuld daran sein kann. Der Boss vermutet, dass einer von seinen Leuten kräftig nachhilft. Duffy, wie immer in Geldnöten, ist gerne bereit, das faule Ei im Nest zu finden. Dass aus dem Auftrag kein lahmer Nadel-im-Heuhaufen- oder Auf-dem-Hintern-sitzen-und-die- Augen-offenhalten-Fall wird, liegt nicht nur daran, dass Duffy bei jedem der über die Lagerhalle donnernden Jumbo angsterfüllt denkt, die Maschine würde gleich abstürzen: Das Luftfrachtgeschäft entpuppt sich als so heiß, dass man sich daran nicht nur die Finger verbrennen, sondern gleich für immer einpacken kann.